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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Uncharted: The Lost Legacy

Kondensiertes Uncharted Vergnügen. Nach den trägen ersten Kapiteln zieht das Ding alle register und schickt einen auf nen insgesamt 8 Stunden Kinnladenklapptrip. Was für ein Erlebnis. Für mich aufgrund der hohen Geschwindigkeit das beste Uncharted.

Chloe und Nadine ftw.
 
Der ganze Doomsday Abschnitt ist aber, sofern ich mich richtig erinnere, nicht das reguläre Ende. Bei Sonic 3 ist nach Launch Base Schluss.

Du hast wahrscheinlich, wie von mir angeraten, Sonic3 + Sonic&Knuckles gespielt, oder?

Soweit ich mich erinnere war das nämlich die Vorraussetzung um in die Doomsday Zone zu kommen. Man musste in beiden Spielen alle Chaos Emeralds gesammelt haben.

Oder habe ich da was falsch in Erinnerung?
puh ich weiß gar nicht ob ich alle Emeralds gesammelt hab... muss wohl wenn ich dahin gekommen bin. Die hast doch nur in den Bonus Stages bekommen richtig?
 
So nachdem ich jetzt Nier Gestalt beendet habe, Ending A und B, bleibe ich ganz klar dabei, dass Automata das deutlich bessere und durchdachtere Spiel ist. Wieso ist das so? Ganz einfach, Automata macht meiner Meinung nach alles ebenso gut oder besser, zum Teil massiv besser als Gestalt.

Charakter: Ich liebe Weiss, Kaine, Emil, den König, die Königin und auch den Hauptchara aber in Automata hatte es mehr Charas die mir ans Herz gewachsen sind. Alles in allem sind beide Games TOP was das anbelangt.

Story: Beide Storys sind excelent, aber mich hat die Automata Story mehr gepackt, weil vielschichtiger und überraschender. Wie gesagt, beide Top und müssen sich in der Spielewelt vor keinem anderen Spiel wirklich fürchten. Gestalt kam nur etwas langsam in die Gänge.

Musik: Gestalt hatte meiner Meinung nach zu wenige Tracks, die deshalb zu häufig verwendet werden mussten. Die Musik war super aber ein bisschen zu repetiv. Automata hat deutlich mehr versch. Musik und alle auf absoluten Top-Level. Beide ODST aber TOP

Spielewelt: Die Welt von Gestalt hatte für meinen Geschmack zu wenig zum Entdecken, auch waren die andauernden Ladescreens für die kleinen Bereiche zum Teil etwas Nervenzehrend. Sobald man einen Spielabschitt besucht hatte hat man da auch alles gesehen. Automata kam komplett ohne Ladescreens aus und es gab Orte die ich zum Teil erst im 2. oder 3. Spielabschnitt entdeckt habe. Ich kann den Müllberg nicht mehr sehen, lol. Das Problem für mich war auch dass man bei Gestalt Dungens immer und immer wiederholen musste, während man bei Automata nur Spielbereiche wiederbesuchen musste.

Endings: Um die letzten Endings zu sehen nochmal 4 Std spielen hat jetzt nicht gerade geholfen. Das hat Automata besser gelösst mit der Kapitelwahl.

Kampfsystem: Automata killt Gestalt

Levelsystem: Automata killt Gestalt

Fischen: Automata killt Gestalt, ist aber im Grunde genommen bei beiden Titel, resp. in praktisch jedem Vidospiel unnützer Quatsch. Wieso machen die das immer wieder? :ugly:

Technik: Beide Spiele sind nicht Top, aber Automata hatte seine schönen und weniger schönen Bereiche, Charas waren TOP. Gestalt war überall nicht so toll. Nach einer gewissen Zeit hat das aber keine Rolle mehr gespielt, weil es immerhin zweckmässig war.

Animationen: Automata killt Gestalt

Das könnte man jetzt so deuten, als ob mir Gestalt nicht gefallen hat, dem ist aber bei weitem nicht so.
Nur, Automata war für mich die lockerste 10/10 seit The last of Us und eines meiner 3 liebsten Spiele aller Zeiten (Shen Mue 1+2 und The last of Us). Gestalt hab ich genossen (40Std) und möchte die Erfahrung nicht missen aber Automata bleibt klar unerreicht.

