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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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Detroit > Heavy Rain > Beyond

Meine Wertung:
Meisterwerk / 10


In der Gleichung fehlt Fahrenheit! :?

Bei mir ist's schon teilweise arg lange her, hier meine Quantic Dream Reihenfolge:

1. Detroit: Become Human
2. Heavy Rain
3. Fahrenheit
4. Beyond: Two Souls
 
Habe eine Saison (Spielerkarriere) und die Weltmeisterschaft bei Fifa18 auf der Switch bestritten. Also nicht wirklich durchgespielt, aber naja, Sportspiel halt :D Gefällt mir insgesamt ganz gut. Es ist absolut flüssig und das Gameplay ist recht offen gehalten. Man hat doch recht viele Möglichkeiten am Ball und es kommt immer mal wieder zu komplett neuen Situationen. Wobei es wohl auch das erste Fifa seit 1997 ist, das ich länger gespielt habe :O_o: Zum direkten Vergleich habe ich nur wenige Stunden PES16 und dort klebt der Ball mehr am Fuß der Spieler.

Was ich etwas komisch fand, war, dass ich ständig Leihangebote bekommen habe und diese alle ohne Konsequenzen ausschlagen konnte. Eigentlich musste man gar nicht drauf antworten. Komisch war auch, dass mich der Trainer häufig nicht aufgestellt hat, obwohl meine Bewertungen echt gut waren. Und Bayern ist natürlich Meister geworden, obwohl ich 80 Punkte geholt habe :roll: Also isses ziemlich realistisch :D
Was mir nicht gefallen hat; Fernschüsse sind zu häufig drin. Dafür gibt es zu selten Lücken in der Abwehr, weil sich die eigenen Spieler zu selten freilaufen. Der Third-Person-Mode ist an sich ziemlich geil, aber irgendwie buggy. Da wurde jedes Spiel ein Kantersieg.
 
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Hab ich vor ein paar Tagen beendet und ich war leider ehrlich gesagt echt erleichtert, als es endlich geschafft war. Es fing alles sehr viel versprechend an. Ich habe meine Rolle als frischgeborener Vampir und Arzt auf Teilzeit super gefunden, fand das mit den Gesundheitszuständen der Gebiete klasse und manche Bürger hatten das ein oder andere interessante Geheimnis.

Je weiter man allerdings kam, je größer wurden die Schattenseiten - und zwar aufgrund der Größe der Karte. Irgendwann wird dieses Spiel nur noch ein einzige Lauferei. Die Gegner empfindet man nur noch als lästig (positiv: die Konstellationen und Arten der Gegner an den einzelnen Punkten verändert sich, je weiter man in der Story voranschreitet) und so sehr ich mir ein gutes Ende gewünscht habe, war's mir am Ende einfach zu blöd und ich hab begonnen ein paar Bürger auszusaugen. Das ständige Heilen hat mich nämlich ebenso genervt. Bedeutet nämlich wieder, dass man sehr viele Laufmeter zurücklegen muss.

Vielleicht lag's daran, dass ich am Ende nur noch genervt war, aber das schlechte Ende hat mich leider auch ziemlich kalt gelassen und nach wie vor verstehe ich noch nicht so ganz wie meine Entscheidungen dazu beigetragen haben sollen?

Aufgrund welcher Entscheidung meinerseits fühlte sich Elisabeth von mir hintergangen? Alles in allem war ich eigentlich noch ein recht anständiger Vampir.

Ansonsten sind die Gebiete sehr liebevoll gestaltet. Ich hätte gerne noch einige Häuser mehr erkunden wollen. Gerade am Anfang, als man noch nicht so richtig wusste, was auf einen zukommt, hatte es für mich persönlich durchaus einige Gruselmomente (ich spiele keine Horrorspiele, als bin ich da auch leicht zu beeindrucken :D).

