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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also ich kann Barto im gewissen Punkt verstehen, zwar nicht so extrem aber im Kern hat er nicht ganz unrecht. Fand auch das der Boss extrem an Schwierigkeit zunimmt wenn man den Rest des Spiels vergleicht. Da fallen alle Hauptmänner und Bosse wie die Fliegen. Zumindest bei mir, ich war voll ausgelevelt, alle Fähigkeiten auf Max, nur legendäre Rüstungen und Waffen usw usw und trotzdem hatte ich auch hart zu kämpfen. Hab ihn zwar auf normal first try gelegt aber ich war doch etwas verwundert das der Boss weitaus schwerer ist als alle anderen.
 
Ich finde du übertreibst, der Boss war knackig aber weit entfernt von frustig, hab den im dritten Versuch auf schwer gelegt. Du wirst alt Brudi. :D

Sorry @el_barto , aber auch ich finde es total übertrieben, nicht in den falschen Hals kriegen, es geht hier nicht um Schwanzlängen aber ich habe den auch beim dritten Versuch gelegt und zwar auf Alptraum und dagegen ist schwer schon Pillepalle. Fand den nicht mal erwähnenswert und ich hab mich mit Bruda Fikka wirklich ausgetauscht was Origins angeht, aber den Endboss haben wir beide nicht mal erwähnt. :D
 
Ich finde du übertreibst, der Boss war knackig aber weit entfernt von frustig, hab den im dritten Versuch auf schwer gelegt. Du wirst alt Brudi. :D
Nö, mit alt hat das wenig zu tun.
Ich hab z.B. vor kurzem Sekiro durchgezockt und fand das super. Klar, auch da gab es Gegner, die mich etliche Versuche gekostet haben. Aber From hat es halt drauf, schwere Gegner zu designen. Da stimmt alles, jeder kleinste Aspekt des Gameplays, der Animationen, des technischen Unterbaus.

Diese ganzen kleinen Details waren eben beim Boss des DLC imo nicht vorhanden. Das Kampfsystem gibt diese Feinheiten nicht her, die Animationen sind zu ungenau für diese Art von Kampf, die eigenen Möglichkeiten als Spieler sind zu eingeschränkt.
Bei Fromsoft Spielen ist jeder gescheiterte Versuch ein Lerneffekt, eine Lektion in dem, was das SPiel von dir will. Das war z.B. hier überhaupt nicht so. Ich wusste beim zweiten Versuch exakt, was das Spiel von mir will, aber das Spiel ist einfach nicht exakt genug in seiner Durchführung, um mir als Spieler die komplette Macht über das Geschehen zu geben.
Aber auch wichtig: Der Boss war imo nicht sonderlich interessant. Klar, das Art Design ist schon cool, aber ansonsten war das Geschehen eher nicht erwähnenswert. Man macht im Prinzip minutenlang genau das selbe und hofft, dass man nicht plötzlich durch den Gegner durchrollt oder aus irgendwelchen Gründen ein harter Treffer landet, obwohl man eigentlich drunter weg getaucht war. Der Boss macht nichts interessantes, sondern ist nur ein Hit Sponge mit viel Durchschlagskraft und einem leicht größeren Moveset als ein Standardgegner. Das fördert nicht gerade meine Konzentration. Wenn ich das z.B. mit dem finalen Boss von Sekiro vergleiche... Da war ich mit Adrenalin im Körper unf aufgerissenen Augen bei der Sache, weil das alles so genial und imo fehlerfrei designt war.
Bei jedem Tod wusste ich, was ich falsch gemacht habe, wo ich mich verbessern kann.

Ich will wie gesagt den kompletten DLC nicht schlecht reden. Aber es ärgert mich einfach, wenn ein Studio denkt, es könnte Aspekt X aus einem Spiel übernehmen, aber versteht offensichtlich nicht, worauf es dabei ankommt.

