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Eure Lebensziele

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ruby soho schrieb:
Das will ich sehen wie du nur durch genug Geld ein langes, glückliches und sorgenfreies Leben führen willst.

Vermögen hat ganz interessante Nebenwirkungen im Leben. Besonders in der Hinsicht, dass man nicht jeden morgen mit dem Gedanken aufstehen muss, wie ich meine Kinder ernähre, die monatliche Rechnung bezahle, die Mutter unterstütze... Sorgen entstehen zum größten Teil aus der Problematik, dass man zu wenig Liquidität besitzt. Im schlimmstenfall so wenig, dass man nicht mal sorgenfrei ärztliche Hilfe beschaffen kann.
Etc.Etc.Etc.

MKS hat die Pointe

Mondknallschlumpf schrieb:
Sagen wir mal so, Geld macht den Weg zu diesem Leben sehr viel einfacher.
 
Wie du deine Kinder ernährst? Du meinst die, die du wegen der vielen Arbeit gar nicht siehst und kennst? Ich kenn so einen der das auch wollte und im Grunde geschafft hat. Ganz toll so etwas. Viel Spaß. Ich glaube nicht dass es erstrebenswert ist wenn man sich bedenkt, welch Opfer man dafür leisten muss, ist es nicht Wert. Lottomillionär ist da schon besser aber Geld macht den Charakter kaputt. Da bringt dir auch das Geld nix mehr.
 
Zunächst BA Übersetzungswissenschaften Englisch, Spanisch, Italienisch abschließen. Damit kann ich mich den vier größten Ligen der Welt verständigen. Danach einen Trainerschein machen und mit Jugendvereinen anfangen. Zum AS Rom als Primaveratrainer, dann erste Mannschaft, junge Stars rausbringen. Hoffentlich Champions League holen :) Finales Ziel: Trainer der Squadra Azzurra werden und Stern Nr. 8 holen :D Naja, vielleicht wirds auch nur der Sechste.
 
Ich sehe das nicht eng. Arbeit bis dahin ist das notwendige Übel, aber mit den richtige Idee zur richtigen Zeit am richtigen Ort wird es klappen. Das einzige, was mich an der Mentalität der Deutschen stört ist die Angst etwas komplett neues zu beginnen. Sei es an einen anderen Ort zu ziehen oder eine Firma zu gründen. Den Mut werde ich nach dem Studium aufbringen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Um mit einem Konzept werde ich bestimmt gewinnen. Also seid gespannt in den nächsten 8 Jahren, wenn ihr mich bei n-tv in der Sendung "deluxe" seht :D
 
Homer schrieb:
Sei es an einen anderen Ort zu ziehen oder eine Firma zu gründen.

Sagen wirs doch mal wie es ist, von den privaten Unternehmensgründern scheitern ... sagen wir mal 75%. 20% können sich dauerhaft gerade so über Wasser halten, leben aber nicht viel besser als wenn sie irgendwo Angesteller wären. Und die restlichen 5% starten richtig durch.
Die Deutschen sind sicherlich nicht so risikofreudig wie andere, aber das hat ihnen ehrlich gesagt auf Dauer besser gedient, als wenn es anders herum wäre...
 
pil schrieb:
Wie du deine Kinder ernährst? Du meinst die, die du wegen der vielen Arbeit gar nicht siehst und kennst?

Jap, seh ich auch so. Ich will auch Karriere machen, aber ich werd dafür nicht mein Privatleben opfern. Klar, mit ner 60-Stunden Woche kann ich wohl rechnen, aber wenns so weit kommen würde, dass ich meine Freundin (bis dahin eher Frau) und meine Kinder nicht mehr sehe, hörts auf.
Meine Kinder sollen was von mir haben, ich will ein guter Papa sein, das ist mir tausendmal wichtiger wie n dickes Konto.

Ne Freundin einer Freundin von mir hat dieses Problem: Ihr Vater is reich, sehr reich, da er Vorstandsmitglied bei SAP ist. Jetzt hab ich gestern erfahren, dass er ne 40 Meter Yacht mit 5 Bediensteten in Auftrag gegeben hat. Seine Tochter interessiert das aber nen Scheiß, sie hätte viel lieber nen Vater, der für sie da ist.
So weit würd ichs nie kommen lassen, so wichtig kann einem die Million überhaupt nicht sein...

Faszinierend daran find ich aber, dass man der Tochter überhaupt nicht anmerkt, wie stinkreich sie sind... Keine Allüren, keine It-Girl-Ambitionen, total sparsam.