Ich denke, dass das Budget für Gestallt sehr klein war und sie halt versucht haben es so gut wie möglich umzusetzten. Meine Endwertung wäre eine 8.5/10, was ja nicht schlecht ist.

Sorry für den langen Text.

Ganz vergessen, bei Gestalt spielt man für die Endings immer wieder das gleiche, bei Automata ist der dritte Run komplettes Neuland und auch Run 1 und 2 fühlen sich aus gegebenen Gründen nicht gleich an. Auch das ist in Automata um Welten besser gelöst.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Mickey Mania auf dem Mega CD eben beendet. Ich war auf der Suche nach einem Plattformer auf dem Mega CD den ich nach Sonic CD spielen konnte. Bin nach einiger Suche auf diesen Titel gestoßen. Muss gleich sagen dass das Spiel eine wahre Freude ist. Hier verfolgt das Spiel ein ganz neues bzw anderes Prinzip. Man rennt nicht einfach nur durch die Level, sondern man spielt hier einzelne Cartoons nach. Man startet im Cartoon / Level Steamboat Willi. Der Comic der Mickey das erste mal auf den Schirm gebracht hat. Auch ist das Level wie der Cartoon in Schwarz weiß gehalten. Absolut fantastisch. So geht es dann weiter. Es folgen Level wie "The Mad Doctor", "The Moose Hunter", "The Lonesome Ghosts", oder "Mickey and the Beanstalk". Am Ende jedes Levels findet / rettet man die Mickey Version aus dem jeweiligen Cartoon. So geht es weiter bis es zum Final Boss, ich nenn ihn mal hier Kater Carlo, wie ihn wohl viele kennen.

Doch anstatt ihn einfach zu bekämpfen muss man hier in seiner ersten "Form" verschiedene Punkte im Raum erreichen die dann die vorher befreiten Mickey's triggert die dann Carlo in einer kurzen Cartoon Sequenz Schaden zufügen. Absolut einmalige und super umgesetzte Version. Man muss ständig schmunzeln und erinnert sich dabei daran wie man früher diese Serie verfolgt hat. Seine zweite Form ist dann "normales" kämpfen. Insgesamt ist das Spiel eine Pracht, jedes Level fühlt sich an als sei man im Cartoon, die Details, Gegner, Level, alles ist dem nachempfunden und ist einfach schön. Die Musik ist genauso meisterlich. Auch hier entdeckt man viele Referenzen zu den Serien. Dadurch dass das Spiel auf einer CD läuft ist der Sound klar, deutlich und für damalige Verhältnisse wummernd.

Zwei kleine Markel gibt es trotzdem. Zuerst die Schwierigkeit. Insgesamt ist das Spiel doch sehr überschaubar und einfach doch einige Stellen werden plötzlich unnötig schwer und frustrierend. Da muss man schon sehr oft probieren bis man sie dann schafft und der Schwierigkeitsgrad wieder auf "normal" fällt. Wirkt leicht unausbalanciert. Zweiter kleiner Kritikpunkt ist das Ende. Ich dachte das man als Ende wenigstens eines kleines animiertes Outro zeigt aber alles was man bekommt ist der von mir gezeigte Text. Sehr sehr schade und ernüchternd. Beim Abspann hüpfen zwar noch die Gegner durchs Bild aber als Outro bei so einem Spiel nur ein Text zu bringen ist echt wenig.

Trotz allem ist das Spiel eine klare klare Empfehlung für jeden der sich einfach mal an die guten alten Mickey Cartoons erinnern und sie erleben will. Wunderschön.
 
Hellblade (PS4)

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Ich habe es jetzt endlich nachgeholt. Es ist das wichtigste, aber nicht das beste Spiel des Jahres.

