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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Super Mario 3 Mix NES

Der Name sagt es schon, hier gibt es einen Mix des Klassiker Mario 3 vom NES. Doch wer denkt hier gibt es "nur neue Level" irrt gewaltig. Ich war richtig überrascht und positiv erstaunt was hier wirklich hinter steht. Hier hat jemand einen Mix erstellt der sämtliche positiven Aspekte aus allen (!!!) Mario Teilen beinhaltet. Es gibt wie sonst auch 8 große Abschnitte die jeweils 8 Level mit Boss beinhalten. Hier gibt es noch mehr, es gibt Level aus Mario 2 vom Gameboy oder Power ups von z.B. Mario Land 2:

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Es gibt ebenso Yoshi der die selben Fähigkeiten wie auf dem SNES hat:

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Ihr habt Musik aus vielen Mario Teilen und ihr habt, was ich sehr cool fand, in jedem Abschnitt einen andren, völlig neu designten Boss, den ihr auf unterschiedlicher Art schlagen müsst.

Ebenso hält euch Peach nach jedem Abschnitt mit einem Brief auf dem "neusten Stand der Story"

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Das wirkt sehr motivierend und hält locker bei der Stange, den ein typisches "rettet die Prinzessin" ist hier nicht.

Zwei Sachen heben das Ding aber besonders für mich raus.

1) es gibt sogar eine völlig neue Fähigkeit für Mario. Ihr könnt mit einem Eisball, ähnlich wie dem Feuerball, Gegner einfrieren und mit einem Kick den Eisblock zertreten. Das bietet selbst für erfahrene Spieler viel Abwechslung und einen kleinen WOW Effekt.

2) ist das Ende. Ihr könnt in jedem Level 3 versteckte Sterne sammeln, ähnlich wie in donkey Kong. Hab ihr die gesammelt passiert erstmal nichts. Habt ihr das Spiel allerdings durch bekommt ihr von Peach eine Nachricht dass einige Welten sich verändert haben und ihr sie nochmal besuchen sollt. Der Clou ist das jede Welt in der ihr die 3 Sterne gesammelt habt, sich verändert und so nochmal komplett neu erschließen könnt. Das einfach so gut und so motivierend alle Sterne zu suchen und dann nochmal das Spiel neu zu erleben, echt super gemacht. Die Sterne sind schwer aber nie unfair versteckt und man fühlt sich immer belohnt.

Wer Mario liebt muss das zocken. So viele positive Eigenschaften von so vielen Spielen wie Level, Musik, Power ups in Kombination mit dem neuen Power up und dem Wiederspielwert machen das Ding zu einem must play.
 
Zuletzt bearbeitet:
Uncharted 4 - The Thief's End

Ich hatte ehrlich gesagt so ein paar Schwierigkeiten damit. Es ist ein hervorragendes Spiel, aber meinen Geschmack traf es nicht zu 100 %. Begonnen damit, dass ich die vielen Zeitsprünge am Anfang der Geschichte zu viel fand und konfus fand bis hin zu den teilweise doch plötzlich sehr großen Welt, in der man sich bewegen konnte. Was ich vom Autofahren in Videospielen halte, habe ich ja bereits mitgeteilt :D

Allerdings war die Geschichte um den Schatz bei weitem die Beste und interessanteste (mit einem tollen und sehr passenden Endkampf!). Und was war ich beeindruckt, als ich in dieser wunderschönen zerstörten Welt im "Paradies" gelandet bin. Leider hatte ich nur die Hälfte davon wirklich erkundet gehabt und bin dann bereits in der nächsten Cutscene gelandet.

Ich habe aber generell auch gemerkt, dass mir allmählich die Geduld für die ständigen Rätsel ausgeht und ich es allmählich leid wurde, wenn plötzlich wieder was kaputt ging und einfach nie was glatt lief. Das ist der Nachteil, den ich jetzt durch das konstante Durchspielen daraus ziehe. Der Nostalgie-Effekt ist bei mir auch am Ende kaum vorhanden gewesen :( Leider hat mich die Reihe ja nicht über die Jahre begleitet.

