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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dann hast du aber was falsch gemacht
Kann nicht sein. Angeblich wäre das Game ein Spaziergang, wenn man den Mikiri Konter kann.

Unter 30 % haben das Game nur durchgeschafft - Cheater mitgezählt. Ob das an den Entwicklern oder den Spielern liegt, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Ich scheine aber wirklich was falsch gemacht zu haben. Im Internet sieht das total einfach aus.
 
Trails in the Sky: 1st Chapter

Falls ihr dachtet, Marvel hätte ein einzigartiges Konzept mit seinem MCU, habt ihr noch nie etwas von The Legend of Heroes gehört. Eine JRPG Reihe, die seit den 90ern ein einziges, zusammenhängendes Universum bietet und eine ineinander verflochtene Handlung mit Charakteren, die in einem Spiel vielleicht mal ein NPC sind, in einem anderen Jahre später aber plötzlich wichtig werden und eventuell sogar Antagonist, Mentor oder Hauptcharakter sind.

Das Remake von The Legend of Heroes: Trails in the Sky FC heißt nun einfach nur Trails in the Sky: 1st Chapter und ist der Auftakt zu einer neuen Remake Trilogie, wobei 2nd Chapter und 3rd Chapter dann 2026 und 2027 erscheinen.

Worum geht es in Trails in the Sky: 1st Chapter?


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Im beschaulichen Königreich Liberl lebt die Familie Bright. Das Mädchen Estelle und ihr adoptierter Bruder Joshua träumen davon, Senior Bracer zu werden, das sind Mitglieder einer Organisation, die Frieden und Sicherheit in den Städten und Dörfern des Landes aufrechterhält. Nach ihrer Ausbildung brechen die beiden auf eine Reise quer durch das Land auf, um Erfahrungen zu sammeln und sich ihre Bracer-Abzeichen zu verdienen.

Was zunächst wie eine einfache Abenteuergeschichte beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Größerem: Während Estelle und Joshua Menschen in Not helfen und kleinere Aufträge erledigen, stoßen sie auf Hinweise auf eine Verschwörung, die das gesamte Königreich bedrohen könnte. Im Hintergrund ziehen politische Intrigen, alte Kriegswunden und mysteriöse Technologien ihre Kreise.

Trails in the Sky: 1st Chapter ist ein RPG mit hybridem Kampfsystem. Gleichstarke oder leicht unterlegene Gegner sollte man im rundenbasierten Modus bekämpfen, aber stark unterlegene Gegner kann man einfach so mit einem simplen Echtzeitkampf weg machen, was wirklich angenehm ist da man so nicht dauernd von wertlosen Gegnern gestoppt wird und sie mit ein paar schnellen Schlägen weg macht.

Das Orbment-System ist das zentrale Magie- und Ausrüstungssystem in Trails in the Sky. Es basiert auf sogenannten „Orbments“, mechanisch-magischen Geräte, die mit Energie aus sogenannten Septium-Kristallen betrieben werden. Diese Energieform, das „Orbal“, hat in Zemuria eine technologische Revolution ausgelöst und ermöglicht alles von Lampen und Luftschiffen bis hin zu mächtigen Zaubern.

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Jeder Charakter besitzt ein persönliches Orbment mit mehreren Slots, in die man „Quartz“ einsetzen kann. Quartz sind kleine, veredelte Kristalle, die verschiedene Effekte verleihen: sie können Kampfwerte wie Stärke oder Geschwindigkeit erhöhen oder den Zugang zu bestimmten Zaubern, den sogenannten „Arts“ ermöglichen. Welche Arts zur Verfügung stehen, hängt von der Kombination und Anordnung der eingesetzten Quartz ab.

Neben den magischen Effekten spielt das System auch eine taktische Rolle: Da bestimmte Quartz-Kombinationen unterschiedliche Element-Werte erzeugen (z. B. Feuer, Wasser, Wind, Erde, Zeit, Raum und Mirage), kann man gezielt auf bestimmte Zauber hinarbeiten oder Charaktere in bestimmte Rollen lenken, etwa als Heiler, Angreifer oder Unterstützer. Eins ehr komplexes aber belohnendes System wie ich finde.

Grafisch ist das Spiel gut bis sehr gut. Es ist keine technische Meisterleistung, die bunte Anime Optik ist bei Texturen und Umgebung durchaus schlicht gehalten, dafür überzeugt der Artstyle durch die Bank weg in jeder Umgebung und alles sieht kohärent aus. Das Monster Design ist erste Sahne, genau wie die Animationen der Spezial Attacken. Das Spiel läuft auf PS5 in fluffigen 60fps bei 1728p Auflösung oder mit 120fps in 1440p. Ich hab den 60fps Modus genommen, 120fps sind hier völlig unnötig.

Das Spiel hat eine hervorragende englische Vertonung, aber hier gibt es den ersten Kritikpunkt. Nicht alle Dialoge sind vertont und dazu kommt, dass einige Dialoge sogar nur halb vertont sind, heißt: manchmal redet dann ein Charakter, und andere haben nur Textboxen. Das ist manchmal etwas seltsam aber man gewöhnt sich dran.

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Die größte Stärke ist das eingangs erwähnte Figuren Ensemble. Ihr werdet Estelle schnell ins Herz schließen, da sie so anders ist als alles was man sonst so aus Rollenspielen kennt, was Hauptfiguren angeht. Sie ist rotzig, frech, manchmal schnippisch und oft geltungssüchtig, aber niemals auf eine arrogante oder nervige Art. Sie ist quasi wie ein Hamster auf Crack, sieht alles als Spiel oder Challenge und ist vor allem sozial sehr naiv und ungeschliffen. Aber das beste ist, dass sie wächst und sich von einem Mädchen, das die Welt als einen Abenteuerspielplatz sieht und sich sorglos in haufenweise Ärger rein reitet zu einer jungen Frau entwickelt, die lernt dass man auf sich aufpassen muss weil sie anderen Menschen am Herzen liegt.

Und wie gesagt, das ist Spiel 1 von 12, alle so um die 60-100 Stunden lange Abenteuer, und jedes Spiel ist eine Fortsetzung der Ereignisse. Estelle startet als 16 jähriges Gör und man trifft sie in den späteren Spielen dann als 35-jährige wieder, zum Beispiel. Feinde werden später zu Freunden, und umgekehrt. Charaktere gründen Familie, und die Kinder werden wichtige Charaktere.

Bin so froh mich endlich auf dieses Mammutprojekt eingelassen zu haben. Es ist eine herzhafte Mischung aus Game of Thrones, Marvel (japp, wirklich. Geht ein Stück weit auch um Helden, daher ja Legend of Heroes) und slice of Life (also das gemütliche Alltagsleben dieser Welt).

Ich habe 60 Stunden gebraucht, um das Spiel zu beenden. Nun sitze ich da und mir klingt noch der fiese Cliffhanger mit dem WTF Moment am Ende nach. Ich will mehr, muss aber bis nächstes Jahr warten. Macht hinne, Falcom!!!

Ich gebe eine solide 9/10

Schon lange hat mich ein Spiel nicht mehr so gepackt, dass ich es in 2 Wochen so durch gesuchtet habe. Dafür musste sogar Battlefield 6 zur Seite. Mein GOTY 2025. Die mit Abstand beste Story die ich dieses Jahr erlebt hab. Pflichtkauf für jeden, der auf eine packende und krasse Geschichte steht die es so kein zweites mal gibt.
 
Trails in the Sky: 1st Chapter

Falls ihr dachtet, Marvel hätte ein einzigartiges Konzept mit seinem MCU, habt ihr noch nie etwas von The Legend of Heroes gehört. Eine JRPG Reihe, die seit den 90ern ein einziges, zusammenhängendes Universum bietet und eine ineinander verflochtene Handlung mit Charakteren, die in einem Spiel vielleicht mal ein NPC sind, in einem anderen Jahre später aber plötzlich wichtig werden und eventuell sogar Antagonist, Mentor oder Hauptcharakter sind.

