Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

VOTE Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?

Empfindet ihr mehr Empathie für Menschen oder Tiere?


  • Umfrageteilnehmer
    109

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab neulich erst gelesen, dass in Berlin bis in die 70iger Jahre noch einzelne Kühe auf Hinterhöfen (Neukölln, Wedding) gehalten wurden. :D
 
Danke Trayal für deine nette und ehrliche Antwort. Jeder muss ja für sich selbst wissen, wie er seine Empathie für Tier und Mitmensch auslegt und darf da sicherlich auch differenzieren. Das war ja auch das worauf ich hinauswollte.

Wo du von Mäusen und Plagen sprichst würde ich gerne wissen wie du zur Jagd auf Straßenhunde in Rumänien stehst. In Bukarest wurde ja ein Junge totgebissen und in der Folge geht es den vielen Straßenhunden dort an den Kragen. Spiegel TV hat drüber berichtet.

Dort ließen ja viele Hunde-Freunde im Zuge des "Hunde-Shitstorms" bei Facebook Kommentare ab à la "Was den Juden im 2. Weltkrieg passiert ist war schlimm, aber was den Hunden in Rumänien passiert ist noch viel schlimmer".

Mir war es unangenehm die Bilder der Jagd auf die Hunde anzusehen, allerdings wüsste ich nicht, wie man sonst Herr über die außer Kontrolle geratenen Lage werden sollte.
 
Trayal schrieb:
Mir kommt es so vor als hätte man am Land noch mehr Respekt und Bezug zu den Tieren....

Mmmmmh, ich erinnere mich, wie meine Großcousins, deren Großvater Hühner hielt, damals mit einer Falle Spatzen gefangen haben, die "das Futter wegfräßen". Die Spatzen haben sie in der Regentonne ersoffen, und das auf dem Land, wo wenig "Veredelungsbetriebe" wie in Südoldenburg, wo ich aufgewachsen bin, waren. Dieses Bild ist bis heute nicht aus meinem Kopf gegangen und ich fand es als Kind, genauso wie heute grausam.

Ich habe damals schon gedacht, was ändert der Tod von 2-3 Spatzen daran, wie lange das Futter ausreicht. Das ist doch verschwindend gering. Es ging nur um's Töten. Oder liegt das daran, dass gerade Kinder eine Phase durchmachen, in denen sie keinen Respekt vor dem Leben haben?

Loomit schrieb:
Fragt sich nur wer hier mal wieder die Kontrolle verloren hat. Ach ne, eigentlich kennen wir die Antwort ...

Das es eine beschissene Situation ist, das kann man ja kaum von der Hand weisen. Wie wäre denn deine Idee? :)
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Kommt immer auf die Menschen drauf an. Aber in der Regel eher für Tiere. Tiere laden keine Schuld auf sich, während bei den Menschen nur wenige frei davon sind.

Ähh, schon mal was von der Nahrungskette gehört?
Tiere sind sich ihrer Schuld einfach nicht bewusst. Solche Begriffe zählen in ihrer Welt einfach nicht. Wenn ein Löwe ne Antilopenmama reißt, interessiert der sich nicht sonderlich für ihre noch nicht auf eigenen Beinen stehenden Babys. Wäre er ein Mensch, der die Antilopin geschossen hätte, hätte er Schuld auf sich geladen. So aber ist er nur ein Tier, das nach solchen Maßstäben nicht bewertet wird.
 
Aber gerade deswegen leben sie auch im perfekten Einklang mit der Natur. Gefressen und gefressen werden. Der Mensch bricht alle diese Regeln. Im Guten wie im Schlechten. Letzteres überwiegt nur meistens.

Edit: Gott, das hört sich bald an als würde ich hier die Bibel zitieren :D.
 
Freezi schrieb:
Wenn ich in den News vernehme, ein Baby wurde irgendwo in einer Mülltonne gefunden, ist das natürlich keinen Deut weniger schlimm, aber wenn jemand ein Kätzchen in eine Mülltonne schmeißt, weiss ich nicht wieso ich da weniger erschrocken sein soll.

