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GEN7 Euer Urteil

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ach da schmälerst Du schon nichts, keine Sorge. Bin halt kein Hardcore-Gamer und an Den Master komme ich schon lange nicht ran. Weiß ich ja :grins:

Mir ging nur der Schwierigkeitsanstieg in der Stadt auf den Sack. Das war einfach nicht angemessen, und anscheinend ging es mir nicht alleine so. Da wäre ein Wimp-Mode vielleicht angebracht. Bei der allerersten Stadtmission bin ich unwissend an der Quarantänezone vorbei gelaufen und sofort 10 Mal gestorben, in ca. 5 Minuten. Kein Ausweg um da rauszukommen. Im Resort bin ich in 15h vielleicht 2 Mal gestorben, das kann's einfach nicht sein. Nur Frust!
Ich konnte das zwar am Ende wieder relativieren, aber Moresby war trotzdem das mit Abstand unngenehmste Gebiet. Kein Spaß, nur Abarbeiten. Die Rammer waren kein Probleme, die Infizierten aber einfach nur Scheisse. Vielleicht lag es auch am Charakter.

Am Ende war ich etwa Level 37 nach ca. 40h.
 
Ich muss ja sagen, diese ominöse Quarantänezone hab ich immernoch nicht bewusst wahrgenommen...vermutlich ist damit der Part innerhalb dieser Metallabsperrungsmauerdingsis gemeint...aber da ist doch überall gleichviel los oder nicht?
 
Also ich hab die Stadt jetzt auch erledigt mit sämtlichen Nebenmissionen und naja, klar ist da mehr los. Ist halt ne Stadt! :grins: Ich fand das ziemlich in Ordnung so.

Ich bin zwar mit 24 Toden bei 22 Stunden Spielzeit zwar nicht auf Master-Niveau ;) , aber ich find das relativ okay.
 
Jepp, die Metallwände. Ich bin da ganz unschuldig die Gasse am Wassergraben lang geschlendert, dann kommen vier Geher und anschließend vier Infizierte von sonstwo angerannt. Dann bist Du einfach tot, keine Chance. Und spawnst direkt neben den vier Infizierten - wieder tot. And so on. Selbst wenn Du sie erledigt hast und mit einem Balken da stehst, hast Du nichts geschafft, weil an der nächsten Ecke die nächsten Infis warten. Und da ist nicht mal genug Platz um auszuweichen oder wegzurennen - zu schmal, zu verwinkelt.

Die anderen Ecken sind dagegen ein Kinderschiß. Im Zweifel kann man Rennen oder klettern, hier ging gar nichts :I
 
Mir gings so wie cale und bin wirklich oft gestorben, aber da war ich selber Schuld "Rage" :lol: . Auch das mit den Waffen habe ich zu spät überrissen orange, blau usw. hatte meistens auch nur Waffen von den Zombies und nicht die spez. die das Leben um einiges leichter machen überhaupt was die Haltbarkeit betrifft, auch wollte ich überhaupt nicht einsehen das Purna mit einen Hammer einfach nicht umgehen kann, einfach zu wenig Kraft, aber mit den Klingen die orange oder blau usw.sind ist es um einiges leichter und ich nehme es mit 5-6 Zombies auf, ausser so einer schleicht sich von hinten an, dann kann es eng werden.

Aber das Game hat viele kleine Fehler ohne diese würde das Game sicher ( bisher ca.28-32h gespielt) eine Wertung von 89%-91% von 100% von mir bekommen aber mit diesen ist einfach nicht mehr als 78-79% möglich.
 
Funneln! Durch Engpässe locken :) Ich bin zwar in der Stadt auch ne Ecke öfter gestorben, aber hey, so sind die Infis halt, gehen einem permanent auf den Sack :D
 
Keine Frage, aber die Hälfte Infis hätte es auch getan. Ist ja nicht so, daß man durch den Tod viel verloren hätte, außer Geld, und davon hatte ich immer reichlich. Abe für Frust hat es (jedenfalls bei mir) gesorgt, und daß völlig unnötig. Klarer Fall von selbst-ins-Knie-geschossen :kaffee:
 
Ich hab nicht wirklich den Nerv, ein Review zu schreiben im Moment, also mach ich das lieber kürzer hierrüber.

