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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie schon im Gezockt-Thread angesprochen, gab es bei mir zuletzt Super Mario Odyssey.

Und ich bin wirklich froh (hauptsächlich für diesen Titel btw) überhaupt ne Switch gekauft zu haben.

Das Spiel ist einfach purer Gameplay-Spielspaß mit soooo vielen Ideen. Wirklich großartig. Dazu immer wieder was zu entdecken, Zeug zu finden, Gegnerarten kennenzulernen und Sachen zu sammeln. Das ist spielerisch und wie es läuft einfach so ein rundes Spiel. Vom Faktor "Rundheit" muss ich irgendwie an Uncharted 2 denken, das mich damals ähnlich begeistert hatte. Sind wohl beide in den höheren Bereichen der besten Spiele, die ich je gespielt habe.

654 Monde sind es jetzt letztendlich nach dreieinhalb Wochen und ~50 h Spielzeit...ich könnte noch einige rausquetschen, aber es gibt auch in diesem Top-Titel ein paar Dinge auf die ich einfach keinen Bock habe

1. mich mit Komplettlösung daneben dranzusetzen und Mond für Mond abzugrasen
2. an diese bestimmten Orte zu reisen, an denen man in bestimmter Verkleidung auftauchen muss
3. die Boss-Gegner nochmal in erhöhtem Schwierigkeitsgrad in Angriff zu nehmen
4. finstere Seite und stockfinstere Seite des Mondes....ich kann auch mal mit knackigen Stellen umgehen, aber hasse kaum etwas mehr in Spielen als keine oder zu weit auseinanderliegende Checkpunkte

ärgerlich natürlich, da jetzt Welten mit 47/50 oder 97/100 Münzen zurückzulassen :D aber naja, so isses halt.

9/10 - Super Spiel...wer einfach nur frisches, cooles, kreatives Gameplay will, sollte sich das nicht entgehen lassen (und hat es auch bestimmt schon längst gespielt, denn ich bin super late to the party).


P.S.: Gibt es noch mehr Areale wie das Herz des Waldes? Wie zur Hölle hätte man ohne irgendwelche Hinweise darauf kommen sollen, dass man sich da einfach von der Map stürzen kann?

Ich habe unsere Switch leider nur wenig benutzt bisher. Aber allein für dieses Spiel hat es sich gelohnt.
 
Das schwarze Auge : Satinavs Ketten

Ich muss mich leider Outen.
So in etwa nach dreiviertel des Spiels habe ich sehr oft die I-net Lösung zu Rate gezogen.
Mir waren spätestens ab da einige Rätsel einfach zu Komplex.
Besonders die in der Feenwelt.
Dort wäre ich ohne Lösung wohl aufgeschmissen gewesen.
:schreck:

Trotzdem...
Das Spiel bietet wunderschöne Level, tolle Sprachausgabe und eine
spannende Geschichte rund um Andergast und Geron dem Vogelfänger.
Bis zur Hälfte ist das ganze etwas lustiger.
Ab dann wird die Story aber wesentlich düsterer.

Schönes Ding! :dhoch:
 
The Quarry

Wer Heavy Rain, Until Dawn & co kennt, weiß in etwa, was einen hier erwartet. Der Clou ist direkt mal der Couch Koop, in dem man sich Charaktere aussuchen kann.

In typischer Teenie Slasher Manier sind manche der Darsteller mehr und weniger sympathisch. Den Mischmasch haben die Entwickler wirklich sehr gut getroffen und sowohl "das Eintreffen im Camp" als auch der Beginn der letzten Nacht sind wirklich spannend. Was ich positiv anmerken möchte ist das Fehlen der Jumpscares und der ständige Wechsel zwischen den Charakteren.

Leider geht ein Großteil der Spannung kaputt wenn das Übernatürliche einsetzt.
Boah echt? Werwölfe? Findet die irgendwer mit 18 noch gruselig?

Na ja, Restspannung bleibt ja bestehen, weil die Charaktere ja auch sterben können und etwas wie sich das dann auflöst. Und hier komme ich wirklich zum sehr großen Negativpunkt des Spiels, was mir das Erlebnis auch kaputt macht: Das Ende. Und damit meine ich nicht nur mein persönliches Ende, sondern alle.

Bilder mit kurzen Erklärungen wie sie gestorben sind, infiziert sind oder überlebt haben? Also was man eh schon weiß?

