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VOTE Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?

Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?


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    109

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab fast jeden Tag ein Stück totes Tier auf dem Teller und wenn ich in der Wohnung einen Plagegeist a la Mücke oder Obstfliege entdecke, mache ich sie platt. Dann zu sagen, ich würde Tiere über Menschen stellen oder auch nur beides gleich wertschätzen, wäre blanker Wahnsinn.
 
Jein. Dein Schluss würde voraussetzen, dass unsere Handlungsmaxime als Gesellschaft darin läge, den Tod jedes einzelnen Menschen zwingend zu vermeiden. Trotzdem werden Kriege geführt, gibt es eine protektionistische Flüchtlingspolitik in Europa, müssen humanitäre Hilfsorganisationen um jeden Cent bitten und betteln.
 
kingpin68 schrieb:
Hamlet schrieb:
Für mich hat ein Tierleben mehr Wert wie das eines Menschen.


Melphiz schrieb:
Warum sollte man Menschenleben über Tierleben stellen?

Nach euren schreiben müsstet ihr ja strenge Veganer sein, ansonsten fände ich das ganz schön scheinheilig, oder gar schizophren.

:fp: stimmt, weil Tiere fressen auch so unnatürlich ist, macht ja sonst niemand in der Natur, alle leben von Kleeblättern ...

ich frage mich, ob die Pro-Mensch-Fraktion hier immer schön für Flutopfer und 3. Welt spendet, Obdachlosen Essen und ggf. andere Dinge gewährt und und und ... ach, eventuell hat man aber auch einfach nur Mitgefühl im Vorbeigehen :?
 
Melphiz schrieb:
Melphiz schrieb:
Warum sollte man Menschenleben über Tierleben stellen?

Nach euren schreiben müsstet ihr ja strenge Veganer sein, ansonsten fände ich das ganz schön scheinheilig, oder gar schizophren.

:fp: stimmt, weil Tiere fressen auch so unnatürlich ist, macht ja sonst niemand in der Natur, alle leben von Kleeblättern ...

Also jetzt wird es wieder extrem unlogisch und widersprüchlich. Natürlich stellst du ein Menschenleben über ein Tierleben wenn du sagst, dass es ok ist Tiere für Nahrung zu töten während für ein Menschenleben andere Maßstäbe gelten.
 
Der Unterschied ist: Man isst seine eigene Gattung nicht. Der Mensch wurde nicht als Vegetarier geboren und wird auch als solcher nicht sterben. Ob Schweine, Kühe und Konsorten schlachten oder Fischen gehört seit Jahrtausenden zum Nahrungskreis von (nicht nur) Menschen. Dass die Industrie mit ihrem Komsumwahn und Massenhaltungs und -schlachtungswahn nicht mehr in der Notwendigkeit handelt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Ich sage nicht, dass ich jedes verdammte Tier auf dem Planeten retten muss oder leid tut, hier ging es darum, ob ich mehr Mitgefühl für eine Seite empfinde - nicht mehr, nicht weniger. Tiere essen Tiere (i.d.R. nicht ihre eigene Gattung), Menschen (sind auch nur Tiere) essen Tiere (einige auch ihre eigene Gattung). Für mich ist das der Kreislauf der Natur.
 
Und du willst mir sagen, dass du damit nicht ein Menschenleben über ein Tierleben stellst? Das ist zumindest eine interessante Sicht auf die Dinge.
 
Grundsätzlich tue ich das nicht. Wie gesagt, ob nun 09/11 oder Flutkatastrophen, das lässt mich kalt (man mag mich gerne dafür hassen oder verabscheuen, ich kann's nicht ändern), was ich über die Ölkatastrophen nicht behaupten kann. Grizzlys futtern unvorsichtige Wanderer, so ist die Natur eben, ich würde den Grizzly dafür nicht erschießen wie es manch andere tun.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen, nichts ist vollkommen schwarz oder weiß, so funktioniert das Leben nicht; auch ist nicht alles auf demselben Teller. Wenn in einem brennenden Gebäude ein Opa und eine Katze wären (ist jetzt einfach mal ein realistischer Vorfall), wär der Opa der letzte der beiden, den ich versuchen würde zu retten. Wär's ein (Klein)Kind sähe die Sache anders aus, wär's ein enger Freund wär's schwierig (dann würde ich auch die Katze lange kennen und als Freund ansehen) ...

