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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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The Walking Dead - Die finale Staffel

Was für ein Ritt. Heute mit der letzten Staffel fertig geworden. Hatte insgesamt sehr viel Spaß mit der Reise, Staffel 1 bleibt immer noch am stärksten. Staffel 2 war auch sehr gut, New Frontier ok und Michonne war lahm. Hatte etwas Angst und bedenken das sie es hier schaffen diese Serie würdig und für alle zufriedenstellend zu beenden. Kurz und knapp: Ja, haben sie. Bin richtig geflasht von der Staffel, hab gesagt das Staffel 1 noch die beste war aber nun muss ich sagen das Season 4 mindestens auf der selben Stufe wie die erste liegt. Hier haben sie es wieder geschafft das mir wirklich alle Charaktere wichtig erscheinen, das sie eine Funktion haben und vor allem, dass sie einen ans Herz wachsen. Einige mehr als andere, aber alle bleiben im Gedächtnis und jedesmal war ich schon etwas betroffen wenn jemand gestorben ist. Genau deswegen ist diese Season so gut, weil sie einen emotional an den Eiern packt und bis zum Finale nicht mehr los lässt. Der Punkt als
Clementine eigentlich tot geglaubt war und AJ sich dann umdreht und sieht wie sie auf Krücken im Lager auftaucht, da geht einem einfach das Herz auf.
Eigentlich hätte man sich das Ende irgendwie denken können aber sie haben es einfach zu gut gemacht. Wie gesagt, es war eine schöne Reise und Telltale hat es geschafft das Ding für mich perfekt abzuschließen. Da gibt es nichts zu meckern, einfach toll. Lange her das ein Spiel mich emotional so gepackt hat. Nur zu empfehlen.
 
Shadow of War (One X)

Teil 1 hab ich auf der PS4 platiniert und kurz bevor ich den Nachfolger angefangen habe bin ich auch am PC nochmal durchgerushed.

Von Teil 2 hab ich mir einen, wie es überall zu lesen ist, in allen Belangen verbesserte Fortsetzung erwartet. Im Großen und Ganzen ist das auch so... sonst hätte ich keine 35+ Stunden damit verbracht. Mit den postiven will ich mich jetzt gar nicht aufhalten, sondern nur die für mich großen Kritikpunkte ansprechen:

- Die Steuerung ist viel zu ungenau... sogar ungenauer als in Teil 1. Zu springen und tatsächlich da zu landen wo man hin will ist reine Glückssache. Das gleiche im Kampf: Mangels einer Funktion einen Gegner anzuvisieren übernimmt das das Spiel. In den Kämpfen mit vielen Gegnern (und das sind die meisten) ist es damit völlig unmöglich z.B. den Captain gezielt zu bekämpfen. Völlig nervig ist auch dass die meisten Knöpfe doppelt belegt sind und auch hier ist es dann Glückssache ob man das tut was man will oder das was das Spiel gerade denkt. Einige Tode und gescheiterte Missionen gehen auf dieses Konto.

- Die Story ist völliger Käse und auch völlig wirr. Die kann man schlicht ignorieren.

- Die Menüs sind ebenso unübersichtlich. Bis zum Schluss immer wieder aus Versehen in den falschen Punkt rein.

- Das Nemesis-System ist genauso aufgesetzt wie bei Teil 1... nett und manchmal echt cool, aber trotzdem ist mir eigentlich keiner der Orcs irgendwie in Erinnerung geblieben. Das ständige Gelaber mitten in Kämpfe kann man nicht wegdrücken... das nervt manchmal sehr und unterbricht so den Kampf. Tödlich wenn man gerade knapp davor ist zu sterben.

- Die Belagerungen sind super Ideen... in der Praxis aber viel zu leicht und auch nur durchgekloppe

Liest sich alles recht schlecht... aber wie gesagt, das Grundspiel ist super und macht echt viel Spass. Aber da ist noch einiges für einen eventuellen Nachfolger drin.
 
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TLOZ:LA für Switch

Vor 26 Jahren habe ich dieses Spiel auf meinem Gameboy geliebt, war auch mit Abstand mein Lieblingsspiel.
Leider habe ich es nie durchgespielt, da ich kurz vor dem Ende die Lösung für das Labyrinth nicht kannte und es gab noch kein Internet (jedenfalls nicht für mich). Deshalb habe ich mich echt immer gewundert, wie das Ende des Spiels wohl ist.

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass Nintendo ausgerechnet dieses Spiel für die Switch geremaket hat. Schon in der ersten Sekunde der Ankündigung in der Direct wusste ich, dass es Links Awekening ist und nicht womöglich Windwaker, da ich das original Intro so oft gesehen habe.

Die 3D Umsetzung des 2D 8Bit Zeldas ist genial und ich liebe den Grafikstil. Auch das Spiel an sich ist heute noch genial, ich liebe den linearen Zelda Ablauf, bei dem die Dungeons immer komplizierter und fordender werden. Und dieser Adler Turm ist einfach nur göttlich.

Ich habe nur einen Kritikpunkt, es gibt in der Spielwelt leider viel zu viele Sackgassen.
Und jetzt weiß ich auch warum ich das Spiel vorher nie beenden konnte, ich dachte die ganzen
Tauschgeschäfte wären Optional und somit habe ich nie die Lupe erhalten, mit der man das Buch entschlüsseln kann. Das Ende fand ich dann allerdings auch etwas enttäuschend, dachte da kommt noch mehr Mindfuck. Dass das alles ein Traum war, war ja schon vorher klar. Es wurde am Ende nur wieder etwas relativiert, ob es wirklich ein Traum war.

Ich spiele fast alles auf der Switch im Handheld Modus, nur Links Awekening habe ich fast ausschließlich im TV Mode gespielt, es sah auf 70" auch noch sehr gut aus. Und zum ersten mal ist bei mir Akku der Joycons leer gegangen. Ich fands lustig.
 
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Im direkten Vergleich zu Uncharted zieht Lara Croft für mich eindeutig den Kürzeren. Das ganze Spiel wirkt viel weniger polished, die Story ist eine hanebüchene Katastrophe, Charakterzeichnungen quasi nicht vorhanden. Am schlimmsten: Das Spiel nimmt sich von vorne bis hinten furchtbar ernst, was für mich jede Atmosphäre killt. An ihrem ersten Kill geht Lara noch seelisch fast zu Grunde, zwei Stunden später ist sie als Massenmörderin unterwegs. Auch die Klettereinlagen sind oft hölzern animiert und hakelig zu steuern.
Toll finde ich die anfängliche Atmosphäre und dass man das Kämpfen gegen Tiere in den Reboot rübergerettet hat. Auch ist der Bogen ein großer Pluspunkt, es macht einfach Bock damit zu agieren. Der Kampf gegen Gegner macht mir insgesamt am meisten Spaß, hier läuft TR zum schönen Actionspektakel auf. Insgesamt ein guter Neustart mit Luft nach oben.
 
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Gears 5

Was ein wahnsinns Ritt. Ich habe schon lange kein Gears mehr gespielt (habe nach 2 keins mehr angefasst) und war sofort wieder drin. Ich bin echt kein 3rd Person Shooter Fan (mit Betonung auf Shooter), aber hier ist es so herrlich übertrieben, dass es selbst mir Spass macht. Es bringt die Videospielwelt sicher nicht weiter und es ist auch kein Kandidat fürs Game of the Year, aber mich hat es in jeder Sekunde gut unterhalten.
 
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Sky Blazer [SNES]
Nach walking dead hatte ich mal wieder Bock auf was schnelles knackiges. Hier gibt es ein Plattformer der insgesamt auch schnell durchgezockt ist. Der SG ist recht gering, außer beim Final Boss hat man eigentlich nie große Probleme. Level sind alle samt recht schick, Musik passt auch. Gibt keinen Grund das nicht zu zocken. Macht echt Spaß.

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Batman Return of the Joker [NES]
Das der Nachfolger zu dem wirklich überragenden batman Teil auf dem NES. der Teil war bombastisch, die Level waren knackig aber nie unfair und die Steuerung war einfach on point was das spielen unglaublich spaßig gemacht hat. Das alles fehlt hier leider. Alles ist irgendwie durchschnittlich. Aber nicht die Steuerung. Die ist aus der Hölle. Das Sprungverhalten ist lächerlich, man hat ständig das Gefühl das Batman auf Eis läuft. Das alles einfach ungenau und macht keinen Spaß. Dazu sind die Bosse unfair hart und einige normale Gegner einfach unfair platziert. Wenn lieber ein Bogen darum machen und den Vorgänger spielen, der ist um Längen besser.

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Castlevania V: Legacy [NES]
Am Ende noch den 5. Teil der castlevania Reihe gezockt. Natürlich ist es kein echter 5. Teil sondern ein Hack des ersten Teils der aber den 5. Teil darstellen soll. Gibt auch hier nicht viel zu sagen. Es ist ein NES castlevania. Keine großen Experimente, keine neuen komischen Ideen oder sonst was. Einfach ein "neues" Castlevania mit klassischen Leveln und Bossen. Grafisch wurde das noch das best mögliche aus dem System geholt, die Musik ist Standard. Hat auch Spaß gemacht, bin immer froh wenn ich ein castlevania hack finde der Spaß macht und was taugt.
 
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(Xbox 360)

Was für ein geiler Ritt! Erwartet habe ich einen 0815-Ego-Shooter, bekommen habe ich eine grandiose Mischung aus Stealth, Horror, Prügel- und Shooteraction mit der Betonung auf Stealth. Die Level sind teils sehr weiträumig mit vielen Möglichkeiten, tolle Features wie das Zerschießen von Lichtquellen runden ein tolles Spielerlebnis ab.
Da bekomme ich gleich wieder Lust auf The Darkness. :ruby:
 
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(Xbox 360)

Was für ein geiler Ritt! Erwartet habe ich einen 0815-Ego-Shooter, bekommen habe ich eine grandiose Mischung aus Stealth, Horror, Prügel- und Shooteraction mit der Betonung auf Stealth. Die Level sind teils sehr weiträumig mit vielen Möglichkeiten, tolle Features wie das Zerschießen von Lichtquellen runden ein tolles Spielerlebnis ab.
Das Spiel hatte damals durch sein Bump-Mapping wirklich eine geile Optik! Und die ganze Präsenation war eh top. Das war die große Shooter-Zeit mit Half-Life 2, Far Cry, Doom 3 und eben Riddick.
 
Vor paar Monaten angefangen, für gut befunden, dann doch beiseite gelegt und jetzt durchgespielt. RUINER.
Gutes Spiel und der Soundtrack trägt da auch einiges zu bei. Ansonsten simple, schnelle Actionkost in nem feinen Setting.
Das Ende hätte besser sein können Spiel war aber insgesamt ganz gut 7/10.
 
Wolfenstein II

Das gameplay gefiel mir beim vorgänger besser, auch die levels fand ich cooler. Hier spielen rund 80 % in zertsörter städten, das ist ermüdend.

Die Inszenierung der story ist beim nachfolger dafür geiler. Auch die spannenden ingamemomente sind wieder ausgezeichnet.

Insgesamt wieder ein sehr geiles game aber mir gefiel der vorgänger minimal besser, auch wenn hier echt geile ideen und storysequenzen enthalten sind.

Fehlt bei der dt version ein stück? Ich kann mich nicht erinnern was nach der schauspielsequenz mit dem alten mann passiert ist...

Die sache mit dem schlüssel wurde auch nicht geklärt?!

Würde 8/10 geben
 
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Anno 2205 inkl. Aller dlc und patches

Ein schönes rundes anno Paket.
Es gibt lange produktionsketten, den mond, die arktis, alles mit eigenen vor und nachteilen bzw eigenheiten.

Dennoch würde ich jedes der Mittelalter Annos vorziehen. Nicht falsch verstehen, das spiel hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe es auch etliche Stunden gespielt und alles sehr gut optimiert, jedes gebäude errichtet usw.

Aber es fehlt einfach die Identifikation. Ich habe unzählige Stunden gespielt und kann nicht sagen wie z.B. eine Androidfabrik aussieht. Ich musste bei jedem gebäude immer wieder nachschauen. Im Mittelalter ist es einfach eine Baumwoll oder Rinderfarm zu identifizieren. Hier schlicht unmöglich.
Zudem wuselt es auch nicht so schön. Alles eben sehr steril und leblos, was natürlich dem Setting geschuldet ist.

Das Management ist einfach und übersichtlich. Man kann mit einem Knopfdruck seine Über bzw Unterproduktionen sehen und reagieren.
Die handelsrouten sind schnell und einfach anzulegen.
Insgesamt kam es mir aber zu wenig und zu einfach vor.

Die Kriegsszenarien machen vll 10 Minuten lang Spaß, später sind sie nur noch nervig und gehören zumindest deaktiviert (was es aber nicht gibt). genausowenig kann man gewinnen und damit die kämpfe beenden. das ist einfach nur schwach.

Die Grafik ist immer noch sehr schön, man kann unendlich weit rauszoomen, die verschiedenen gebiete bringen die nötige Abwechslung.

