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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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The Legend of Zelda (NES)
Ich hab das Spiel natürlich schon paar mal durchgespielt aber ich wollte es letztens einfach nochmal erleben. Das Spiel hat nichts von seinem Charme verloren und ist einfach der Grundstein zu einer der besten Spieleserien überhaupt. Das Game macht heute einfach noch so Spaß, erforschen, erkunden, Dungeons und Bosse meistern, der Musik lauschen und vorallem an die Zeit denken als ich das zum ersten mal gespielt hab und wie einfach damals alles war. Hab gleich alle 2 Quests durch gespielt und heute noch genauso Spaß gehabt wie damals Anno 1992. Zeitloser Klassiker
 
Kann ich natürlich verstehen. da spielt natürlich auch viel Nostalgie mit rein aber das Spiel ist für mich halt was besonderes. Eins was ich immer anmachen könnte und ne Stunde genießen kann
 
Illusion of Time (SNES)
Da ich nun bisschen Zeit hab wollt ich einen vermeidlichen der besseren RPGs auf dem SNES und den zweiten Teil der Gaia Trilogy zocken. Nachdem ich vor 2 Jahren glaub ich, schon Soul Blazer durch hatte wollt ich nun diesen Teil durchspielen. Aber meine Fresse, das Ding ist für mich eine echte Enttäuschung. Die Story ist völlig random, da bleibt einen nichts, aber auch gar nichts hängen. Die Begleiter die man bekommt sind ebenso völlig egal und austauschbar und deren "Geschichten" sind so Standard wie man es in jedem RPG schon gesehen hat. Ebenso gibt es gar keine World Map oder irgendwelche Sidequests. Ihr werdet relativ fix von Dungeon zu Dungeon gescheucht um 6 Statuen zu sammeln die natürlich unbedingt gebraucht werden um die Welt zu retten, wieso genau hab ich schon vergessen. Das sind alles Punkte die ich noch irgendwie hätte verschmerzen können aber 2 Sachen verrotzen das Spiel richtig. Punkt 1: Der Schwierigkeitsgrad der Dungeons. Das einfach unnormal wer sich das ausgedacht hat. Das sind einfach riesige Labyrinthe in denen es so gut wie gar keine Hinweise gibt wohin oder was ihr wo machen sollte. Richtig fies wird es an einigen Stellen, an denen man ohne den Spieleberater einfach keine Chance hat weiter zu kommen. Kurzes Beispiel: In einem Dungeon kommt ihr in einen Raum mit ca 20 Kästchen auf den Boden die sich aber weder drücken noch bewegen lassen. Sackgasse denkt man und sucht weiter im Dungeon rum. Man findet trotzdem nichts. Im Spieleberater steht dann das man sich auf eins der Kästchen stellen muss und 30 Sekunden warten muss. Ey auf sowas kommt keine Sau, das aber nur eine von vielen Rätseln die einfach fucking unnötig sind. Zweiter großer Knackpunkt ist eine Art sammeln. In der Welt sind 50 Juwelen verteilt, findet und sammelt ihr die bekommt ihr beim Händler was. Bei 8 etwas mehr Lebensenergie, bei 20 mehr Stärke usw usw. Bei 50 steht da "eine Überraschung". Wenn man es geschafft hat alle 50 zu finden (was praktisch unmöglich ist da der erste schon im 2. Screen versteckt ist und man zu der Zeit noch nicht weiß das a) dort einer ist und b) diese man sammeln kann) gibt es als ultimative Belohnung..... NICHTS! Nur ein Extra Dungeon mit keinerlei Belohnung oder sonst irgend einer Belohnung. Da fickt dich das Spiel richtig und tritt dir für deine ganzen Mühen in den Arsch... Auch das Ending ist so random, ein Screen und dann 15 Minuten nur Gelaber in slow Motion. Achso ja, das Punkt 3 der das Game bricht: In speziellen Situationen wenn man ein Boss schafft oder Key Item bekommt läuft der Text in den Textboxen in halber Geschwindigkeit ab! und man kann die Scheiße nicht weg klicken... Unfassbar nervig und so unnötig.

Nach Soul Blazer, was wirklich gut war, ist das echt richtiger Sackstand. So so schade, da ich früher zumindest nur gutes von dem Game gehört hab. Naja mal schauen wie der 3. Teil der Gaia Reihe ist.