Das Remake von The Legend of Heroes: Trails in the Sky FC heißt nun einfach nur Trails in the Sky: 1st Chapter und ist der Auftakt zu einer neuen Remake Trilogie, wobei 2nd Chapter und 3rd Chapter dann 2026 und 2027 erscheinen.

Worum geht es in Trails in the Sky: 1st Chapter?


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Im beschaulichen Königreich Liberl lebt die Familie Bright. Das Mädchen Estelle und ihr adoptierter Bruder Joshua träumen davon, Senior Bracer zu werden, das sind Mitglieder einer Organisation, die Frieden und Sicherheit in den Städten und Dörfern des Landes aufrechterhält. Nach ihrer Ausbildung brechen die beiden auf eine Reise quer durch das Land auf, um Erfahrungen zu sammeln und sich ihre Bracer-Abzeichen zu verdienen.

Was zunächst wie eine einfache Abenteuergeschichte beginnt, entwickelt sich bald zu etwas Größerem: Während Estelle und Joshua Menschen in Not helfen und kleinere Aufträge erledigen, stoßen sie auf Hinweise auf eine Verschwörung, die das gesamte Königreich bedrohen könnte. Im Hintergrund ziehen politische Intrigen, alte Kriegswunden und mysteriöse Technologien ihre Kreise.

Trails in the Sky: 1st Chapter ist ein RPG mit hybridem Kampfsystem. Gleichstarke oder leicht unterlegene Gegner sollte man im rundenbasierten Modus bekämpfen, aber stark unterlegene Gegner kann man einfach so mit einem simplen Echtzeitkampf weg machen, was wirklich angenehm ist da man so nicht dauernd von wertlosen Gegnern gestoppt wird und sie mit ein paar schnellen Schlägen weg macht.

Das Orbment-System ist das zentrale Magie- und Ausrüstungssystem in Trails in the Sky. Es basiert auf sogenannten „Orbments“, mechanisch-magischen Geräte, die mit Energie aus sogenannten Septium-Kristallen betrieben werden. Diese Energieform, das „Orbal“, hat in Zemuria eine technologische Revolution ausgelöst und ermöglicht alles von Lampen und Luftschiffen bis hin zu mächtigen Zaubern.

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Jeder Charakter besitzt ein persönliches Orbment mit mehreren Slots, in die man „Quartz“ einsetzen kann. Quartz sind kleine, veredelte Kristalle, die verschiedene Effekte verleihen: sie können Kampfwerte wie Stärke oder Geschwindigkeit erhöhen oder den Zugang zu bestimmten Zaubern, den sogenannten „Arts“ ermöglichen. Welche Arts zur Verfügung stehen, hängt von der Kombination und Anordnung der eingesetzten Quartz ab.

Neben den magischen Effekten spielt das System auch eine taktische Rolle: Da bestimmte Quartz-Kombinationen unterschiedliche Element-Werte erzeugen (z. B. Feuer, Wasser, Wind, Erde, Zeit, Raum und Mirage), kann man gezielt auf bestimmte Zauber hinarbeiten oder Charaktere in bestimmte Rollen lenken, etwa als Heiler, Angreifer oder Unterstützer. Eins ehr komplexes aber belohnendes System wie ich finde.

Grafisch ist das Spiel gut bis sehr gut. Es ist keine technische Meisterleistung, die bunte Anime Optik ist bei Texturen und Umgebung durchaus schlicht gehalten, dafür überzeugt der Artstyle durch die Bank weg in jeder Umgebung und alles sieht kohärent aus. Das Monster Design ist erste Sahne, genau wie die Animationen der Spezial Attacken. Das Spiel läuft auf PS5 in fluffigen 60fps bei 1728p Auflösung oder mit 120fps in 1440p. Ich hab den 60fps Modus genommen, 120fps sind hier völlig unnötig.

Das Spiel hat eine hervorragende englische Vertonung, aber hier gibt es den ersten Kritikpunkt. Nicht alle Dialoge sind vertont und dazu kommt, dass einige Dialoge sogar nur halb vertont sind, heißt: manchmal redet dann ein Charakter, und andere haben nur Textboxen. Das ist manchmal etwas seltsam aber man gewöhnt sich dran.

