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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Bioshock 2

Auf die Story gehe ich nicht weiter ein, es sollte am besten jeder selbst gespielt haben, mich konnte sie aber nicht beeindrucken oder mit einem Twist überraschen. Die Zwischensequenz am Ende hat das Spiel zufriedenstellend beendet. Grafisch ist für mich keine sichtbare Verbesserung zum Vorgänger zu erkennen. Die Grafik wirkt veraltet, kann aber in einigen Momenten eine gute Atmosphäre aufbauen.

Nach einigen Stunden habe ich geglaubt, dass das Setting „Rapture“ für mich nichts mehr Neues zu bieten hat, ich habe mich, so wurde es mir erst dann klar schon am Ende von Teil 1 satt gesehen. Für mich haben die Gänge und Räume sowie auch die Splicer alle gleich ausgesehen.

Desto weiter ich mich dem Spielende genähert habe konnte mich Rapture aber wieder für sich gewinnen und ich hatte wieder meinen Spaß. „Warum?“ – Das kann ich mir auch nicht erklären, ich habe mich einfach wieder wohler in der Unterwasserstadt gefühlt. Trotz der anfänglichen Unlust mich in Rapture fortzubewegen habe ich natürlich während des ganzen Spiels versucht die Räume nach Gegenständen und Tagebüchern zu durchsuchen.

In Hinblick auf das Gameplay konnte ich nur wenige Veränderungen feststellen, die Grundlegende Mechanik ist gleich geblieben. Man kann sich jetzt auch unter Wasser fortbewegen wobei man da nicht viel tun kann nämlich einzig Gegenstände einsammeln und von A nach B laufen. Der Teil in dem man als Little Sister unterwegs war eine willkommene Abwechslung. Ich hätte mir einige kleine Verbesserungen gewünscht auch wenn es nur Kleinigkeiten sind wie eine schnellere Möglichkeit die Gen-Tonikas oder Plasmide zu wechseln und nicht immer erst einen Automaten suchen zu müssen.

Mir sind keine neuen Plasmide aufgefallen, wobei es einige neue gegeben haben kann, ich habe aber wie bereits im Teil zuvor am liebsten die Feuer- und Elektrofähigkeit genutzt und so die anderen eher außer Acht gelassen auch wenn ich sie hier und da einmal ausprobiert habe.

Bei den Waffen hatte man fast die gleiche Auswahl wie im Teil zuvor es kam aber der Bohrer hinzu (bzw. wurde durch die Rohrzange getauscht) und ist mit dem „Bohrsprung“ eine starke Waffe gegen die Big Daddies. Die normale Pistole wurde durch die Nietpistole die mit den „Fallnieten“ eine nützliche Spezialmunition hat ersetzt.

Die Gegnertypen wurden alle übernommen, es wurden wenn ich es richtig Beobachtet habe drei neue Gegnertypen eingeführt: Die „Brute Splicer“, die „Big Sisters“ und die „Alpha-Serie“ der Big Daddies. Die Big Sisters waren eine größere Herausforderung als die Big Daddies jeder Baureihe, sie sind schneller und kleiner. Viel Neues hat man sich auch hier nicht einfallen lassen, besondere Innovationen haben auch hier auf sich warten lassen.

Der Endkampf ging schnell und war in wenigen Minuten vorbei. Schon im ersten Versuch habe ich es geschafft alle Gegnerwellen auszuschalten ohne zu sterben. Man konnte sich vor Beginn des Kampfs mit Eve und Munition ausrüsten, so war das ganze keine Herausforderung.

Ich habe für das Spiel etwa 12 Stunden gebraucht, wenn man aber kein Interesse daran hat Tagebücher zu suchen oder abseits des Wegs Räume zu betreten wird man das Spiel auch wesentlich schneller durchspielen können, es sind bestimmt 8 Stunden möglich. Wenn man wirklich alle Tagebücher finden will und alle Codes für verschlossene Türen sucht wird man aber auch bestimmt 15 Stunden im Spiel verbringen können.

Vieles vom alten und wenig neues, so wie ich es mir nicht vorgestellt habe. Das Spiel wirkt wie eine leicht angepasste Version des Vorgängers mit minimalen Verbesserungen und verdient für mich nur eine 7,5/10, dabei hatte ich mir viel mehr erhofft.
 
Also die Bienen gabs ja auch schon in Teil 1, da hab ich sie auch kaum benutzt außer an der Stelle wo man es musste. :D (Ich glaub es gab keine Stelle wo man es wirklich musste.. da verwechsel ich gerade was, man musste da nur den Rauch aktivieren damit die Bienen Ruhe geben)
Hatte das Plasmid nur auf Stufe 1 und da hatte es mir nicht gefallen, mist hätte sich wohl gelohnt da mehr rein zu investieren. :tip:
 
Valkyria Chronicles

Ich hatte das Spiel schon zum Release halb durchgespielt und dann wegen irgendwas aufgehört. Jetzt hab ich mich dann endlich aufgeraft und es nochmal von hinten bis vorne durchgespielt und muss sagen ich fand es verdammt gut. Vor allem das art design gefällt mir wirklich hervorragend. Gameplay empfand ich als sehr erfrischend, auch wenn mir der rpg Aspekt ein bischen zu kurz kam, da mag ich traditionelles Aufleveln lieber. Für mich kann es gar nicht genug rpgs in diesem Setting geben, hat mich an Ring of Red und Operation Darkness erinnert, die ich auch schon sehr gemocht habe. Schade das Teil 3 für die Psp nicht lokalisiert wurde. Gibt zwar nen fan patch aber da ist man ja wieder auf zwielichtige Bezugswege angewiesen.
8,5/10
 
alice madness returns
nette story, der rest ist einfallsloser müll oder gar nicht mal so übel, aber durch stumpfe wiederholung schnell nervig. die "rule of 3" verliert ihren sinn und zweck, wenn der zähler regelmäßig zurückgesetzt wird, liebe entwickler.

saints row 4
glitchästhetik, superkräfte, kein respekt vor logik, kein respekt, absurde ideen, weiterhin tolle dialoge und story. nur das outro war etwas schwach.

metal gear rising
viele entwickler träumen davon ein so gutes spiel zu veröffentlichen und platinum liefert hier nur die arbeit eines jahres ab. hammer.
 