Echt Schade zu lesen das dich das Spiel nicht komplett überzeugt hat :I Die Kritik was die Zeitsprünge betrifft kann ich im Gegensatz zu den Autopassagen überhaupt nicht nachvollziehen. Die Sprünge waren doch immer gut verständlich inszeniert und nachvollziehbar! :?
Aber schön das dir die Story zumindest getaugt hat. Fand ich auch sehr spannend und die Atmosphäre besonders im letzten Teil des Spiels ist der Hammer! Glaube das Hauptproblem ist, das du die Serie viel zu schnell hintereinander gespielt hast! Da hätte dir spätestens nach Teil 3 erstmal eine Pause gut getan. Auch Lost Legacy würde ich nach deinem Fazit jetzt erstmal etwas liegen lassen und nicht direkt wieder ins Spiel stürzen. Wenn ich überlege, wie lange ich alleine für Teil 4 gebraucht habe, weil ich wirklich alles in ruhe erforscht habe und nichts verpassen wollte. Die Spiele laufen dir ja nicht weg und nach ein paar Wochen/Monate macht das Gameplay dann auch wieder Spaß. Ich glaube ich wäre da sonst auch schnell übersättigt gewesen!
 
Echt Schade zu lesen das dich das Spiel nicht komplett überzeugt hat :| Die Kritik was die Zeitsprünge betrifft kann ich im Gegensatz zu den Autopassagen überhaupt nicht nachvollziehen. Die Sprünge waren doch immer gut verständlich inszeniert und nachvollziehbar! :?
Aber schön das dir die Story zumindest getaugt hat. Fand ich auch sehr spannend und die Atmosphäre besonders im letzten Teil des Spiels ist der Hammer! Glaube das Hauptproblem ist, das du die Serie viel zu schnell hintereinander gespielt hast! Da hätte dir spätestens nach Teil 3 erstmal eine Pause gut getan. Auch Lost Legacy würde ich nach deinem Fazit jetzt erstmal etwas liegen lassen und nicht direkt wieder ins Spiel stürzen. Wenn ich überlege, wie lange ich alleine für Teil 4 gebraucht habe, weil ich wirklich alles in ruhe erforscht habe und nichts verpassen wollte. Die Spiele laufen dir ja nicht weg und nach ein paar Wochen/Monate macht das Gameplay dann auch wieder Spaß. Ich glaube ich wäre da sonst auch schnell übersättigt gewesen!

Mein Problem mit den Zeitsprüngen war wahrscheinlich, dass ich mir zu viel erhofft habe. Die "Todesszene" im Gefängnis war natürlich wichtig, aber ich hab mir mehr von denen Szenen aus Kindertagen erhofft. Mehr Infos, die einen überrascht hätten, ein emotionaleres und intensiveres Erlebnis eben. Am Ende saß ich da etwas enttäuscht da und hab mich schon gefragt, ob's das jetzt ernsthaft war. Genauso wie ich nicht verstanden habe, dass man den Ausbruch von seinem Bruder gespielt hat, obwohl das letzten Endes alles gar nicht so stattgefunden hat. Da hab ich mich irgendwie ziemlich angelogen gefühlt (wie Drake auch :p) Vielleicht bin ich da aber auch zu streng, aber irgendwie hat es mich gestört :ugly:

Vielleicht bin ich wirklich etwas sehr speedy unterwegs, aber wenn ich mal was liegen oder mir Zeit lasse, kanns passieren, dass ich gar nicht mehr weiterspiele :(
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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Mass effect 2

Und weiter geht die Reise durch die wahrscheinlich beste Sy-fy Trilogie aller Zeiten. Auch Teil 2 ist extrem gut gealtert. Mit 4k Auflösung kann es IMO selbst mit heutigen Titeln mithalten. Man merkt das große Budget und die Liebe zum Detail an jeder Ecke. Im Gegensatz zu Teil 1, setzt Teil 2 auf eine eher dünnere Hauptstory. Im groben gibt es vielleicht 5 Hauptmissionen. Die weiteren Missionen sind nur dazu da, mehr über das Universum und dessen Bewohner zu lernen. Dennoch ist Teil 2 imo der beste der Serie. Das Pacing ist einfach perfekt. Hab diesmal auch alle DLC mitgespielt. Sehr lohnenswert, da Kazumi das ganze Spiel über benutzt werden kann. Lair of the Shadow Broker gehört m. E. nach zu den besten DLC überhaupt. Grafisch und erzählerisch eine Wucht. Absolut empfehlenswert. Ich habe auch diesmal den Paragon-Strang komplett ausgefüllt. Jedesmal nehme ich mir vor, sämtliche Renegade Optionen durchzuziehen, aber am Ende ist mein Herz doch zu gut:lol: Alles in allem 32 Stunden beste Unterhaltung. Aber die Spielerschaft möchte ja keine Story Spiele mehr:O_o::lol:

Teil 3 lädt grad schon auf Origin:grins:
Overload war für mich der bessere DLC. Alleine das Ende... :schock:
 
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Super Mario Odyssey

Super Mario 64 war mein letztes Mario 3D JNR, also habe ich wenig Erfahrung in dem Genre, mich hat Odyssey aber total begeistert.