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Die größte Stärke ist das eingangs erwähnte Figuren Ensemble. Ihr werdet Estelle schnell ins Herz schließen, da sie so anders ist als alles was man sonst so aus Rollenspielen kennt, was Hauptfiguren angeht. Sie ist rotzig, frech, manchmal schnippisch und oft geltungssüchtig, aber niemals auf eine arrogante oder nervige Art. Sie ist quasi wie ein Hamster auf Crack, sieht alles als Spiel oder Challenge und ist vor allem sozial sehr naiv und ungeschliffen. Aber das beste ist, dass sie wächst und sich von einem Mädchen, das die Welt als einen Abenteuerspielplatz sieht und sich sorglos in haufenweise Ärger rein reitet zu einer jungen Frau entwickelt, die lernt dass man auf sich aufpassen muss weil sie anderen Menschen am Herzen liegt.

Und wie gesagt, das ist Spiel 1 von 12, alle so um die 60-100 Stunden lange Abenteuer, und jedes Spiel ist eine Fortsetzung der Ereignisse. Estelle startet als 16 jähriges Gör und man trifft sie in den späteren Spielen dann als 35-jährige wieder, zum Beispiel. Feinde werden später zu Freunden, und umgekehrt. Charaktere gründen Familie, und die Kinder werden wichtige Charaktere.

Bin so froh mich endlich auf dieses Mammutprojekt eingelassen zu haben. Es ist eine herzhafte Mischung aus Game of Thrones, Marvel (japp, wirklich. Geht ein Stück weit auch um Helden, daher ja Legend of Heroes) und slice of Life (also das gemütliche Alltagsleben dieser Welt).

Ich habe 60 Stunden gebraucht, um das Spiel zu beenden. Nun sitze ich da und mir klingt noch der fiese Cliffhanger mit dem WTF Moment am Ende nach. Ich will mehr, muss aber bis nächstes Jahr warten. Macht hinne, Falcom!!!

Ich gebe eine solide 9/10

Schon lange hat mich ein Spiel nicht mehr so gepackt, dass ich es in 2 Wochen so durch gesuchtet habe. Dafür musste sogar Battlefield 6 zur Seite. Mein GOTY 2025. Die mit Abstand beste Story die ich dieses Jahr erlebt hab. Pflichtkauf für jeden, der auf eine packende und krasse Geschichte steht die es so kein zweites mal gibt.
Hey, cooles Review :dhoch:
 
SouthOfMidnight 23.10.2025 10_10_01.webp


Vorgeschichte:

Hab das Game schon seit der ersten Ankündigung auf dem Radar aufgrund seines schönen Umgebungsdesigns und seiner märchenhaften Stimmung. Das Charakterdesign und das Stop Motion habne mich allerdings abgeschreckt. So hab ich es unter "can play" abgelegt.

Nachdem ich vor ein paar Tagen aus dem Urlaub wieder kam und den PC Gamepass aktiviert habe, wurde ich erstmal nach dem Anspielen von Ninja Gaiden 4 ernüchtert, worauf ich mich den ganzen Urlaub gefreut habe. Etwas gemütliches musste her... sowas wie... South of Midnight.

Installiert, gestartet und... lest selbst:

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Ein Mädchen begibt sich auf eine Reise:

Die Story beginnt in einem kleinen Ort, indem Hazel, die Hauptfigur, sich mit ihrer Mutter auf einen großen Sturm vorbereitet. Hier wird schnell klar, dass der Sturm krasser ist, als man aus dem realen Leben kennt. Nach ein paar turbulenten Ereignissen findet sich Hazel auf einer Reise durch fantastische, ja sogar märchenhafte Gegenden wieder und erlebt hier sehr außergewöhnliche und wirklich gute Geschichten, die sich zu einem ganzen weben.

Natürlich trifft man unterwegs auch auf einige sonderliche Gestalten, die alle ihre eigene Geschichte haben und unterschiedliche Stimmungen vermitteln. Die meisten von ihnen sind auf ihre Art liebenswürdig.

