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moshi moshi
Forscher hält Tolkiens Kriegsbild für naiv
Zigmillionen Leser haben den "Herrn der Ringe" als Kultbuch gefeiert, Kritiker brandmarken Autor J.R.R. Tolkien dagegen als Kriegsverherrlicher. Jetzt attestiert ein Professor dem Briten auch noch Naivität: Seine Kriegszenen stammten offenbar "direkt aus den Grabenkämpfen an der Westfront".
Hannover - Kriege und Schlachten bestimmen die "Herr der Ringe"-Trilogie, und über die Darstellungsweise der Gewaltszenen gibt es zahllose Interpretationen. Es gibt Forscher, die Tolkien ob seiner pompösen, ausufernden Schlachtbeschreibungen als Kriegsverherrlicher brandmarken. In besonders verstiegenen Theorien wird bisweilen gar der Ring, das zentrale Artefakt der vielbändigen Saga um Mittelerde, mit der Atombombe gleichgesetzt.
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Tolkien war durch den Krieg geprägt. Im Ersten Weltkrieg, ab Sommer 1916, war er als Offizier im 11. Bataillon des Regiments der "Lancashire Fusiliers" sogar bei der blutigsten Schlacht des Ersten Weltkrieges dabei - der sogenannten Schlacht an der Somme.
"Viele Schlachten- und Zerstörungsbilder im "Herrn der Ringe" stammen offenbar direkt aus den Grabenkämpfen an der Westfront", sagt Emig.
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Zu der bis Samstag dauenden "Herr der Ringe"-Tagung werden rund 100 Wissenschaftler aus verschiedensten Disziplinen erwartet. Auf dem Programm stehen Diskussionsthemen wie "Sprache und Gewalt - die Orks, die Ents und Tom Bombadil" oder "Gewalt und Gewaltdarstellung bei Tolkien im Vergleich mit zeitgenössischen Gewalt- und Aggressionstheorien".
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,621120,00.html
wtf ist denn mit diesen 'wissenschaftlern' los? Tolkien hat doch schon gesagt, dass die Kriege im Buch nichts mit seinem erlebnis im WKI zu tun haben. und selbst wenn, kann man es ihm uebel nehmen? Er hat in eines der schlimmsten schlachten der weltgeschichte teilgenommen.

Hat mir in der pupertären Phase auch einiges "erklärt"...
) Foreneintrages von mir:

