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Energie sparen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mich würde mal interessieren, ob ihr die aktuelle Situation zum Anlass nehmt, um Energie einzusparen. Gerade das Sparen von Gas kann ja dieser Tage schon fast als Bürgerpflicht verstanden werden, um unser Land gut durch den Winter zu bringen. Ich jedenfalls bin überzeugt davon, dass auch jeder Privathaushalt einen Teil dazu beitragen kann und sollte.

Ich habe heute sämtliche Verträge und Zählerstände gecheckt. Tatsächlich erwartet uns bei Wasser und Gas (Stand heute!) eine zweistellige Rückzahlung voraussichtlich, bei Strom eine zweistellige Nachzahlung. Ich habe aber auch das große Glück, dass ich im letzten Jahr einen neuen Gasvertrag abgeschlossen habe, der von Oktober 2022 bis Oktober 2024 läuft mit einem dann Bruttoarbeitspreis von 6,38 ct/kwh bei 240€ Grundgebühr. Solange also die Gassituation nicht eskaliert und die Stadtwerke den Preis nicht brechen dürfen, kommen wir gut durch die nächsten zwei Jahre. Und bis Ende 2024 hat sich alles hoffentlich entspannt - paradoxerweise ist der neue Gas-Vertrag sogar günstiger als der jetzige (rund 8ct).

Dennoch möchten wir etwas Gas im kommenden Winter sparen. Ich habe daher heute unsere Heizung rejustiert. Statt von 05:00 Uhr bis 24:00 Uhr heizt sie jetzt nur noch von 6:30 Uhr bis 23.30 Uhr. Da wir teilweise Fußbodenheizung haben, wirkt die eh sehr lange nach. Zudem haben wir die Wohlfühltemperatur von 21 auf 19,5 Grad gesenkt.

Ich denke, dass wir mit 2 Stunden weniger Heizen täglich (fast 12%) bei einer niedrigeren Wohlfühltemperatur unseren Teil beitragen und dennoch nicht groß frieren werden - uns geht es damit immer noch besser als Milliarden anderen Menschen auf diesem Planeten im Winter.

Wie sieht es bei euch aus?
 
Ich hinterfrage gerade alles was ich betreibe, neue Thermostate gekauft die runterdrosseln wenn ich das haus verlasse (Tado, die funktion kostet aber extra diese halsabschneider, als ob deren geräte nicht schon teuer genug wären), strom bin ich auch am einsparen, kaufe ebenso noch einen vorhang um ein zimmer noch besser abzudämmen, allerdings hab ich kein gas sondern öl, aber das wird ja ebenso teurer. Und internet wird jetzt gedrosselt. :D bisserl geld sparen ist angesagt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe noch nie stark geheizt im Winter, weil meine Frau und ich keine übermäßig warmen Zimmer mögen (außer Bad). Ist aber Mietwohnung, insofern bleibt eh nur die Heizungseinstellung. Und Schlafzimmer immer komplett unbeheizt.
 
Werde auch die Vorlauftemperatur für die FB auf 28c reduzieren (Raumtemp auf 20c) - ansonsten hoffe ich, das im Winter viel die Sonne scheint. Da ich riesige Fensterflächen habe und einen Erker über 2 Etagen, der nur aus Glas besteht. Das heizt dann auch ganz gut.

Anosnten habe ich noch 4RM Buchenholz bekommen, wobei das auch schon teuerer geworden ist. Das Home Office werde ich mit Strom wärmen - Strom kommt ja von der PV Anlage.

Nachtrag :
Wir gewöhnen uns auch gerade an, kälter zu duschen :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war davor schon Energiepaarnazi und habe nur energieeffiziente Geräte und lasse nichts unnötig laufen.

Geheizt habe ich bisher auch nie stark.
Trotzdem baue ich jetzt smarte Thermostate ein, die dann auch auf weniger °C gestellt werden und nutze bewusst weniger Warmwasser.
Mehr kann ich nicht machen.
 
Was einige hier vielleicht nicht so auf dem Schirm haben:

- Gasheizung alle 2 max. 3 Jahre mal warten lassen. (evt. muss auch nachjustiert werden,Düsen getauscht etc.)

