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Euer Kaufverhalten

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Früher war ich regelrecht geizig. Hatte aber auch den Vorteil, dass sich ein schönes Polster ansammelte ;) Mittlerweile hab ich das Geld deutlich lockerer sitzen, was zu einem daran liegt, dass ich mehr verdiene und zum anderen daran, dass ich erkannt habe, dass es für mich nicht mehr sooo wichtig ist. Hab schon fast Spaß daran es auszugeben. Für mich, aber auch um anderen eine Freude zu machen. Und solang eine bestimmte Grenze nicht unterschritten wird, bleibt das auch so.
Allerdings geb ich die Kohle nicht für Müll aus und auch nicht für überteuerte Sachen. Ich geh z.B. oft in´s Kino, bezahle das aber mit Gutscheinen (spart wenige €) und die Cola schmuggel ich rein. Spiele kauf ich überwiegend in UK, etc.
 
Sisaya schrieb:
Gerri schrieb:
ja klar für Reperaturen sollten imer ein Paar Hundert bzw. 1-2k auf der Seite liegen aber das reicht dann auch.

Im Jahr oder gesamt? Mit 1k-2k wirst du nichts bezahlen können, wenn eine größere unerwartete Reparatur ansteht. Dazu die regelmäßige Sanierungen und Erneuerungen etc.

Selbst das kannste erst machen, wenn du ne gescheite Grundlage hast.
Ne Heizung kann von heute auf morgen den Geist aufgeben - boom 10k weg.

Auch ansonsten gibts ständig was. Du musst ständig sparen, wenn du ein Haus hast, wenn du den Wert erhalten willst. Ansonsten ist es nämlich keine Geldanlage.
 
tim_buktu schrieb:

Ist leider die typisch junge Mentalität dass man sich sobald man ein Haus gekauft hat zurückzieht und so lebt als sei die Zukunft für immer abgehakt .

Mein Kaufverhalten hat sich seit dem Wirtschafts-Studium so stark verändert dass ich nur noch Geld für sinnvolle Sachen ausgebe und sehr oft einen Kosten-Nutzen Ausgleich vor dem Kauf mache. Alles was mir keinen Nutzen gibt verkaufe ich auch wieder. Ich lasse nichts sinnlos rumliegen. Bei Kleidung mache ich eine Ausnahme.
Ich protokolliere(Iphone App) auch mein Kaufverhalten oft um es zu optimieren. Als geizig sehe ich mich dewegen definitiv nicht.

Bei dem Beispiel mit meinen Vater lachst du aber der hat durch seine Käufe Immobilien Im Wert von mehr als einer Million €. Er hat sogar Häuser mit einem Dachstuhlbrand gekauft sie möglichst günstig wieder aufgebaut und dann vermietet. Da kann man lachen wie man will aber der gehört imo defintiv zu denjenigen die es richtig gemacht haben.
 
Nein ich finds nur lustig, Gerri ist 27,28 (?), in dem alter ist man froh wenn man ein einziges Haus unterhalten kann, sehe ich aber ähnlich... ein paar tausend sollte man immer gespart haben, auch wenn man ein Haus hat.
 
27 bin ich und ich erbe ja irgendwann noch ein Einfamilienhaus (meiner Eltern) und die Gegend wo wir wohnen ist auch nicht gerade günstig.

Meine Zukunftsaussichten sind nicht soo übel ;)
 
ich lebe zur zeit sehr sparsam obwohl ich es eigentlich gar nicht sooo nötig hätte.

aber im moment brauch ich einfach nicht viel und unnötig geb ich auch kein geld aus. brauch nicht jedes wochenende teuer feiern gehen oder essen gehen.

ich hasse menschen, die das geld bei jeder gelegenheit "aus dem fenster werfen" und dann bei mir ankommen und jammern sie haben keine kohle und sind pleite.
mein mitbewohner ist so einer. der hatt immer ne fette handyrechnung, sky abo, geht dauernd feiern, kauft sich tuere klamotten, will für 4 monate urlaub machen und jammert mir die ohren voll er ist pleite.:wand: ich sag dann immer nur du bist ja auch ein depp.
der bekommt es aber auch ganz schön in den arsch gesteckt von seinen eltern.

ich hab nichts gegen leute die ihr geld ausgeben, nur gegen die jammerer.
 