EDIT: ich werde allgemein nicht motiviert, wenn ein Spiel schwer ist und das reiner Selbstzweck ist. Daher spiele ich auch grundsätzlich nur den normalen SG, da das eben der Fixpunkt des Designs des Spiels ist. Alle anderen SG sind fast immer nur Variablen, die gegen den Spieler erhöht werden, aber nichts interessanter machen.
wenn ein Spiel schwer ist, dann muss das Sinn haben, dann muss sich diese Entscheidung im kompletten Gamedesign widerspiegeln. Dieses Gamedesign muss auf einer Ebene freundlich und den Spieler unterstützend sein und sich nicht simpel gegen den Fortschritt des Spielers stemmen.
Und gerade AC ist eben eine Reihe, durch die man fast schon einhändig durchspielen könnte. Da passt so ein Difficulty Spike noch weniger rein.

EDIT2: ich hab auch nicht ewig gebraucht, aber ich fand den Kampf einfach so schlecht, dass ich nach 10 Minuten schon die Lust verloren hatte. Und einige Versuche gingen in die Hose, weil ich einfach unkonzentriert war und ich einfach nur wollte, dass es vorbei ist.
 
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Sorry @el_barto , aber auch ich finde es total übertrieben, nicht in den falschen Hals kriegen, es geht hier nicht um Schwanzlängen aber ich habe den auch beim dritten Versuch gelegt und zwar auf Alptraum und dagegen ist schwer schon Pillepalle. Fand den nicht mal erwähnenswert und ich hab mich mit Bruda Fikka wirklich ausgetauscht was Origins angeht, aber den Endboss haben wir beide nicht mal erwähnt. :D
Gut, das ist halt kein Indikator für nix :D
Du findest zu jedem Spiel jemanden, der durch Stellen durchpflügt, die für andere schwer oder unüberwindbar sind. Das zeigt sich bei jedem Soulslike in den Diskussionen. Ein Boss, den Person 1 als Umfaller bezeichnet, ist für Person 2 ein Roadblock für Tage.
Oder es zeigt sich bei JnRs in den Diskussionen. Es wurde hier so oft erwähnt, wie schwer z.B: DKC Tropical Freeze ist. Für mich war das ein spaßiger Nachmittagsspaziergang.

Es geht mir ja auch nicht um die Schwere des Gegners, sondern um das imo unzulängliche Kampfdesign aufgrund des Gameplays, das für so ausdauernde und hart austeilende Gegner nicht gemacht ist.

Zumal du ja auch ein bekannter Liebhaber von höchsten SGs bist und hunderte Stunden in Spiele versenkst. Ich denke, du hattest nicht "nur" 68 Stunden Erfahrung mit AC Origins als du dem Boss begegnet bist, oder :D
 
Gut, das ist halt kein Indikator für nix :D
Du findest zu jedem Spiel jemanden, der durch Stellen durchpflügt, die für andere schwer oder unüberwindbar sind. Das zeigt sich bei jedem Soulslike in den Diskussionen. Ein Boss, den Person 1 als Umfaller bezeichnet, ist für Person 2 ein Roadblock für Tage.
Oder es zeigt sich bei JnRs in den Diskussionen. Es wurde hier so oft erwähnt, wie schwer z.B: DKC Tropical Freeze ist. Für mich war das ein spaßiger Nachmittagsspaziergang.

Es geht mir ja auch nicht um die Schwere des Gegners, sondern um das imo unzulängliche Kampfdesign aufgrund des Gameplays, das für so ausdauernde und hart austeilende Gegner nicht gemacht ist.

Zumal du ja auch ein bekannter Liebhaber von höchsten SGs bist und hunderte Stunden in Spiele versenkst. Ich denke, du hattest nicht "nur" 68 Stunden Erfahrung mit AC Origins als du dem Boss begegnet bist, oder :D

Im Großen und Ganzen muss ich Dir aber schon zustimmen!

Ich habe nach AC Origins Dark Souls 3 angefangen, um wieder gefordert zu werden und nach 2-3h wusste ich wieder warum ich die Serie so vergöttere, gerade das Kampfgameplay ist so auf den Punkt, so genau, so perfekt, dagegen kann man das aus AC vergessen.

