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Ein eigenes Buch?... lasst mal sehen!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich selbst habe noch kein buch geschrieben. dafür fehlt mir das talent und das durchhaltevermögen. aber vielleicht schaffe ich es dann doch irgendwann. ideen habe ich immerhin!

mittlerweile habe ich aber einen roman und eine kurzgeschichte übersetzt, die dann über den ullstein verlag den weg in die öffentlichkeit gefunden haben und lese ab und an korrektur.

da es hier einige angehende autoren gibt, kann ich vielleicht mit ein paar kleinen tipps helfen.

wenn ihr schreiben wollt, dann schreibt und wenn ihr keine lust habt zu schreiben, dann schreibt auch. zwingt euch dazu. wenn ihr eine durststrecke habt und für längere zeit nicht an eurem werk arbeitet, dann wird das nichts. da bin ich mir ziemlich sicher. auch wenn euch das bisher geschriebene dämlich und schlecht formuliert vorkommt, hat es eure geschichte vorangebracht und am ende werdet ihr so oder so große teile umwerfen und korrigieren müssen. also baut euch wenigstens ein (Wackeliges) gerüst auf.

und zur veröffentlichung. wenn ihr an euer werk glaubt und dies auch andere (qualifizierte) leser tun, dann solltet ihr überlegen, ob ihr es jedem x-beliebigen verlag verkauft. die konditionen sind selten gut. und es gibt verlage, die sich die rechte sichern, das buch aber dann noch nicht einmal veröffentlichen. seid einfach vorsichtig. talentierte jungautoren können leicht ausgebeutet werden.
wenn ihr euer buch aber einfach veröffentlichen wollt, dann versucht es überall. bei den großen verlagen werdet ihr mit hoher wahrscheinlich keinen erfolg haben, aber einen versuch ist es immer wert. bei kleineren verlagen dürft ihr kein geld erwarten. oft verdient der autor nur an den spenden. aber immerhin habt ihr etwas rückhalt, ihr könnt bekannt werden und es werden lesungen (im kleinen kreis) organisiert.

wenn ihr scifi/fantasy-romane schreibt, keine panik. etwas platz ist für euch noch da. ich kenne einen verlag, der jungautoren fördert und romane mit potenzial gerne veröffentlicht. ein kumpel hat es dort auch geschafft. die konditionen sind nicht sonderlich gut, aber es ist zumindest eine chance für einsteiger.
und lasst eure bücher unbedingt korrekturlesen. auch gute autoren verpatzen formulierungen und übersehen schwerwiegende fehler. ein guter verlag wird das buch mit euch noch korrigieren, aber er wird es gar nicht erst annehmen, wenn kein feinschliff vorgenommen wurde.
und schreibt einen guten anfang, der wird wahrscheinlich vom verlag noch gelesen.

das sind meine erfahrungen. was ich hier so gelesen habe, fand ich gar nicht so schlecht und es ist immer sehr schade, wenn ein buch scheitert. es steckt immer sehr viel arbeit darin und wenn es einem selbst gefällt, finden sich auch bestimmt andere dumme, äh, interessierte. :D
 
Vielleicht darf ich das hier mal aufgreifen, nur mal so aus Interesse. Ein Verlag sollte doch interessiert daran sein, ein gutes Buch zu veröffentlichen. Wieso haben es dann Jungautoren bei denen so schwer ? Kann doch nicht sein, dass nur Bücher von schon bekannten Autoren publiziert werden. Die müssen doch auch irgendwie angefangen haben.
 
Ist ein Verlag heute überhaupt noch zwingend erforderlich? Zumindestens den Einstieg kann man doch heute über online Distribution auch eigenständig tätigen. Bei Amazon stolpere ich ständig über ebooks bei denen ich denke, dass die jemand in eigenregie publiziert hat. Zugegeben ich mache um solche Bücher einen großen Bogen aber nen Fuß in die Tür kriegen kann man so vieleicht.
 