Dass meine Entscheidungen das Spiel beeinflussen konnten und nicht recht absehbar ist, was jetzt richtig oder falsch ist, mag ich ohnehin sehr gerne. Ich hätte wahrscheinlich die immer lästiger werdenden Krankheiten der Bürger mehr verzeihen können, wenn es zumindest die Option der Schnellreise gegeben hätte. Wie gesagt, emotional hat es mich leider gar nicht gepackt. Es gab nur eine Tatsache, die ich am Ende etwas traurig fand.

Dass die guten Skals in dem Abwasserkanal am Ende alle umgebracht worden sind.

Die Bosse waren herausfordernd und, dass die Schwierigkeit des Spiels allein von mir abhängig ist, ist auch eine tolle Sache. Ein paar Bosse werden mir wahrscheinlich auch optisch lange in Erinnerung bleiben, weil sie einfach echt eklig waren :D

Alles in allem ist es ein solides Spiel für die ganz Geduldigen. Ich bin keine davon, also gibt es bei mir nur eine 6,5/10.
 
Vikings Wolves of Midgard nach 41 Stunden.

Gut haben mir die Rätseleinlagen gefallen welche hinten raus auch ein wenig anspruchsvoller werden.
Außerdem noch die Idee mit dem Ausbau des Dorfes und die interessanten Bosskämpfe.
Nicht so gut dagegen die Ruckler und Freezes welche sich durch das ganze Spiel ziehen.

In Summe ein nettes ,umfangreiches Hack & Slay mit prächtiger Wikinger Atmosphäre.
Auf New Game + allerdings habe ich keine Lust mehr.
 
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Hab ich vor ein paar Tagen beendet und ich war leider ehrlich gesagt echt erleichtert, als es endlich geschafft war.
Alles in allem ist es ein solides Spiel für die ganz Geduldigen. Ich bin keine davon, also gibt es bei mir nur eine 6,5/10.

Danke! Hier auch noch mal für mich persönlich die Bestätigung: brauche ich (vorerst) nicht.
 
Danke! Hier auch noch mal für mich persönlich die Bestätigung: brauche ich (vorerst) nicht.


Bitte :)

Wobei du auch zur Vollständigkeit vielleicht @Trayals Meinung durchlesen solltest. Bei dem kam das Spiel viel besser an.


So, habs auch gerade beendet. Hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen. Ist natürlich keine AAA-Produktion und hat viele Ecken und Kanten aber die Atmosphäre und das Storytelling haben mich echt reingezogen. Dr. Jonathan Reid hat mir als Charakrer auch sehr gefallen und wird mir mit Sicherheit in Erinnerung bleiben.

Das Level Design war auch ziemlich genau mein Ding, mit der richtigen Menge an Offenheit für mich, sprich nicht zu offen aber auch nicht zu beschränkt. Dazu noch das coole Gamedesign, welches eben die Charaktere direkt mit dem Gameplay verwebt und für viele kleine, interessante Geschichten sorgte.

Mal davon abgesehen, dass es kein Bloodborne ist aber das Combat System hat mir trotzdem Spaß gemacht und ich hab auch öfter mal herumexperimentiert mit dem Talent Reset. Genervt hat es mich nur sehr selten. Optisch fand ich es eigentlich auch sehr ansprechend. Man darf eben keine AAA-Produktion erwarten aber ich fands trotzdem overall ansehnlich, was nicht zuletzt am sehr detailverliebten Art Design lag. Dieses konnte zusammen mit den Sound Effekten bzw. dem Soundtrack eine klasse Atmosphäre aufbauen. Apropos Soundtrack, den fand ich sehr gelungen. Am PC lief es bei mir übrigens durchgehend mit 60 FPS, bei höchsten Einstellungen, in 1080p.

Sicherlich das beste Vampir Game seit Bloodlines und nach Deadfire auch das Spiel das ich dieses Jahr bisher am meisten genossen habe. Würde diesem erfrischend originellen Titel abschließend eine 9/10 geben.
 