Wat, wat, wat? :staun: Also es ist schon mega lange her, dass ich das Spiel gespielt habe, aber ich hatte Soul Blazer und IoT auch direkt hintereinander gezockt und bin mir ziemlich sicher, dass ich IoT besser fand. Wobei Soul Blazer wirklich ok ist. Ist IoT nicht das Spiel mit der Floßszene?
Jedenfalls: solltest du auch Terranigma nicht mögen, kannste gleich bleiben wo der Pfeffer wächst! :klopf:Denn da weiß ich noch, wie extrem gut es ist. Schon mal zur Warnung: Gibt eine kurze Stelle an der man grinden muss.

:D:knuddel:
 
Vampyr

Selten so tolle Dialoge in einem Spiel erlebt, großartig!
Ich würde ja sagen, gebt diesem Team mehr Budget, aber wozu?

Trotz mauer Animationen und Mimik im Direktvergleich mit „höher“ budgetierten Titeln (optisch gab es für mich tatsächlich nichts zu bemängeln), zaubert das Game eine Atmosphäre auf den Schirm, die mit zum Besten gehört, was ich in den letzten Jahren spielen durfte.

Ich kann mich an keine Sequenz, keinen Dialog erinnern, die/der auch nur im Ansatz einen unfreiwillig komischen Beigeschmack hatte. Auch unnötige Missionen / Beschäftigungstherapie gab es hier nicht.
Das Game war ein Genuss, vom Anfang bis zum herzergreifenden Finale vor lodernden Flammen...

10/10 und wahrlich eine Meisterleistung des Teams!
Ein hohes Budget ist eben kein Garant für ein tolles Spielerlebnis!
 
Wat, wat, wat? :staun: Also es ist schon mega lange her, dass ich das Spiel gespielt habe, aber ich hatte Soul Blazer und IoT auch direkt hintereinander gezockt und bin mir ziemlich sicher, dass ich IoT besser fand. Wobei Soul Blazer wirklich ok ist. Ist IoT nicht das Spiel mit der Floßszene?
Jedenfalls: solltest du auch Terranigma nicht mögen, kannste gleich bleiben wo der Pfeffer wächst! :klopf:Denn da weiß ich noch, wie extrem gut es ist. Schon mal zur Warnung: Gibt eine kurze Stelle an der man grinden muss.

:D:knuddel:
Terranigma zock ich noch aber wie gesagt, die genannten Punkte machen das Spiel leider kaputt für mich. ich hab weder was gegen grinden oder Rätseln, im Gegenteil, ich hab Alundra ohne Hilfe durch gespielt. Also ich weiß da schon was schwer ist aber das hier ist einfach albern, sorry. Auch die Story ist einfach nicht vorhanden und die leider fehlende Overworld fehlt mir einfach. Da hatte ich wohl einfach zu hohe Erwartungen an den 2. Teil da Soul Blazer echt gut war. Bin jedenfalls gespannt was Terranigma zu bieten hat.

Hab auch noch 2 Spiele durchgezockt die Woche. Zuerst:

True Lies (SNES)
Eins der besseren Filmumsetzungen auf einer Konsole. Ihr ballert euch mit verschiedenen Kanonen die ihr in den jeweiligen Leveln findet durch selbige und müsst dann am Ende einen Boss besiegen. Die Story orientiert sich am Film und ihr trefft immer wieder auf bekannte Szenen und Stellen, auch die Level sind natürlich an den Film angelehnt was alles ein recht guten Eindruck macht. Spiel macht Bock, sieht super aus und der Soundtrack passt auch. Ist auch für "Shooter" Verhältnisse auf dem SNES ein sehr langes und auch sehr schwieriges Spiel da ihr nicht viel Treffer aushaltet und die Gegner schlau agieren. Insgesamt ein echter Geheimtipp auf der Konsole, ich kann eigentlich wenig negatives über das Spiel sagen.


God of War PS4
Vorgestern auch endlich diesen Titel beendet. Der Hype um das Game war ja riesengroß und ich hab mich auch tierisch auf das Game gefreut. Leider sind da Sachen für mich dabei die ich nicht geil fand. Das gute Zuerst, Grafik. Wirklich Bombe was die da aus der PS4 geholt haben. Da sieht alles einfach so geil aus, jedes Level, jeder Abschnitt sieht einfach Porno aus. Auch die Präsentation des ganzen Spiels ist auf einer eigenen Stufe. Wirklich umwerfend wie hier die Story und vorallem die Bosse inszeniert werden. Alleine der erste Kampf gegen
Baldur
ist wirklich absolute Topqualität, auch der Final Fight und deren ganzen Aufmachung verpasst einem einfach Gänsehaut. Leider, wirklich leider, finde ich das mir sonst etwas fehlt. Mir sind da einfach zu viel Rätsel und ruhige Passagen drin. Die stören für mich einfach den Spielfluss. Ich hätte mir einfach mehr "Action" und vorallem viel viel mehr Bosse gewünscht. Das waren leider viel zu wenig auf das ganze Game gesehen. Im Vergleich zu God of War 3 fehlt mir hier irgendwie das Over the Top Gefühl, dieses Gefühl das ich bei allen 3 Teilen davor hatte. Auch fand ich den ganzen Sammelkram hier einfach völlig fehl am Platz. Klar ist es optional aber hier hat es für mich irgendwie nicht gepasst. Das Spiel ist geil wie es ist, keine Frage, aber ich hätte mir einfach mehr Kämpfe, Gegner, Bosse und Brutalität gewünscht. Das Ende bzw den Plott nach dem Endboss fand ich auch ganz cool, das könnte im nächsten Spiel was geiles bei raus kommen.
 
Uncharted: The Lost Legacy

Eigentlich wollte ich gar nichts zu dem Spiel schreiben, da meine Meinung zu ND Spielen hier eh vollkommen unpopulär ist, aber was soll’s, ich mach es trotzdem.

U:TLL ist ND typisch, man sucht die Neuerungen zum Vorgänger vergeblich, es macht alles genau so, wie die 4 Teile es zuvor gemacht haben. Ach halt, eine Neuerung gibt es doch, man muss jetzt Schlösser mit einem Dietrich knacken, so ähnlich wie damals bei Splinter Cell vor 16 Jahren.

Dafür schafft es das Spiel mit dem Sammeln der immer gleichen Münzen im „OW Level“ den absoluten Tiefpunkt der Serie zu erreichen. Immerhin ist diese Sammelseuche komplett optional, die meisten werden wohl dennoch fleißig die Xe auf der Karte abklappern in der Hoffnung auf eine schöne Belohnung. Spoiler, es lohnt sich nicht. Selten fühlte ich mich so verascht nach so einer Zeitverschwendung.

Eigentlich müsste man ND ja dafür loben, dass gleich zwei Hauptcharaktere Frauen sind, aber dann ballert man wie in jedem x-beliebigen Actionspiel hunderte Männer um, Frauen traut man noch nicht mal zu als billiges Kanonenfutter zu dienen.

Klingt alles gar nicht mal so positiv bis jetzt, Das Spiel hat mich bisher auch nicht aus den Socken gehauen. Grafisch schwankte es auch so von „da sehen meine PC spiele auf dem PC aber deutlich detaillierter aus“ bis „wie schaffen die das auf einer PS4 Pro raus zu kitzeln?“. Gegen Ende des Spiels überwiegt der zweite Gedanke aber deutlich.

Und dann kam ich an die Stelle mit den
Elefanten
. Ab da hatte mich das Spiel an den Eiern. Hier spielt ND gekonnt seine Stärken aus und lässt mich ignorieren, dass ich weiterhin immer nur rumlatsche, rumklettere, ein bisschen rumpuzzle bis ich an die Stelle mit den Hüfthohen Mauern/Steine/Kisten komme, um dann wild rumzuballern.

Aber ab diesem einen Magic Moment gibt es dann auch die für mich beeindruckenderen Action Scenen, die ich bis dahin vermisst habe. Da ist es mir auch egal, ob die recycelt wurde. Die Rätsel haben mir sogar am besten von der gesamten Reihe gefallen und trotz der holprigen ersten Hälfte, ist es doch noch mein Lieblingsspiel der Serie geworden, die allerdings bei mir auch keinen all zu großen Stellenwert hat.

1/1
 
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Mischung aus Flipper und RPG.
Und so komisch das klingt so überraschend gelungen ist es.

Jeder Charakter stellt eine Kugel da.
Unterschiedliche Größe,unterschiedliche Geschwindigkeit und unterschiedliche Fähigkeiten.
Nur der Jäger kann z.B. ohne Mana Verlust Fledermäuse oder Ratten entfernen.
Der Ritter dagegen hat einen Schild welcher zeitweise die Ausgänge verschließt.
Ganz wichtig die Heilerin welche beim Einsatz die Flipper wieder repariert.
Diese werden nämlich durch Gegner wie Nahkämpfer,Bogenschützen oder Magier beschädigt
und dadurch enorm verkleinert. Verliert man eine Kugel stirbt der Charakter.
Verliert man alle Game Over! Allerdings kann man Wiederbeleben.Das geht aber
nur wenn die Kugel auf den unteren Flippern ruht und man entsprechend genug Mana hat.
Hinzu kommt noch das man die Fähigkeiten jedes Mitglied für erspieltes Gold aufwerten kann.
Und auch weitere Charaktere zu denen die man in der Story findet kaufen kann.

Das ganze spielt sich richtig gut und ist enorm spaßig.
Spätestens bei den Bossen kommt man dann auch teils gehörig ins Schwitzen.

Dazu gibt,s ne echt nette Story die in Standbildern mit toller engl. Sprachausgabe
und deutschen Untertiteln erzählt wird. Und abschließend einen Arena Modus.
Wer z.B. noch Alien/Devil Crush von früher her kennt der ist hier richtig.
3€ habe ich im PSN bezahlt und dafür kann ich nur ne Kaufempfehlung aussprechen!



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Was habe ich hinten raus geflucht!
Das ist nicht nur ein Souls Klon in 2D sondern ärgert einen auch mit den
Metroidvania ähnlichen kniffligen Geschicklichkeitspassagen.

Das Spiel bietet von Anfang an auch eine schön düstere Atmosphäre
und erzählt eine nachdenkliche Geschichte um Leben und Tod.

Auch hier darf man zu Beginn wählen welche Klasse man spielen möchte.
Jede mit anderen Vor- oder Nachteilen.
Aber ebenfalls wie im Vorbild kann man im Laufe den Charakter anders Skillen.
Im ersten Durchlauf ist das Level allerdings bei 150 begrenzt. Also Obacht!

Mehr als 12 Bosse wollen bis zum Finale gelegt werden.
Wer möchte darf jederzeit wieder gegen diese im Heroic Modus antreten.
Lohn dafür bessere Ausrüstung.

So kämpft man sich also von Speicherpunkt zu Speicherpunkt.
Mit Gegnern wie Bogenschützen,kleinen,sehr großen, üblen Teleporter
oder den enorm üblen goldenen Rittern.
Und mit den Widrigkeiten wie Gift,Dunkelheit oder Infektion.
Letzteres sehr lästig da es selbst beim Speichern bestehen bleibt.
Und sich nur durch das sehr seltene Allheilmittel entfernen lässt.

Steht man dann endlich vor einem der Bosse heißt es beim ersten
Versuch meistens....Tschüss Feder. Diese stehen für Heiltränke.
Können danach aber vor Ort des Ablebens wieder aufgelesen
oder aber am Speicherpunkt wieder gekauft werden.
Nur wer gibt schon seine wertvollen Seelen dafür aus?
Natürlich will man diese lieber zum Leveln nutzen.

Nach 1-2 Bossen gibt es dann auch einen Händler der einem
Sachen entzaubert um Seelensteine zu erhalten.
Diese braucht man wiederum zum verzaubern und damit
zum verstärken der Ausrüstung. Denn Loot gibt es auch.

Zurück zu den Bossen....klein,groß,schnell,mehrere Phasen da ist für jeden was dabei.
Blocken,Ausweichen und Auswendig lernen. Souls/Metroidlike halt.

Klingt alles richtig gut bis hier?

Nicht ganz.
Denn da kommen ich wieder zum Anfang.
Geflucht habe ich!
Je weiter ich gekommen bin desto mehr.
Denn das spiel nervt mit einer komischen indirekten,schwerfälligen Steuerung.
Bei blitzschnellen Bossen links-rechts Blocken ein Graus. Und dann wird man
beim wirken einer Fähigkeit 1-2 mal getroffen und diese verpufft im Nirvana.
Argh!!!!

Habe mir dahingehend Let,s Plays angesehen welche auf dem PC liefen
wo mir das nicht so auffiel. Konsolen bzw. PS4 Problem? Merkwürdig....

Hey ich habe mich durchgebissen!
Und jeder der Souls Experte ist und mal Bock auf so einen 2D Verschnitt hat
schafft das sicherlich auch. In der Summe lohnt es sich nämlich trotzdem.
Aber klar da wäre noch mehr drin gewesen. Ein wenig Schade....
 