Chocolate schrieb:
Vielleicht darf ich das hier mal aufgreifen, nur mal so aus Interesse. Ein Verlag sollte doch interessiert daran sein, ein gutes Buch zu veröffentlichen. Wieso haben es dann Jungautoren bei denen so schwer ? Kann doch nicht sein, dass nur Bücher von schon bekannten Autoren publiziert werden. Die müssen doch auch irgendwie angefangen haben.

jungautoren haben es zum einen schwer, weil sie meist leider nicht gut sind. es fehlt einfach erfahrung, die gute bücher brauchen. es gibt viele junge menschen, die glauben schreiben zu können. und sie können es nicht. und sie kopieren nur bestehende geschichten. wer braucht denn ein zweites 'herr der ringe' oder den nächsten thriller? zugegeben: viele. aber es gibt genug autoren, die sich auf diesem gebiet bewährt haben. niemand braucht den roman einer 16-jährigen, die ihre geschichte in einem idyllischen zwergen-/elfen-/hobbitdorf beginnt, oder den eines 21-jährigen mit dem titel 'kompendium des todes', 'das verdorbene lykerium' oder "das geheime transkriptum'. da greift man doch lieber auf autoren zurück, die auch nicht unbedingt vor ideen strotzen, aber zumindest gelesen werden.

es stimmt aber auch, dass es alle jungautoren nicht leicht haben. auch gute bücher werden nicht unbedingt verlegt und müssen um einen platz im buchhandel kämpfen. aber jeder große verlag ist stets an talentierten jungautoren interessiert. und es werden teilweise auch bücher verlegt, die nicht unbedingt profitabel erscheinen. und was passiert dann? meist gar nichts. das buch verkauft sich schlecht und das war's dann. und keiner bekommt überhaupt mit, dass es den autoren gibt. das risiko wird also nicht gern eingegangen. verständlicherweise.
außerdem sind viele jungautoren unbeständig. ein verlag wird nur ein buch herausbringen, wenn er auch sicher sein kann, dass der autor an weiteren romanen arbeitet wird. es ist eine gefährliche investition.

und zum selbstständigen verlegen. das geht. und ache hat recht. man betritt zumindest den markt. dann wird man aber nicht nur zum professionellen autoren, sondern auch zum unternehmer. und das a und o ist dann, das buch bekannt zu machen. ein jungautor, den ich kenne, macht täglich reklame im internet und verschickt an jeden noch so kleinen buchkritiker ein exemplar. er wird dadurch weder reich noch berühmt, aber zumindest bleibt er in irgendwelchen nischen präsent und zeigt engagement. vielleicht bringt ihn das irgendwann weiter.
onlinedistribution ist dabei ein weg, sein buch drucken zu lassen ein anderer, kostet nur mehr (ist aber bezahlbar) und es in den buchhandel zu bekommen, wird nicht ganz einfach sein. aber wie gesagt, wenn das buch nicht schlecht ist, wird es der eine oder andere verlag schon veröffentlichen. nur sollte man nicht mit einem geldregen rechnen. das sollte man aber auch nicht, wenn sich ein renommierter verlag dem buch annimmt. wenn man bedenkt, was für ein stundenlohn bei der arbeit herauskommt, kann man auch in indonesien schuhe zusammennähen. bei literatur geht es aber um etwas anderes, nicht? :)
 
Klar, viele Jungautoren haben keine guten, kreativen Ideen. Aber es gibt auch Ausnahmen. Nehmen wir z.B. mal Christopher Paolini, der die Eragon-Reihe geschrieben hat, den ersten Teil mit nicht mal 18 Jahren, iirc.
Von daher darf man auch nicht alle Jungautoren gleich verteufeln. Aber ich geh davon aus, dass die Verlage schon echte Talente erkennen und fördern.