Assassins Creed Origins
So, Origins auch endlich durch. Das Spiel hat sich ganz schön gezogen. 30 Stunden sind mir für die Hauptquest von nem AC irgendwie fast zu viel. Die Karte sieht immer noch so aus als hätte ich das Spiel gerade begonnen lol. Aber ich glaube ich bleib da noch etwas dran, das Setting ist einfach zu gut.
 
Danke! Hier auch noch mal für mich persönlich die Bestätigung: brauche ich (vorerst) nicht.

Ich kann dich jetzt nicht einschätzen welche Art von Spieler du bist aber wenn Folgendes auf dich zutrifft, würde ich dir raten einen Blick auf Vampyr zu werfen...

  • Du bist keine Triple-A Hure
  • Hast etwas übrig für Spiele mit dichter Atmosphäre und gutem Writing, welches überdies hinaus, entgegen der Vampir Thematik, erstaunlich bodenständig daher kommt
  • Ergreifst bei einem Soulsbourne like Kampfsystem (welches natürlich nicht an seine großen Vorbilder heranreicht) nicht gleich die Flucht
  • Hast kein Problem damit viel Zeit mit Dialogbäumen zu verbringen, besitzt keine Menu bzw. Statusscreen Phobien und bist einer Openworld light nicht abgeneigt
  • Kannst dich mit einem gut profilierten und erfrischend anderem Hauptcharakter anfreunden
Mir hat Vampyr verdammt gut gefallen.
 
Man darf halt echt kein AAA erwarten und das Spiel hat seine Schwächen. So im Nachhinein fand ich doch etwas schade, dass es so wenig einbettungswürdige Szenen gab.

Aber das Spiel hat dafür Qualitäten, die man sonst vergeblich sucht. Interessante, starke Dialoge, ein innovatives Progressionsystem, viel Einfluss auf die Spielwelt, sehr gute Nebenquests und Charaktere und eine ungewohnt bodenständige Vampirgeschichte.
 
Ich kann dich jetzt nicht einschätzen welche Art von Spieler du bist aber wenn Folgendes auf dich zutrifft, würde ich dir raten einen Blick auf Vampyr zu werfen...

  • Du bist keine Triple-A Hure
  • Hast etwas übrig für Spiele mit dichter Atmosphäre und gutem Writing, welches überdies hinaus, entgegen der Vampir Thematik, erstaunlich bodenständig daher kommt
  • Ergreifst bei einem Soulsbourne like Kampfsystem (welches natürlich nicht an seine großen Vorbilder heranreicht) nicht gleich die Flucht
  • Hast kein Problem damit viel Zeit mit Dialogbäumen zu verbringen, besitzt keine Menu bzw. Statusscreen Phobien und bist einer Openworld light nicht abgeneigt
  • Kannst dich mit einem gut profilierten und erfrischend anderem Hauptcharakter anfreunden
Mir hat Vampyr verdammt gut gefallen.
Du schaffst es echt einem ein Spiel interessant zu machen :dhoch:
 
Gestern Zombi ohne U auf der PS4 beendet. Besser gesagt die letzten Meter über's Ziel geschoben, denn das waren echt nur noch ein paar Minuten Gameplay. Hatte beim letzten Mal an der Stelle aufgehört weil ich dachte jetzt kommt das große Finale, aber dann ist einfach mal das Spiel vorbei und die Credits laufen. Um so überrumpelter war ich dann, als es nach den Credits noch weiter ging, und die noch ernsthaft verlangten, unter Zeitdruck und Horden von Zombies den Evac zu erreichen. Dank der beschissenen Waffenauswahl-Funktion dann komplett rumgespackt und kurz vor'm Ziel gestorben...Bad Ending.