Zuletzt bearbeitet:
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Alisia Dragoon (Mega Drive)
Ein Plattformer auf dem Mega Drive. Die Story ist hier eigentlich recht einfach, der Vater von Alisia wurde getötet und ihr sollt den Tod des Vaters rächen. Wie gesagt, recht einfach aber das bei solchen Spielen ja auch ok. Technisch ist das Ding echt schön Ihr hüpft euch durch 8 breit gefächerte Level in denen am Ende ein Boss auf euch wartet. Begleitet wird Alisia von 4 Kreaturen die Gegner automatisch mit ihren verschiedenen Angriffen angreifen. Das bringt Taktik und Strategie mit rein da jeder Begleiter Stärken und Schwächen hat. Es macht spielerisch wirklich Spaß die unterschiedlichen Begleiter im Level zu testen und den best möglichen Begleiter zu finden. Ebenso clever ist das Leveldesign. Diese erinnern irgendwie an Turrican, sie sind groß und offen, bieten viele Wege und belohnen erkunden mit Upgrades für euch oder eure Begleiter. Da es hier kein Zeitlimit gibt ist es besonders entspannt wirklich jeden Winkel zu erkunden und sich dann mit Upgrades zu belohnen. Das haben die Entwickler wirklich gut gemacht. Die Level sind sehr schick und detailreich gemacht und strotzen vor Kreativität und Abwechslung. Auch die Bosse sind geil gemacht, große Sprits und fetzige Bossmusik untermalen jeden Kampf sehr. Der Schwierigkeitsgrad ist für mich zumindest genau richtig, knackig aber nie unfair. Einziges Ärgernis ist das Gegner an manchen Stellen respawnen und an manchen nicht. Das aber im Grunde der einzige kleine Kritikpunkt. Das Game ist heute durch die wenigen Verkäufe damals doch recht teuer aber wer die Chance hat sollte das mal spielen. Fetzt wirklich und hat man auch relativ schnell durch.


Need for Speed Payback (PS4)
Den aktuellen Racer der Serie hab ich auch geschafft. Am Anfang war ich echt begeistert. Das Ding hat mich irgendwie an NFS Underground erinnert. Ihr seit mit euer Crew am Anfang ganz oben, werdet dann aber durch einen Verrat wieder ans Ende der Nahrungskette geworfen und müsst auch dann wieder nach oben kämpfen um am Ende den Chef heraus zu fordern und wieder King of Currywurst zu sein. Die Story klingt und es eigentlich einfallslos aber die Umsetzung fetzt wirklich. Das haben sie alles sehr cool gemacht. Eure Crew besteht aus verschiedenen Leuten die alle Experten in ihrer Klasse sind. Dazu gehören Racer, Drifter, Drag und Runner. Mit jedem Crewmitglied kämpft ihr euch dann durch die verschiedenen Events. Habt ihr alle Events einer Klasse abgeschlossen gibt es eine Art Boss Race /Special Event damit ihr ins nächste Kapitel kommt und das gleichzeitig auch die Story voran treibt. DAs alles recht spaßig. Das gute war auch das man sich wenn man nicht will kein anderes Auto kaufen muss um weiter zu kommen. Ich hab im Kern auf alle Nebenquests verzichtet. Jedes Crewmitglied bekommt am Anfang "sein" Auto und damit könnt ihr euch ohne Probleme bis zum Ende durchkämpfen, dachte ich. Bis Kapitel 5 konnte ich alle Rennen ohne Probleme gewinnen, das Tuning, was ich hier als leichten Negativpunkt anmerken würde da ihr eure Teile nur durch Zufallskarten am Ende eines Rennen bekommt, hat immer ausgereicht um die verschiedenen Events zu gewinnen. Bis es zum Drag Rennen ging. Mein Wagen war zu dem Zeitpunkt auf Max aufgelevelt aber ich hab in dem Kapitel kein Land gesehen. Ohne irgendein Grund bin ich bis Kapitel 5 überall durchgekommen, im Kapitel 5 war Drag einfach unschaffbar. So musste ich schauen welchen Wagen ich dafür nehmen kann und diesen dann auch noch tunen was Zeit und echt Nerven gekostet hat. Für mich völlig unverständlich wieso es da plötzlich solche Diskrepanz zwischen den Wagen gab. Hat mich echt geärgert. Leider war auch das Ende recht ernüchternd. Ihr gewinnt das finale Rennen und nach einer sehr kurzen Sequenz ist es auch schon vorbei. Wirklich schwach das da nicht mehr kam. Auch war einiges anderes richtig nervig am Game. Ich hatte vermehrt grobe Bugs im Spiel, einige Rennen konnt ich nicht beenden bzw wurden nicht als beendet angezeigt und ich musste diese mehr als 2 mal fahren. Auch einige Bugs wie diese:
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waren bei mir die Häufigkeit und auch hatte ich den Eindruck das Fahrzeuge im Gegenverkehr viel zu spät im Rennen auftauchten und ich so immer in Unfälle geraten bin gegen die man eigentlich nichts kann. Das war alles schon recht nervig und auch anstrengend. Die Stadt, die wirklich geil gemacht wurde und die doch gute Story und gesamte Darstellung des Spiels haben mich trotzdem bei der Stange gehalten. Das Game fängt wie gesagt super an aber diese unnötigen Fehler haben es echt runter gezogen. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht und wer auf sowas Bock hat kann dem Game mal ne Chance geben.