Und wenn ich Euch verspreche, dass die Story spannend ist, die Charaktere toll geschrieben und besonders Hazel eine wundervolle Hauptfigur ist, dann ist das so!

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Ich sehe was, was Du nicht siehst...

...und das ist optisch einfach wunderschön. Vorab habe ich natürlich das Stop Motion so weit wie möglich in den Optionen abgeschaltet, um so gut wie immer alles flüssig dargestellt zu bekommen. Und Wow! Das Weltdesign ist wunderschön. Die Lichtstimmungen sind super, die Grafik (PC) knackscharf und egal, ob man durch gruselige Wälder, grüne Wiesen oder verwunschen wirkende Höhlen wandert, es sieht alles so märchenhaft schön aus. Und nach kurzer Eingewöhnung und Kennenlernen fand ich auch die Charaktere hübsch.

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Was hast Du unterwegs denn so gelernt?

Das Pacing in diesem Game ist IMO komplett auf den Punkt. Erstmal: Das Spiel ist linear, was bei mir schon ein Jauchzen der Freude beschert. Sucht man die kleinen Areale aber gründlich ab, wird man mit herumliegenden Erfahrungspunkten belohnt oder storyergänzenden Briefen und Gegenständen.

Hazel hat hierzu viele Möglichkeiten um weiter zu kommen. Zum Beispiel Doppelsprünge, Wandlauf, Dashen, ein Greifhaken, eine Druckwelle und so weiter. Später kommt noch eine ganz tolle hinzu, verrate aber nicht, welche.

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Paar aufs Maul?

Die Kämpfe haben mir richtig viel Spaß gemacht, sowohl die Standardkämpfe aber auch die sehr starken Bosskämpfe. Es gibt Schwierigkeitsgrade, was ich toll finde. Ich habe mich für den ausgewogenen entschieden und dieser war perfekt für mich. Hier hat man als Basis den üblichen Haudrauf + Soulslike Ausweichen. Was das ganze aber doppelt spaßig macht sind die auflevelbaren Fähigkeiten. Gegner lassen sich zum Beispiel einweben, sodass sie kurz wehrlos sind. Auch kann man sie zu sich heranziehen und ihnen mal richtig eine verpassen. Auch ein kleines Helferlein kann Gegner manipulieren, dass einer dann kurz für einen kämpft. In Kombination + etwas Übung macht das dann richtig viel Spaß.

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AUF DIE OHREN!

Ich will nicht drum rum reden! Der Soundtrack ist verdammt geil. So nen geilen Scheiß hab ich in kaum nem Spiel gehört. Die Musikrichtung ist normalerweise nicht so meins, aber nach kurzer Eingewöhnung passt das so perfekt in die Geschichte und zu dem Spiel, dass es gar nicht anders geht. Südstaaten Jazz in Kombination mit Country (viel mit Banjo) rockt mich so sehr. Was ich ebenfalls mega finde ist, dass viele Lieder auch gesungen werden. Sowas gibt es viel zu wenig in Spielen. Sie haben das hinbekommen, dass ich einen Baum hoch klettere und dabei ununterbrochen eine Gänsehaut bekomme und nen Klos im Hals kriege. Oder dass ich bei nem Bosskampf den Song mit Ohrwurmcharakter mitsinge. Scheiße, das hat noch kein Spiel vorher geschafft. Yeah, und das war dann ein Bosskampf, den ich nie wieder vergessen werde und der einer der besten Videospielmomente aller Zeiten für mich ist.

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Was bleibt?

Erstmal die Vorfreude, wenn ich das Spiel irgenwann eines schönen Tages erneut spiele. Hab meiner Frau komplett davon vorgeschwärmt. Muss es ihr einfach irgendwann zeigen.

Am Anfang wusste ich, dass nur Clair Obscur oder Crimson Desert mein GotY werden können. Nun, Crimson Desert kommt erst nächstes Jahr und Clair Obscur hat für mich nun einen Konkurrenten bekommen, den ich, glaub ich, noch besser finde. Das hat richtigen GotY Charakter für mich.

