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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Fuse
Durchschnittlicher Shooter, das ganze Spiel läuft so ab: Knopf drücken, 100 Gegner kommen, alle Killen, Knopf drücken, usw. Keine Atmo, keine Besonderheiten, keine Details, keine Story. Bis auf das Schneelevel und das letzte Level super hässlich. Unterhält einen trotzdem meistens gut, würde es aber keinesfalls alleine spielen, nur Coop. Die NPCs sind einem das ganze Spiel nur ein Klotz am Bein, sau bescheuert, helfen einem 0 und sterben andauernd (wodurch man immer Game Over ist). Sie hätten einem einfach die Möglichkeit geben sollen, alleine zu spielen, ohne die NPCs. Das wäre bedeutend angenehmer gewesen.
4/10 weil das Gameplay, das zwar 0 Neues ist, aber ganz gut funktioniert. Reine Beschäftigungstherapie. Finds lustig, dass sie sich jetzt über generische Shooter lustig machen, wo sie selbst erst einen produziert haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sniper Elite V2

Knapp 7h hats gedauert. Ganz nettes Spiel für Zwischendurch, das Schleichen und Snipen macht mir halt einfach Spaß. Das Spiel kam schon recht nahe an die absolut geniale Sniper-Mission aus CoD 4 ( :huldig: ), aber nach 7h Sniper spielen reichts dann doch wieder. Ein bisschen mehr Abwechslung wäre schön gewesen, aber mir würde jetzt auch nicht unbedingt einfallen, was man da noch hätte machen können. Auch das WW2-Thema war wieder mal schön, das hatte ich schon länger nicht mehr. Die 28€, die es momentan bei Steam kostet, wäre es mir nicht wert, aber zum Glück gabs das Spiel ja vor ein paar Tagen kostenlos.
 
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Tomb Raider - Definitive Edition (PS4)
Hatte den Titel bereits auf der PS3 damals durchgespielt, aber mit 60 Frames und dem netten Grafik-Update nochmal umso besser. Das war zum Release wirklich so ein Spiel, wo ich mir eigentlich nichts weiter bei gedacht habe, aber dann wirklich weggeflasht wurde von der Qualität des Gameplays. Deutsche Synchro habe ich nicht ausprobiert, dafür ist die englische aber richtig geil. Wer das Spiel noch nicht gespielt hat und ein die Uncharted-Reihe mag, sollte ich Tomb Raider mal ansehen.
 
GTA 5, grad läuft das Outro. Im Gegensatz zu Red Dead Redemption wurde ich nicht so recht warm am Anfang, das Spiel entwickelte im Laufe der Zeit jedoch eine tolle Dynamik, sodass ich es doch noch lieb gewonnen habe. Tolle Typen, besonders Michael und Trevor, und ein toller Soundtrack. Das hat mir wirklich Freude bereitet, in meiner Rangliste schneidet RDR im direkten Rockstar Vergleich jedoch noch ein bisschen besser ab.

edit: Gab aber auch n paar anstrengende Momente, beispielsweise bei der Folter-Mission und Trevors Umgang mit Floyd und Debra fand ich grenzwertig. Aber okay, bin wohl zu sehr der Good-Guy.
 
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Eben beendet und laut Steam wurden 6,8h gespielt. Insgesamt bleibt dann doch ein positiver Eindruck, aber es sei gesagt, dass ich auch schon L.A. Noire gut bewertet habe. Daran erinnert mich das Spiel nämlich ein wenig, natürlich ziemlich abgespeckt, es gibt z.B. keine Verhöre und der Umfang ist einfach nicht zu vergleichen. Das Szenario, allerdings, als Geist seinen eigenen Tod aufzuklären, fand ich wirklich mal abwechslungsreich, da ist es fast etwas schade, dass daraus kein AAA-Titel wurde. Das Potential wäre da gewesen.

Mit knapp 7h habe ich wahrscheinlich etwas länger gebraucht als die meisten anderen. Ich habe allerdings auch recht viel Sammelsachen erledigt (185/242), es war mMn schon motivierend, da man mit jedem gesammelten Gegenstand die Hintergrundgeschichte des Protagonisten, der Stadt und des Falles näher kennen lernt. Auch gibt es 8 verschiedene Geistergeschichten, die durch das Sammeln bestimmter Gegenstände freigeschalten werden, davon habe ich immerhin 5 gehört. Es gibt auch ein paar "Nebenmissionen" in denen man anderen Geistern hilft ihren Tod aufzuklären, damit sie Frieden finden. Leider waren diese mit vielleicht 5min pro Mission wirklich sehr kurz.

