Nach knapp 30 Stunden bin ich erstmal durch mit dem Spiel. Hat viel Spaß gemacht, aber es ist trotzdem vielleicht der schwächste Teil der Serie. Die Passagen in denen man sich um seine Heimkinder kümmert und deren Probleme löst, sind viel zu lang und belanglos. Außerdem macht das Spiel den Fehler, daß es einen großen Brocken dieser Thematik an den Spielbeginn platziert, so daß es ein ziemlich zäher Einstieg ist. Die Urlaubsortatmosphäre von Okinawa finde ich trotzdem prima eingefangen, und sobald man nach Tokyo kommt zieht das Spiel richtig an. Zum Ende hin wird es sehr gut und braucht sich vor den Vorgängern nicht zu verstecken.
Die Grafik des Spiels finde ich persönlich völlig ausreichend bis gut, die Gesichter der Spielfiguren in den Spielgrafikvideos gehören für mich sogar zu den ausdruckstärksten in der Branche, nur wird bei einigen Figuren der gute Eindruck durch Plastikhaare und Helmfrisuren beeinträchtigt.
Kleines Fazit: Teil 3 fand ich gut bis sehr gut. Ob das Spiel den gleichen Eindruck auf jemanden hinterlässt, dessen erstes Yakuza Spiel das ist, darf man bezweifeln. Für Fans bietet das Franchise allerdings Kontinuität wie sie nur wenige Serien bieten, daraus resultiert eine viel höhere Bindung zu den Charakteren als bei anderen Spielen.
Ich bin jedenfalls schon total heiß auf Teil 4 und bereue es nicht Yakuza 3 den anderen Hochkarätern (u.a. FF XIII), die ich hier noch liegen habe, vorgezogen zu haben.