Meinen größten Respekt und höchste Anerkennung hat Ninja Theory in zweierlei Hinsicht:
Zum einen ist Hellblade trotz der geringen Mitarbeiterzahl ein audiovisuelles Meisterwerk: Der 3D-Sound mit Kopfhörern ist absolute Pflicht, eine neue Referenz des immersiven Erlebens und mehr noch als die visuellen Methoden DER elementare Ankerpunkt für das "Präsentieren" psychotischer Zustände. Dazu kommt ein hervorragender Soundtrack und eine unheimlich gute Geräuschkulisse.
Die Grafik trägt ebenfalls ihren Teil dazu bei, Senua und ihre verzerrte Umwelt spürbar zu machen. Besonders die Gesichtsanimationen von Senua sind top-notch. Im Detail zeigen sich in der Umgebung zwar grafische Schwächen, diese werden aber mit famosen Lichteffekten und Bildfiltern gut ausgeglichen. Und für so ein kleines Team an Entwicklern kann man für das Gesamtwerk nur den Hut ziehen.

Zum anderen finde ich es, gerade nach Sichtung des beiliegenden Making-Ofs, fantastisch, wie viel wissenschaftliche und menschliche Sorgfalt in die Umsetzung von psychischen Erkrankungen geflossen ist. Dieses Thema dann wiederum in ein Videospiel zu übertragen, ist sehr mutig. Vor allem aber hoffe ich, dass Hellblade ein Signal an andere Entwickler da draußen ist, welches Potenzial in diesem Medium nach wie vor steckt, wenn man es nicht ausschließlich als leichtes Unterhaltungsmedium, sondern als Kommunikationsmedium versteht, das sich unbedingt (!) auch an unschöne, intime und problematische Themen heran trauen muss (ja, auch wenn es dem wirtschaftlichen Erfolg Risiken bereitet).
Was ich bezüglich Hellblade viel zu wenig lese, ist der Begriff "Horror". In gewissem Maße ist Hellblade nämlich für mich genau das: ein Horror-Spiel, das einen audiovisuell in dunkle und teils schwer auszuhaltende Umgebungen wirft und den Spieler in fürchterliche psychische Abgründe blicken lässt.

So mächtig das Videospiel auch ist, weil es uns die Kontrolle gibt und damit eine ganz andere Immersion in das Thema ermöglicht, als es eine Rezeption als passiver Zuschauer eines Films je könnte, so schwierig erweist es sich letztlich, die Kontrolle und damit das "Gameplay" nicht zu vernachlässigen. Entweder man verzichtet bewusst und komplett darauf, um den Fokus des Spielers endgültig und ausschließlich auf den Inhalt zu lenken (Stichwort: Walking-Simulatoren, die für sich dann auch funktionieren), oder man versucht den Spieler neben dem Inhalt auch darüber abzuholen. Hellblade versucht zweiteres, schafft diese Symbiose aber nicht perfekt, da eben jenes Gameplay, das es von einem reinen Walking-Simulator abhebt, auf Dauer bemüht wirkt und den "Flow" des Inhalts nicht unterstützt, sondern hemmt.

Und da sind wir letztlich bei den Kämpfen und (Runen-)Rätseln: Die Kämpfe sind an und für sich erstklassig inszeniert, machen spielerisch Spaß und sind gerade während der hervorragenden Bosskämpfen sehr intensiv. Nur verlangt eine solche Mechanik auf Dauer etwas mehr Abwechslung; gerade in der zweiten Hälfte des Spiels "stoppt" Hellblade den Spieler mit nicht enden wollenden Gegnerwellen des immergleichen Typs, die man in der ersten Hälfte bereits auswendig gelernt hat. Entweder hätte es mehr Gegnervielfalt oder aber einen dezenteren Einsatz der Kämpfe gebraucht. Darüber hinaus sind Kampfsituationen oftmals durch das Level- und Grafikdesign schon vorab erkennbar; auch hier hätte ich mir mehr Abwechslung und ein paar überraschende Situationen gewünscht.

Ähnlich repetitiv wie die Kämpfe fallen die Rätsel aus: Zwar wird im Making-Of erklärt, dass die Rätsel bisweilen die Muster in einer für sich realen Umgebung fokussieren sollen, welche psychisch Kranke in ihren Halluzinationen, Illusionen und Wahnvorstellungen erkennen, nur ist das spielerisch auf Dauer weder eine Herausforderung, noch ein stimmiges Element, um den Inhalt spielerisch voranzutreiben. Im Gegenteil: Gepaart mit dem doch arg langsamen Umherlaufen (und Backtracking) wirken die Rätsel bisweilen eher als Lückenfüller und Blocker, um u.a. den Monologen und Erzählungen ihren Freiraum zu geben.

Damit komme ich zum letzten Kritikpunkt: den "Audiologs" und der nordischen Mythologie. Denn so mutig und wichtig ich die Thematik finde, so uneins bin ich mit mir über das Spiel hinweg gewesen, ob ein derartig fantastisches und historisch so weit für den Spieler zurückliegendes Setting die richtige Wahl war, um ihn mit einem heute noch aktuellen Krankheitsbild zu konfrontieren. Ich bin generell kein Fan von Audiologs, egal in welchem Spiel, und in Hellblade bestehen sie zu einem Großteil aus einer Enzyklopädie aus nordischen Sagen, Helden und Mythen, die der Spieler zusätzlich zum ohnehin schon komplexen Thema verarbeiten und einordnen muss/darf. Das Zusammenspiel hat für mich (!) nicht so richtig funktioniert, aber das ist meine rein subjektiver Geschmack, der wiederum bei jedem anders ist. Grundsätzlich finde ich es nämlich gut, dass Ninja Theory damit indirekt darauf hinweist, dass psychische Erkrankungen keinesfalls erst ein Phänomen unserer heutigen Gesellschaft sind.

Kurz: Tolles und immens wichtiges Spiel für die Zukunft. Inhaltlich und audiovisuell herausragend und mutig. Ein paar Schwächen im Gameplay und in gewissen Spieldesign-Entscheidungen zeigen aber, dass es auch nach Hellblade noch inhaltliches und spielerisches Potenzial gibt. Hellblade ist gerade deshalb ein Augenöffner, der hoffentlich nicht nur die Armeen von Helheim in Bewegung setzen wird.

8/10
 
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Bonk's 2 . Bonk's Revenge auf der PCE gerade beendet. Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen. Es ist ein solider Plattformer der die Schwächen seines Vorgängers ausmerzt. Die Trefferzonen der Boss Gegner sind nun viel klarer und besser, man überlegt nicht ewig rum wo man Schaden zufügen kann. Die Grafik ist auch stark verbessert, Boss Gegner sind clever und schön designt, Level machen Spaß, Sound passt auch insgesamt. Gibt eigentlich nicht viel auszusetzen. Es erfindet das Rad nicht neu aber für das was es sein will ist es ein empfehlenswerter Teil.
 
Gestern Horizon Zero Dawn nach knapp 60 Stunden beendet. Positiv überrascht war ich von dem Kampfsystem. Ich habe mich zwar fast ausschließlich mit dem Bogen bewaffnet den Maschinen gestellt, aber auch die anderen Waffen sind besonders bei größeren Gegner hilfreich und bringen ein bisschen Abwechslung in den Kampf hinein. Das Design der Maschinen muss ich hier nochmal hervorheben, hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist dann natürlich die Spielwelt, egal ob Wüste, Wald oder verschneite Berge, alles sieht einfach nur wunderschön aus :liebe:
Leider war die Story für mich die größte Schwäche von Horizon. Sie wollte nie so wirklich in Fahrt kommen und versteckte sich hinter etlichen Notizen, Audiodateien und Hologrammen, die irgendwann nur noch ermüdend waren. Die Nebenquests waren zwar teilweise ganz nett, nur das ständige Spurenlesen hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau, denn Spaß hatte ich mit Horizon: Zero Dawn auf jeden Fall.
Ein bisschen was zum Sammeln und ein paar Quests habe ich noch vor mir, aber ich freue mich jetzt schon auf Frozen Wilds :)
 
Hab den ersten Teil nicht gespielt und hab mir deswegen vielleicht etwas anderes erwartet. Wollte als Cowboy bisschen durch den Westen reiten, Leute überfallen und Geschäfte plündern. Hat sich dann aber als ne Jagd nach nem Schatz mit übernatürlichen Blödsinn und bisschen Liebesgeschichte entpuppt. Hat aber trotzdem Spaß gemacht, vor jeder Mission die Wahl welchen der beiden Protagonisten man spielt und die spielen sich dann auch wirklich unterschiedlich. Hat für etwas Abwechslung gesorgt. Mit einer anderen Erwartungshaltung wäre ich am Ende sicherlich überzeugter gewesen. Aber wir sind uns denke ich alle einig, dass wir mehr Wild West Spiele brauchen.

Mal wieder so ein Spiel, das ich mit meiner Freundin durchgespielt habe. Ist allerdings kein Spiel, sondern ne Visual Novel. Was mir hier sogar gefallen hat, war dass die Entscheidungen, die man trifft, wirklich auch Auswirkungen auf die Geschichte haben. Falls es jemanden interessiert, es wird hier das Märchen Cinderella (Aschenputtel) mit einigen Abwandlungen erzählt.

Ich wollte mir das Spiel ja eigentlich nie kaufen, weil mich der Zukunftsmist bei CoD (vor allem im MP) nicht interessiert. Hab dann aber immer wieder gelesen, dass die SP Kampagne wohl wirklich was taugen soll und hatte es seitdem auf dem Radar. Jetzt also mal günstig gekauft und ich hatte wirklich meinen Spaß damit. Ist ein schönes Sci-Fi Spiel geworden und hätte als neue Franchise sicherlich nicht so viel Kritik einstecken müssen, wie es als neuer CoD Ableger getan hat. Die Story ist kein kompletter Mist (eher im Gegenteil), es sieht (v.a. in den Cutscenes) gut aus und das Gameplay geht gut von der Hand. Gibt auch Nebenmissionen und da hab ich sogar alle mitgenommen, weil es mir einfach Spaß gemacht hat. Hab das Spiel auf Veteran gespielt und der Schwierigkeitsgrad war recht gut ausgewogen. Auf einem niedrigeren SG hätte ich mich aber definitiv unterfordert gefühlt.
 
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Gestern für 6,99 € im PSN geholt und innerhalb einer Stunde durch / alle Trophies geholt. Das Spiel kannte ich eigentlich nur aus der ASM Ender der 80er / Anfang 90er, der Test hat mich damals so fasziniert da die Grafik damals einfach unglaublich gut aussah- NeoGeo halt- damals die Masterrace:grins:.
Das Spiel selber ist halt ein typischer Arcade Vertreter- Sauschwer und wenn ich überlege das jedes Continue am Automat 1 Mark gekostet hätte:ugly:. Vom Spielprinzip ist es ähnlich wie Cabal oder Operation Wolf- die beiden würde ich auch gerne nochmal zocken:?.
Naja, war aber ein schöner Nostalgie Trip und ich habe es endlich mal gezockt!
 
Gestern Prey nach 35 Stunden beendet. Spannendes und liebevoll designtes Spiel, das mir sehr viel Freude und Spielspaß gebracht hat. Besonders hervorzuheben wäre die durchdachte Geschichte. Fast jedes Besatzungsmitglied findet darin Platz und wer die (hier mal interessanten) Audiologs und emails aufmerksam liest, dem eröffnet sich eine komplexe und glaubwürdige Hintergrundgeschichte, die dem Untergang der Weltraumstation vorausging. Etwas nervig kann das Backtracking werden, insbesondere im letzten Fünftel des Spiels und vor allem dann, wenn man sich um diverse Nebenaufgaben kümmert. Ein weiterer Störfaktor sind dabei die langen Ladezeiten zwischen den einzelnen Gebieten. Darüber hinaus lebt das Spiel von den vielen unterschiedlichen Herangehensweisen, die einem fast jede Situation bietet. Es gibt fast immer alternative Herangehensweisen, um eine Herausforderung zu meistern. Schleichwege, das Nutzen unterschiedlicher Fähigkeiten oder herumliegender Gegenstände oder das Anwenden roher Gewalt im richtigen Moment. Der Skilltree ist äusserst reizvoll angelegt und die Suche nach den dafür nötigen Neuromods motiviert das ganze Spiel hindurch.

9/10
 
Syberia 3

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Achje, ich würde das Spiel gerne weiterempfehlen. Aber ich kann es einfach nicht. Wer die Geschichte von Syberia 1 und 2 mochte, der findet hier eigentlich alles für eine tolle Fortsetzung. Die Grafik gefällt mir, das Design auch, die Musik ist wundervoll und die Charaktere sind mir ja ans Herz gewachsen. Sonst hätte ich das Spiel ja gar nicht in Betracht gezogen. Es schafft es auch immer wieder einen in eine völlig andere, herbe Welt zu ziehen.