Bei der Vorstellung des Spiel hatte ich noch meine Zweifel, ob ich das mit der Mütze so toll finde, aber im Spiel macht es echt Spaß. Nintendo hat es echt geschafft super viele Ideen bis ins letzte Level zu stecken. Hut ab!
Auch der Mix von super schnell Erfolge zu erzielen und für andere Sachen braucht man dann richtig Skill gefällt mir. Das Spiel war dadurch perfekt für mich auch einfach Mal für 5 Minuten in einer Werbepause zu spielen. Also perfekt für den HH Modus.

Und jetzt gibt es ja noch viel mehr zu entdecken. Normal packe ich Spiele nicht mehr an wenn ich durch bin, hier werde ich bestimmt noch öfter reinachauen.

Absolutes Meisterwerk 7/10

Bitte Nintendo, bringt ein Odyssey 2 (Mario Galaxy Collection, 3D Wörld und Mario Maker Remaster)!
 
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Spiderman

Gestern Abend beendet und heute die letzten beiden Trophäen geholt. Nach Life is Strange erst meine 2. Platintrophäe. Zeigt auch, dass mir das Spiel sehr gut gefallen hat.
Am Anfang ziemlich gemächlich, nach der ersten Hauptmission. Einige Sammelaufgaben, aber hier haben sie mir Spaß gemacht.
Cool ist auch, dass man so viele Kostüme freischalten kann.
Grafisch klasse und das Gameplay gefiel mir richtig gut. Auch wenn man die Hälfte der Moves eigentlich nicht braucht.
Habe den Run auf erstaunlich gespielt und war auch OK so. War nicht zu unfair, aber auch nicht zu easy.
Ob ich die DLC noch hole weiß ich noch nicht. NewGame+ aber wird definitiv nicht nochmal gespielt.
Jetzt wird erst mal Resident Evil 2 Remake beendet.

Insgesamt gebe ich 9 von 10 Spinnennetzen.
 
Und Leon A bei Resident Evil 2 Remake endlich geschafft. 6h im ersten Durchgang.
Werde die Tage dann mit Claire B anfangen
Dann kann ich endlich mit Shenmue 1 und 2 anfangen :)
 
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Yager, das Entwicklerteam hinter Spec Ops, brüstet sich damit, mit ihrem Spiel den gängigen Hurra-Kriegsspielen einen wirklichen Anti-Kriegsansatz entgegenzustellen. Das funktioniert aber leider nur im Ansatz. Doch der Reihe nach:

Hinter Spec Ops verbirgt sich ein klassischer Cover-Shooter, der das Gameplay vom Erfinder Gears of War quasi 1:1 kopiert, ohne je seine Klasse zu erreichen. Die Spielmechaniken von Spec Ops sind solide, böse Zungen könnten es auch durchschnittlich nennen. Vor allem die hakelige Steuerung trübt das Spielerlebnis.

Die Grafik ist gut, das von Sandstürmen verwüstete Dubai präsentiert sich in Bildern, die im Videospielbereich ihresgleichen suchen. Da malen die Leveldesigner einmalige Bilder auf den Schirm.

Die oft gelobte Story hat mir tatsächlich sehr gut gefallen - zumindest was die Entwicklung der Charaktere, die Beschäftigung mit dem posttraumatischen Belastungssyndrom und dem zunehmendem Wahnsinn anbelangt. Es ist schon sehr cool gemacht, wie die Protagonisten nicht nur optisch immer kaputter werden, sondern wie sie auch immer aufgekratzter und aggressiver ihre Standardkommandos wiedergeben und die Finisher für verwundete Gegner immer brutaler werden. Wo die Spielfigur (übrigens gesprochen von Nolan North, eine Wonne!) anfangs einen Kill noch mit einem nüchternen "Tango down" kommentiert, brüllt sie in den letzten Leveln stattdessen heißer: "Fucking enemy killed". Yager hat hier also tatsächlich einige schöne Ideen aufgegriffen und umgesetzt.

Daneben gibt es aber auch pseudomoralische Entscheidungen, die der Spieler treffen soll (z.B. töte jemanden oder lasse ihn laufen). Da jede Entscheidung völlig ohne Konsequenzen bleibt, ist das irgendwie witzlos. Viel eindringlicher sind Szenen wie der Phosphorangriff: Massenweise Gegner versperren den Weg, der Spieler findet einen Mörser mit Phosphorgranaten und schnetzelt damit die Gegner nieder. Als er danach über das mit Sterbenden und Toten übersäte Schlachtfeld schreitet, wird er sich dem Ausmaß seines Handels bewusst: Die Soldaten hatten einen Treck Zivilisten in ihrer Obhut, der dem Phosphor ebenfalls zum Opfer gefallen ist. Das Spiel spart hier nicht mit Schauwerten, die unter die Haut gehen. Das Team der Spielfigur zerbricht förmlich an dieser und anderer Gegebenheiten und geht sich untereinander immer stärker an. Sehr gut gemacht!