Natürlich hat es auch damit zu tun, wem ich gegenüber mehr Sympathie bringen kann - irgendwo ist alles subjektiv.
Ich hätte weniger Probleme, einen Menschen zu erschießen als einen Adler, eine Katze, einen Puma, einen Hirsch ... wär's 'n Hund hätte der schlechtere Karten.
 
Melphiz schrieb:
Grundsätzlich tue ich das nicht. Wie gesagt, ob nun 09/11 oder Flutkatastrophen, das lässt mich kalt (man mag mich gerne dafür hassen oder verabscheuen, ich kann's nicht ändern), was ich über die Ölkatastrophen nicht behaupten kann. Grizzlys futtern unvorsichtige Wanderer, so ist die Natur eben, ich würde den Grizzly dafür nicht erschießen wie es manch andere tun.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen, nichts ist vollkommen schwarz oder weiß, so funktioniert das Leben nicht; auch ist nicht alles auf demselben Teller. Wenn in einem brennenden Gebäude ein Opa und eine Katze wären (ist jetzt einfach mal ein realistischer Vorfall), wär der Opa der letzte der beiden, den ich versuchen würde zu retten. Wär's ein (Klein)Kind sähe die Sache anders aus, wär's ein enger Freund wär's schwierig (dann würde ich auch die Katze lange kennen und als Freund ansehen) ...

Natürlich hat es auch damit zu tun, wem ich gegenüber mehr Sympathie bringen kann - irgendwo ist alles subjektiv.
Ich hätte weniger Probleme, einen Menschen zu erschießen als einen Adler, eine Katze, einen Puma, einen Hirsch ... wär's 'n Hund hätte der schlechtere Karten.

Sorry, aber ich habe lange nicht mehr so viel Scheiße auf einen Haufen gelesen. :fp:
Da ist jede weitere Diskussion zwecklos.
 
Find's ehrlich gesagt selbst fast unheimlich, aber ich glaube, ich könnte jedes Tier töten, wenn es sein müsste. Nicht, das ich darauf scharf wäre, aber wenn es einen Sinn ergäbe (Nahrung, krank, verletzt etc.), könnte ich das machen, ohne danach in einem moralischen Dilemma zu landen. Genau könnte ich das natürlich erst sagen, wenn ich es wirklich gemacht habe. Aber irgendwas in mir sagt mir, dass ich das könnte. Liegt vielleicht in den Genen, weil unsere Vorfahren das Jahrtausende lang so praktiziert haben.
Bei Menschen könnte ich das absolut nicht behaupten. Ich könnte vermutlich nicht mal jemanden töten, den ich abgrundtief hasse. Höchstens im Affekt. Zumindest würde es mich einiges an Überwindung kosten und danach hätte ich sicherlich noch lange Zeit Probleme damit, das zu verarbeiten.
 
kingpin68 schrieb:
Melphiz schrieb:
Grundsätzlich tue ich das nicht. Wie gesagt, ob nun 09/11 oder Flutkatastrophen, das lässt mich kalt (man mag mich gerne dafür hassen oder verabscheuen, ich kann's nicht ändern), was ich über die Ölkatastrophen nicht behaupten kann. Grizzlys futtern unvorsichtige Wanderer, so ist die Natur eben, ich würde den Grizzly dafür nicht erschießen wie es manch andere tun.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen, nichts ist vollkommen schwarz oder weiß, so funktioniert das Leben nicht; auch ist nicht alles auf demselben Teller. Wenn in einem brennenden Gebäude ein Opa und eine Katze wären (ist jetzt einfach mal ein realistischer Vorfall), wär der Opa der letzte der beiden, den ich versuchen würde zu retten. Wär's ein (Klein)Kind sähe die Sache anders aus, wär's ein enger Freund wär's schwierig (dann würde ich auch die Katze lange kennen und als Freund ansehen) ...

