Also wie versprochen hab ich mir den Film jetzt mal angeschaut und schreibe im folgenden mal ein paar Zeilen dazu.
Hauptstory müsste wohl jeder der schonmal nen Zombie Film gesehen hat kennen.
Irgend ein Virus, keiner weiß wo es herkommt, Leute sterben und wachen wieder auf um als "Zombies" weitere Leute zu töten.
Nebenstory: Eine Gruppe Studeten ist im Wald unterwegs um einen "Horror Film" zu drehen als sie von den Ereignissen erfahren.
Alle machen sich große Sorgen und machen sich auf den Weg zur Uni.
Von dort aus geht es dann mit einem Wohnmobil auf die Reise zu diversen Elternhäusern, Zwischenstationen usw usw. Und wie das halt so ist fühlt man sich erst überall sicher aber am Ende muss halt doch überall mal die Gruppe "verkleinert" werden.
Was allerdings bei Diary of the Dead neu ist, ist die Tatsache das der ganze Film im "Handkamera-Style" aufgebaut ist.. Vergeleichbar mit Blair Witch Project oder aus neuerer Zeit mit dem Film REC.
Im Film sind diverse sozial Kritiken eingebaut aber im großen und ganzen hat man alles schonmal gesehen. Ein paar nette Gore Effekte sind dabei aber mir persönlich liegen diese "Do It Yourself" Horrorfilme nich so wirklich. Man soll das Gefühl haben, dass das Gesehene wirklich passsiert.. Aber naja. Wenn ich nen Film anschaue dann tu ich das schon mit dem Gedanken "Es ist ein Film" und daran ändert auch das gewackel nicht viel. Außerdem ist es nervig das die Kameras kein Licht haben. Viele Szenen passieren im dunklen. Dann wird es hektisch. Schwänker hier, schwänker da. Ein schriller Schrei, evtl. noch ein Zombie Gesicht, *splash* *boom*, Blut und weiter gehts in der "Story" und man fragt sich "hmm. was ist jetzt passiert?"
meine empfehlung: den film kann man sich anschauen, muss es aber nicht, da es wie gesagt nich wirklich was neues gibt.
für leute die total auf zombie filme stehen ist er sicher sehenswert, für alle anderen die mit dem genre weniger zu tun haben würde ich vorschlagen den film auszuleihen bzw zu warten bis der film für 10 euro zu haben ist. 86 minuten pure laufzeit sind auch nicht gerade mächtig.
der film hat mich relativ gut unterhalten aber ich hätte mir wirklich mehr erwartet.