Aber ich muss auch sagen, dass ich in meinem Buchkaufverhalten oft entweder auf mir bekannte Autoren zurückgreife oder Autoren, die ich von vertrauenswürdigen Quellen empfohlen bekomme. Auf eigene Faust neues (z.B. über E-Books, die in Eigenregie vermarktet werden) entdecken, dafür ist mir meine Zeit zu schade und die Gefahr einen Griffs ins Klo zu groß.
Ich bin auch nicht der Typ Leser, der immer die intellektuelle Keule braucht, ich lese Bücher, die spannend sind und in meinem Kopf Bilder entstehen lassen. Und genau dieses spannend schreiben lernen viele Autoren erst mit den Jahren. Gute "Trivialprosa" zu schreiben, ist in meinen Augen schwerer als die Reich-Ranickis dieser Welt einem oft glauben machen wollen...
 
eape kannst du vielleicht mal kurz was dazu sagen, wie du zum übersetzen gekommen bist?
Ich hätte auf sowas auch lust, bin ja englisch student, da würd sich sowas unter umständen anbieten :ugly:
 
Der Gedanke ein Buch zu schreiben, kreist schon eine ganze weile in mir rum, Ideen sind alle vorhanden nur fehlt mir eine anständige Strucktur in meine Ideen. Jedoch werde ich so leicht nicht aufgeben! :D
 
Tommse schrieb:
eape kannst du vielleicht mal kurz was dazu sagen, wie du zum übersetzen gekommen bist?
Ich hätte auf sowas auch lust, bin ja englisch student, da würd sich sowas unter umständen anbieten :ugly:

ehrlich gesagt nur über persönliche kontakte. ich mache das nicht professionell. irgendwann hatte ich die gelegenheit einen längeren artikel für den tagesspiegel zu übersetzen und das hat ganz gut geklappt und so kam der stein ins rollen.

du könntest es erst einmal an der uni versuchen. gibt doch immer wieder ausländische studenten, die hilfe bei ihrer abschlussarbeit brauchen. dann siehst du, was dich erwartet.

dann gibt es noch übersetzerbüros. bewirb dich dort für ein praktikum oder einen studentenjob. ich habe es selbst noch nie versucht, aber so schlecht sollten deine chancen nicht stehen, wenn du etwas erfahrung (abschlussarbeiten...) mitbringst, dich gut ausdrücken kannst und einige fremdsprachen sprichst, und natürlich noch dazu englisch studierst. schick denen dann auf jeden fall eine arbeitsprobe zu.

vielleicht bin ich gedanklich schon viel zu weit, aber ich selbst finde es recht interessant.
der übersetzerjob ist weniger romantisch als man denkt. als ich den roman übersetzt habe, versuchte ich jeden satz im original nachzuvollziehen. ein guter autor denkt sich sehr viel bei seinem geschriebenen wort und so sollte auch der übersetzer jede noch so kleine zweideutigkeit erkennen und übertragen. das gestaltet sich noch schwieriger als man denkt und kostet sehr viel zeit.
als ich dann mit zwei 'richtigen' übersetzern reden durfte, war ich ziemlich enttäuscht. zeit kostet geld, blabla. und so besteht die hauptarbeit eines übersetzers darin, die übersetzungen von programmen zu korrigieren.

aber was soll's. die arbeit ist wirklich interessant und macht spaß. also... eine zeit lang. auch geistige arbeit kann sehr anstrengend sein und mir rauchte nach spätestens drei stunden der schädel. ich weiß nicht, ob ich das unter erheblichem leistungsdruck machen könnte. es würde mir wehtun die qualität eines kunstobjekts unter dem zeitdruck leiden zu sehen.

aber genug jetzt. versuch's einfach. vielleicht liegt's dir mehr als mir. :D
 
Basti@Brainlag schrieb:
Der Gedanke ein Buch zu schreiben, kreist schon eine ganze weile in mir rum, Ideen sind alle vorhanden nur fehlt mir eine anständige Strucktur in meine Ideen. Jedoch werde ich so leicht nicht aufgeben! :D
Schon mal mit

writers cafe
probiert. Ist eine kleine Autoren Software. Das ganze ist ein Konstrukt aus verschiedenen Tools - aufgebaut in Form von Notizkarten. Ursprünglich für Drehbuchschreiber entwickelt. Hat den Vorteil das man grobe Notizen anlegen kann und diese dann in der Reihenfolge hin und her schieben.

Alternative: Guter alter Block oder Schreib/Notizbuch - ideen einfach mal rein und dann sortieren.
 