Das Spiel ist von seiner Grundidee ja eigentlich ganz geil, und hatte auch so den ein oder anderen kritischen oder gruseligen Moment. Aber dagegen treten leider permanente Defizite im Gamedesign und auch Bugs. Das Inventarmanagement ist eine einzige Katastrophe, Munition lässt sich nur stacken, wenn man sie auf den Boden legt und wieder aufhebt. Nichts lässt sich sortieren oder zurechtlegen. Außerdem kann man die ganzen Beginner-Waffen nicht ablegen, bzw. in den Storage packen, obwohl ich im Verlauf weitaus bessere Alternativen finde. Heißt es sind permanent Plätze für Waffen belegt, welche man gar nicht braucht.

Dann gibt es keine vernünftige Waffenauswahl. Man kann zwar 4 Hotkeys belegen, aber die sind absolut unintuitiv (Steuerkreuz Links, Rechts, Links-Links, oder Rechts-Rechts). Ich hab am Ende bestimmt 6 oder 7 verschiedene Schusswaffen im Inventar gehabt, durch die sich dann nur per Steuerkreuz-Unten durchschalten ließ, was einfach absurd lange dauert, plus dass in der Auswahl auch noch alle Wurfwaffen mitzirkulieren. Wieso zum Henker verschwendet man stattdessen einen extra Durchschalt-Hotkey für Melee-Waffen (Steuerkreuz Oben), wenn wirklich kein Schwein mehr als eine Nachkampfwaffe verwenden wird, nämlich die Stärkste?

So wirklich schwer ist das Spiel aber auch nicht. Ich bin zwar im gesamten Verlauf 4 oder 5 Mal gestorben, was aber kaum am Schwierigkeitsgrad lag. Einmal bin ich Depp wo runtergefallen, dann zwei Mal an diesem komischen Explosions-Zombie verreckt, weil sie dir die Dinger direkt in die Fresse platzieren und man schon instinktiv draufhauen will. Man weiß vorher auch gar nicht das die Typen explodieren. Dann gibt es später im Spiel eine Arena-Sequenz, in der man ebenfalls völlig überumpelt nicht weiß was man überhaupt machen soll, und wie lange das noch geht, und irgendwann war dann die Munition alle und keine Möglichkeit mehr sich zu wehren. Abseits davon war ich aber immer bis an die Zähne bewaffnet, voll mit Health-Items und eigentlich nie einer wirklichen Gefahr ausgesetzt. Vielleicht würde da der Survival-Mode mehr Würze reinbringen, aber den wählt wohl keiner für seinen ersten Spieldurchgang aus.

Außerdem, viele der Behälter und Schränke im Spiel sind einfach mal leer. Selbst in mühsam gefundenen Secret-Räumen und speziellen Vorratskammern ist oft nicht mehr zu finden als ein müder Waffenmod, den man eh nicht mehr braucht. Man findet zwar mehr als genug Zeug im Spiel, aber diese Massen an leeren Objekten durchzuscannen ist absurdestes Busywork. Wenn ich in einen Raum komme mit 12 Schränken und Kisten, und alle sind leer und nichts ist im Raum, nicht mal ein Zombie, dann hätte man es auch gleich lassen können. Scannen um des Scannen Willens ist halt langweilig as fuck und so typisch UbiSoft, und ich kann mir kaum vorstellen, dass es auf der WiiU nicht auch irgendwann frustrierend geworden ist, für nix und wieder nix jeden kleinsten Scheiß abzuscannen.

Leider hat das Spiel auch ein paar Glitches, welche es sogar schon in der WiiU-Version gab. Zwei Kisten mit wertvoller Munition, die sich einfach nicht öffnen lassen, Loot der unsichtbar und nicht aufzuheben ist, Anzeigefehler im Storage-Menü...da scheint relativ wenig Fehlerkorrektur betrieben worden zu sein. Generell wirkt der Port recht überhastet hingeklatscht, läuft man z.B. durch einen Sprinkler, bedeckt der Wassereffekt nicht den kompletten Screen, sondern nur einem rechteckigen Bereich in der Bildschirmmitte, als wäre das eigentlich für's WiiU-Pad gedacht gewesen.