Natürlich hat es auch damit zu tun, wem ich gegenüber mehr Sympathie bringen kann - irgendwo ist alles subjektiv.
Ich hätte weniger Probleme, einen Menschen zu erschießen als einen Adler, eine Katze, einen Puma, einen Hirsch ... wär's 'n Hund hätte der schlechtere Karten.

Sorry, aber ich habe lange nicht mehr so viel Scheiße auf einen Haufen gelesen. :fp:
Da ist jede weitere Diskussion zwecklos.

Du solltest auch mal andere Meinungen akzeptieren. Ich sag doch auch nicht, dass du scheisse schreibst.
Wie kann man denn Menschen mögen, wenn man sich nur mit denen rumärgern muss.
 
@Hamlet: Was Melphiz da von sich gegeben hat, ist absoluter Schwachsinn und sowas kann und werde ich nicht akzeptieren.
Alleine schon der Satz, dass er weniger Probleme damit hätte, einen Menschen, als ein Tier zu erschießen, finde ich ungeheuerlich und sogar bedenklich.
 
Aber qualifiziert genug, mir zu erzählen, dass meine Ansichten Schwachsinn sind. :fp: Wenn man keine Argumente hat, mischt man sich bitte besser in keine Diskussion ein.
Aber das ist eben der Mensch: Ignorant, intolerant, arrogant. Und da wundern sich manche, warum die USA so tun als ob der Rest der Welt unwichtig wäre.

P.S.: Ich gehe gerne zu einem, bezahlst du mir den? Könnte einige Traumata verarbeiten.
 
Generell liebe und Ehre ich jedes Lebewesen, allerdings tun es mir manche Menschen nicht gerade einfach mit ihnen Mitgefühl zu haben. Dafür brauche ich auch keine Beispiele zu nennen, denn ein jeder weiß wie sehr der Mensch der Natur, Tieren und sich selbst schadet.
Mir ist es auch einfach zuverstehen, weshalb manche Leute das leben eines Tieres über das eines Menschen stellen können. Das tue ich auch, allerdings nur bei Tierquälern und den Menschen die der Natur aufgrund ihrer finanziellen Geilheit Schaden. Bei diesen Leuten sehe ich keinen Grund, weshalb das Tier dass durch sie Schaden genommen hat, mehr "Wert" seien soll.
Man kann das natürlich nur sagen, wenn man das System dass der Natur schadet nicht unterstützt und dazu gehört nicht nur das man Veganer ist.
Ich esse selber auch Fleisch, allerdings achte ich auch so sehr ich kann, dass es aus einer guter Haltung stammt.
Man kann das Thema auch flächendeckend ausbreiten, aber soviel möchte ich jetzt nicht schreiben.

Fazit:
Ich würde jederzeit einen Bären erschießen, sollte ich sehen wie er einen Menschen angreift. Ich würde aber auch niemals einem Tierquäler das leben retten, wenn ich die Chance dazu hätte.
Denn wer das Leben anderer Lebewesen nicht zu schätzen weiß, hat das eigene nicht verdient.
 
Das mit dem Bären ist auch ein gutes Beispiel.
Wisst ihr noch der Bär Bruno? Seit was weiß ich wieviel Jahren war mal wieder ein Bär in Deutschland und man hat ihn erschossen. Und warum? Weil er Hunger hatte und ein paar Schafe gefressen hat.
Jetzt überlegt mal, man erschießt einen Menschen weil er ein Schaf isst.
Ich zieh jetzt los, lauf nach Bayern und bleib an einem Bauernhof stehen und schlachte ein Schaf. Peng tot. Ok, da bin ich selbst schuld. Aber dem Bär wär das seine Natur.
Weils dem Mensch nicht passt, peng, einfach vernichten.
 
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