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BOOK Eure neuesten Bücher!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Buch ist langweiliger, als alle meine Schullektüren zusammen :deal:

The Stand ist von Stephen King und hat auch ein Endzeit-Thema.
Find ich besser.
 
Ich liebe Lost Places und gerade deshalb ist das Buch crap.

Wenns nur "Lost Place" und nicht Endzeit sein soll, dann musst du Creepers lesen!
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Der Typ hat btw Rambo erfunden xD
 
So spontan fällt mir leider nix ein...
Aber eventuell solltest du dich mal mit geocaching auseinandersetzen. Das ganze in echt zu machen ist eigentlich noch cooler, als es nur zu lesen :deal:
 
Ich kenne die ganze Thematik und ich würds auch sau gerne machen, genauso wie ich mich gern mal Tornado-chasern anschliessen würde. Aber leider bin ich einer dieser Menschen die quasi nie Zeit für solche Dinge haben :I
 
Frequenzberater schrieb:
Tommse schrieb:
Das Buch ist scheiße, mach das auf keinen Fall...

Hmm bei Amazon sind ja die Stimmen durchweg positiv...Werd dem Buch mal ne Chance geben. Oder hat noch jemand n anderen Vorschlag?
Ich mag halt einfach dieses "Lost Places" Szenario...Muss ja nicht mal zwingend Endzeit sein.

Lass dir nix erzählen. Der Roman ist sehr bewegend. Ich hab am Ende geheult, was mir selten bis nie passiert. Meine Frau hats gestern beendet und hatte ebenfalls Tränen in den Augen. Is halt schon höhere Literatur und keine Stangenkost.
Ich hab neulich auch mal meine Meinung dazu zusammengefasst. Is spoilerfrei, falls es dich interessiert:

Postapokalyptischer Herzensbrecher

Dieses Buch hat mich ziemlich unvorbereitet erwischt. Ich hatte es mir lediglich bestellt, weil bald die Verfilmung in die deutschen Kinos kommt und hatte dennoch kaum eine Vorstellung davon, was mich da erwarten würde. Eine gewisse Endzeit-Thematik, klar, ein Vater der mit seinem Sohn durch eine postapokalyptische Landschaft zieht, gut, das wusste ich schon. Aber das es sich bei Die Straße um ein literarisches Kleinod handelt, das mit minimalem Aufwand, stilistischer Zurückhaltung und poetischer Schönheit eine geradezu biblisch anmutende und herzzerreissende Tragödie entwickelt, die weit über sich hinausweist, damit hatte ich absolut nicht gerechnet.

Über die Geschichte an sich sollte man eigentlich nicht viele Worte verlieren, da es sich dabei um eine klassische Road-Movie-Geschichte handelt, die davon lebt, dass man halt nicht weiß, was als nächstes passiert.
Nur soviel: Ein Vater durchquert mit seinem ca. 8-10jährigen Sohn die Hölle auf Erden, irgendwo in einem amerikanischen Bundesstaat. Der Junge hat die Welt, wie wir sie kennen, nie selbst erlebt. Er ist wohl kurz nach der Katastrophe auf die Welt gekommen.

Mittlerweile haben die letzten Überlebenden nahezu alles verwertbare aufgebraucht, sodass die Suche nach Nahrungsmitteln eine unglaublich schwierige Angelegenheit geworden ist, für die man mitunter viel Köpfchen benötigt. Die beiden sind deswegen auch ziemlich abgemagert und müssen oft tagelang hungern.

So ziehen sie durch diese düstere Welt, in der es keine Tiere und Pflanzen mehr gibt und in der sich die Sonne von Jahr zu Jahr stärker hinter einer Schicht von Asche verdunkelt. Zudem sinkt die Temperatur stetig; in den bitterkalten, oft verregneten Nächten haben sie nur einige stinkende Decken und eine Plastikplane zum Schutz. Die wenigen anderen Menschen denen sie begegnen, meiden sie lieber, da sie sie als potentielle Gefahr wahrnehmen. Eine weitere schwache Person durchzufüttern wäre zudem eine Zumutung und nicht selten sind diese Geschöpfe schon so tief gefallen, dass sie nicht davor zurückschrecken, sogar Menschen zu essen.
Das Ziel der beiden ist das Meer. Was sie dort erwartet, wissen sie nicht.