Größter Minuspunkt am Spiel ist für mich aber ganz klar die absolut einfallslose Story. Der Prepper ist unsympathisch wie die Hölle, sabbelt dich permanent über Funk mit seinem 08/15-Schwachsinn zu, die Zwischensequenzen sind Quatsch, der Storyverlauf ist langweilig, überall nur gesichtslose Funksprüche von Leuten die man nie trifft und dann nimmt sich das Spiel auch noch so verdammt ernst dabei. Emotional gemeinte Audiologs zu denen man aber keinerlei Bindung hat, Briefe und Notizen die komplett belanglosen Schrott erzählen. Worldbuilding für die Mülltonne.

Wer Bock auf das Grundkonzept hat, Zombies, Survival, aus der Ego-Perspektive mit gemächlichem Tempo und ganz anständiger Atmo, der kann dem Spiel auf jeden Fall 'ne Chance geben. Darf allerdings auch nicht zu viel erwarten. Das ist bei weitem kein Dark Souls aus der Ego-Perspektive, oder der ultimative Hardcore-Survival-Horror-Trip. In dem Fall sollte man doch eher zum guten alten Resident Evil oder Evil Within 2 greifen.
 
Habe Die fantastischen Abenteuer von Captain Spirit heute auf PS4 durch gespielt.

Die 90 Minuten haben mich echt neugierig gemacht auf die zweite Staffel von Life is Strange. Die Episode hat ein wenig gebraucht um auf Touren zu kommen, aber die klassischen Dontnod-Qualitäten sind wieder da:
  • Ich mag die semioffene Welt mit all den tollen Details, die es zu entdecken gibt und die weiteren Hintrgrund zur Story geben. Schönes passives Storytelling über die Umwelt. Das wertet die Dontnod-Spiele gegenüber den linearen Telltale-Filmchen enorm auf.
  • Dontnod hat ein Händchen für fantsastische Szenen, die im Gedächtnis bleiben. Bei Captain Spirit ist konkret die Stelle zu nennen, wo die Nachbarin an der Tür steht. Exzellenter Dialog.
Das sind Qualitäten, die ich beim Prequel von diesem dubiosen anderen Studio vermisst habe. Von daher werde ich Life is Strange mit der neuen Staffel eine zweite Chance geben.
 
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Lords of Thunder (Mega CD)

Ein Side Scrolling Shooter, einer der besten auf dem Mega CD und wohl generell auf einer Konsole. Der Shooter selbst ist recht normal, man wählt am Anfang zwischen den verschiedenen Stages aus. Dann kann man zwischen verschiedenen "Flugeinheiten" wählen mit denen man das Level angehen will. Jede Einheit hat einen speziellen Schuss der auf dem Element Wasser, Blitz, Eis und Feuer beruht. Im Kern ist es egal mit wem man die Level spielt aber für die Abwechslung ist das schon gut. Die Level sind ebenfalls sehr abwechslungsreich und werden nie langweilig. Die Bosse sind absolut fantastisch, leider aber im Vergleich zu den einzelnen Leveln viel zu einfach. Was allerdings die größte Stärke des Spiels ist, ist die Musik. Das ganze Spiel wird von einem Metal Soundtrack begleitet der einfach so so gut ist. Rockt im wahrsten Sinne des Wortes alles weg. Sehr geil gemacht und hält bis zum Ende bei der Stange. Ebenso die Sequenzen im Spiel die die Story "voran treiben" sind nett. Nichts großes und für den Casual Gamer sicherlich albern, aber für Fans solcher Spiele schon gut. Spiel bockt wie gesagt, der Schwierigkeitsgrad ist in den Leveln sehr knackig aber wie gesagt, die Bosse sind zu leicht. Sonst ist das Spiel wirklich ein Brett.