Diablo 3 Reaper of Souls (PS4)
Gestern mit Kumpel dann auch endlich den Teil im Coop zu Ende gezockt. Zu dem Spiel muss ich denk ich nichts groß sagen. Das Game ist einfach eine Wucht. Es macht einfach so Bock sich mit seinem Charakter durch die Areale zu kloppen und dann immer stärker zu werden, bessere Rüstung zu finden, neue und bessere Zauber zu bekommen und Bosse zu schlachten. Hat insgesamt sehr Bock gemacht. Wir wollten "nur" die Mainquest durchhauen aber wir haben dabei jedes Areal und jeden Zwischendungeon aufgedeckt und mitgenommen. Ich weiß dass das Game noch viel mehr zu bieten hat aber dafür fehlt uns einfach die Zeit. Hauptsache das Ding einmal durch gehauen. Absolut positiv zu erwähnen sind übrigens die Cutszenen zwischen den Akten. Wirklich krass was die damals raus gehauen haben. Bissl enttäuscht waren wir vom 4. Akt. Der wirkt wirklich extrem gerusht und zu schnell zu Ende gebracht. Wir haben alles im 4. Akt aufgedeckt und erforscht und waren in unter einer Stunde durch. Das war einfach zu schnell und irgendwie komisch. Da hat es der 5. Akt echt nochmal raus gerissen, sei es Dungeons, Gegner oder Cutszene, alles wirklich hier wirklich wie aus einem Guss. Spiel ist ne klare Empfehlung, wer die Zeit hat und dazu noch den Abenteuermodus richtig ausnutzt bekommt hier unendlich viel Spaß und Content.
 
Shadow of the Colossus [PS4]

Im anderen Thread hab ich ja schon ein wenig meine Eindrücke gepostet. Das hat sich eigentlich bis zum Ende so durchgezogen.
Gegen Ende gab es noch Kolosse (@dweezzu :p ), die ein klein wenig vom Schema F abgerückt sind und zumindest das Aufsteigen ein wenig abgeändert wurde vom Gameplay her. Auch rein vom Design waren da schon geile Dinger dabei.
Aber die Kritikpunkte, allen voran das Klettern, ziehen sich bis bis zum Ende. Der finale Koloss ist ja sehr kletterintensiv und bei Fehlern führt der Absturz dazu, dass man wieder minutenlang klettern darf. Das ist aus heutiger Sicht einfach schlechtes Gamedesign und frustig, wenn man eigentlich genau weiß, was zu tun ist, aber die Steuerung einen Strich durch die Rechnung ist.

Das Ende war dann cool, aber nichts, was mich komplett vom Hocker gebügelt hätte. Dass es in die Richtung geht,
das Leben des Mädchens durch den eigenen Tod zu erkaufen, war von vornherein klar. Ebenso, dass die Kolosse einen Fluch auf Wander übertragen (schwarzes Zeug). Das mit der Wiedergeburt schön und gut, aber fühlte sich konsequenzlos an. Ebenso der erwachte Dämon, der auf die Kolosse aufgeteilt war.
Aber alles in allem ist das in meinen Augen im Jahr 2018 nichts, was meine Meinung vom Spiel an sich ändern könnte.