Was das Buch so besonders macht, sind keine detaillierten Beschreibungen dieser gottverlassenen Welt. Hier beschränkt sich der Autor auf das Wesentliche und überlässt vieles der Fantasie des Lesers. Stattdessen hebt er auf behutsame Weise die liebevolle Beziehung zwischen Vater und Sohn hervor. Ihre Dialoge mögen zwar so karg und erschöpft klingen, wie ihr kaum fassbarer Überlebenskampf es ohnehin ist. Dennoch schimmert jederzeit darin hervor, wie die beiden sich aneinander klammern und gegenseitig Hoffnung schenken. Darüber schwebt allgegenwärtig der Tod, wie ein grausamer Verführer, der die beiden zum Stehenbleiben und Aufgeben verleiten will. Für den Vater scheint die Sinnfrage besonders quälend zu sein, da von der Welt wie er sie kannte, nur noch ein kaltes Gerippe übrig geblieben ist, das er nun schon seit Jahren durchwandert. Aber auch für den Jungen scheint die innere Frage nach seiner Existenzberechtigung in dieser feindlichen Welt ein quälendes Ausmaß anzunehmen, die sich zunehmend auch an seiner seelischen Unversehrtheit zu schaffen macht. Die Liebe zueinander lässt sie dennoch jeden Tag aufs Neue weiterlaufen, einer Zukunft entgegen, die kaum hoffen lässt.

Mich hat die Lektüre von der ersten Seite an völlig mitgerissen. Trotz des distanzierten Stils baut sich eine enorme Atmosphäre auf, deren Glaubwürdigkeit geradezu erdrückend ist. Zwar lässt sich die recht kurze Geschichte an einem Tag ganz gut durchlesen, dennoch ist sie so sehr auf sich selbst konzentriert und verzichtet dabei auf jeglichen Ballast, dass jede Zeile sitzt und die Länge genau richtig gewählt ist.
Über die gesamte Lesezeit baute sich dadurch bei mir eine gewisse Anspannung auf, die sich auf den herzzerreissenden letzten Seiten dann tatsächlich (ich konnte es selbst nicht fassen) dadurch löste, dass ich beim Lesen anfing zu heulen. Das ist mir bisher so noch nicht passiert und es fühlte sich auch tatsächlich so an, als würde das jetzt passgenau dazugehören, um eben diese übertragene Anspannung zu lösen. So, als hätte der Autor das exakt so geplant. Der Mistkerl! ;-D

Ich bin der Meinung, dass es sich hierbei bereits jetzt schon um einen Klassiker handelt, der durchaus auch das Zeug zur Schullektüre hat. Besonders, weil er ein potentielles Schreckensszenario entwirft, mit deren realen Bedrohung Jugendliche heute quasi aufwachsen.

Auf den Film bin ich ziemlich gespannt, auch weil Viggo Mortensen die Hauptrolle spielt. Der Film hat auch schon ne Menge guter Kritiken im Ausland bekommen, aber ob er an die Intensität des Buches herankommen wird, wage ich zu bezweifeln. Insofern bin ich natürlich froh, mir die Lektüre bereits vorab gegeben zu haben, was ich auch jedem Interessierten empfehlen würde.
Mittlerweile lese ich ein weiteres Buch von Cormac McCarthy. All die schönen Pferde. Auch sehr schön, aber gaanz anders.
 
Da würd ich ja auch gerne einkaufen...aber jedesmal wenn ich da bin heisst es " oh tut mir leid, haben wir nicht da...aber ich kann es ihnen bestellen". Da kann man es mir ja kaum übel nehmen wenn ich irgendwann die schnauze voll hab und direkt da einkaufen gehe wo ich weiß dass ich es auch sofort mitnehmen kann :)
 
Ach stimmt ja... ich hatte vergessen, dass ich in einem Land lebe, in dem samstags keine Post kommt und viele Postämter auch samstags, bzw. nach 18 Uhr geschlossen sind (sprich, amazon nicht der regenbogenbunte Zuckertopf ist, aus dem man sich sehr schnell und leicht bedienen kann :D ) und dass unsere Buchhandlung einen großteil der Bestseller und großen Verlage aufgrund der geilen österreichischen Auslieferungen bis zum nächsten Tag bestellen kann. :D
 
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Fertig gelesen. War ne unterhaltsame Lektüre, aber stellenweise für meinen Geschmack doch etwas zu obszön. Da hat sich Palahniuk wieder mal selbst übertroffen. :lol:

Jetzt kommt Wallanders letzter Fall dran. :dhoch:

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Alexicious schrieb:
Ach stimmt ja... ich hatte vergessen, dass ich in einem Land lebe, in dem samstags keine Post kommt und viele Postämter auch samstags, bzw. nach 18 Uhr geschlossen sind (sprich, amazon nicht der regenbogenbunte Zuckertopf ist, aus dem man sich sehr schnell und leicht bedienen kann :D ) und dass unsere Buchhandlung einen großteil der Bestseller und großen Verlage aufgrund der geilen österreichischen Auslieferungen bis zum nächsten Tag bestellen kann. :D

Mein Konsumverhalten unterscheidet sich halt von dem eurigen :D
Ich will was haben ---> ich geh in den Laden ---> ich nehms mit.
Warten is nich so mein Ding :ugly:
 
Ich muß eigentlich zu 80% alles bestellen, egal ob Thalia oder kleiner Buchladen um die Ecke. In beiden findet man doch meist nur Klassiker, Neuerscheinungen, die SPIEGEL-Bestsellerliste hoch und runter und reduzierte Ramschware. Wenn ich nach nem bestimmten Buch suche, kann ich mir sicher sein, das ist nicht da.
 
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