pil schrieb:
Wie du deine Kinder ernährst? Du meinst die, die du wegen der vielen Arbeit gar nicht siehst und kennst?
Jap, seh ich auch so. Ich will auch Karriere machen, aber ich werd dafür nicht mein Privatleben opfern. Klar, mit ner 60-Stunden Woche kann ich wohl rechnen, aber wenns so weit kommen würde, dass ich meine Freundin (bis dahin eher Frau) und meine Kinder nicht mehr sehe, hörts auf.
Meine Kinder sollen was von mir haben, ich will ein guter Papa sein, das ist mir tausendmal wichtiger wie n dickes Konto.
Ne Freundin einer Freundin von mir hat dieses Problem: Ihr Vater is reich, sehr reich, da er Vorstandsmitglied bei SAP ist. Jetzt hab ich gestern erfahren, dass er ne 40 Meter Yacht mit 5 Bediensteten in Auftrag gegeben hat. Seine Tochter interessiert das aber nen Scheiß, sie hätte viel lieber nen Vater, der für sie da ist.
So weit würd ichs nie kommen lassen, so wichtig kann einem die Million überhaupt nicht sein...
Faszinierend daran find ich aber, dass man der Tochter überhaupt nicht anmerkt, wie stinkreich sie sind... Keine Allüren, keine It-Girl-Ambitionen, total sparsam.
@Mingo: Du hast keine Ahnung, wie ein WiWi-Studium heute aussieht, oder?
Bei mir zumindest ist "Nachhaltigkeit" das Wort des Studiums, jeder einzelne Prof findet hier die Heuschrecken-Vorgehensweise zum Kotzen und unmoralisch.
Unglaublich, aber man kann auch auf anderen Wegen Unternehmen erfolgreich führen, als durch Ausbeutung und Schikane...