Man nimmt sich als Entwickler die Zeit, schreibt coole Charaktere, lässt Beziehungen wachsen und zerstören und dann gibt es noch nicht mal ein kurzes "Danach"?

Bilder ok, aber man hätte doch kurz schreiben können wie der nächste Morgen ablief, wie das Leben danach weiter ging für die Infizierten und Überlebenden. Ne kurze Szene wie sie sich in den Arm nehmen oder Hacketts Quarry verlassen. IRGENDWAS!
Wie respektlos kann man mit seinem eigenen Spiel nur umgehen?

Werde es irgendwann auf jeden Fall nochmal starten und diverse Entscheidungen anders treffen. Hoffentlich hat das wenigstens Auswirkungen auf den Verlauf.

Ich gebe mal 6,5/10 Sommercamps
Liege also ungefähr beim Userscore auf Metacritic - da sind es 6,8
 
Final Fantasy XVI
Das Ding zieht sich wie Kaugummi.
Die Grafik durchwachsen, teilweise sehr schön und tolle Effekte, teilweise kaum PS4 Niveau. Die Nebenquests zum größten Teil aus der Spielspaßhölle, jedes AC würde dafür in der Luft zerrissen werden.
Manche Kämpfe dauern mit den immer gleichen Mechaniken einfach auch zu lang und ich kann es nicht mehr sehen, wenn besiegte Gegner immer wieder auftauchen.
Ich habe Kräfte, mit denen man halbe Galaxien einschmelzen kann, muss aber auf normale Gegner zigmal einknüppeln, um diese zu legen. Ja is klar.
Beim Endkampf (und bei einigen Bosskämpfen davor) habe ich mich mal wieder gefragt, wer denkt, dass sowas Spaß macht. Vor lauter Feuerwerk und Effekten sieht man die eigentlichen Figuren kaum mehr und an koordiniertes Kämpfen oder Ausweichen ist kaum zu denken. Man lässt sich vom Feuerwerk berieseln und haut auf die Knöpfchen, that´s it. Einfach ätzend.
Das Storyende finde ich ganz ok.
Was für mich bleibt ist eine 7/10 und die Erkenntnis, dass Final Fantasy und ich in Zukunft getrennte Wege gehen.
 
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Fort Solis

ist ein III Indie Spiel, mit toller Grafik und guter Geschichte. Es konzentriert sich auf eine kurze Geschichte, die nicht unnötig gestreckt wird und man ist auch in 4-5 Stunden durch.

Ich stehe total auf solche Walking-Adventures und deshalb musste ich das Spiel auch gleich spielen. Gameplay sucht man hier lange, davon gibt’s wirklich nicht viel, aber man spielts ja auch wegen der Story.

Und bei einem SciFi Spiel auf einem verlassenen Posten auf dem Mars gibt es 2 Richtungen in die das Spiele gehen kann, sie haben sich für die zweite entschieden.

Leider ist die Story recht unspektakulär, da habe ich mir schon mehr erhofft. Dafür sind die Schauspieler richtig gut, die reißen da richtig viel raus.

Meine größten Kritikpunkte nach der mageren Story sind, dass die Figuren etwas für normale Menschen schockierendes erleben und keine 10 Sekunden später schon wieder Witze über Funk reißen und weiterhin langsam durch die Gegend spazieren, als wäre nichts passiert. Denn in dem Spiel kann man nicht rennen, nur gehen.

Wenns mal in ein Abo kommt, kann ich es allen empfehlen, für 25€ aber nicht.
 
Auf PS5 durchgespielt und Platin #1624 erspielt: BLACK DEATH: A TRAGIC DIRGE

Einfacher Walking-Siumulator ohne großen Schnick Schnack. Man erfährt ein paar Information über den Schwarzen Tod im Mittelalter und wie es sich auf die Bewohner auswirkt.