- Wenn die Heizungszirkulationspumpe älter wie 15 Jahre + ist kann der Austausch in eine neue , energiesparende Pumpe locker 10 Euro + X im Monat Stromkosten sparen. (gab sogar Förderung/Zuschuss mal dazu)
 
Bei ändert sich eigentlich nichts. Ich habe schon vorher keine Energie sinnlos verschwendet, programmierbare Thermostate habe ich schon seit Jahren und alle offensichtlichen Verschwender durch Besseres ersetzt. Ich werde jetzt aber sicher nicht anfangen, kalt zu Duschen oder im Winter nur noch mit ner Wolldecke durch die Wohnung zu laufen :ugly:
 
Viel Einsparpotenzial (auf die Schnelle) haben wir auch nicht, da wir so oder so drauf achten, keine Energie zu verschwenden.
Als wir hier vor fünf Jahren eingezogen sind, haben wir alle Haushaltsgroßgeräte neu gekauft und nur sparsame Geräte gekauft. Alle Lichter sind seit Jahren LEDs und wir haben Licht nur in den Räumen an, in denen wir uns aufhalten.
Daher haben wir in einem Vierpersonenhaushalt mit knapp 2600 kWh eh nen stark unterdurchschnittlichen Verbrauch. Aber da wir Strom sowieso von einem reinen Öko-Anbieter mit eigener Produktion aus Wasser und Wind beziehen trägt das rechnerisch eh nix zur Gassituation bei.

Warmwasser und Heizung ist aber mit nem Gaskessel. Ebenfalls fünf Jahre alt und ein moderner Brennwertkessel (der jährlich gewartet wird), auch die Heizkörper und alle Warmwasserrohre sind neu gemacht und daher isoliert. Und natürlich ist die Hezungsanlage seit Frühjahr bis zum Herbst komplett ausgeschaltet. Erst wenn wir das Haus nicht mehr durch die Außentemperaturen auf 20° bekommen schalt ich die wieder ein.
Beim Warmwasser hab ich jetzt die Kesseltemperatur auf 50°C gesenkt und dafür das Legionellenprogramm einmal pro Woche auf 73°C erhöht. Ansonsten ist die Anlage schon immer so eingestellt, dass sie die Räume auf 20,5° heizt (Nachtabsenkung auf 18,5°). Dann schaut meine Frau, dass sie sich beim Duschen kurz fasst, die steht auch mal gerne 10 Minuten oder länger da drunter. Ich kann beim Duschen nix einsparen. Runter, einseifen, abspülen, raus. Mach ich eh so, auch nicht arg heiß. Aber ich stell mich sicher nicht unter kaltes Wasser...

Klar, in einem energetisch nicht grundsanierten Altbau heizen wir halt leider viel die Umwelt im Vergleich zu modernen Häusern, aber das ist nix, was man schnell abstellen kann. Neue Türen und Fenster sind in unserer Prio nach oben gewandert, aber das schütteln wir uns auch nicht aus dem Ärmel, ist also nix, was uns in der akuten Krise helfen kann.
Ist ja auch nicht so, dass da Schrott drin ist. Normale Zweifachverglasung und gescheite Abschlusstüren, die aber nach unten undicht sind. Da haben wir im Winter so Stoff-Schlangen dran.

Naja, beim Gas haben wir auch einen Biogas-Tarif, aber es gibt leider momentan keine Anbieter, die ihr Gas nicht zu absoluten Löwenanteilen fossil haben, der Anteil aus Biogasanlagen ist eher homöopathisch.

Daher ändert sich nicht viel bis gar nix, weil wir eh drauf achten, keine Ressourcen sinnlos zu verschwenden.
Nur Kleinigkeiten... Wenn ich Wasser z.B. zum Nudeln kochen in einen Topf geb, nehm ich kein heißes Wasser aus dem Hahn (das ja mit Gas erhitzt wurde), sondern kaltes, das auf dem Herd erhitzt wird (mit Ökostrom).
Klar, Tropfen auf den heißen Stein und so. Aber wenn das jeder so macht...
 
Viel Einsparpotenzial (auf die Schnelle) haben wir auch nicht, da wir so oder so drauf achten, keine Energie zu verschwenden.
Als wir hier vor fünf Jahren eingezogen sind, haben wir alle Haushaltsgroßgeräte neu gekauft und nur sparsame Geräte gekauft. Alle Lichter sind seit Jahren LEDs und wir haben Licht nur in den Räumen an, in denen wir uns aufhalten.
Daher haben wir in einem Vierpersonenhaushalt mit knapp 2600 kWh eh nen stark unterdurchschnittlichen Verbrauch. Aber da wir Strom sowieso von einem reinen Öko-Anbieter mit eigener Produktion aus Wasser und Wind beziehen trägt das rechnerisch eh nix zur Gassituation bei.