Ich habe so 170-180h in AC:O gesteckt und davon ca. 150h auf Alptraum gespielt, dementsprechend hatte ich also schon Übung und war Onehits von Hauptmännern, oder anderen Bossen und größeren Brocken gewohnt und wusste so den Endboss sicher auch anders zu nehmen als Du. Im Endeffekt war es nur ein Geduldsspiel, was nur aus ausweichen, aufgeladene schwere Attacken und eben diesen Finishern bestand, alles andere hätte zum sofortigen Tod geführt.

Ich liebe es, wie Du Spiele liebst! :bier: :grins:
 
Call of Cthulhu

Ich habs gerade beendet, die Story hat mich dann doch bei der Stange gehalten. Das Gameplay ist rudimentär, die Grafik veraltet aber stimmungsvoll und trotzdem wurde ich ganz gut unterhalten.
Ist für mich jetzt zwar kein absoluter Toptitel, aber auf Grund der starken Story auf jeden Fall besser als die 60er Wertung von 4players (so jedenfalls meine subjektive Meinung). Eine 7/10 bis 7,5/10 wüde ich vergeben, ein absoluter Lovecraft Fan kann sicher noch einen Punkt draufgeben.
 
Alex Kidd in Miracle World (Master System via Switch)

hqdefault.jpg


Gerade gesehen dass das auf der Switch im Angebot ist... also gleich mal gekauft und 45 Minuten später war ich auch schon durch. Unglaublich, ich hab das Spiel noch komplett auswendig im Kopf. Naja, eigentlich auch kein Wunder, das war damals im Master System eingebaut und mangels anderer Spiele haben wir das oft mehrfach in der Woche durchgespielt. Alex Kidd ist neben Mario Land auf dem Gameboy DAS Spiel meiner Kindheit... und auch heute noch einfach grandios... abwechslungsreich und einfach spassig. Schade dass die anderen Teile nie diese Klasse erreicht haben...
Es war mir auf jeden Fall wieder eine große Freude... bis zum nächsten mal!
 
Bei mir ähnlich. Ich hatte zu Hause das nes mit mario 3 und mein Cousin das master System mit Alex Kidd integriert. Auch also ein Spiel meiner Kindheit. Haben wir dort immer gezockt. War immer super auch da Geheimgänge zu finden oder bestimmte Kisten mit Fragezeichen so zu triggern das was anderes raus kam usw (weiß noch was wenn man in der ersten Welt das Monster aus der Box gelassen hat und dann schnell den screen nach unten weiter ist so dass das Monster schnell aus dem Bild war, hast in der zweiten Welt zb in der Box wo ein Monster sein sollte ein Leben drin gehabt). Schon komisch wenn man sowas noch weiß. Nur das Schere Stein Papier Prinzip beim Boss fand ich immer schon blöde
 
(weiß noch was wenn man in der ersten Welt das Monster aus der Box gelassen hat und dann schnell den screen nach unten weiter ist so dass das Monster schnell aus dem Bild war, hast in der zweiten Welt zb in der Box wo ein Monster sein sollte ein Leben drin gehabt). Schon komisch wenn man sowas noch weiß. Nur das Schere Stein Papier Prinzip beim Boss fand ich immer schon blöde

Eben genau solche Dinge waren plötzlich komplett wieder da... aus dieser Kiste den Geist lassen um aus der nächsten ein Leben zu bekommen, hier den Geheimgang zur Abkürzung, und sogar noch die ersten Scher Stein Papier Abfolgen hatte ich im Kopf... total verrückt. Und dann das Spiel ohne einen Lebensverlust durchgezogen. Die Fahrzeuglevel ohne einmal zu chrashen... Das war alles vor 30 Jahren. :D
 