L1dd0bf.png
 
Hier paar Spiele aus August:

Miraculous: Rise of the Sphinx

apps.30688.13591785127650672.5c2f2acb-cc2b-4922-b4a9-43e269f3543e.6c58472d-04a9-43a6-8279-0996d69c9d14

Was für ne Schwergeburt. Spiel technisch eine absolute Katastrophe. Aus heiterem Himmel fallen die Framerates auf 9 FPS oder noch niedriger. Sehr schade, dass es in die lange Liste der schlechten Lizenz-Spiele kommt und nicht weiter unterhalten kann. 1/10

When the Past Was Around
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Gab es mal beim Xbox Live Gold und nun nachgeholt. Ein sehr ruhiges und schönes Spiel, mit einer interessanten Story. Wer auf Point-and-Click-Adventure steht und was melancholisches haben möchte, sollte hier zugreifen. Easy 1000/1000 GS nimmt man auch nebenbei mit. 8/10

Metal: Hellsinger
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Sogar gleich 2x durchgespielt (XS- sowie XO-Version), da mir das Spiel gut gefällt. Es ist DOOM verpackt in einem Rhythmusspiel. Wer auf knackigen Sound und geile Fights steht, kann "Metal: Hellsinger" gerne ausprobieren. Und für die nicht ganz so rhytmischen Leute gibt es die "Always on Beat"-Option, damit jeder Spaß damit haben kann. 7/10

Bramble: The Mountain King
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Wow, ich bin absolut begeistert vom Spiel! Die düstere Stimmung, das Setting und die Story haben genau meinen Geschmack getroffen. Der gesunde Mix aus nordische Sagenwelt, gruseligen Charakterdesigns und spannende Atmosphäre machen das Spiel zu mich zum Monatshighlight. Ein Platformer, den man unbedingt gespielt haben sollte. 9/10

Venba
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Zum Spiel hatte ich mal etwas im GP-Thread gepostet und hier auch noch einmal. Verpasst bloß nicht dieses tolle Spiel über eine Einwandererfamilie aus Indien, wo die Eingewöhnung in Kanada nicht immer ganz einfach ist. Die Geschichte ist wirklich mitreizend und gleicht eher einer Biographie, aber in wie fern es der Wahrheit entspricht, weiß ich nicht. Das Spielprinzip ist ein Cooking-Simulator, wo man nach und nach indische Gerichte zaubern darf. Meinen Segen habt ihr und ein guter Rat - NICHT hungrig spielen! 8/10
 
Bramble: The Mountain King
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Wow, ich bin absolut begeistert vom Spiel! Die düstere Stimmung, das Setting und die Story haben genau meinen Geschmack getroffen. Der gesunde Mix aus nordische Sagenwelt, gruseligen Charakterdesigns und spannende Atmosphäre machen das Spiel zu mich zum Monatshighlight. Ein Platformer, den man unbedingt gespielt haben sollte. 9/10
Noch nie was von dem Spiel gehört aber jetzt gleich auf Disc bestellt. Das sieht fantastisch aus.
Danke für den Tipp.
 
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Under the Waves (PC)


Man nehme Firewatch und What Remains of Edith Finch und packt es in das Setting von Abzu und schon hat man den Überraschungshit des Jahres.

Dabei steckt in Under the Waves mehr Spiel als in allen zuvor genannten Spielen zusammen. Die Story ist angenehm einfach aber ergreifend, ohne zu dick aufzutragen.
Das Setting, der Grafikstil und die Musik sind super passend. Es macht einfach Spass diese dunkle und düstere Unterwasserwelt mit all den Tieren zu erkunden.
Nachdem ich den Trailer das erste mal gesehen habe, waren meine Hoffnungen groß und das Spiel hat es geschafft diese noch zu übertreffen.
Jeder der die zuvor genannten Spiele mag, sollte sich dieses Spiel definitiv spielen.

1/1
 
Das Spiel wird es super schwer haben. Nicht im GP, Release in einer Zeit wo gefühlt zig sehr gute, bekannte Spiele erscheinen.

Ich drücke den Entwicklern die Daumen, das Spiel hat Erfolg verdient.
 
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(inkl. DLCs)

Über zwei Jahre hinweg immer wieder gezockt und gestern dann die letzte Mission der letzten noch offenen Kampagne abgeschlossen.

Cossacks 3 ist ein Spiel, das mit einigen Problemen zu kämpfen hat: Das Missionsdesign ist oft uninspiriert, die ellenlangen Textblöcke ohne Sprachausgabe eine Zumutung, die Geschichtsklitterung vor allem mit Hinblick auf die ukrainische Geschichte ist fragwürdig und einige Spielmechaniken funktionieren nicht so richtig.