Terminator (Mega CD)
Hab noch ein guten Plattformer gesucht und bin auf das Spiel gestoßen. Hier spielt man wirklich den ersten Terminator Film nach. Eigentlich ne ziemlich coole Nummer. Ihr beginnt als Kyle Reese in der Zukunft und ballert euch durch die Terminator Horden. Irgendwann kommt ihr in das Portal und werdet in die Vergangenheit gesetzt. Dann folgt die Sequenz als Reese nackt in der Vergangenheit angekommen ist und den Terminator sucht. Ihr spielt wieder durch einige Level bis ihr in "die Bar" kommt in der sich Reese, der Terminator und Sarah Conner das erste mal begegnen. Auch hier gibt es dann wieder die Sequenz aus dem Film was für damalige Verhältnisse wirklich geil aussieht und eine sehr coole Idee ist. Die Level sind recht groß und auch clever aufgebaut. Es gibt viel zu entdecken wie Waffenupgrades oder Granaten. Lohnt sich also die Level vollständig zu erkunden. Zeit Limit gibt es hier nämlich keins, so hat man genug Zeit sich alles anzuschauen. Am Ende spielt ihr bis zu der Szene als Conner den Terminator in der Presse zerquetscht und das Spiel endet mit der Endsequenz des Films. Das zu den positiven Seiten, negative gibt es auch. Die Steuerung ist schwammig und ungenau, Reese fühlt sich irgendwie schwammig an und macht irgendwie manchmal nicht das was man will. Auch ist die Musik in manchen Leveln einfach so Panne und fehl am Platz das man eigentlich nur lachen muss. im "Bar Level" kommt ne fröhliche Stimmungsmusik, das einfach schade und unnötig. Das eine Sache die man hätte so einfach anders machen können. Sonst ist das Spiel schon ok, wer den Film geil findet und sowas mal spielen will kann dem mal ne Chance geben. Lange braucht man dafür nicht.
 
Ich kann dich jetzt nicht einschätzen welche Art von Spieler du bist aber wenn Folgendes auf dich zutrifft, würde ich dir raten einen Blick auf Vampyr zu werfen...

  • Du bist keine Triple-A Hure
  • Hast etwas übrig für Spiele mit dichter Atmosphäre und gutem Writing, welches überdies hinaus, entgegen der Vampir Thematik, erstaunlich bodenständig daher kommt
  • Ergreifst bei einem Soulsbourne like Kampfsystem (welches natürlich nicht an seine großen Vorbilder heranreicht) nicht gleich die Flucht
  • Hast kein Problem damit viel Zeit mit Dialogbäumen zu verbringen, besitzt keine Menu bzw. Statusscreen Phobien und bist einer Openworld light nicht abgeneigt
  • Kannst dich mit einem gut profilierten und erfrischend anderem Hauptcharakter anfreunden
Mir hat Vampyr verdammt gut gefallen.

Danke dir! Deine Punkte klingen nicht schlecht und haben irgendwie doch wieder etwas Interesse geweckt. Die M! Games gibt 82%. Ich werde zugreifen wenn der Preis etwas gesunken ist. Momentan habe ich wenig Zeit zum Spielen und der Pile of Shame ist eh noch viel, viel zu hoch...
 
Auf der PS4 habe ich zuletzt The Night Journey gespielt, durchspielen im klassischen Sinne kann man das offene Explorationsspiel wohl nicht.

Der Videokünstler Bill Viola verquickt eine frei begehbare und atmosphärische Traumwelt bei Nacht mit Realfilme-Videoschnipseln. Das Spiel ist deshalb lohnenswert, weil es gekonnt die Filmsequenzen in die 3D-Umgebung schneidet und so teils spannende Szenen entstehen. Man sollte aber experimentellen Spielen sehr aufgeschlossen sein.

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Deadlight: Directors Cut

Ich liebe stylische 2D Games. Deadlight ist stylisch genug, um über alle Schwächen hinweg zu täuschen, aber mein Gott, kann das Ding mit seinem OneHitKill Trial'n'Error Gameplay nervtötend sein.
 