Ich bin durch DI durch, mit Sam B., habe das meiste an Nebenquests gemacht, wenn ich auch in Akt 3 kaum alle Ecken und Enden untersucht habe, das Setting war mir dafür etwas zu verwinkelt, bzw. umständlich.

Dead Island hat viele viele technische Probleme, überhaupt keine Frage, es erinnert an die "typischen" osteuropäischen PC-Spiele. Dennoch hatte ich kaum Bugs und Glitches, keine zerstörten Savegames oder Ähnliches. Vom Survivalgameplay wäre zwar auch noch mehr drin gewesen, aber ich finde, das Spiel findet da eine gute Balance. Abschliessend ist das Ende leider auch eher schwach, der 4. Akt kann zu keiner Zeit mit den anderen dreien mithalten, da schwebt permanent der "schnell schnell schnell noch den Release schaffen"-Schatten drüber.

Zum Positiven: Dead Island ist für mich das beste Zombiespiel auf dem Markt, wenn ich die klassischen 3 Resident Evil´s nicht mitzähle (Onimusha zählt sowieso nicht, das sind Dämonen). Ich habe nicht alle gespielt, die es gibt, aber die meisten und Dead Island ist quasi zusammen mit Dead Rising 2 auf Platz 1, wobei DI rein Atmotechnisch knapp die Nase vorn hat.

Die Story der Hauptcharaktere ist dabei total belanglos, zugegeben, sie kommt nie zur Sprache ausserhalb der Charakterbeschreibung im Auswahlscreen, kein einziges Mal. Die Nebenquests aber tragen sehr zur beklemmenden Atmosphäre bei, besonders in Akt 1 und 2. Jeder Akt (ausser 4) schafft es allerdings dabei, eine ganz eigene Stimmung zu kreieren. Akt 1 zeigt, daß Sonnenschein und Meer der Beklemmung keinen Abbruch tun müssen, Akt 2 zeigt, daß Capcom einfach nur unfähig ist, Bedrohliches Infiziertenfeeling in eine urbane Umgebung mit viel Staub und Licht zu implementieren, Akt 3 verkehrt die engen Verhältnisse von Akt 2 ins Gegenteil und sorgt durch seine Weitläufigkeit und Unübersichtlichkeit für eine andere Form der Bedrohung, plus er lässt mich (stellenweise garantiert mit Absicht) an einen bekannten Film mit einem gewissen Dr. Grant denken.

Was die Systeme des Spiels angeht, bietet es genug um die Leute zu beschäftigen, aber nicht so viel, daß es total unübersichtlich wird. Die drei Skillbäume sind ziemlich klar strukturiert mit klaren Zielen und leicht erkennbaren Synergien, das Itemsystem ist simpel und schnell begriffen, einzig die eher geringe, bzw. eingeschränkte Anzahl an Mod-Plänen hat mich persönlich etwas gestört, da hätte ich gerne mehr Effekte oder Varianten gehabt.
Was Feuerwaffen angeht, sollte ich mir kein Urteil erlauben, da das System erst mit dem (sonstwann erscheinenden) Patch so ist, wie es sein sollte. Momentan sind Feuerwaffen sehr einfach dauerhat einsetzbar, da sie nicht nur 100% genau sind sondern auch im Grunde unendlich Munition zur Verfügung haben, da Schusswaffentypis respawnen, was eigentlich nicht angedacht war, soweit ich die Entwickler verstanden habe. Nichts desto trotz sind die Waffen gegen die Zombies angenehm ineffektiv im Vergleich zu Menschlichen Gegnern und mehr als Bonusoption denn als primäre Bekämpfungsmaßnahme geeignet.


Wie gesagt, technisch stellenweise ein Desaster, besonders auf dem PC, doch wenn ich nur die Fehler berücksichtige, die mir selbst aufgefallen sind, kann ich dem Spiel 8.5/10 geben. Schönes Spiel und vor allem sehr wichtig für das Subgenre der Zombiespiele, denn Dead Island ist eines von diesen Spielen, was es schon viel länger hätte geben sollen, ähnlich wie Dead Rising, wobei das eine leicht andere Schiene fährt natürlich.
 
Ich bin noch in der Hälfte etwa, aber das Gamezone Fazit gefällt mir sehr gut!