Aber technisch. Technisch ist das Spiel einfach schwach. Das Synchro ist imo unglaubwürdig, nur Kate und Oscar sind überzeugend. Lippensynchron ist das Ganze auch nicht. Aber das wäre gar nicht das Problem. Die Steuerung ist so hakelig, dass einzige Rätsel gar keinen Spaß machen. Man kämpft mehr mit der Maus, als mit dem Rätsel selbst. Das Bewegen der Figur ist ebenfalls müßig. Aber damit hätte ich vielleicht auch noch leben können, aber das Ende......Boah, nee, das geht überhaupt nicht. Saß ich bei Syberia 2 noch emotional vor dem Bildschirm und habe Hans noch hinterher gewunken, ist das hier einfach unbefriedigend. Klar auf einen weiteren Teil ausgelegt, der wegen der schwachen Verkaufszahlen nie erschienen wird. So geht eine eigentlich sehr eigenständige Serie unwürdig dem Abschluss entgegen.

4/10 Nur für beinharte Fans empfohlen, und dann auch nur im Angebot. Ich kann niemandem raten den Vollpreis zu zahlen.
 
Transformers Devastation gerade durch gezockt. War klasse. Hab ca 5 Stunden gebraucht und es mit Prime durchgezockt. Ich mag solche Spiele bei denen man einfach den Kopf ausmachen und genießen kann. Spiel war auch nicht schwer, bin nur 2 oder 3 mal gestorben. Grafik passt irgendwie auch und der Kampfstil ist schnell und einfach zu lernen. Es kommt natürlich nicht an Bayonetta ran da es doch hier recht schnell repetitiv wird aber das ok. Viel Sammelkram gibt es auch was schon motivieren kann das noch mehrmals durch zu zocken. Ende bzw Abspann waren cool gemacht und lassen auf einen zweiten Teil hoffen. Wer von Transformern ist kann und sollte das Spiel zocken.
 

War nice. Story hat Spaß gemacht und ich hatte zumindest das Gefühl, dass meine Entscheidungen etwas ausgemacht haben. Das Spionage Setting an sich hat mir einfach gut gefallen und die Dialoge waren interessant und stellenweise ganz witzig. Allerdings fand ich das Dialogsystem etwas doof. Da kamen dann auf einmal Aussagen, die ich so überhaupt nicht treffen wollte. Das Gameplay an sich war eigentlich ganz ok, wenn man nicht gerade viel schießen will. War nur leider mit M&T fast unspielbar (Kamera an sich und das Interface war überhaupt nicht für M&T angepasst) und ich bin dann auf Controller ausgewichen. Schönes Spiel mit Ecken und Kanten.
 
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Slain! Back from Hell
vorhin beendet. Das Spiel ist einfach geil. Setting und Grafik haben mich voll begeistert und passen sehr gut zusammen. Auch finde ich sehr gut das man sich hier kein Kopf um Leveln, neue Waffen oder Skill Punkte machen muss. Man hat seine Standard Waffen und Angriffe und damit "muss" man auskommen. Aber das völlig ok und passend gemacht. Man kann sich so von Anfang an voll auf die Gegner und Level kontrollieren die allesamt sehr fair aber schwer designt sind. Die Savepunkte in den Leveln sind gut gesetzt und vorallem die Steuerung ist tight. Wenn man stirbt ist es immer die eigene Schuld und ich habe oft lange an einigen Bossen gesessen woran aber immer ich Schuld war. Das Game ist nie unfair sondern bietet den perfekten Spagat zwischen fair und schwer.

Zwei kleine Kritikpunkte hab ich trotzdem. Zuerst der Schwierigkeitsgrad der Bosse. Während die ersten Bosse doch Recht fordernd sind sind einige doch recht simple. Der Golem der mit der Fledermaus fällt mir da ein. Sehr einfach der Boss während andere doch schon knackig sind. Entweder liegt das daran das ich das Spielprinzip bis dahin schon voll verstanden hatte oder es liegt wirklich einfach am Design. Zweiter Kritikpunkt sind die Texte. Generell ist die Story sehr platt, die Texte die die Story voran bringen sollen sind doch arg platt. Auch nervt es wenn man nach dem 50. Tod bei einem Boss immer wieder den selben Text weg klicken muss bevor man endlich kämpfen kann. Hätte gereicht wenn man den Text der Bosse beim ersten Versuch gelesen hätte und dann wäre gut gewesen. Kleines Detail aber ärgerlich.