@Cem

Wow, schonmal überlegt, das an einen Verlag zu schicken oder es privat zu verlegen?
Solltest noch mehr Kapitel schreiben bzw. eine komplette Romanreihe ausarbeiten.
 
Cem schrieb:
Bei Facebook geschrieben, spiegelt einen Streit zwischen eine Freund und mir wieder. :D Finde es ganz lustig. Hatte jetzt keine Lust wieder Leerzeichen und Abschnitte zu setzen.

Ein Buch von Cem Nash.

Was passiert wenn ein Freund, die Call Of Duty CD seines besten Freundes verkratzt?
Was sind die Folgen?

Das Buch 'Die Kackwurst die einst Laurie hieß' ist ein packender Roman, der 2 Kapitel enthält, lesen sie jetzt eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht.

Kapitel 1

Das Kackgefühl im Körper.

'Hast du meine CD verkratzt?', fragte mein Freund. 'Nein, ich weiß nicht wo von du redest.' 'Ok.........Jonathan war es.' 'Er wollte nur alles vertuschen, in dem er Melinda 'Improsvolfit' eingemischt hatte.' Er fragte:' Was ist improvolfit? Ich antwortete: 'Das Gift, das Jonathan Melinda eingemischt hatte. Aber zurück zum Thema' 'Moment, ich muss mich erstmal etwas fangen.' 'Hm... also gut, es war der 23. 7. 2011... es war bei Ingo zu Hause. 'Wir hatten sehr viel Spaß, es wurde auch Alkohol getrunken, plötzlich bekam Susan schreckliche Magenkrämpfe, wir hatten uns alle große Sorgen gemacht, bist Jonathan kam.' Wir fragten Jonathan, wieso er weinen würde, denn sein Gesicht war bleich und voller Tränen. 'Er sagte: 'Es ist wegen Thorsten, er hat mit Josephine gebummst' Sein weinen ertönte die komplette Straße entlang. Wir sagten zu ihm: 'Trink etwas Kuh-Durchfall-Saft, das hilft gegen Stress.' Wir hatten zwei Sorten von dem Saft, mit und ohne Stücke, er entschied sich für die Sorte mit Stücken. Also gut, Thorsten war beruhigt, jetzt ging uns Melinda noch an die Nieren. Sie lag völlig katatonisch neben der Toilette und in ihrer Hand.. In ihrer Hand... In ihrer Hand... In ihrer Hand..............Lag der Schwangerschaftstest und der DNA Test, der Bewies, das Ingo der VATER IST. Plötzlich... Jonathan sprang auf und rannte heulend, vergleichbar wie ein Maulwurfbaby, das vergeblich nach seiner Rassel sucht, aus der Wohnung. Wir hielten ihn nicht auf, bis wir plötlich einen Lauten Knall hörten. Es war Jonathan, er lag auf der Straße, regungslos, ER HATTE GEKACKT Sowas delikates und unfassbar leckeres, hatte ich in meine ganzen Leben noch nicht gesehen, ich meine,wenn du gesehen hättest, in was für einer Perfektion diese Wurst auf der Straße lag, würde auch dir das Wasser im Mund zusammen laufen. Und wie elegant sich die geilen Fliegen darüber hermachten, einfach göttlich.

Kapitel 2

Flucht aus Angeschissistan Am nächsten Morgen hatten wir diesen Anblick noch immer nicht vergessen, bis Nico mit seiner neuen Blu Ray CD auftauchte. Auf diese CD hatte er knapp 8 Monate gewartet und plötzlich war es soweit, diese CD hatte vorher Murrat ausgeliehen und was Nico darauf sah, war entsetzlich für ihn, es waren KRATZER. Wie sind sie dahin gekommen? Wer könnte es gewesen sein? Es stellte sich heraus, das es Nico's bester Freund Cemonaraculediramafrupat war, Der aus Wut, wegen einem Streit die CD auf den Boden geschliffen hatte. ENDE.
Von: Cem Nash

Das MUSS verfilmt werden! Mit Nicolas Cage in der Hauptrolle! Der spielt da bestimmt mit ohne gross zu murren! :grins:
 
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