Warmwasser und Heizung ist aber mit nem Gaskessel. Ebenfalls fünf Jahre alt und ein moderner Brennwertkessel (der jährlich gewartet wird), auch die Heizkörper und alle Warmwasserrohre sind neu gemacht und daher isoliert. Und natürlich ist die Hezungsanlage seit Frühjahr bis zum Herbst komplett ausgeschaltet. Erst wenn wir das Haus nicht mehr durch die Außentemperaturen auf 20° bekommen schalt ich die wieder ein.
Beim Warmwasser hab ich jetzt die Kesseltemperatur auf 50°C gesenkt und dafür das Legionellenprogramm einmal pro Woche auf 73°C erhöht. Ansonsten ist die Anlage schon immer so eingestellt, dass sie die Räume auf 20,5° heizt (Nachtabsenkung auf 18,5°). Dann schaut meine Frau, dass sie sich beim Duschen kurz fasst, die steht auch mal gerne 10 Minuten oder länger da drunter. Ich kann beim Duschen nix einsparen. Runter, einseifen, abspülen, raus. Mach ich eh so, auch nicht arg heiß. Aber ich stell mich sicher nicht unter kaltes Wasser...

Klar, in einem energetisch nicht grundsanierten Altbau heizen wir halt leider viel die Umwelt im Vergleich zu modernen Häusern, aber das ist nix, was man schnell abstellen kann. Neue Türen und Fenster sind in unserer Prio nach oben gewandert, aber das schütteln wir uns auch nicht aus dem Ärmel, ist also nix, was uns in der akuten Krise helfen kann.
Ist ja auch nicht so, dass da Schrott drin ist. Normale Zweifachverglasung und gescheite Abschlusstüren, die aber nach unten undicht sind. Da haben wir im Winter so Stoff-Schlangen dran.

Naja, beim Gas haben wir auch einen Biogas-Tarif, aber es gibt leider momentan keine Anbieter, die ihr Gas nicht zu absoluten Löwenanteilen fossil haben, der Anteil aus Biogasanlagen ist eher homöopathisch.

Daher ändert sich nicht viel bis gar nix, weil wir eh drauf achten, keine Ressourcen sinnlos zu verschwenden.
Nur Kleinigkeiten... Wenn ich Wasser z.B. zum Nudeln kochen in einen Topf geb, nehm ich kein heißes Wasser aus dem Hahn (das ja mit Gas erhitzt wurde), sondern kaltes, das auf dem Herd erhitzt wird (mit Ökostrom).
Klar, Tropfen auf den heißen Stein und so. Aber wenn das jeder so macht...



Du kannst das Wasser auch im Wasserkocher vorkochen. Afaik soll das deutlich effizienter sein als den Topf erstmal 5-10 Minuten auf dem Herd stehen zu haben :D.
 
Schlafzimmer wird dieses Jahr ein paar Grad Kühler gestellt.

Ansonsten ändere ich aber nichts, wüsste auch nicht wo (außer bei den Dingen, bei den ich mich bewusst dagegen entscheide, wie zum Beispiel Lichterketten um Weihnachten).
 
Du kannst das Wasser auch im Wasserkocher vorkochen. Afaik soll das deutlich effizienter sein als den Topf erstmal 5-10 Minuten auf dem Herd stehen zu haben :D.
Haben nen Induktionsherd, das sollte ähnlich effizient sein.
Zeitlich heizt der auch das Wasser genauso schnell hoch wie der Wasserkocher. Wenn wir die Turbostufe aktivieren (was quasi noch die Leistung einer anderen Kochstelle dazuschaltet) deutlich schneller.
 
Und was soll das alles bringen?

Wenn alle Leute jetzt alles tun um etwas Gas einzusparen haben wir am Ende 3 Tage länger Gas gehabt bevor es ausgeht, oder was ist der Gedanke dahinter?
 
Alle meine Thermostate sind eh schon recht intelligent eingestellt mit Zeitkurven und Geo Tracking ob grad wer zu Hause ist.
Muss nur nochmal überprüfen ob da noch Optimierungspotential da ist, wie zB alles generell 1-2 Grad weniger.
Unten im Wohnzimmer noch ein großer Holzofen der in Vergangenheit eher zum Spaß ab und zu angeheizt wurde und den Plan den im Winter ernsthafter zu nutzen.
 
Energie sparen in dem Sinne garnicht. Aber wir rüsten schnellstmöglich (aktuell Anfang 2023) auf ne Wärmepumpe um und sind dann bis auf das Gas im Gasgrill/Pizzagrill fossilfrei unterwegs.
 
Machen unser Holz selber, haben ne Solarthermieanlage, PV-Anlage + Speicher.

Sind also zum Glück so ziemlich unabhängig von den Energiepreissteigerungen. Kann mir das aber echt nicht vorstellen wie das in schlecht isolierten Wohnungen funktionieren soll. Das wird noch richtig übel, gerade in den Großstädten.
 
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