Sparkster
Geschmack ist King
Assassin's Creed: Odyssey (Xbox One)
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Nach fast 80 Stunden nun mit den zwei wichtigsten Hauptstorylines durch.
Hat mir besser gefallen, als das ohnehin schon fantastische Origins. Mir liegt die Neuausrichtung der Serie deutlich besser, als ich erwartet hatte, was vielleicht auch an der momentanen Lage der Welt liegen könnte, was es mir einfacher gemacht hat, mich in diese Spiele zu verlieren.
Odyssey gilt ja fast schon als schwarzes Schaf des Franchises, so wenig, wie es mit Assassin's Creed zu tun hat. Trotzdem ist es in einigen Aspekten vermutlich die definitive Assassin's Creed Erfahrung.
Im Vergleich zu Origins hat sich nicht viel allzu grundlegendes verändert. Vielmehr wurden die Systeme einfach weiter ausgebaut. Größerer Fokus auf RPG Elemente, größerer Fokus auf Schifffahrten, größerer Fokus auf Quests etc.
Diese leichten Erweiterungen gefallen mir aber durch die Bank weg ziemlich gut. Ich liebe das Schiffahren, ich mag das Loot-System größtenteils und die Quests bieten eine gute Möglichkeit diese Spielmechaniken auszutesten und sind manchmal sogar ganz passabel geschrieben.
Highlight des Spiels und der Aspekt, der das Spiel zusammenhält, ist zweifelsohne das Cultist-System, wo man 40+ Cultists identifizieren und ausschalten muss.
Das tolle am System ist, dass man die Kultisten durch Sidequests, Hauptquests oder allgemeine Erkundung der Welt ausfindig machen kann. Das gibt einigen Sidequests zumindest das Gefühl, Teil etwas größeren zu sein.
Größtes Problem ist nur, dass das Spiel einfach zu groß ist. 40+ Kultisten, mehrere Hauptquestlines, eine Map, fünf Mal so groß, wie die Ezio-Trilogie, vollgepackt mit tausenden Points of Interest und unzähligen Sidequests.
Es gibt ja einige, die behaupten, dass das Spiel so konzipiert ist, um die XP-Booster zu verkaufen, was aber sehr unwahrscheinlich ist, da 1. die Booster permanent sind und 2. ich mich nur auf die Hauptquest und die wichtigsten Sidequests konzentriert habe und am Ende Level 57 war. Gut 20 Level über dem Level der letzten Quests bevor sie mit dem Spieler hochskalieren.
Die Tatsache, dass die Quests mit dem Level des Spielers skalieren habe ich erst nicht für gut befunden, bis ich herausgefunden habe, wie lächerlich trivial das Spiel wird, vorallem wenn man sich ein bisschen mit den RPG Elementen befasst.
Jetzt habe ich noch ein paar Sidequests und die DLCs vor mir. Ich hab noch Bock.
Es sind zwei Dinge die für mich Origins zum besseren Spiel machen.
Ja ich habe das schon zig mal erwähnt....
Und, ja darüber kann man geteilter Meinung sein.
1. Ägypten
Ja ich liebe Griechenland (als alter Urlaubs Freak) .
Aber die Weite,die Wüste,die Pyramiden in Origins...

2. Das Schild
Ich hab,s geliebt in Orgins damit zu Blocken,den Schildschlag zu nutzen.
Warum hat man das in Odyssee entfernt?