Eben genau solche Dinge waren plötzlich komplett wieder da... aus dieser Kiste den Geist lassen um aus der nächsten ein Leben zu bekommen, hier den Geheimgang zur Abkürzung, und sogar noch die ersten Scher Stein Papier Abfolgen hatte ich im Kopf... total verrückt. Und dann das Spiel ohne einen Lebensverlust durchgezogen. Die Fahrzeuglevel ohne einmal zu chrashen... Das war alles vor 30 Jahren. :D
Geil. ;) weist sicher auch das man den Kraken im ersten Wasserlevel besiegen kann und dann zu einem Geheimgang kommt? :D
 
Geil. ;) weist sicher auch das man den Kraken im ersten Wasserlevel besiegen kann und dann zu einem Geheimgang kommt? :D

Natürlich... weiß ehrlich gesagt nichtmal wie es "normal" weitergeht... hab ich glaub ich noch nie in gemacht! :D
Das gleiche im großen Schloss... mit dem Schwebestab kann man da ne Sequenz komplett abkürzen... hab die glaub ich nur einmal vor 30 Jahren gespielt... danach nie mehr.
 
Beyond Blue (PS4 Pro)

Beyond-Blue.jpg


Heute erschienen und schon durchgespielt...
Was? Ist das so kurz oder so gut? Beides!

Im Grunde handelt es sich hier um einen Walking-Simulator... nur eben unter Wasser. Eigentlich eher eine Doku zum mitspielen. Das Spiel bietet keine Herausforderung... Null. Im Grunde schwimmt man nur umher. Und das macht trotzdem eine Menge Spass. Man taucht durch die Gegend, scannt Fische für mehr Informationen und startet Dialoge mit dem Forscherteam. Mehr gibt es nicht zu machen.

Untermalt wird das Ganze durch ruhige entspannende Musik... und ja, das Spiel ist wirklich entspannent. Am ehesten ist es mit Abzu zu vergleichen, wobei es natürlich nie den psychodelischen Level davon erreicht . Unterbrochen werden die Tauchgänge nur durch kurze Aufenthalte in einem Uboot. Hier kann man die gescannten Fische und Wale genauer begutachten und bekommt etwas Informationen über sie. Auch lassen sich echte Doko-Schnipsel über den letzten Tauchgang anschauen.

Eine Story als solche gibt es nicht. In den Unterhaltungen geht es zwar kurz auch mal um die Familie... die Schwester und die demente Mutter, aber das geht nicht weiter in die Tiefe...

Technisch schaut das Spiel ganz nett aus... leider gibt es in einem Bereich starke Ruckler und die Texturen sind im allgemeinen recht matschig. Auch ist das Spiel nicht wirklich groß... eigentlich gibt es nur einen großen Bereich, diesen aber in 3 Tageszeiten. Dazu gesellen sich noch 2-3 kleinere Bereiche. Ein großes Manko ist dass es meistens dunkel ist. Entweder ist tatsächlich Nacht oder man ist 500m tief im dunkeln. Ich wäre gerne mehr durch helle Bereiche geschwommen.

Ein Fazit ist schwer... für die meisten wird es zu kurz und zu langweilig sein. Wenn man sich aber etwas über die Unterwasserwelt interessiert, evtl. öfters mal ne Doku zum Thema anschaut und allgemein auch was mit ruhigen, fast schon meditativen Spielen anfangen kann... dann kann ich das Spiel nur empfehlen. Ich habe die 17,-€ auf jeden Fall nicht bereut, auch wenn ich nach einem halben Tag die Platin-Trophäe hatte und es eigentlich nichts mehr zu tun gibt.
Ich will die Entwickler unterstützen und sagen: Mehr davon!
 
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Yakuza Zero (XBOX ONE X)

Das war es also, meine erste Berührung mit Yakuza. Die letzten Jahre immer nur davon gelesen, aber eher als Randerscheinung wahrgenommen. Dann erschien es vor ein paar Monaten im Game pass und ich dachte mir, probieren wir es einfach.