@Mingo: Du hast keine Ahnung, wie ein WiWi-Studium heute aussieht, oder?
Bei mir zumindest ist "Nachhaltigkeit" das Wort des Studiums, jeder einzelne Prof findet hier die Heuschrecken-Vorgehensweise zum Kotzen und unmoralisch.
Unglaublich, aber man kann auch auf anderen Wegen Unternehmen erfolgreich führen, als durch Ausbeutung und Schikane...
 
el_barto schrieb:
Faszinierend daran find ich aber, dass man der Tochter überhaupt nicht anmerkt, wie stinkreich sie sind... Keine Allüren, keine It-Girl-Ambitionen, total sparsam.

Was ist daran faszinierend? So sind vermutlich 95% der Kinder von erfolgreichen Eltern. Das sind ja keine dummen Familien.Ganz im Gegenteil, die klügsten, bescheidensten und sympathischsten Köpfe, die ich kenne, kommen aus reichen Familien.
Schade, dass ich so arm bin. :lol:
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Homer schrieb:
Sei es an einen anderen Ort zu ziehen oder eine Firma zu gründen.

Sagen wirs doch mal wie es ist, von den privaten Unternehmensgründern scheitern ... sagen wir mal 75%. 20% können sich dauerhaft gerade so über Wasser halten, leben aber nicht viel besser als wenn sie irgendwo Angesteller wären. Und die restlichen 5% starten richtig durch.
Die Deutschen sind sicherlich nicht so risikofreudig wie andere, aber das hat ihnen ehrlich gesagt auf Dauer besser gedient, als wenn es anders herum wäre...

Was ist den das für willkürliche Zahlen? Davon halte ich persönlich gar nix.
Um überhaupt selber Erfolg zu haben muss man in gewissen Lebenslagen einfach Mut haben und ein Risiko eingehen. Die Deutschen sind in der Hinsicht natürlich jetzt nicht risikofreudig. Ein gesichertes Einkommen genütgt den meisten schon. Aber mir wäre das zu wenig. Ich will nicht mein lebenlang FÜR jemanden arbeiten. Ich möchte nicht FÜR jemanden Wertschöpfen. Mein Nebenjob in der Mediendruckerei hat mir schon gezeigt, wie man als Arbeitskraft "benutzt" wird. Man zahlte mir 8 € die Stunde und in dieser muss ich das 6-7 Fache an Umsatz generieren. Unternehmer sein kann ich auch.
Also, wer bis zum Ende seines Lebens für jemanden Arbeiten möchte, der soll sich bitte per PN bei mir melden. Für meine Startup Firma suche ich gerne Arbeitnehmer :D
 
Homer schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Homer schrieb:
Sei es an einen anderen Ort zu ziehen oder eine Firma zu gründen.

Sagen wirs doch mal wie es ist, von den privaten Unternehmensgründern scheitern ... sagen wir mal 75%. 20% können sich dauerhaft gerade so über Wasser halten, leben aber nicht viel besser als wenn sie irgendwo Angesteller wären. Und die restlichen 5% starten richtig durch.
Die Deutschen sind sicherlich nicht so risikofreudig wie andere, aber das hat ihnen ehrlich gesagt auf Dauer besser gedient, als wenn es anders herum wäre...

Was ist den das für willkürliche Zahlen? Davon halte ich persönlich gar nix.

Man kann auch die Statistik von Unternehmensgründungen pro Jahr nehmen und die mit den Insolvenzen und Liquidationen des Jahres gegenüberstellen. Selbst wenn man das letzte Krisenjahr rausnimmt, kommt man da wenn ich mich recht erinnere fast auf nen Wert von 1:1 :D.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück ;).
 
Meine Lebensziele? Das sind auf alle Fälle ein paar Dinge, einige davon habe ich auch schon erreicht. Von anderen bin ich aber noch weit entfernt – bin ja auch erst 23. Auf der Liste steht aber mit Sicherheit noch:

• Haus bauen (85%)
• Familie gründen (80%)
• Einkommen vergrößern/erweitern (90%)
• Aston Martin V12 Vantage fahren (5%)
• FCZ Fan verprügeln (95%)

Alles mit einer prozentualen Wahrscheinlichkeit gekennzeichnet. :D
 
Ich glaube, ich bin schon auf einem guten Wege.
Ich möchte eigentlich gar nicht reich sein. Ich glaube, dass das vielleicht nur mehr Probleme als Vorzüge bringt und man vergisst auf die kleinen Dinge im Leben zu achten.

Mir reicht es, wenn mein Gehalt so bleibt wie aktuell, ich und meine Familie gesund bleibt und die Welt vielleicht noch ein bisschen besser wird...:)

Ach ja: Und Schalke irgendwann mal Meister ;) :D
 
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