All diese tollen Ansätze gehen in meinen Augen leider in der Entscheidung unter, zwischen derartigen Ansätzen einen Militärshooter nach Schema F zu bieten. Die Gegner treten in unvorstellbaren Massen auf, das dürfte selbst jedes Call of Duty in den Schatten stellen. Zu coolen Rockklängen und mit massig Onelinern auf den Lippen schnetzelt sich der Spieler durch nie enden wollende Horden von Gegnern (übrigens zumeist US-Soldaten, was ich so auch noch in keinem Spiel erlebt habe). Das konterkariert den grundsätzlichen Ansatz einfach total.

Auch die in ihren Details und den Figuren gute Story versagt für mich beim Pig Picture. Der Aufhänger mit Dubai ist okay, alles, was danach kommt ist irgendwie sehr abwegig. Es soll also nur 5.000 Überlebende geben in einer 5 Millionen-Stadt? Warum ist nur ein Bataillon des US-Militärs vor Ort, wo sind die Streitkräfte des eigenen Landes? Warum werden zur Rettung einer Millionenstadt drei Mann (!) entsandt? Was hat es überhaupt mit der Sandsturmwand auf sich, die die Stadt umgibt? Warum kann das Team des Spielers da so einfach durchschlüpfen, wenn sie ansonsten Dubai von der Außenwelt abschirmt? Und überhaupt, wie kann ein einziges Bataillon (200-400 Soldaten) eine Millionenstadt beherrschen? Auch schnetzelt der Spieler im Verlauf der Story mindestens zwei Bataillone ab, und über Hubschrauber verfügen solche Einheiten eigentlich auch nicht ...
All diese Ungereimtheiten machen die im Ansatz super Story zu guten Teilen kaputt.
 
Fand Spec Ops super. Hab da gar nicht so auf die Story geachtet wie du, aber mich hat sie auch so locker bei der Stange gehalten. Gerade die von dir angesprochene Phosphorangriff fand ich markant und anders und hat einen schon bisschen Ekel beigeführt. Der Rest, wie die Level und die Action generell war auch gut für ein Shooter, das Ende war auch nett. Alles in allem hat mir das mega Spaß gemacht.
 
Da ich noch unentschlossen bin den neuesten Metro Teil zu kaufen habe ich erst einmal, nachdem ich vor längerer Zeit den ersten Teil abgeschlossen habe, den 2. Teil, Last Light, grad durchgespielt.

Und ich hoffe das der 3. Teil deutlich besser ist. Der 2. hat mir nicht wirklich gut gefallen.

Ich fand es schade das ich eine andere Konsequenz weiterspielen musste als ich im ersten Teil gewählt habe. Die Story fand ich im ersten Teil deutlich besser und vom Gruselfaktor war der erste auch besser.

So insgesamt war es ok, aber auch jetzt nicht toll.
 
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Yager, das Entwicklerteam hinter Spec Ops, brüstet sich damit, mit ihrem Spiel den gängigen Hurra-Kriegsspielen einen wirklichen Anti-Kriegsansatz entgegenzustellen. Das funktioniert aber leider nur im Ansatz. Doch der Reihe nach:

Hinter Spec Ops verbirgt sich ein klassischer Cover-Shooter, der das Gameplay vom Erfinder Gears of War quasi 1:1 kopiert, ohne je seine Klasse zu erreichen. Die Spielmechaniken von Spec Ops sind solide, böse Zungen könnten es auch durchschnittlich nennen. Vor allem die hakelige Steuerung trübt das Spielerlebnis.

Die Grafik ist gut, das von Sandstürmen verwüstete Dubai präsentiert sich in Bildern, die im Videospielbereich ihresgleichen suchen. Da malen die Leveldesigner einmalige Bilder auf den Schirm.