Das Game ist so unglaublich kreativ. Wer sagt, dass es nur Einheitsbrei gibt, sollte hier unbedingt mal reinschauen.

9,4/10 Geschichtenwebern. Vielen Dank für dieses Meisterwerk 😍

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The Drifter
Hab das Point & Click jetzt frisch beendet und kann da eine uneingeschränkte Empfehlung für Adventure-Freunde geben. Hier stimmt für mich einfach alles. Die Atmosphäre ist düster und ein bisschen dystopisch, obwohl das Setting grundsätzlich kein Future Science Fiction ist, sondern irgendwo in der aktuellen Zeit spielt.

Der 80er-Synthie-Sound unterstreicht das perfekt und sorgt zusammen mit dem Grafikstil für eine wirklich tolle Atmosphäre. Die Bedienung mit den Zielen und dem Inventar geht super von der Hand und auch die Dialogsteuerung ist sehr gut gelöst. Und überhaupt, die Geschichte samt der tollen (Achtung: nur englischen) Vertonung tun ihr übrigens (Text ist auf deutsch einstellbar).

Auch die Rätsel fand ich immer nachvollziehbar und auch lösbar, musste zu keiner Zeit irgendwo nachschauen. Wenn man manchmal hängt und dann doch auf die Auflösung kommt, denkt man sich eher "ok, war eigentlich klar, ich Depp!".

Hat mich bis zum letzten Klick gut unterhalten. Wenn ihr auf klassische Point & Click in Pixel-Optik steht, unbedingt spielen.

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Vorwort:

Als es frisch erschienen ist, habe ich es mir leichtsinniger Weise direkt für die Playstation gekauft. Generell gefiel es mir ganz gut, aber mir fiel das Game von vorn herein schwerer als andere Genrevertreter. Ich quälte mich durch Bosse, redete mit Chat GPT, schaute viele Videos für bessere Gegenstände, hab einige Stunden ins Grinden versenkt was ich verabscheue. Nur um dann nach 40 Stunden aufzugeben.

Dank PC, Gamepass und Wemod hab ich noch mal neu angefangen und die Regler auf doppelten verursachten Schaden und halben erlittenen Schaden gestellt. Also mein persönlich erzeugter Easy Mode, der aber dennoch manchmal fordernd war. Und Zack, hatte ich plötzlich ein gutes Spiel, dass mir richtig viel Spaß macht.

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Kennste ein Souls, kennste alle - oder doch nicht?

Das Game greift natürlich auf die meist genutzten üblichen Mechaniken zurück. Voranschreiten, Abkürzungen freischalten, sterben, Seelen einsammeln, Bosse bekämpfen, kryptische Story, nur ein harter Schwierigkeitsgrad. Wer das mag, ist ganz gut aufgehoben, obwohl es IMO viel bessere Soulslikes gibt. Aber man möchte ja Futter haben.

Neu sind aber manche Kampfmechaniken wie spezielle Kombos, denen man noch Effekte wie Feuer hinzufügen kann. Oder das aufladen der Waffe mit Effekten wie Lebensraub, brennen etc was hier nicht über Gegenstände funktioniert.

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Optik und Sound

Wuchang hat eine sehr schöne Optik! Ach ja, es geht um das Spiel... Joa, ist ganz okay. Man hat hier halt die typischen Souls Farben. Zwischendurch erstrahlt mal das Game im schönen Glanz, aber richtige Wow Momente hat es nicht, weder bei den Bossen, noch bei irgendwelchen Orten. Die Umgebungen sind aber schön abwechslungsreich. Hier mal ein grüner Wald, dann mal unterirdisch, dann ein Schneegebiet, verdorrter Wald. Was wirklich neues wurde hier aber nicht geboten.

Den Soundtrack fand ich im Ganzen okay. Bei ein paar Bossen oder bei den Credits hat er aber aufgetrumpft und richtig tolle Musikstücke geboten.

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Fazit:

Viel mehr weiß ich auch nicht zu schreiben, vor Allem, weil mir in den letzten Jahren besonders Lies of P und First Berserker Khazan so extrem gut gefallen haben und Wuchang nicht sonderlich viel eigenständiges bietet.

