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360/PS3 Enslaved

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wieso ist das Quatsch? Überleg dir mal, wie viele Leute wie viele Stunden an dem Spiel gearbeitet haben. Und ja natürlich ist eine Eintrittskarte gemessen am Aufwand für den Film auch noch billig. Grad, wenn du bedenkst, wie viel davon wirklich bei den Leuten, die die Arbeit geleistet haben, am Ende ankommt. Wir wollen doch alle Qualität und Leistung sehen, dann müssen wir die doch aber auch bezahlen wollen. Wenn da 50, 60 Leute, Fachleute aus allen möglichen Bereichen, zwei Jahre 24/7 an einem Projekt arbeiten, dann kann man das Ergebnis am Ende nicht für 10 Euro an den Endverbraucher bringen. Oder glaubt ihr, die ganzen Studios gehen alle aus Spaß pleite oder lassen sich von EA aufkaufen?
 
Solche Studios gehen nicht pleite weil sie hervorragende Spiele produzieren, sondern weil sie schlecht wirtschaften. Das ist die normale Auslese die vonstatten geht. Man muss mit seinem Produkt eben versuchen eine große Anzahl an Menschen zu erreichen. Enslaved hat das anscheinend unter den gegebenen Bedingungen nicht geschafft.

Ich ändere doch nicht mein Kaufverhalten so arg, weil ich mir Sorgen um ein Entwicklerstudio machen muss.
 
Zumal ich den Markt ohnehin nicht mit meiner Kaufentscheidung beeinflussen kann, denn die SPiele die ich wirklich gerne hätte, werden NICHT MEHR ENTWICKELT.

Somit sind die meisten Spiele ohnehin nur Kompromisse, die meinem Ideal mal mehr, mal weniger entsprechen...
 
silbex schrieb:
Solche Studios gehen nicht pleite weil sie hervorragende Spiele produzieren, sondern weil sie schlecht wirtschaften. Das ist die normale Auslese die vonstatten geht. Man muss mit seinem Produkt eben versuchen eine große Anzahl an Menschen zu erreichen. Enslaved hat das anscheinend unter den gegebenen Bedingungen nicht geschafft.

Und warum? Weil es das kollektive Verhalten gibt, beim Release zu warten und zum Budgetpreis zuzuschlagen. Aber das neuste CoD, Resi oder FIFA wird natürlich Day 1 geholt.

Enslaved mag am Markt vorbei produziert worden sein, vor allem was den Artstyle angeht. Von daher ein schlechtes Beispiel, aber es gibt ja genug andere Titel, die das gleiche Schicksal ereilt. So ist halt das Leben. Aber wenn Spieler dieses Verhalten offensiv propagieren, obwohl es in der letzten Konsequenz zwangsläufig den Tod unseres Hobbies bedeutet, verstehe ich ehrlich gesagt die Welt nicht mehr.
 
Man muss halt vorrangig an sein eigenes Portemonnaie denken, wenn man einem Spiel schon ansieht, dass es wohl kein großer Hit wird, dann braucht man sein Geld auch nicht verschwenden, auch wenn es schade um das Spiel ist. Ich als einzelner ändere sowieso nichts dran.

Sniper Ghost Warrior hat man meiner Meinung nach zu einem passenden Preis veröffentlicht und siehe da es wurde ein Erfolg. Ich finde auch so manche Hersteller erwarten einfach viel zu viel, z.B. für die hundertste Neuauflage von Skate oder Guitar Hero; Rockband 70 Euro zu verlangen, dass so was nach hinten los geht ist doch klar.
 
Wir reden hier von Enslaved. Einem Spiel, das für das, was es sein möchte, exzellent ist. Natürlich kann man nicht jedes halbwegs passable Spiel, das einen am Rande interessiert für 60 Euro kaufen.
Wenn ein Großteil der Spieler aber nicht die Spiele zum Vollpreis kauft, die einen am meisten interessieren, sondern die Spiele kauft, die vermutlich am längsten stabile Preise haben, dann muss man sich nicht über das Spieleangebot unserer Zeit wundern.