Nur damit ich es richtig verstehe... du setzt mit diesem Post (zumindest gefühlt) das Leben eines neugeborenen Menschen mit dem Leben einer Katze gleich?
 
dynosys schrieb:
Ich gebe gerne zu das ich mehr Mitgefühl für Tiere habe als für Menschen. Möchte da auch gar nicht drüber diskutieren oder mich rechtfertigen. Das ist so und ich finde es auch völlig ok.

Da heißt aber nicht das ich kein Mitgefühl für Menschen habe.

/signed.
 
Zimtzicke schrieb:
Freezi schrieb:
Wenn ich in den News vernehme, ein Baby wurde irgendwo in einer Mülltonne gefunden, ist das natürlich keinen Deut weniger schlimm, aber wenn jemand ein Kätzchen in eine Mülltonne schmeißt, weiss ich nicht wieso ich da weniger erschrocken sein soll.

Nur damit ich es richtig verstehe... du setzt mit diesem Post (zumindest gefühlt) das Leben eines neugeborenen Menschen mit dem Leben einer Katze gleich?

Kätz-chen, nicht Katze ;)
 
Mantis schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Freezi schrieb:
Wenn ich in den News vernehme, ein Baby wurde irgendwo in einer Mülltonne gefunden, ist das natürlich keinen Deut weniger schlimm, aber wenn jemand ein Kätzchen in eine Mülltonne schmeißt, weiss ich nicht wieso ich da weniger erschrocken sein soll.

Nur damit ich es richtig verstehe... du setzt mit diesem Post (zumindest gefühlt) das Leben eines neugeborenen Menschen mit dem Leben einer Katze gleich?

Kätz-chen, nicht Katze ;)

Macht für mich im Zusammenhang keinen Unterschied, sorry.

Da könnte auch ein Elefant-chen liegen, ein menschliches Baby ist eine ganz andere Kiste.
 
Respekt bringe ich jedem Geschöpf entgegen. Allerdings ist das menschliche Schicksal für mein persönliches Empfinden "greifbarer".

Als ich damals bei der StA war, hatte ich viel mit Zwangsprostitution und Menschenhandel zu tun. Wer den Einblick bekommen hat, für den kann sich die Frage eigentlich gar nicht stellen. Da tun sich Abgründe auf. Ich verweise noch einmal auf den ersten Satz.
 
Für Menschen. Wenn eine Katze von nem Auto überfahren wird find ich das nicht schön. Ne Tragödie is es für mich aber erst, wenn ein Mensch das gleiche Schicksal erleidet. Da gibts für mich keine Frage.
 
Ich kann den thread und insbesondere einige vereinzelte Beiträge als Vegetarier nicht mal im Ansatz für voll nehmen.

Getreu dem Motto: ich mache mir dir Welt, widde widde wie sie mir gefällt.
 
Zimtzicke schrieb:
Freezi schrieb:
Wenn ich in den News vernehme, ein Baby wurde irgendwo in einer Mülltonne gefunden, ist das natürlich keinen Deut weniger schlimm, aber wenn jemand ein Kätzchen in eine Mülltonne schmeißt, weiss ich nicht wieso ich da weniger erschrocken sein soll.

Nur damit ich es richtig verstehe... du setzt mit diesem Post (zumindest gefühlt) das Leben eines neugeborenen Menschen mit dem Leben einer Katze gleich?

Du kannst meinen Beitrag deuten wie du willst, aber das Thema hat zu viel Potential für endlose Grundsatzdiskussionen, die irgendwann dann nur noch in dumme Streitereien enden werden. Daher will ich mich auch auf keine Diskussion einlassen.
 
Mingo schrieb:
Ich kann den thread und insbesondere einige vereinzelte Beiträge als Vegetarier nicht mal im Ansatz für voll nehmen.

Getreu dem Motto: ich mache mir dir Welt, widde widde wie sie mir gefällt.

Und was soll der Post einem sagen? Spendest du alles Geld, was über dein Existenzminimum hinausgeht, weil es anderen Menschen noch deutlich schlechter geht? Konsequenz ist etwas, was sich nur sehr wenige Menschen leisten können/wollen. Und ehrlich gesagt ist das auch gut so.
 
Zurück
Oben