Das das Spiel prinzipiell zu schwer ist zeigen mir aber mal wieder auch die Statistiken der Trophäen und Erfolge.

6,0/10 für das von den Entwicklern vorgesehene Wuchang. Wie gesagt: 40 Stunden für nichts.

8,4/10 nachdem ich mir meinen angemessenen Schwierigkeitsgrad zusammen gebastelt habe. 20 Stunden sehr viel Spielfreude.

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Mein erstes Spiel, das ich auf der Playstation durchgespielt habe.
Was soll ich sagen, es ist vom Anfang bis zum Ende ein grandioses Spiel.
Grafik ist Detailreich und man bleibt immer wieder stehen um Kleinigkeiten und verspieltheiten sich genauer anzusehen und durch den Lautsprecher im Controller und allgemein ist die Immersion gigantisch.
Story ist ganz witzig und der Schwierigkeitsgrad zieht langsam an, ist aber immer fair und meist auch ganz einfach, wenn man nicht die ganzen Bots.Puzzles oder Strudel sucht.
Was mich besonders begeistert ist, das bis zum Schluss immer wieder, was Neues ihnen eingefallen ist, damit das Abenteuer nicht langweilig wird.
Am Schluss hatte ich 316 Bots, was aber jetzt auch mir reicht.Das letzte Level wo man durch das Schaffen aller Puzzles bekommen hat, hat mich dann doch gefühlt 1000 Tode sterben lassen, aber es war eine Genugtuung als ich es dann endlich geschafft habe.

10/10 Einfach ein Schönes Spiel
 
Spindle

SPINDLE ist ein Oldschool-Action-Adventure - inspiriert von den alten Zelda Spielen. Schlüpft in die Haut des Todes, welcher von einem kleinen Schwein begleitet wird. Das ungewöhnlichstes Duo bereist die Welt, um herauszufinden, was es wirklich heißt, der Tod zu sein. Und warum niemand mehr stirbt

Quelle: Steam.

Das Spiel hat echt viel Spaß gemacht und ja es hat parallelen zu Zelda. Vor allem das runterfallen von Höhen oder Schluchten, aber natürlich meistens 2-3 mal hintereinander, da man so schnell spawnt das man gar nicht merkt das man schon wieder runtergefallen ist.

Es gibt ein paar "Quests die man abschließen kann, aber sie werden nirgends angezeigt. Man muss nur drauf achten wenn ein Wort " rot" geschrieben ist, das das gewünscht wird.
 
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Vorgeschichte oder "War früher alles besser?"

Auf der ersten Xbox hatte ich mal aus der Videothek Ninja Gaiden 1 ausgeliehen. Ich fand es sehr geil, allerdings hab ich mich leider sehr vom Schwierigkeitsgrad einschüchtern lassen. Nachdem ich damals den ersten Boss im zweiten oder dritten Versuch geschafft habe, hatte ich lediglich beim Händler genug Geld für einen einzigen Heiltrank. Spiel zurück gebracht und die Reihe als zu schwer abgestempelt.

Vor kurzem dann NG4 gespielt. Auch wenn das Gameplay echt spitze ist, fand ich das Gesamtpaket eher so lala. Dies lag an der üblichen Inspirationslosigkeit, die man Team Ninja im World Design einfach nur vorwerfen kann. Nach beiden Nioh Teilen und Rise of the Ronin, die wirklich gut waren, wünscht man sich halt etwas mehr Kreativität.

...und dann spielte ich diesen neu aufgelegten alten Schinken...

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Team Ninja kann Gameplay!

Klar merkt man dem Spiel an, dass es von 2008 ist. Die Kollisionsabfrage ist ausbaufähig und eine Lock On Funktion nachzuprogrammieren wäre das Tüpfelchen auf dem I gewesen. Trotzdem hat mir das Verprügeln der Gegner einen Heidenspaß gemacht.