Sniper ist ein moderater Erfolg, weil es a) eine Low-Budget-Produktion ist und b) ein Egoshooter.

@RPS: Wer sein Konsumverhalten bei Spielen ausschließlich dem eigenen Geldbeutel unterordnet, der soll sich bitte in Zukunft aus Threads über mangelnde Innovationen, Casualisierung etc. raushalten. Das ist der Punkt, auf den ich hinaus möchte.
 
Als ob Enslaved jetzt irgendwas groß innovatives oder besonderes ist, was es irgendwie zu unterstützen gilt...kaufst du dir Spiel zum Release, wo du davon ausgehst, dass sie nen Monat später oder so für die Hälfte zu haben sind.

MoH ist auch ein Ego Shooter und trotzdem gab es das nach 2 Monaten für 22 Euro bei Amazon...
 
Anubis schrieb:
Als ob Enslaved jetzt irgendwas groß innovatives oder besonderes ist, was es irgendwie zu unterstützen gilt...kaufst du dir Spiel zum Release, wo du davon ausgehst, dass sie nen Monat später oder so für die Hälfte zu haben sind.

Nein. Ich kaufe mir aber auch nicht nur die erfolgreichen Spiele, von denen ich ausgehe, dass sie sich lange im Preis halten. Ich kaufe einfach das, was mir gefällt. Und das darf gerne auch ein kleines, aber feines Enslaved sein. Auch wenn es 2 Wochen nach Release zum halben Preis rausgehauen wird.


Nasreddin schrieb:
Wer sein Konsumverhalten bei Spielen ausschließlich dem eigenen Geldbeutel unterordnet, der soll sich bitte in Zukunft aus Threads über mangelnde Innovationen, Casualisierung etc. raushalten.

!


Ich habe letzten Herbst bewusst die "Nischenspiele" (wie Enslaves, Vanquish und Kinect :ugly: ) zum Vollpreis gekauft und bei den großen Produktionen auf kleine Preise gewartet (Black Ops und MoH sind zuletzt für rund 15€ ins Regal gewandert).

Das werde ich dieses Jahr auch wieder so machen und hoffe, dass ich die "innovativen" Spieleschmieden dadurch wenigstens ein bisschen unterstützen kann.


Ist doch nicht mehr feierlich, dass sich ein CoD 18 Millionen mal verkauft und nun halbjährlich einen neuen Teil spendiert bekommt und kleine Perlen wie Enslaved im Lager verstauben. :traurig:
 
Ich kaufe mir auch kein Spiel neu, nur weil ich glaube es bleibt lange teuer. Ich gucke mir an, was mir gefällt und dann überlege ich, ob ich es kaufen möchte oder nicht. Nur gebe ich doch keine 50-60 Euro aus, wenn ich genau weiß das ich es ein wenig später für die Hälfte bekomme, im Gegensatz zu vielen anderen, kann ich nämlich warten.

Ninja Theory hat es einfach nicht drauf Spiele zu entwickeln, die die Mehrheit sehen möchte. Da können natürlich die Fans sagen "ah die sind nicht Mainstream", aber das bringt denen auch nichts...
 
Ich muss zum Beispiel einfach nur abwägenw was ich für mein Geld bekomme. Ich kann momentan keine 50-60€ ausgeben für ein Spiel das ich nach 10 oder 12 Stunden durchgespielt habe. Ich kaufe deshalb momentan fast ausschließlich Sport- und Rennspiele, denn sie machen mir Spaß und motivieren mich ein halbes Jahr lang zu spielen.

Die Demo zu Enslaved hat mir wirklich gefallen, es scheint für mich aber einfach nur ein schönes "Arcadespiel" für zwischendurch zu sein welches ich mir aus eben diesem Grund wohl mal für 10-15€ holen werden. Mehr ist es mir einfach nicht wert.
 