Die Hälfte der DLCs sind unnötig. Die orbitalstation bringt zwar super perks, macht aber keinen spaß aufzubauen außer man hat zu viel zeit. Die reinste puzzleaction.
Tundra ist zu kurz und übernimmt einfach Großteile der alten Produktionsketten.
Börse habe ich garnicht erst versucht, ich war eh schon ein reicher Übermacker mit zu viel Geld.

7/10

ich bin gespannt was Anno1800 zu bieten hat.
 
Pathfinder: Kingmaker - 9/10
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Pathfinder ist eine Adaption des gleichnamigen (extrem umfangreichen) Pen & Papers und in meinem persönlichen Lieblingsgenre angesiedelt (Old School Rollenspiele in isometrischer Perspektive). Überraschend beinhart, nicht zuletzt weil es sich sehr treu zu seiner Vorlage verhält und man daher auch oft einfach vom Würfelglück gefickt wird (was man ja so als 0815 Videospieler eigentlich überhaupt nicht gewohnt aber einem jeden Pen & Paper Spieler absolut geläufig ist). Fühlt sich wie eine Mischung aus Neverwinter Nights und Baldurs Gate an. Von erstem hat es seine ausufernden Möglichkeiten im Gameplay und sein süchtig machendes Dungeon Crawling geerbt und von zweitem sein Gamedesign und seine inhaltlichen Stärken. Zwar kann es beiden Titanen, in ihren jeweiligen Kerndisziplinen, nicht ganz das Wasser reichen, kommt ihnen aber dennoch sehr nahe und besticht somit in seiner Gesamheit sehr. Für Genre Fans führt daher kein Weg vorbei, weshalb ich es für jene auch als absoluten Pflichtkauf ausrufe. Mehr Pen & Paper Feeling, in Videospiel Form, geht kaum. Werde ich mit Sicherheit noch mehrmals durchspielen, denn der Wiederspielwert ist enorm hoch.



Crying Sun
- 9/10
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Das Artdesign und der Soundtrack sind zum Niederknien und eigentlich fast schon Grund genug um dem Spiel eine Chance zu geben. Crying Sun wurde ja als Rogue Like angepriesen aber dem stimme ich überhaupt nicht zu. Würde es max. als Rogue like light bezeichnen, denn man borgt sich zwar viele Elemente aber es handelt sich hier auf jeden Fall eher um ein Tactic Game, mit Rogue like Elementen und weniger um einen echten Rogue like Titel wie zB ein FTL. Dafür aber hat mich das Spiel auf inhaltlicher Ebene sehr überzeugen und überraschen können, was ebenso untypisch für einen Rogue like ist. Was bleibt, ist ein extrem stilsicherer und wahnsinnig atmosphärischer Titel, der mit seinem Artdesign, OST und einer starken inhaltlichen Komponente besticht. Das Gameplay ist interessant und macht Laune aber nicht herausragend und auch etwas zu einfach.



CrossCode - 8/10
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CrossCode ist ein ziemlich heftiger Genre Mashup. Man hat hier Zelda Style Dungeons und Puzzles, Secret of Mana Kampfsystem, MMORPG Content Trettmühle und allgemeines JRPG Feeling in ein Fass geworfen und kräftig umgerührt. Insgesamt ein sehr sympathisches, ambitioniertes und auch ziemlich charakterstarkes Spiel, mit bestechenden Stärken aber inhaltlich (was für mich in dem Genre eigentlich immer so ziemlich der wichtigste Aspek ist) hat es mich leider eher kalt gelassen, weshalb ich es dann doch nicht in den ganz erlesenen Kreis aufnehmen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
So gerade läuft der Abspann von Metro Exodus
Hab extra das gute Ende freigespielt, da die schlechten Enden bei Metro doch immer enttäuschend sind.
Hab auch alle Tagebucheinträge und Postkarten eingesammelt, den vorletzten Tagebucheintrag hätte ich auch ohne Lösung mal wieder übersehen da man entgegengesetzt des Spielverlaufs gehen muss.
Hab somit auch fast alle Trophys freigeschaltet bis auf die Kampf Trophys und Hardcore, ich glaub da passe ich auch oder mache mal länger Pause.
War auf jeden Fall wieder lohnenswert, die Metro Serie ist wirklich eine schöne Serie mit toller Atmosphäre, gefällt mir vor allem weil sie mal nicht in Amerika sondern in Russland spielt, ist eine schöne Abwechslung :dhoch:
Ich denke mal die Serie dürfte mit der Trilogie beendet sein und bin mal gespannt was 4A Games als nächstes macht.
 