Das Detektiv spielen war ich zu Beginn recht unterhaltsam, aber wurde im Laufe des Spiels doch recht monoton. Die Hinweise sind kaum versteckt und das Zusammenfügen war auch etwas zu einfach, da teilweise wirklich absurd falsche Möglichkeiten zur Auswahl standen. Die Story an sich war in meinen Augen dann doch nett und wurde ganz gut rüber gebracht. Ich war vom Ende wirklich überrascht, hab da an wen ganz anderes gedacht :D

Kleine Mädchen sind einfach am unheimlichsten :ugly:

Hab nach dem Spiel jetzt echt wieder Lust auf ein anständiges Detektiv-Spiel. Wo bleibt L.A. Noire 2 oder von mir aus auch N.Y. Noire?​
 
@Flips Dein positives Fazit bewegt mich zum Weiterzocken. Bin nach rund einer Stunde persönlich nämlich ziemlich ernüchtert. Idee ist für mich als LA Noire Fan natürlich sehr reizvoll, aber Murdered ist bisher absolut amateurhaft geschrieben, von der trashigen Rahmenhandlung bis hin zu den schwachen Dialogen, die ich so in einem Major-Release im Jahr 2014 nicht mehr erwartet habe. Mal sehen, wie es weiter geht....
 
Walking Dead (PS Vita) oder: Wie man ein Spiel wie Heavy Rain besser wie Heavy Rain macht. ( :P )

Endlich bin ich durch. Habe erst die erste Episode auf dem PC gezockt, dann die ersten drei Episoden auf der PS3 und jetzt auf der Vita bin ich endlich durch. Die zweite Staffel hebe ich mir dann wahrscheinlich für die PS4 auf. :ugly: Schon mal vorweg: Aktuell ist die PC-Version die mit Abstand beste. Slowdowns und so waren schon nervig auf der PS3, auf der Vita nervt es aber extrem. Die Touchsteuerung ist aber ganz gut umgesetzt, nur das (seltene) Umsehen ist etwas fummelig.

Story: Hut ab! Intelligent erzählt, konsequent, kein Füllmaterial, interessant und überraschend von Anfang bis Ende, tiefe Charaktere, ergreifende Beziehungen. Quasi das Gegenteil von Heavy Rain und Beyond, wo Cage eine interessante Grundidee trotzdem mit viel Unsinnsmaterial und Klischees strecken musste, während unter anderem die Charaktere auf der Strecke blieben. (Die Kindergeburtstagsszene. :heul: :heul: :heul: )

Konsequenzen: Das sind alles Spiele, die von Entscheidungen leben und natürlich ihren Konsequenzen. Und das ist eine schwierige Angelegenheit, weil man keine zwanzig Storystränge entwicken will und gerade große Entscheidungen das Spiel auf den Kopf stellen müssten. Heavy Rain geht da einen denkbar schlechten Weg (weil das Spiel von Cage ist). Die Konsequenzen verpuffen einfach irgendwo im Weltraum. Die Entscheidungen sind entweder extrem kurzlebig (Standardsituation: Tötest du X? Ja: "Du Dummkopf!" Nein: "Du Vollidiot!" - Und weiter geht's im Text), haben keine nennenswerten Einfluss auf das Geschehen (Tötest du X um deinen Sohn zu retten? Ja: Richtig! Nein: Du bekommst einen Buchstaben eines Hinweiswortes weniger. Muahaha.(..) oder (und das trifft auf 90% der "Entscheidungen" zu) sind Geschicklichkeitsspiele, die beim Bestehen am Ende eine zusätzliche nette Szene und beim Nicht-Bestehen eine zusätzliche schlechte Szene freischalten. Wie löst The Walking Dead dieses doch schwierige Problem? Besser. Und trotzdem sehr effizient. (The Witcher löst die Konsequenzen-Geschichte z.B. auch super, aber halt mit dem riesigen Aufwand von komplett unterschiedlichen Story-Verläufen.)
Denn an sich ändert sich der Story-Verlauf kaum (trotzdem deutlich stärker als bei Heavy Rain/Beyond). Wenn eine Person gerettet wird, die auch hätte sterben können, dann wird sie keine große Rolle mehr im weiteren Verlauf spielen. Das merkt man aber eher beim mehrfachen Durchspielen. Sehr viele Entscheidungen beeinflussen die Dialoge aber sehr stark. Deine Entscheidungen werden dir bis zum Ende des Spiels vor die Nase gehalten. Und in einer Zombieapokalypse gibt es keine richtigen Entscheidungen (im Gegensatz zu Heavy Rain, dort gibt es nur richtig/falsch). Und das macht die ganze Sache interessant. Hilfst du lieber deinem Kumpel, um das Vertrauen zu stärken oder doch lieber deinem Feind, damit du keinen potentiellen Verräter in deiner Gruppe hast? Rettest du fremde Überlebende und bringst damit deine Gruppe in Gefahr oder tust du alles fürs Überleben? Das ist sehr gut gemacht und das Entscheidungsgameplay passt einfach wunderbar zum Szenario. Interessant: Am Ende jeder Episode sieht man die Verteilung der Entscheidungen und sie sind meist sehr ausgeglichen bei 50/50, selten bei 75/25. Top Leistung der Schreiber/Entwickler!