88 Stunden später und das Spiel ist eigentlich nur mit einem Wort zu beschreiben: Meisterwerk

Ich habe ja normal mit den ganzen japanischen Spielen nix am Hut, weil die mir alle viel zu sehr überdreht sind bzw. gar nicht auf Deutsch erscheinen. Auch hier hatte ich Anfangs meine bedenken. Nicht jedes Wort habe ich verstanden, aber dank Google Übersetzter ging es dann doch. Trotzdem schade, gerade so ein Game hätte zumindest mit deutschen Untertitel eine viel größere Chance bei uns wahrgenommen zu werden.

Nach dieser kleinen Hürde wurde ich aber so dermaßen in den Bann gezogen, sowas hätte ich nicht erwartet. Alleine die Story, natürlich ist einiges vorhersehbar aber selten so eine gute Story gezockt. Ich bin ja eigentlich niemand dem eine Story so richtig packen kann, hier schon. Die Hauptcharaktere sind einfach toll dargestellt, mit ihren Stärken und Schwächen, einfach top insziniert.

Auch die Grafik kann sich sehen lassen, hätte ich mir viel schlechter erwartet aber wurde positiv überrascht. Und alles läuft butterweich.

Auch das Kampfsystem geht super von der Hand. Ich habe mich zwar schon früh nur für einen Stil entschieden, aber der hat mir einfach gefallen und das blieb die nächsten 50 Stunden auch so. Da blicke ich auch etwas mit Sorge auf den neuen Yakuza Teil der anscheinend nur diese rundenbasierten Kämpfe hat (bin kein Fan davon).

Nebenaufgaben: ja was soll ich dazu noch sagen. Ich könnte jetzt wahrscheinlich noch 40 Stunden mit Minispielen verbringen. Real Estate Royal auch komplett durchgezogen obwohl ich schon zugeben muss, dass es gerade am Schluss ziemlich anstrengend wurde. Dagegen war der Cabaret Club die reinste Freude :) Und dann gibt es noch diese dutzenden Nebenmissionen, manche sind so dermaßen geil :D Oder die Mission mit dem Pocket Circuit Stadium :liebe:

Insgesamt hat das Spiel so dermaßen viele WOW Momente gehabt, dass es von mir einfach eine 10 von 10 geben kann.

ps: heute dann gleich mit yakuza kiwami begonnen, gefällt mir auch sehr gut. Hoffe nur - wenn man es gleich hintereinander zockt - dass es nicht zu Abnutzungserscheinungen kommt. Muss mich aber erst daran gewöhnen, dass ich jetzt wieder Schwach auf der Brust bin :D
 
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Bioshock (PS4 Pro)

newspic-82473-652x367.jpg


Eigentlich wollte ich nur mal gucken wie der neue Patch für die Pro aussieht... tja... und dann wurde es gleich wieder ein Durchgang. Schwierigster Level ohne Vita-Kammern und dem guten Ende (keine Sister abmurksen).

Was will ich groß zu dem Spiel sagen... das sollte wirklich jeder kennen. Für mich einer meiner All-Time-Favoriten die ich immer wieder gerne durchspiele.
Technisch ist der Pro-Patch etwas enttäuschend. Klar, 1440p schauen recht schick aus aber das hätten evtl. auch echte 4K werden können. Das Kantenflimmern hätte man wohl auch vermeiden können. Matschige Texturen bleiben eh wie sie sind.... aber egal, besser als vorher und damit für mich völlig in Ordnung. Abstürze oder ähnliches hatte ich keine und ich konnte auch mehrere Speicherstände anlegen... von daher also alles super.
Teil 2 wird demnächst auf dem PC in echten 4K auf Ultra mal wieder angegangen.

Für die Platin fehlt mir jetzt nur noch die doofe Sammelaufgabe aller Audio-Logs... kein Plan ob ich dadrauf noch lust habe. Evtl. mal an nem sehr langweiligen Nachmittag.
 