Brothers - A Tale of Two Sons

Richtig schönes Spiel. Ungefähr 3h tolle Märchenunterhaltung und das Finale hats dann noch mal in sich. Auch wenn ich am Anfang mit der Steuerung etwas Probleme hatte, gings zum Ende hin gut von der Hand.
 
Resident Evil:Revelations

Der Endboss ging mir mal auf den Senkel, bestimmt 6-7 versuche gebraucht bis der lag.
Bin aber nun froh durch zu sein, ganz nettes Resi mit oldschool feeling und vielen nervigen Kämpfen, wo die Story angesiedelt ist hab ich auch irgendwie nicht gerafft, vor Resi 4?
Gegner Typen waren auch nicht der Brüller, insgesamt viel zu wenige, Reaktionen auf Beschuss fand ich schlecht aber das dürfte an der herkunft liegen.
Kann man zokken, muss man nicht.
 
Brothers - A Tale of Two Sons

Richtig schönes Spiel. Ungefähr 3h tolle Märchenunterhaltung und das Finale hats dann noch mal in sich. Auch wenn ich am Anfang mit der Steuerung etwas Probleme hatte, gings zum Ende hin gut von der Hand.
Vollste Zustimmung!

Ein ähnlich außergewöhnliches Erlebnis wie z.B. ein
Journey,Papo&Yo oder The Unfinished Swan und ebenso empfehlenswert.

Gar richtig herzzerreißend das Ende....:traurig:
 
Metal Gear Rising (Xbox 360)

Auf easy, 2xnormal und jetzt auch auf schwierig durchgespielt. Ich merke, dass ich langsam alt werde. Puh, ist mir der Endboss auf "schwierig" echt schwer gefallen :|
 
Blocken und Schlagen. Ich hab keine Ahnung, was ich da für die Tipps geben kann. Solche "Hardstyleactionspiele" setzen immer Reaktion auf eine Aktion voraus. Man muss einfach das Verhalten des Endbosses genau anschauen und es verinnerlichen. Mit der Zeit weiß man wie man reagieren muss.
 
Last of Us

Wahnsinn.

Nach gut 17 Stunden lief der Abspann. Ich bin restlos bedient. Eines der homogensten Erlebnisse, die ich bisher in irgendeinem Laufwerk hatte. Immer, als ich dachte, dass es nicht schöner werden kann, legte das Spiel nochmal einen drauf. Das Gameplay ist entzückend, es machte so viel Laune, die Gegner strategisch zu umgehen oder mit allerlei Equipment in die Irre zu führen. Großartig spannend, Fehler oder offene Schießereien führten in der Regel zu nichts und ich startete als alter Perfektionist viele Checkpointe neu.

Besonderes Lob erhält für mich das Design und die Abwechslung. Ich bin Reallife-Setting Fanatiker und wie ich hier mit Ambrosia und Nektar überschüttet wurde ist kaum zu fassen. Dabei waren die urbanen Areale noch nicht mal das Highlight... ich bin jeden Bereich mit vollstem Genuss entlanggeschlendert, um gebührend alles anzusehen. Das ist einfach Kunst, manche Stellen wirkten sogar fast fotorealistisch und so detailreich, dass ich mich vergewissern musste, dass da eine PS3 und keine PS4 steht. Ich komme aus dem Staunen kaum noch raus.

Zur Story und einigen Highlights:

Geil gemacht, wie Ellie pfeifen lernen will oder wie sie voller Euphorie die Giraffen gesehen hat. :dhoch: Finde eh, dass Joel ein genialer Charakter ist, so ein Ende muss man erstmal bringen, irgendwie egoistisch, aber total genial. Highlights bei den Leveln waren definitiv das schräge Hochhaus bei Nacht und Gewitter, der Anfang selbst (die Atmo als Sarah im Haus fand ich irgendwie total magisch), Bills Stadt mit dem Speiher in der Turnhalle am Ende, die Sniper-Schießerei in der Vorstadt und das Ferien-Resort mit Schnee am See... brutalst wow, auch die offen gemachten Abschnitte als Ellie alleine mit dem Bogen! Absolutes Highlight war für mich allerdings der komplette Staudamm-Level. Der rauschende See, das Werk, der Ritt durch den Wald und das alte verlassene Farmhaus am Ende... episch, episch, episch!!!!

Wahrhaftiges Juwel dieses Spiel. Das Gameplay wirkt so schlicht, ist aber dennoch tiefgründig reizvoll, wenn es ans Eingemachte geht, die ruhigen Abschnitte prägten sich bei mir ein wie selten was zuvor. Alleine für Last of Us haben sich die 100 € für die PS3 bereits gelohnt, für mich gehört es direkt zum Reigen der besten 3rd Person-Marken wie Hitman, Max Payne oder Splinter Cell. Ohne mit der Wimper zu zucken vergebe ich meine Höchstwertung von 5.0. Naughty God.
 
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