IPV4 vs IPV6
IPv4 hat eine theoretische Grenze von 4,3 Milliarden Adressen, und 1980 war das mehr als genug. Als das Internet allmählich immer größer und auch global wurde, gingen uns schnell die Adressen aus, vor allem in der heutigen Ära der Smartphones und
IoT-Geräte.
Dem Internet gehen seit den 1990er Jahren die IPv4-Adressen aus. Während clevere Ingenieure Wege gefunden haben, um das Problem vorübergehend zu umgehen, machten sie sich bald auf die Suche nach einer dauerhafteren Lösung. Um diese Kapazitätsprobleme endgültig zu lösen, wurde IPv6 entwickelt, da IPv4 die Datenmengen allein nicht mehr bewältigen konnte.
Obwohl IPv4 mit seiner neueren Version zusätzlich im Internet besteht, wird wohl irgendwann alles auf IPv6 umgestellt werden. Da der Austausch alter IPv4-Geräte wäre zu teuer und aufwendig wäre, wird IPv6 langsam dadurch eingeführt, indem ältere IPv4-Hardware durch neue ersetzt wird.
Internet Protocol Version 6 oder IPv6 wurde erstmals Ende der 1990er Jahre als Ersatz für IPv4 eingeführt. Schon damals erkannten die Entwickler des Internets die Einschränkungen von IPv4 und den sich anbahnenden Engpass.
IPv6 verwendet 128-Bit-Adressen, was theoretisch 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 oder
340 Sextillionen Adressen ermöglicht. IPv6-Adressen werden als acht Gruppen mit vier Hexadezimalstellen dargestellt, wobei die Gruppen durch Doppelpunkte getrennt sind. Ein Beispiel wäre "2002: 0de6: 0001: 0042: 0100: 8c2e: 0370: 7234", aber es gibt Methoden, um diese komplette Notation abzukürzen.
IPv6 hat nicht nur das Angebot an IP-Adressen erhöht, sondern auch die vielen Mängel von IPv4 behoben – vor allem die Sicherheit, auf die wir später noch näher eingehen werden.
https://www.avast.com/de-de/c-ipv4-vs-ipv6-addresses