Wobei ich dir schon geschrieben habe, daß du dich auf den Boss auf Alptraum freuen kannst aber wenn man ehrlich ist, war der Faustkampf im 1. Dlc schwieriger. :ugly:

Der blöde Faustkampf war richtig assi, da hab ich wirklich lange gebraucht. Der Endboss war nicht schwer, einfach immer rückwärts laufen und Pfeile drauf. Also halt immer im Kreis rückwärts laufen.
 
Mafia 3 Definitive Edition (PS4)

Hab das Spiel durch Zufall einen Tag vor dem Vorfall mit George Floyd angefangen zu spielen, da ich Bock hatte es nachzuholen, was in retrospektive wohl kaum ein passenderen Zeitpunkt für die Thematik hatte.

Fand die Story und auch das Voice Acting erstklassig, fast auf Niveau eines R*-Titels und hätte auf dem Level mir auch einfach ein lineareres Story-basiertes Spiel vorstellen können. Generell gibt es wohl kaum ein Spiel, dass die Thematik Rassismus so offen und hart darstellt, sogar im Gameplay. Man darf Läden aufgrund seiner Hautfarbe nicht betreten, Cops fangen an einen anzugehen und anzugreifen, wenn man sich nur lang genug in ihrer Nähe aufhält, wegen seiner Hautfarbe (was ursprünglich wohl so gewesen sein sollte, weil das Spiel im Jahre 1968 in der Vergangenheit spielt, aber aufgrund jüngster Ereignisse anscheinend heute noch so bei den Cops so realistisch zu sein scheint), generell reagieren die Cops auf Fahndungen in reichen, weißen Vierteln nahezu instant, aber in ärmeren, schwarzen Vierteln so gut wie gar nicht und wird selbst in den Funksprüchen so vermittelt, dass es denen scheinbar egal ist, wenn da ein Passant übern Haufen geschossen wird.
Sehr interessant und gut umgesetzt, dass so deutlich präsentiert zu kriegen, und wie gesagt hätte man vielleicht hoffen können, dass das ja nur so eine Darstellung der Vergangenheit ist und man ja zum Glück als Gesellschaft aus seinen Fehlern gelernt hat und sowas nicht mehr der Realität entspricht, aber... ist ja offensichtlich heutzutage immer noch die gleiche Scheiße, der viele Menschen dunklerer Hautfarbe heute noch weltweit ausgesetzt sind, also ist das ganze aktuell passender denn je.

Überrascht war ich auch von den Shooting Mechaniken selbst. Die Gunfights selbst machen erstaunlich viel Laune, da die Waffen alle sehr satisfying daher kommen. Viel Impact und Wucht und die Gegner ragdollen auch schön. Generell waren die Mafia Spiele in der Hinsicht immer etwas realistischer, dass man nicht tausende Kugeln wegstecken kann und sich kurz voll regeneriert, und das ist auch hier so. Macht wirklich Laune, da die KI auch bis auf kleinere Aussetzer, gut autonom agiert und versucht zu flankieren und einen unter Druck setzt.

Bleibt halt nur der große Kritikpunkt, der überall erwähnt wurde, dass das Spiel aus sehr viel gleicher busy work besteht. In diesem Fall nicht mal optionaler busy work wie in einem Assassins Creed oder ähnlichen, sondern mandatory um den Hauptplot voranzutreiben. Gut 20% des Contents ist optional und kann man, wenn man möchte, ignorieren (obwohl außer den Fahrzeug-Lieferungen für Burke und den Aufstockungen der Rackets die alle eigentlich ziemlich Spaß machen und man die nicht ignorieren möchte), und gut 80% an Content muss man machen um die main story spielen zu können, wovon man sehr viel den gleichen Loop an Gameplay macht. Informanten finden, einfangen, verhören, von ihm eine von fünf möglichen Missionsarten kriegen, dazu alternativ kleinere Gegnerlager in dem Viertel wo man entweder Geld klauen kann oder Sachen kaputt schießen kann. Rinse and repeat.