Die oft gelobte Story hat mir tatsächlich sehr gut gefallen - zumindest was die Entwicklung der Charaktere, die Beschäftigung mit dem posttraumatischen Belastungssyndrom und dem zunehmendem Wahnsinn anbelangt. Es ist schon sehr cool gemacht, wie die Protagonisten nicht nur optisch immer kaputter werden, sondern wie sie auch immer aufgekratzter und aggressiver ihre Standardkommandos wiedergeben und die Finisher für verwundete Gegner immer brutaler werden. Wo die Spielfigur (übrigens gesprochen von Nolan North, eine Wonne!) anfangs einen Kill noch mit einem nüchternen "Tango down" kommentiert, brüllt sie in den letzten Leveln stattdessen heißer: "Fucking enemy killed". Yager hat hier also tatsächlich einige schöne Ideen aufgegriffen und umgesetzt.

Daneben gibt es aber auch pseudomoralische Entscheidungen, die der Spieler treffen soll (z.B. töte jemanden oder lasse ihn laufen). Da jede Entscheidung völlig ohne Konsequenzen bleibt, ist das irgendwie witzlos. Viel eindringlicher sind Szenen wie der Phosphorangriff: Massenweise Gegner versperren den Weg, der Spieler findet einen Mörser mit Phosphorgranaten und schnetzelt damit die Gegner nieder. Als er danach über das mit Sterbenden und Toten übersäte Schlachtfeld schreitet, wird er sich dem Ausmaß seines Handels bewusst: Die Soldaten hatten einen Treck Zivilisten in ihrer Obhut, der dem Phosphor ebenfalls zum Opfer gefallen ist. Das Spiel spart hier nicht mit Schauwerten, die unter die Haut gehen. Das Team der Spielfigur zerbricht förmlich an dieser und anderer Gegebenheiten und geht sich untereinander immer stärker an. Sehr gut gemacht!

All diese tollen Ansätze gehen in meinen Augen leider in der Entscheidung unter, zwischen derartigen Ansätzen einen Militärshooter nach Schema F zu bieten. Die Gegner treten in unvorstellbaren Massen auf, das dürfte selbst jedes Call of Duty in den Schatten stellen. Zu coolen Rockklängen und mit massig Onelinern auf den Lippen schnetzelt sich der Spieler durch nie enden wollende Horden von Gegnern (übrigens zumeist US-Soldaten, was ich so auch noch in keinem Spiel erlebt habe). Das konterkariert den grundsätzlichen Ansatz einfach total.

Auch die in ihren Details und den Figuren gute Story versagt für mich beim Pig Picture. Der Aufhänger mit Dubai ist okay, alles, was danach kommt ist irgendwie sehr abwegig. Es soll also nur 5.000 Überlebende geben in einer 5 Millionen-Stadt? Warum ist nur ein Bataillon des US-Militärs vor Ort, wo sind die Streitkräfte des eigenen Landes? Warum werden zur Rettung einer Millionenstadt drei Mann (!) entsandt? Was hat es überhaupt mit der Sandsturmwand auf sich, die die Stadt umgibt? Warum kann das Team des Spielers da so einfach durchschlüpfen, wenn sie ansonsten Dubai von der Außenwelt abschirmt? Und überhaupt, wie kann ein einziges Bataillon (200-400 Soldaten) eine Millionenstadt beherrschen? Auch schnetzelt der Spieler im Verlauf der Story mindestens zwei Bataillone ab, und über Hubschrauber verfügen solche Einheiten eigentlich auch nicht ...
All diese Ungereimtheiten machen die im Ansatz super Story zu guten Teilen kaputt.
Die Inszenierung dieser Thematik würde ich nach hellblade ja gern mal von ninja theory sehen.
 
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Für viele ist die Rallisport-Reihe der Inbegriff dafür, dass Microsofts Spieleoutput seine besten Tage hinter sich hat. Auch ich erinnere mich gerne an die Zeit der ersten Xbox zurück, wo massenweise Exklusives erschienen sind. Rallisport Challenge lässt als damaliger Launch-Titel direkt mal die Grafikmuskeln spielen. Das Spiel sieht unglaublich gut aus, das Schadensmodell ist auf hohem Niveau und die Wagen werden sogar dreckig.

Neben klassischer Rally bietet das Spiel auch klassische Rennen auf Rundkreisen gegen drei Gegner. Man merkt allerdings ob der lieblosen Strecken, der mittig im Bild sitzenden Karte und der fehlerhaften Kollisionsabfrage im Zusammenhang mit anderen Autos, wo der Fokus gelegen hat.

Die Rallys machen dafür Spaß, es geht über eisige Berghänge, entlang der Mittelmeerküste, durch Wüsten und Wälder.

Nicht warm geworden bin ich mit der Steuerung, die arcardig sein soll, mir leider aber viel zu oft die Kontrolle über das Fahrzeug entreißt.

Alles in allem ein guter Racer, es gibt aber bessere Alternativen auf der originalen Xbox.
 
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