Aber was sind Sinnvolle Sachen? Nahrung, Obdach, Kleider??? Das ist ja wirklich Individuell...
Ich sehe das z.Z. so, gebe mein Geld auch für Sachen aus, die überhaupt keine Nachhaltigkeit haben,
aber solange es mir Spass macht, egal... ich bin jetzt Jung, Fit und kann einiges machen, sobald ich ein gewisses alter habe, eine Frau gefunden habe die ich mag werde ich mich auch um Langfristige Investitionen kümmern, aber jetzt mache ich mich halt echt locker, gebe das Geld für Alk aus, für Spiele, gehe Essen usw usw.
 
Ich wohne noch zuhause, demnach kann ich sämtliche Einkünfte sparen oder in Hobbys stecken (nur für das Auto fällt bisserl was ab). Im Jahr werden es aber meist nicht mehr als 400-500 € für Spiele, Hefte usw. Da wird nur gekauft, was ich wirklich zu 100 % will.
 
Als Schüler, der mit Nebenjob ganz gut verdient, kann ich mir eig. alles kaufen für was ich genug Geld habe.

Sparen muss ich noch nicht. Genug für'n Führerschein hab ich schon auf der Seite.
 
spontankäufe mach ich nur bei klamotten :oops: bei allem anderen informier ich mich darüber und wäge ab ob ich es brauche, da ich jetzt auch ein auto habe muss ich den gürtel etwas enger schnallen. Bei Lebensmitteln achte ich nicht auf den Preis, das sollte das letzte sein woran man spart (heisst jetzt nicht das ich nur bio produkte kaufe). Auswärts essen tu ich eh nur sehr selten, höchstens 1 mal die woche. Nur das feiern ist leider sehr teuer, das müsste ich echt mal reduzieren, bin nichtmal so der trinker, aber wenn man 2 mal sparsam(!) weggeht am wochenende hat man auch schon 30-50 euro weniger.

Da ich aber ziemlich viel geld von meinen eltern bekomme, komm ich sehr gut aus. Dazu kommt noch das was ich mir beim bund angespart hab (14 monate war ich da), deswegen werd ich mir auch leisten können 2 mal in den urlaub zu fliegen dieses jahr. mein plan ist es, dass ich mit dem geld meiner eltern auskomme und das kindergeld spare für größere investitionen, bis jetzt klappt es mehr oder weniger, allerdings komme ich nie über die summe die mir monatlich bereitgestellt wird ;)
 
@ flexx & eMkay

Ich sollte das vielleicht präzisieren: Natürlich spare ich auch auf diverse Ereignisse hin und betreibe Altersvorsorge. Ich meinte meine Aussage mehr so, dass es ja auch Leute gibt, die sich jetzt alles mögliche vom Mund absparen, um dann mal in 30 Jahren Geld im Alter zu haben. Das empfinde ich als schwachsinnig. Mein Fehler.
 
Ich lebe zurzeit ziemlich gut, auch wenn ich gemessen an meinem Einkommen wenig ausgebe (spare ca. 2/3). Das hat einfach mit günstigen Umständen weil kaum Ausgaben zu tun.

Derzeit schaue ich nicht sooo genau hin. D.h. öfter mal was vom Chinesen oder vom Griechen holen oder hier und dort mal nicht so viel Grübeln, ob man dieses oder jenes wirklich braucht, ist schon drin. Oder halt mal im Sommer mit der Freundin ans Meer fahren.

