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Eure Lebensziele

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

tomixxx schrieb:
Ich muss jetzt auch mal einen (eher unerreichbaren) Wunsch äußern:

Seit ich mich damals im Jahre 2002 bei AreaGames angemeldet habe und seit ich mehrmals beschimpft, attackiert und gekickt wurde wünsche ich mir trotzdem nichts mehr als einmal in meinem Leben Mod bei AreaGames zu sein.
Einmal. Und wenn es nur für 5 Sekunden wäre. :huldig: :D

(Edit: Smilie angehängt; ein wenig Ironie ist dann doch dabei. ^^)


Den Wunsch könnte ich dir erfüllen ;)
 
Habe kein Lebensziel (also Endziel) setze kleine Zwischenziele mit offenem Zielende (kütt eh wie es kütt). Next Level: mal nach Schweden.... Endgegner im jetztigen Level: Geld :D
 
Bexter schrieb:
Es geht ja nicht darum, dass man Millionen und Milliarden auf dem Konto hat, aber es sollte doch genug sein, dass man sich am Ende des Monats keine Gedanken darum machen muss, wie man seine Familie ernähren kann...

Das ist doch aber sehr relativ. Du verdienst bestimmt dreimal so viel Geld wie ich oder noch mehr. Dennoch trifft das alles auf uns beide zu. Ich muß mir überhaupt keine Gedanken um Geld machen, oder wie wir unsere Familie durchbringen. Ja, ich schaffe es seit Jahren noch nicht mal, alles auszugeben und ständig wächst mein Kontostand weiter an. Meiner Frau gehts ähnlich. Die Frage die sich hier stellt, ist eben die, in welche Dimensionen man seinen Lebenstil pushen will und was man wirklich braucht, um glücklich zu sein. Muss halt jeder für sich wissen.

Problematisch ist halt nur, dass wer sich einmal an einen gewissen Standard gewöhnt hat, der a)sieht selten ein, dass das bereits Luxus ist und b) gibt er sich nicht mehr kampflos mit weniger zufrieden, auch wenn es an die Substanz geht. Ich hab neulich diesen Artikel über die verlassenen Macciato-Mütter vom Prenzlauer Berg verlinkt, im Politik-Thread. Bestes Beispiel! Bevor die in einen anderen Bezirk ziehen, um Geld an der zu hohen Miete zu sparen, sparen sie lieber am Vergnügen und alltäglichen Dingen. (Gesellschaftlicher ) Abstieg ist grundsätzlich ein Horror in diesem System und gleichzeitig produziert es auch viele zerplatzende Traumblasen. Wirtschaftskrise lässt grüßen. Sicherheit ist ein rares Gut geworden, wenn man hoch hinaus will.
 
Urgs schrieb:
Bexter schrieb:
Es geht ja nicht darum, dass man Millionen und Milliarden auf dem Konto hat, aber es sollte doch genug sein, dass man sich am Ende des Monats keine Gedanken darum machen muss, wie man seine Familie ernähren kann...

Das ist doch aber sehr relativ. Du verdienst bestimmt dreimal so viel Geld wie ich oder noch mehr. Dennoch trifft das alles auf uns beide zu. Ich muß mir überhaupt keine Gedanken um Geld machen, oder wie wir unsere Familie durchbringen. Ja, ich schaffe es seit Jahren noch nicht mal, alles auszugeben und ständig wächst mein Kontostand weiter an. Meiner Frau gehts ähnlich. Die Frage die sich hier stellt, ist eben die, in welche Dimensionen man seinen Lebenstil pushen will und was man wirklich braucht, um glücklich zu sein. Muss halt jeder für sich wissen.

Problematisch ist halt nur, dass wer sich einmal an einen gewissen Standard gewöhnt hat, der a)sieht selten ein, dass das bereits Luxus ist und b) gibt er sich nicht mehr kampflos mit weniger zufrieden, auch wenn es an die Substanz geht. Ich hab neulich diesen Artikel über die verlassenen Macciato-Mütter vom Prenzlauer Berg verlinkt, im Politik-Thread. Bestes Beispiel! Bevor die in einen anderen Bezirk ziehen, um Geld an der zu hohen Miete zu sparen, sparen sie lieber am Vergnügen und alltäglichen Dingen. (Gesellschaftlicher ) Abstieg ist grundsätzlich ein Horror in diesem System und gleichzeitig produziert es auch viele zerplatzende Traumblasen. Wirtschaftskrise lässt grüßen. Sicherheit ist ein rares Gut geworden, wenn man hoch hinaus will.