MouseMan schrieb:
Ich muss zum Beispiel einfach nur abwägenw was ich für mein Geld bekomme. Ich kann momentan keine 50-60€ ausgeben für ein Spiel das ich nach 10 oder 12 Stunden durchgespielt habe. Ich kaufe deshalb momentan fast ausschließlich Sport- und Rennspiele, denn sie machen mir Spaß und motivieren mich ein halbes Jahr lang zu spielen.

Die Demo zu Enslaved hat mir wirklich gefallen, es scheint für mich aber einfach nur ein schönes "Arcadespiel" für zwischendurch zu sein welches ich mir aus eben diesem Grund wohl mal für 10-15€ holen werden. Mehr ist es mir einfach nicht wert.

Wenn ich dich und deinen Spielegeschmack richtig einschätze, solltest du Enslaved bald nachholen. Enslaved überzeugt nicht unbedingt aufgrund seines Gameplays. Aber es bietet unheimlich tolle Bilder, eine gute bis sehr gute Story gepaart mit glaubhaften und liebenswürdigen Charakteren.

Und die Demo, die mir auch nicht wirklich gefallen hat, zeigt leider nicht das, was das Spiel ausmacht. :)
 
Ja, die Demo ist Grütze. Ist der Start vom Spiel, den ich eh nicht gelungen fand. Wie kann man gleich zu Beginn eines Action-Reißers diese sich immer wiederholenden Gänge auf dem Luftschiff bringen? Keine Ahnung, was sich die Designer dabei gedacht haben. Jedenfalls sind die Szenen nicht repräsentativ für Enslaved.
 
Jup.

Und dann landet man in New York. Die Stadt ist tot... und nie wirkte eine Stadt in einem Videospiel schöner. Die saftig grüne Vegetation, die die ganze Stadt überwuchert, hat mich umgehauen.
 
Aber ich habe doch geschrieben dass mir schon die Demo gefallen hat ;)

Und ja, ich werde das Spiel definitiv nachholen sobald ich ein wenig Geld dafür übrig habe. Momentan ist das aber absolute Mangelware und mehr als 15€ kann ich nicht aufbringen dafür. Aber ich kann warten, eine schöne Geschichte erählt in tollen Bildern kann ich ja jederzeit nachholen :)
 
Evin schrieb:
Somit sind die meisten Spiele ohnehin nur Kompromisse, die meinem Ideal mal mehr, mal weniger entsprechen...

das ist für mich ein entscheidender punkt. spiele wie enslaved sind ohne zweifel auf ihre art und weise unterstützendswert. und es ist jammerschade das sie in der masse untergehen und so ein rotz wie cod die charts dominiert.

aber sie entsprechen meist nicht dem was ich für mich als intensive spielerfahrung definiere. ich lege viel wert auf eine offene spielwelt die viel zu entdecken bietet und idealerweise ein komplexes gameplay mit vielen entscheidungsmöglichkeiten ( abgesehen von racing games ). wenn mir ein spiel das nicht bietet ist es für mich nur ein lückenbüsser bis zum nächsten spiel was meinen bedürfnissen gerecht wird. solche spiele kommen mir nur als budget titel ins haus, egal wie unterstützendswert die idee oder das studio dahinter ist.
 
Niemand sagt doch was, wenn du dir gewisse Spiele, die dich nicht so sehr reizen, später und billiger kaufst. Das macht jeder, anders könnten die meisten von uns unser Hobby doch gar nicht finanzieren.

Einige haben den Preis eines Spiels wie Enslaved von 50 Euro angegriffen oder propagiert, Spiele bewusst später zu kaufen, wenn ein Preisverfall wahrscheinlicher ist. Und dieses weit verbreitete Denken ist schlecht für unser Hobby, was man daran erkennen kann, dass sich die selben Leute regelmäßig in anderen Threads über den Zustand der Branche ausheulen.
 
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