Ich habe vor, das bis zum Studium (WiSe dieses Jahr) so weiterzuführen. Ich lass es mir jetzt, wo ich es mir leisten kann, ohne meine Sparziele zu gefährden, einfach nochmal gut gehen, bevor ich im Studium den Gürtel etwas enger schnalle. Auf alles verzichten will ich da zwar auch nicht, aber ich will nicht mehr so viel Geld für Alltagskrams ausgeben, also Nahrungsmittel usw.. Davon hat man irgendwie weniger, als wenn man das gesparte Geld für etwas Besonderes (ne DvD, oder was fürs Hobby) ausgibt, auch wenn das "nicht sinnvoll" ist. Wobei ich durchaus finde, dass man "Spaß" oder "Erholung" als Nutzen in einer Kosten-Nutzen-Rechnung einbeziehen kann. Und Spaß hat man mMn eher durch "zwischendurch mal etwas Besonderes leisten", als einen hohen Grundkonsum.

Letztendlich plane ich, mir monatlich einen möglichst geringen, aber nicht überknappen Grundbetrag aus meinen Ersparnissen zur Verfügung zu stellen. Von dem Geld, was da dann übrig bleibt, kann ich dann ruhigen Gewissens auch mal einfach so was kaufen, weil ich ja weiß, dass es die Gesamtfinanzplanung nicht ruiniert.

/edit: Von übertriebenem Sparen und totalem Verzicht halte ich, wie man vielleicht herauslesen kann, auch nichts. Ich hätte jetzt noch mehr Geld sparen können, aber ich denk mir halt auch, dass ich nach dem Studium vielleicht recht bald sehr viel mehr verdiene, als jetzt und mich im Nachhinein ärgern würde, für (vergleichsweise) so wenig Geld, auf so viel verzichtet zu haben.
 
Seit ich arbeite bin ich irgendwie sehr geizig geworden :D. Besonders Miete, öffentliche Verkehrsmittel und Getränke bezahle ich nur sehr ungern. Wobei ersteres derzeit sowieso wegfällt, weil es keine Wohnungen in Hamburg gibt :ugly:. Ich denke da habe ich wahrscheinlich mehr Chancen, wenn ich mir direkt ne Eigentumswohung besorge.
Und auch bei allem anderen suche ich nach dem günstigsten Angebot und mache vorher eine Kosten-Nutzen Analyse.
 
Ich bin ein Mensch der im hier und jetzt lebt. Ich hau meine Kohle für alles raus worauf ich grad Bock hab. Will ich was haben kauf ichs mir, bin aber auch anderen Gegenüber nicht geizig.

Also unterm Strich:
Ich hab mit meinen fast 30 Jahren noch nicht wirklich gelernt mit Geld umzugehen :kaffee:
 
Zur Zeit lebe ich von der Unterstützung meiner Eltern und einem 400€-Job (jetzt ja icht mehr :ugly:), also ist mein Geld für mich nur Spielgeld. Es ist zu wenig um sinnvoll davon zu sparen, also bin ich im Prinzip Lindas Kollege.:deal:
 
Geld ist zum ausgeben da, Punkt.
Natürlich empfiehlt es sich immer, etwas auf der Kante zu haben. Auto defekt, irgendwas am Haus etc.

Ich bin einfach kein Sparfuchs, ich kann es nicht. Ich verschleudere meine Kohle nicht sinnlos, aber wenn auf etwas Bock habe, wird es angeschafft. Ich habe nur ein Leben, da muß halt mitgenommen werden was geht. Wir gehen gerne Essen, oder holen uns Essen ins Haus. Unterwegs wollen wir auch nicht Hungern oder warten, bis wir in 5 Stunden wieder zu hause sind. Eine Sideboard muß auch keine 10 Jahre halten, darf gerne mal durchgetauscht werden.

Mit Haus und Hof fällt auch immer etwas an. Gartengeräte, Dünger für Rasen und Blumen, hier ein Werkzeug da eine Maschine. Es ist einfach ständig etwas.
 
Glod schrieb:
@ flexx & eMkay

Ich sollte das vielleicht präzisieren: Natürlich spare ich auch auf diverse Ereignisse hin und betreibe Altersvorsorge. Ich meinte meine Aussage mehr so, dass es ja auch Leute gibt, die sich jetzt alles mögliche vom Mund absparen, um dann mal in 30 Jahren Geld im Alter zu haben. Das empfinde ich als schwachsinnig. Mein Fehler.

Achso. Na gut, solang für die Kinder gesorgt ist :)
 
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