Im Laufe des Spiels findet man eine Vielzahl verschiedener Waffen. Der Speer hat es mir besonders angetan und im Prinzip hab ich fast das ganze Game mit ihm durchgespielt, aber zwischendurch der Wechsel zum Einhandschwert, zum Großschwert oder zu den Handklauen war auch spaßig. Waffen wie das Kusarigama oder Tonfa hab ich nach ein paar Sekunden Gameplay komplett links liegen lassen. Die unterschiedlichen Kombos, die einem das Spiel zaubert waren auf jeden Fall schön befriedigend und manchmal taten mir die Gegner sogar leid.

Abgerundet wird das Ganze durch die paar Level, in denen man sogar noch andere Figuren mit ihren eigenen Waffen und Fähigkeiten spielt.

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Abwechslung per Excellence!

In den 17 Kapiteln, die 8,5 Stunden in Anspruch genommen haben, habe ich unglaublich viel erlebt und das in so vielen Belangen.

Die Gegner treten zwar häufig auch in der selben Konstellation auf, aber dennoch sind sie sehr unterschiedlich und jeder hat seine eigenen Angriffe.

Die Bosse sind eine Granate. Wenn sie reden, sind sie so herrlich bescheuert, dass man doppelt Lust kriegt, denen den Arsch zu versohlen. Auch hier, die sind so unterschiedlich in ihren Angriffen, ihrer Optik, das es einfach eine Freude ist, wenn man auf einen trifft.

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Ab ins Drachenmaul und andere Orte

Die Umgebungen sind so vielseitig und fantasievoll designt. Japanischer Tempel, zerstörte Großstadt, Kanalstadt, ein Schloss, Winterlandschaft, Lavawelt (ja, die gab es 2008 noch) etc etc. Die Ausarbeitung ist halt noch so schön und ich schiebe das darauf, dass man fast nur in engen Schlauchlevels unterwegs ist. Wenn ich viele Open Worlds heute sehe, die im Prinzip vom Norden bis Süden immer bis auf ein paar Details gleich sind, sehne ich mir manchmal die gute alte Zeit zurück. Zum Glück ist das langsam wieder im Kommen. Ninja Gaiden 4 wäre hier die Chance gewesen, aber... ach lassen wir das ;)

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Noch erwähnensert

Ach Leute, ich gebe es zu: Ich bin manchmal ein Dinosaurier. So sehr wie ich diese Schlauchlevels mag, mag ich auch Frauen in ihren schönen Kostümchen, die sich zwar wehren können, aber auch gerettet werden (wollen). Das Spiel kommt noch aus einer nerdigen Zeit, wo Spiele häufig von Männern für Männer entwickelt wurden.

Die Story ist hier einfach ein cooles Beiwerk. Es gibt den Rahmen, aber im Prinzip passieren die Dinge um Ryu von Situation in Situation zu schubsen. Auch wenn die Bösewichte noch durch "gruseliges Lachen" glänzen und außerdem nur noch Angriffsmuster und eine Energieleiste zu bieten haben, ist das ganze schon sehr liebenswert.

Ach ja, Spiele von früher: Was ich wirklich nicht vermisse sind Stellen in denen man sich nach oben arbeitet. Man springt auf Plattformen, klettert räder hoch, hangelt an Stäben, weicht Zahnrädern aus und wenn man runterfällt? ALLES VON FUCKING VORN!!!!!!!! Ich fühle mich dadurch so heftig in die 90er und 2000er zurück versetzt. Lieben Gruß an Shenmue II, Portal Runner und Tomb Raider. Ich habe sie auch hier geschafft, aber den ein oder anderen Seufzer konnte ich mir nicht verkneifen.

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Fazit:

Ja Mann! Was ein geiles Spiel ist das denn bitte? Das Game ist sehr aufgehübscht, aber dennoch von 2008. Wer ein paar grafische Schwächen (besonders in den späteren Levels) und in der Präzision des Gameplays in Kauf nimmt, wird hier meines Erachtens prima unterhalten.

Finde es so gut, dass ich es sogar in meine Top 50 aufgenommen habe. Wahnsinn! Team Ninja konnte ja sogar mal Gesamtpakete.

9,3/10 Ninjas

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