Gameplay: Gucken wir mal erst einmal rüber zu Heavy Rain und Beyond um Cage zu dissen. Dort sieht das Gameplay ungefähr so aus: Obstsalat essen, scheißen, Arsch abwischen, Hose hochziehen, Hose zumachen, Gürtel zumachen, Reißverschluss zumachen, Hände waschen - Oh nein, Monster! - X, X, Quadrat, links, rechts, rechten Stick drehen, X halten, Kreis halten, R2 halten, Finger verrenken und R1 halten, Controller hochreißen, Gitarre spielen, Klavier spielen - Oh nein, Stealth-Monster! - 'Press X, Circle, Square or Triangle to choose your deadly finisher!' und das in einer langweiligen 30min-Sequenz ohne irgendeine Bedeutung für die Story.
The Walking Dead macht das zumindest etwas besser. Wir haben gemächliche, anspruchslose Adventure-Einlagen. Dabei lernt man die Charaktere mal in Ruhe kennen. Hier kann man sich alle Zeit der Welt lassen um seine Entscheidungen zu treffen. Wem erzählst du dein Geheimnis? Willst du dich versöhnen? Wie teilst du die Rationen ein? Und dann gibt es actionlastige Situationen. Kurze Stealthabschnitte, QTE-Kämpfe und so. Aber immer mit schwerwiegenden Entscheidungen. Wen rettest du? Tötest du X? Oft auch angespannte Dialoge, wo schnell geschaltet werden muss. Man konzentriert sich hier definitiv auf Charaktere, Dialoge, Story und Entscheidungen. Und das sehr konsequent. Gameplay und Story sind hier eine Einheit.

Fazit: Ein Heavy Rain ist handwerklich natürlich deutlich besser als das kleine The Walking Dead-Spiel. Technisch sind die Cage-Spiele bombastisch, sie sind top inszeniert, das Gameplay wurde cool umgesetzt, aber The Walking Dead schafft es hier in seiner Kompaktheit und Bedachtheit, mit dem Fokus auf das Wesentliche, meilenweit an diesen Triple-A-Titeln vorbeizuziehen. Respekt!
 
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Metal Gear Solid

"Ich bin hier nur der Hampelmann, der Sie aus der Tinte fischt"
- Solid Snake


Aufgrund des neuen Trailer zu Metal Gear Solid V: The Phantom Pain musste ich mich mal wieder durch die Soundtracks der Vorgänger wälzen und schon packte mich wieder die Idee, die komplette MGS Saga von vorne bis hinten durchzuspielen.
Also griff ich zur PAL Fassung der PS1 Version, die in meinem Regal einen ganz besonderen Platz hat und stieg in die Welt ein, die mich vor knapp 15 Jahren so umgehauen hatte.

Und? Es ist ganz schlecht gealtert und wird nur durch die vielen, guten Erinnerungen zusammengehalten, Punkt. Gameplay, Grafik, Präsentation, einfach alles schreit nach den 90ern und das dabei noch nichtmal so charmant, wie z.b. ein Quake oder Half-Life.
Trotzdem kann ich es nicht nach heutigem Standard bewerten und ich will es auch ehrlich gesagt nicht. Dafür liegt mir zu viel an dem Spiel und da vergesse ich wieder die vielen Schläge und Schüsse die aufgrund der hakeligen Steuerung ins Leere gegangen sind, oder die vielen Kniebeugen die Snake unfreiwillig gemacht hat, obwohl er eigentlich nur unter dem verdammten Lastwagen kriechen sollte...

Also, komplett subjektiv und mit nem dicken, dicken Nostalgie-Bonus:
10 von 10 angepinkelten Kartons

Mal schauen was ich jetzt mache. Eigentlich steht ja jetzt MGS 2 auf dem Plan, aber Kakun´s Erfahrungen bezüglich der uralten Metal Gear Reihe haben mich dann doch neugierig gemacht...
 
Für mich alle MGS-Neuling war der erste Teil letztes Jahr oder so unspielbar. Story und Präsentation haben mich unterhalten, aber das Gameplay war schon ziemlich kacke. Total undurchsichtig. Als müsste man Tetris mit verbundenen Augen spielen. Habe dann nach dem Snipertypen aufgegeben.
 
MGS1 ist halt ein überkomplexes Pac Man. Nicht mehr, nicht weniger.

Mochte das Spiel seinerzeit sehr. Der zweite Teil hat mich dermaßen enttäuscht, dass ich die Serie seitdem nicht mehr angpackt habe.
 
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