Da kommt tatsächlich am meisten Ermüdungserscheinung sehr schnell her, weil diese Missionsarten nicht wirklich stark kreativ sind und das Spiel auch stark am Far Cry 2 Problem leidet, dass Gegner nahezu instant in besetzten Gebieten neu spawnen, sobald man die verlässt, was das ganze nochmal mehr streckt als es zwingend nötig wäre.

Trotzdem hatte ich durchaus viel Spaß und war grade von der Story und den Charakteren stark begeitestert. Lincoln Clay ist nen ziemlich cooler badass mit glaubwürdiger Backstory als Motivation und Erklärung warum er die ganzen Familien als one-man-army auseinander nimmt (und Donovan ist ein super cooler und unterhaltsamer Charakter für den ich gerne ein separates Spin-Off hätte). Am Ende hatte ich noch den Clip hier ausm Spiel gekriegt, der sehr satisfying war:
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Assassin's Creed: Odyssey (Xbox One)
Anhang anzeigen 124520
Nach fast 80 Stunden nun mit den zwei wichtigsten Hauptstorylines durch.

Hat mir besser gefallen, als das ohnehin schon fantastische Origins. Mir liegt die Neuausrichtung der Serie deutlich besser, als ich erwartet hatte, was vielleicht auch an der momentanen Lage der Welt liegen könnte, was es mir einfacher gemacht hat, mich in diese Spiele zu verlieren.

Odyssey gilt ja fast schon als schwarzes Schaf des Franchises, so wenig, wie es mit Assassin's Creed zu tun hat. Trotzdem ist es in einigen Aspekten vermutlich die definitive Assassin's Creed Erfahrung.

Im Vergleich zu Origins hat sich nicht viel allzu grundlegendes verändert. Vielmehr wurden die Systeme einfach weiter ausgebaut. Größerer Fokus auf RPG Elemente, größerer Fokus auf Schifffahrten, größerer Fokus auf Quests etc.

Diese leichten Erweiterungen gefallen mir aber durch die Bank weg ziemlich gut. Ich liebe das Schiffahren, ich mag das Loot-System größtenteils und die Quests bieten eine gute Möglichkeit diese Spielmechaniken auszutesten und sind manchmal sogar ganz passabel geschrieben.

Highlight des Spiels und der Aspekt, der das Spiel zusammenhält, ist zweifelsohne das Cultist-System, wo man 40+ Cultists identifizieren und ausschalten muss.

Das tolle am System ist, dass man die Kultisten durch Sidequests, Hauptquests oder allgemeine Erkundung der Welt ausfindig machen kann. Das gibt einigen Sidequests zumindest das Gefühl, Teil etwas größeren zu sein.

Größtes Problem ist nur, dass das Spiel einfach zu groß ist. 40+ Kultisten, mehrere Hauptquestlines, eine Map, fünf Mal so groß, wie die Ezio-Trilogie, vollgepackt mit tausenden Points of Interest und unzähligen Sidequests.

Es gibt ja einige, die behaupten, dass das Spiel so konzipiert ist, um die XP-Booster zu verkaufen, was aber sehr unwahrscheinlich ist, da 1. die Booster permanent sind und 2. ich mich nur auf die Hauptquest und die wichtigsten Sidequests konzentriert habe und am Ende Level 57 war. Gut 20 Level über dem Level der letzten Quests bevor sie mit dem Spieler hochskalieren.

Die Tatsache, dass die Quests mit dem Level des Spielers skalieren habe ich erst nicht für gut befunden, bis ich herausgefunden habe, wie lächerlich trivial das Spiel wird, vorallem wenn man sich ein bisschen mit den RPG Elementen befasst.

Jetzt habe ich noch ein paar Sidequests und die DLCs vor mir. Ich hab noch Bock.

Ich bin nach 70 Stunden und 70% Storyfortschritt erstmal wieder für ein paar Wochen raus. Die Hauptstory nimmt irgendwie kein Ende und dann habe ich auch noch beide DLCs vor mir. Wenn man jeden Dialog überspringt, sollte man mal wieder etwas anderes spielen. Aber Hut ab für dein Durchhaltevermögen... :cool:
 
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