Dennoch hatte ich mit Cossacks 3 enormen Spaß. Das liegt zum einen an den wirklich gewaltigen Armeen, die hier aufeinanderprallen, als auch an der interessanten historischen Epoche. Wenn einfach mehr als tausend Einheiten, zusammengefasst zu Regimentern in geordneter Formation auf den Gegner zumarschieren, während Kanoneneinschläge die Reihen lichten, kommt richtig Stimmung auf.
Auch gefällt mir die grundlegende Spielmechanik sehr gut, die Taktik auf dem Schlachtfeld und Wirtschaftsmacht perfekt miteinander verheiratet. Daneben gibt es einige tolle Ideen, so muss man anders als z.B. in Age of Empires nicht jedes einzelne Gebäude des Gegners in Schutt und Asche legen. Stattdessen müssen nur die militärischen Gebäude zerstört werden, alle anderen (sowie die Zivilisten) werden nach Zufallsprinzip übernommen oder in Brand gesteckt/umgebracht. Erobert man in Cossacks 3 eine Stadt, wird diese also nicht dem Erdboden gleichgemacht, sondern sie bleibt bestehen, - wenn auch stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders cool ist, dass man mit solchen Eroberungen auch die Einheiten und Technologien des Gegners übernimmt und damit plötzlich zwei Völker nebeneinander managed.

Grafik und Sound unterstützen das Schlachtgetümmel gut, sodass ich auch nach über 100 Stunden immer noch Freude an den Schlachten hatte. Daumen hoch!
 
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Bramble: The Mountain King (PC)


Ich mag es wenn sich Indiegames bei der Grafik mühe geben. Bis auf die beiden Hauptcharakthere sieht alles richtig Schick aus.
Das Spiel ist ein Mix aus Unravel (Grafik), Limbo und Little Nightmares (Thematik) und A Plague Tale (Setting) ohne wirklich spielerisch an die Qualitäten der zuvor genannten ranzukommen.
Brauchts aber nicht, da es auch so richtig Spass macht. Vor allem der (Surround) Sound des Spiels ist hervorragend und unterstützt die sowieso schon großartige Atmosphäre.
 
Sea of Stars

Ein tolles Spiel im Jrpg Style das mit einer der beeindruckendsten 2D Grafiken ever punktet und eine liebevoll designte Welt mit netten Charakteren (und fantastisch designten Gegnern) und solider Erkundung bietet. Trotz all seiner Positivpunkte hat mich das Spiel am Ende doch leicht enttäuscht, weil bestimmte Dinge, die mir persönlich immer wichtig sind, dann im Verlaufe des Spiels doch etwas abfallen (Dialogqualität, Gameplay-Loop, Overall-Geschichte, Musik). Positiv ist noch die Spielzeit von etwa 25 Stunden (mit einigen offenen Nebenquests) anzumerken, so dass man hier keine 60+ Stunden dran sitzt.

++ Grafik
++ Welten- und Charakter/Gegner-Design
+ Aktionselemente wie Springen, Enterhaken und andere lassen die Welt sehr lebendig und interaktiv erscheinen
+ das Spiel lässt sich nach eigenen Wünschen an den Spieler anpassen, sowohl im Gameplay als auch Schwierigkeitsgrad

o Kampfsystem mit seiner Timing Funktion ist Geschmackssache, mich hat es nicht abgeholt
o die Gesamt-Geschichte und das Ende sind nicht schlecht, aber ich persönlich fand sie jetzt nicht so gelungen und unbefriedigend

- die Musik ist imo nur "ordentlich". Aber anders als in anderen Jrpgs gab es hier keine Songs, die ich wie nen Ohrwurm mitgesummt habe

-- sowohl die eingeführten Fähigkeiten als auch die damit verbundenen Rätsel entwickeln sich über das Spiel nicht wirklich weiter und erfordern nie wirklich Denkarbeit. Das lässt einen dann manchmal fast schon an Zeitstreckung denken.

-- die Dialoge erfüllen ihren Zweck und sind top übersetzt, aber sie lassen irgendwie auch den nötigen Feinschliff missen. Dadurch entsteht für mich nur relativ wenig Bindung zu den Charakteren, weil sie einfach keine interessanten Gespräche führen.

-- Teile des Finales wirken doch sehr gestreckt und man hofft manchmal, dass es bald zu Ende ist.

Insgesamt aber trotz der Mängel ein schönes Spiel. In meiner persönlichen Jrpg Hall of Fame wird es aber keinen Platz finden.

8.4/10
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine Ahnung, aber das wäre direkt noch ein Negativ Punkt, denn freischaltbare "True endings" sehe ich persönlich auch als Unding bei Spielen an :D. Optionale Dinge gern, aber wer das Spiel durchspielt, soll das Ende sehen und nicht nur nen Teil davon...
 
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