Quake 2
Ganz schön gut gealtert. Vom Gameplay sowieso zeitlos. Bei so alten Spiele habe ich immer die Befürchtung, dass irgendwelche Nervelelemente im Spieldesign verbaut sind, die für Längen sorgen. Aber ist hier absolut nicht der Fall, ich bin zum größten Teil flüssig vorangekommen. Nur hier und da war es nötig, die Map genauer abzuklappern, um einen bestimmten Schalter oder Weg zu entdecken. Bin dennoch froh, dass es hier keine Map oder sonst zu ausführliche Hilfestellungen vorhanden waren. Ist einfach fordernder und befriedigender, den eigenen Orientierungssinn spielen zu lassen.
Was mir am meisten gefehlt hat, war es an Aufbau und Highlghts bei der Atmosphäre. Neue Gegner erscheinen irgendwann mit anderen Gegnern und NPCs und Story sind quasi nicht vorhanden. Bleibt von Anfang bis Ende alles sehr "gamey".

Juckt nichtsdestotrotz unter den Fingernägeln, noch einen Durchgang zu starten. Die Waffen fühlen sich bis auf die Pistole sehr satt an und die XP-Mod ist noch mal ein krasser Unterschied zum Original. Ich frage mich nur, ob der Soundtrack in der Steamversion rausgenommen wurde oder ob es schon im Original keinen gab. Fande beim Spielen sehr schade, dass es da nichts zu hören gab.


Hellblade Senuas Sacrifice
Nach etwa 7 Stunden durch und so ganz kann ich die Begeisterungssstürme nicht nachvollziehen. Die Story und Inszenierung muten anfangs vielversprechend an, verlieren sich im Lauf der Spielzeit ein wenig ins Bedeutungslose. Da werden einem Sätze runtergerattert, die zumindest für mich irgendwie zusammenhanglos wirkten. Gegen Ende nahm das alles ein bisschen Fahrt auf, aber das ist 1. zu spät und 2. nichts, was mich vom Hocker gehauen hätte. Allerdings muss ich mich da auch nochmal schlaulesen, was genau da alles geschehen ist. Am Ende kam dann plötzlich alles Schlag auf Schlag...

Stimmung und Atmosphäre sind aber zweifelsfrei gelungen. Teilweise melancholisch und friedlich, dann auch mal gruselig und düster. Auch Optik und Sound geben sich kaum irgendwelche Blöße. Beim Gameplay hat mir die Mischung zwischen Rätsel und Kämpfen gefallen. Während die Rätsel für viel Ruhe und Beschäftigung mit Umgebung gesorgt haben, waren die Kämpfe auch mal schön anstrengend und aufregend. Sowieso find ich das Kampsystem sehr gelungen, auch wenn die Gegner bis zum Ende sehr ähnlich bekämpfen sind. Aber das Gefühl bei Treffern und das Timen von Kontern ist sehr wuchtig und fast immer nachvollziehbar. Die Rätsel in der Form hätte ich in dem Ausmaße zwar nicht gebraucht, aber das ist alle mal besser als ein reiner Walkingsimulator...
Insgesamt gut, aber um wirklich genial zu sein, hätte es imo in jedem Punkt außer Optik und Sound mehr bieten müssen.
 
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Was für ein besonderes Spiel - meine Tränen sind immer noch nicht ganz getrocknet. Obwohl die Geschichte keine großartigen Überraschungen für einen bereit hält, ist man eigentlich die ganze Zeit gebannt und will einfach nur wissen wie es ausgeht. Ich war zwar irgendwann den ständigen Rätseln und Timinig-/Geschicklichkeitsspielen (auch wenn sie recht einfach sind) etwas überdrüssig, was aber auch daran liegen mag, dass ich die generell nicht so gewohnt bin - und weil ich einfach zum Ende der Geschichte wollte :D. Die Optik ist ohnehin ein Traum, aber auch der Soundtrack ist wunderschön. 9/10
 
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