Ich hab häufig gehört, dass Spielern die Kolosse so leid taten. Kann ich nicht nachvollziehen. Das Spiel hat es für mich nicht geschafft, die Kolosse über den Status "Missionsziel" zu heben. Hin, töten, zurückteleportieren, rinse and repeat. Um da mitzufühlen, bräuchte ich mehr Kontext.
Ebenso beim "Tod"
von Agro. Der Gaul hat mich so frustriert, dass es mir komplett wumpe war, ob er abstürzt. Im Gegenteil, ich war erleichtert, weil ich wusste, dass er keine Rolle mehr beim finalen Koloss spielen kann.
Da hats auch nicht geholfen, dass man die Todesszenze wiederholt sehen muss, wenn man danach stirbt. Fördert den emotionalen Impact nicht gerade.

Es ist ein Spiel mit toller Atmosphäre, genialem Art Design und guten Ideen, aber massiv beeinträchtigt durch eine schlechte Steuerung und veralteten Gameplaymechanismen.
Bin froh, es gespielt zu haben, aber mehr aus historischer Sicht, da es ja schon ein Meilenstein ist. Aber erlebt man es heute zum ersten Mal, merkt man gnadenlos, dass sich die Welt weitergedreht hat und Spiele wie SotC für jeden heutigen Gamedesigner zum Kanon gehören, aus denen er Inspiration schöpft und Konzepte daraus übernimmt und verbessert.
 
Das man bei Fehlern abstürzt und wieder hochklettern muss, hat nichts mit schlechtem Spieldesign zu tun, sondern ist einfach nur logisch und macht das Klettern so spannend und intensiv. Was hast du erwartet, eine Rückspulfunktion? Idiotensichere QTEs? Gerade durch die Physik und das unberechenbare Verhalten der Kolosse ist jeder Absturz nachvollziehbar und lässt alles so lebendig wirken. Wäre das auf Spielbarkeit getrimmt, wäre das alles ein belangloses Niederkloppen irgendwelcher Riesenroboter geworden.
Und wo die Steuerung schlecht sein soll, erschließt sich mir auch nicht. Außer das Pad ist vielleicht kaputt...

Und heutzutage können auch nur wenige Titel an die Faszination eines SotC anschliessen. Aber ein weichgespültes God Of War oder ein hirntotes Far Cry 5 aus 2018 gehören da sicher nicht dazu.
 
Gut, deine Meinung.
Ich sehe es eben anders, für mich ist das Gamedesign veraltet und die Kletter- sowie Pferdsteuerung schlichtweg miserabel. Für mich hat es das halt nicht "spannend und intensiv" gemacht, sondern irgendwann zu Augenrollen und Langeweile in der Situation geführt.

Ein "weichgespültes" God of War thront für mich z.B. im Jahr 2018 meilenweit über SotC. DAS war ein spannendes und intensives Erlebnis.
 
Die Steuerung bzw. das Gameplay war schon damals fragwürdig, genauso wie die grenzwertige Technik, welche die PS2 an ihre Grenzen trieb. Umso erstaunlicher, dass mich SotC dennoch so hart in seinen Bann ziehen konnte.
 
Gut, deine Meinung.
Ich sehe es eben anders, für mich ist das Gamedesign veraltet und die Kletter- sowie Pferdsteuerung schlichtweg miserabel. Für mich hat es das halt nicht "spannend und intensiv" gemacht, sondern irgendwann zu Augenrollen und Langeweile in der Situation geführt.

Ein "weichgespültes" God of War thront für mich z.B. im Jahr 2018 meilenweit über SotC. DAS war ein spannendes und intensives Erlebnis.
Willkommen im Klub der Weicheier. :cool:
 
Ich habe die Tage Gorogoa für die PS4 durchgespielt. Für mich persönlich ist das Spiel der erste wirklich beeindruckende Titel des Spielejahres 2018.

Gorogoa ist ein erfrischendes Puzzlespiel, bei dem man wunderschön handgemalte Panels anordnet und miteinander interagieren lässt, um die Story eines Jungen voran zu treiben. Mir persönlich hat das Explorative im Puzzlegameplay gefallen. Man braucht eine gute Beobachtungsgabe, muss Muster erkennen lernen und hin und wieder auch um die Ecke denken. Beeindruckend wird Gorogoa durch die perfektionistische Besessenheit mit der Entwickler Jason Roberts die Puzzles arrangiert. Hier steckt so viel Aufwand im Detail, wie man es in Videospielen leider selten sieht.

Ein absolutes Meisterwerk, dem ich die eher vage und oberflächliche Story gerne verzeihe.

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