Gamezone Fazit:
Bevor ich mich dem Resümee ergebe, möchte ich anmerken, dass ich ein absoluter Fan von Horror-Filmen jeglicher Art bin. Von sozusagen gesellschaftlich kritisierend (‚Night of the Living Dead‘ gilt als ein solcher Film) bis hin zum Super-Trash (z.B. ‚Großangriff der Zombies‘ oder auch ‚Zombies unter Kannibalen‘) gibt es fast nichts in dem Segment, dass ich nicht irgendwie schon gesehen habe. Muss und soll ich mich auf ein Thema festlegen, dann bin ich – unschwer zu erkennen und auch sehr passend – bei den Zombies zu Hause. Diese fiktiven Kreaturen, die geschichtlich belegt schon so manches Volk beeinflusst haben, die im Voodoo-Kult zu Hause sind und in diversen Filmen und Serien bessere Hauptdarsteller waren als die eigentlichen Titelfiguren, haben es mir einfach angetan. Eine Menge Bücher und noch mehr Filme, habe ich mir bisher in meinem Leben zu Gemüte geführt, so dass ich sagen kann Dead Island ist ein Zombie-Spiel, welches in dieser Art schon lange von der Bildfläche im Game-Bereich verschwunden war. Dead Island wandelt recht gekonnt auf den Pfaden der Zombie-Filme und Games und ist dabei ein wenig wie ‚Resident Evil‘ Teil Eins und auch Zwei, da Zombies gurgelnd, brummend und langsam schlurfend den Lebenden nach deren Fleisch getrachtet haben. Es ist wie bei ‚Dawn of the Dead‘, da eine ganze Welt ins Chaos gestürzt ist, man ums Überleben kämpft, sich selbst am nächsten ist und dennoch nicht vergisst Mensch zu sein, da man anderen versucht zu helfen, nur um dann tragischer Weise mitzuerleben, dass man einen Freund zurück lassen muss, weil er gebissen wurde. Es ist wie bei ‚Day of the Dead‘, da Zombies nicht einfach stumpfsinnig versuchen lebendes Fleisch in sich zu stopfen, sondern sie sondieren die Lage, gehen gewieft vor und hauen einen in die Pfanne. Nicht alle Zombies agieren so, aber es gibt genug, die noch so viel Hirn übrig haben sich zu erinnern, dass Stillstand den sicheren Untergang bedeutet.

Es ist auch ein wenig wie ‚The Elder Scrolls: Oblivion‘, da man seinen Charakter aufbauen muss als auch mit neuen Fähigkeiten versehen kann, die allerdings auch erst gelernt werden müssen. Und gleichzeitig ist Dead Island Gott sei Dank weit weg davon mit ‚Dead Rising‘ in einen Topf geworfen zu werden. ‚Dead Rising‘ Eins als auch Zwei sind ohne jede Frage blutige Metzel- und Meuchel-Spiele mit herben Gewaltfaktor und einem sehr hohen Splatter-Anteil – und wem es taugt, dem macht es auch Spaß - aber gesamt karikiert sich ‚Dead Rising‘ doch selbst und nimmt sich in keinster Weise ernst; Eben ein virtueller Horror-Comic mit deutlich mehr Witz als Horror. Genau dieser Aspekt aber bleibt bei Dead Island außen vor! Ein Fakt, den ich sehr zu begrüßen weiß, vor allem dann, da sich das Spielgeschehen atmosphärisch und in einem tollen Ambiente wiederspiegelt. Die Urlaubsinsel mit all ihren Schönheiten und vor allem mit hellem Tages- bzw. Sonnenlicht ist in der Lage mich zu erschrecken, wenn ich durch die vielen Gassen der Stadt gehe, die Flure der Hotelanlagen nach Überlebenden inspiziere oder mich im Dschungel bei der Erfüllung eines Auftrages verlaufen habe. Überall höre ich sie lauern, sie verzehren sich nach mir, wollen mir sprichwörtlich ans Leder und treiben mir bei dem Versuch eine brauchbare Waffe in die Finger zu bekommen meinen Adrenalin-Spiegel gescheit nach oben. Aber ich kann auch nicht einfach weitergehen ohne hinter die nächste Tür zu spicken, ob da nicht doch ein Bauplan für eine Waffe liegt oder ich einen Menschen finde, den ich retten kann. Und während ich mich vorsichtig von Abschnitt zu Abschnitt pirsche, immer auf der Hut nicht angeknabbert zu werden, ertappe ich mich dabei wie ich denke „endlich mal ein ordentliches Zombie-Game, dass mich wie ein gut gemachter Romero-Film mitten ins Geschehen holt“. Mit dem einen kleinen aber feinen Unterschied: Im Film bleibe ich auch bei einem solchen Effekt der Beobachter, auf Dead Island bin ich, nicht zuletzt dank der Ego-Perspektive, mittendrin und muss handeln, andernfalls bin ich schneller tot als ich *piep* sagen kann.