Du, da bin ich voll bei dir. Ich würde das ja jetzt auch nicht speziell auf mein Gehalt beziehen, sondern meine das im allgemeinen. Es gibt leider genug Menschen, die sich 2-3 (oder noch mehr) Kinder anschaffen und schon sich selbst nicht durchbringen können und dann wird es problematisch.
Das mit dem Luxus ist leider tatsächlich so. Ich sehe das ja bei mir. Meine Eltern haben sich getrennt als ich sechs war und danach habe ich mit meiner Mutter in sehr überschaubaren Verhältnissen im Ruhrgebiet gelebt. Ich habe jetzt in den letzten Jahren drei Mal den Job gewechselt (glücklicherweise immer abgeworben worden) und entsprechend auch eine Lohnsteigerung erfahren. Man merkt selber teilweise wirklich nicht mehr, wie gut es einem geht und dafür schäme ich mich auch manchmal, wenn ich sehe, wie schlecht es anderen Menschen geht und vor allem, wenn ich mich mal daran erinnere, wie ich aufgewachsen bin.
Von daher kann ich deinem Post nur voll beipflichten!
 
Ich glaube den beiden geht es auch eher darum das man zu schätzen weis was man hat.
Und nicht das man denkt "Verdammt mein Nachbar hat einen BMW jetzt brauch ich auch einen oder aber der war in Dubai und ich nur auf Malle usw.
Das ist diese verdammte "nehmen sie nicht das zweitbeste Steak" Mentalität.
Die Leute vergessen schon mal schnell das über die Hälfte der Menschheit überhaupt kein Steak auf den Teller bekommt.
 
Urgs schrieb:
Ich muß mir überhaupt keine Gedanken um Geld machen, oder wie wir unsere Familie durchbringen. Ja, ich schaffe es seit Jahren noch nicht mal, alles auszugeben und ständig wächst mein Kontostand weiter an. Meiner Frau gehts ähnlich. Die Frage die sich hier stellt, ist eben die, in welche Dimensionen man seinen Lebenstil pushen will und was man wirklich braucht, um glücklich zu sein. Muss halt jeder für sich wissen.

Wieder einmal: 100% Agree.
 
Wir haben ja nicht mal ein Auto, weil wir einfach keins brauchen. Und immer wenn wir Samstag Vormittag an nem Unfall vorbeikommen, wo allen Beteiligten der Frust geradezu im Gesicht geschrieben steht, sag ich zu meiner Frau gerne "Is das nicht schön, das wir kein Auto haben?" :lol:
 
Ohne Auto würde mir was fehlen. Wenn ich mal im Urlaub war und 2-3 Wochen nicht gefahren bin, habe ich richtig Bock, wieder hinters Steuer zu steigen :D. Und abgesehen davon hasse ich den öffentlichen Nahverkehr, den musste ich lange genug ertragen und der hat mich durch Wutausbrüche über Verspätungen wahrscheinlich mehr Lebenszeit gekostet als jeglicher Stau^^.
 
Gerri schrieb:
naja in der Stadt mag das gehen aber in anderen Gegenden ist es ohne Auto fast unmöglich ordentlich zu leben....

Klar, und trotzdem gibts hier zigtausende davon. Und 95% der städtischen Autofahrer würden es für nen sozialen Abstieg halten, wenn sie morgen das Auto aufgeben und mit dem Fahrrad die 5-10Km zur Arbeit fahren müssten.
 
mh naja, mir wäre das in ner Großstadt eigentlich schon fast zu gefährlich jeden Tag mit nem Fahrrad auf die Arbeit zu fahren.....
 
Gerri schrieb:
mh naja, mir wäre das in ner Großstadt eigentlich schon fast zu gefährlich jeden Tag mit nem Fahrrad auf die Arbeit zu fahren.....

Die Alpträume eines Landbewohners oder was? :D
Kommt auf den Bezirk an, schätze ich. Aber Berlin z.B. bietet jede Menge alternative Routen für Fahrradfahrer und das wird auch immer besser ausgebaut und beschildert. Der Senat fördert das und man muß ja auch sagen, dass das immer mehr Leute nutzen. Berlin könnte ne perfekte Bike-City sein.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Wie holst du denn Getränkekisten? Auch mit dem Fahrrad?

Ja, so nen 6x1,5l Pack Mineralwasser krieg ich locker in meinen Fahrradkorb rein.
Unsere Wohnlage ist aber auch ziemlich günstig. Wir haben ne Menge Supermärkte in der Nähe. Einkäufe mach ich alle zu Fuß und mit dem Rentnerporsche.
 
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