The Dark Pictures - Man of Medan (PC)
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Was ein blöder Name, damit haben sich die Entwickler sicher keinen Gefallen getan. Wenn man nicht das Spiel gespielt hat, weiß man überhaupt nicht um was es geht.

Wenn einem Until Dawn gefallen hat, dann kann man sich das Spiel mal anschauen, auch wenn es leider nicht so gut geworden ist wie UD. Das Spiel verrät einem sehr früh, was da Sache ist und irgend wann raffen es auch mal die Charaktere, nur um wieder in der nächsten Scene keinen Plan mehr zu haben.

Mir hat es gefallen, aber den meisten dürfte es reichen, wenn sie es mal bei einem Abo mitnehmen können.
 
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Habe letztens Heaven's Vault beendet. Für mich eines der besten Spiele des Jahres und eines der besten Adventures aller Zeiten.

In dem Spiel übernimmt man die Rolle der Archäologin Aliya. Aliya lebt in einer fantastischen Welt, in der die Menschen Monde bevölkern und zwischen diesen über Flüsse auf Schiffen durchs All segeln. Das World Building ist eine der großen Stärken des Spiels. Die Welt übt durch ihre charmante Mischung aus kleinen fantastischen Idden und einer geerdeten inneren Logik eine besondere Faszination auf mich aus. Erinnerte mich an Meisterwerke wie Beyond Good & Evil, das es durch eine glaubwürdige Welt ja auch geschafft hat, dass man sprechende Schweine als gegeben hinnimmt. Heaven's Vault spannt ebenfalls diesen Bogen zwischen Vertrautheit und Neugier für das Fremde.

An Aliyas Universität ist ein wissenschaftlicher Mitarbeiter unter mysteriösen Umständen verschwunden. Und so entspannt sich zunächst eine Thrillerhandlung, die nach und nach in den Hintergrund tritt und Platz macht für eine epische, Jahrhunderte überspannende Geschichte über eine untergegangene Zivilisation, die man als Archäologin in einzelnen Puzzlestücken zusammen setzt.

Aliya führt das Verschwinden des Kollegen an verschiedene, immer abgeschiedenere Orte. Die Karte der offenen Spielwelt weitet sich immer weiter aus. Mit dem Segelschiff Nightingale geht es zu den einzelnen Schauplätzen, die jeweils in der Größe überschaubar sind und an denen man sich mal 30 Minuten, mal eine Stunde aufhält.

Das Gameplay hat zwei wesentliche Komponenten: Die Story wird in sehr vielen Dialogen voran getrieben. Diese sind leider nur in englischer Sprache und nicht komplett vertont. Sprachausgabe gibt es nur in zentralen Mobologen der Hauptfigur. Klassische Adventurepuzzles gibt es nur wenige und diese sind eher simpel. Aber die Dialoge tragen das Spielgeschehen wunderbar, was vor allem an dem herausragenden Writing liegt. Das Spiel nimmt sich generell viel Zeit für die Charakterzeichnung. Mein persönlicher Favorit ist der Roboter Six, ständiger Begleiter von Aliya. Das gemächliche Spieltempo trägt aber auch ungemein zum World Building bei. Die Entwickler der Inkle Studios (80 Days) achten auf viele Details, die zwar nicht zentral für den Plot sind, aber dafür einem das Gefühl geben wirklich in einer lebendigen Welt zu leben und einer tausende Jahre alten Zivilisation auf der Spur zu sein.

Zweites zentrales Gameplayelement ist ein archäologisches Metapuzzle. Im Verlauf des Spiels begegnen einem immer wieder historische Schriften in einer untergegangen Sprache. Diese gilt es nach und nach, Wort für Wort zu entziffern. Wobei man immer wieder auch zu alten Schriften zurückkehrt, um diese mit neuen Erkenntnisse zu entschlüsseln. Das Ganze erinnert mich an andere Spiele mit übergeordneten Rätseln wie The Witness und Obra Dinn. Wobei Heaven's Vault beim Schwierigkeitsgrad viel verzeiht und auch hilfreiche Hinweise gibt, so dass man eigentlich nicht stecken bleibt.

Man kann nicht hoch genug loben mit welcher Detailversessenheit die Inkle Studios diese fantastische Reise orchestriert haben. Wer mal wieder richtig in eine Welt eintauchen will und dazu bereit ist, sich eine Auszeit zu nehmen und einem Spiel voll hinzugeben, der sollte Heaven's Vault auf keinen Fall verpassen. Solche Ausnahmetitel gibt es viel zu selten.
 
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