Dead Island braucht ein wenig Zeit um zu zünden, wer sich ein Urteil bildet da er nur das Resort am Anfang gespielt hat und bei Erreichen von Level 10 von Einfachheit spricht, der sollte besser erst einmal weiterspielen, denn erst danach startet das Game eigentlich richtig durch. Unabhängig davon, man braucht eine gewisse Affinität für Zombies bzw. Zombies in Filmen und Spielen, damit man nicht nur Dead Island als solches genießen kann – trotz der bisweilen technischen Unzulänglichkeiten – sondern auch die vielen, vielen Gimmicks und Anleihen aus Filmen und Spielen honoriert. Und wer sich die Mühe macht, zu erkunden wie bei Oblivion, sich den Spannungen ergibt, die rein schon durch die gut gemachte Akustik entstehen und sich nicht stur auf die Hauptquests konzentriert, wird allein mit einer Spielfigur auf Solopfaden wandelnd locker 30 Stunden plus verbringen. So, und ich geh jetzt wieder metzeln, hab noch einiges vor und das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht …
 
Schönes Fazit, hab zwar erst 2 Stunden gezockt aber die Eindrücke teilen sich mit dem was ich erlebt habe. Nur die Sache mit dem Zünden stimmt für mich nicht, ich hab mich bereits nach 2 Stunden verliebt. :D
 
Ich finde das Game so knorke, dass ich gar keine Lust habe, mir sowas durchzulesen. Das Spiel ist soweit von Scheiße entfernt, wie ich von Scarlett Johannsons Brüsten!
 
Yahtzee scheint Zombie-Spielen aber nicht so viel abgewinnen zu können, oder? ;) Er bemängelt zum Beispiel, dass Dead Island eine Mischung aus Dead Rising 2 und Borderlands ist. Genau das liebe ich an dem Spiel. Die Stadt gefällt ihm nicht und es sind ihm zu viele gleich aussehende Kanalisationsabschnitte im Spiel. Dazu kann ich noch nichts sagen, weil ich gerade in der Stadt bin. Und es ist doch klar, dass sich die wenigen Überlebenden zusammen aufhalten und nicht alle verteilt auf der Insel rumlungern. :D
 
Glod schrieb:
Ich hab's nicht gespielt, aber kannst du einen seiner Punkte entkräften? :D

Der Typ ist doch ne Heulsuse, der hat anscheinend frühzeitg seine Mutter verloren und heult sich anstatt bei der nun bei uns aus. Hin und wieder sind seine Tests lustig, selbst wenn er ein Game niedermacht, welches mir gefällt. Aber bei Dead Island schwaffelt der soviel Blödsinn, daß es schon beinahe weh tut.

Zuerst regt er sich darüber auf, daß nun ein weiteres Zombiegame rausgekommen ist, so nach dem Motto, gibt ja schon genug (L4D,Dead Rising). Das ist schon mal völliger Blödsinn, wenn er Zombiegames nicht mag, soll er sie nicht zocken. Viele Spieler hingegen haben gradezu auf so einen Titel also "First Person Open World Zombie Game" gewartet, das sieht man alleine an den guten Verkaufszahlen.

Desweiteren erzählt er, daß das Treten so übermächtig sei, daß man quasi nix anderes braucht was ebenfalls totaler Quark ist. Treten macht so gut wie keinen Schaden sondern befördert die Zombies hauptsächlich auf den Boden oder stoppt die heranrasenden Infizierten damit man ihnen in Ruhe eine verpassen kann. Schläger fallen bei einem Tritt erst gar nicht um, die lachen dich eher aus.

Würde sicherlich noch mehr finden aber nochmal schaue ich mir den Scheiß nicht an. :D
 
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