Sonst ist das Ding wie gesagt eine volle Empfehlung. Es macht einfach Bock und befriedigt ungemein wenn man durch eine Stage und dann den gesamten Spiel durch ist.
 
Ich habe zuletzt Resident Evil Zero durchgespielt und Rang S gemacht OH MEIN GOTT ich freue mich so! Okay ohne scheiß ich habs drei mal durchgespielt für den ersten Durchgang habe ich über 10 Stunden gebraucht. xD Paar schöne Trophäen bekomme, ich freue mich voll. :D

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Ich liebe Resident Evil aber eigentlich bin ich total scheiße in Resident Evil, bei Resident Evil Remake mit Chris verrecke ich am ersten Zombie auf normal. ^^
 
Oxenfree

Wow.

wowowowowowow.

Für mich eines der mitreißendsten Spiele der letzten Zeit, mit einer Atmosphäre zum Schneiden. Hätte nicht gedacht, dass mich ein 2D-Spiel dermaßen immersiv mitnehmen kann.
Gerade da es ein recht kurzes Erlebnis ist, sollte man das wirklich gespielt haben. Also spätestens wenn man das mal in einem Sale sieht: spontan mitnehmen, unvoreingenommen rangehen und dieses Meisterwerk spielen.

Und jeder Fan von Suspense/Mystery ala Akte X, Twin Peaks und Konsorten und wer auf Mindfuck-Storys steht: nicht auf einen Sale warten, sondern JETZT zugreifen.

Für solche Spiele bin ich froh, dass die Indie-Szene floriert. Solche Erlebnisse würden in einem AAA-60€-Rahmen nie und nimmer funktionieren. Aber solche Spiele sind es, die das Medium VIdeospiel weiterbringen.
 
The Legend of Zelda - Breath of the Wild [NSW]

Es war ein nicht ganz harmonischer Start den dieses Zelda und ich hatten bei der Enthüllung auf der E³ damals, zum einen gefiel mir der Grafikstil, zum anderen aber hatte ich Sorge ob denn das veränderte, an Zelda I angelehnte Gameplay noch dem entspricht was für mich ein Zelda ist. Es war auch kein ganz harmonischer Start als ich das Spiel dann zum ersten mal angeschaltet habe, ich benötigte mehrere Stunden um mich an die neuen Gegenbenheiten anzupassen, keine stringente Linie mehr, keine Herzen von Gegnern mehr, tu was du willst, wir geben dir max. ein par Knochen wo du hingehen könntest, der Rest liegt an dir. Immer wieder dachte ich an 2006 zurück, wie mich Twilight Princess auf der Wii in seinen Bann zog und für mich Zelda neu definierte. Breath of the Wild ist so nicht, das wusste ich auch vorher.

Doch nach dem ich mich an die Dinge gewöhnt hatte [und den Pro Controller gekauft hatte], was schon länger dauerte, erst beim vierten Titanen, zog mich die Welt mehr und mehr in seinem Bann. Nach dem vierten Titanen fühlte ich mich bereit dazu die Welt einfach nur zu erkunden, und oh Gott habe ich das getan. Stundenlang bin ich einfach nur durch die Landschaft gelaufen und habe Schreine oder Kroks gesucht, alle möglichen komischen Erscheinungen auf der Karte untersucht und die Atmosphäre von Hyrule eingeatmet. Einen Freitag war es so extrem das ich Nachmittags um 15.00 Uhr anfing, 18.00 Uhr etwas gegessen habe und dann weiter bis 2.00 Uhr Morgens gespielt habe. Immer endeckte ich etwas wo ich "noch schnell mal" hin wollte und konnte nicht aufhören. So gesehen hat mich das Spiel mehr als nur in seinen Bann gezogen sobald mein Erkundungsdrang geweckt war [allerdings waren die "Belohnungen" dafür teils etwas ernüchternd]. Jetzt mag man denken das dieses Spiel für mich eines der 10 besten aller Zeiten ist, das ist es nicht. Es ist ohne Frage ein absolut tolles Spiel, ein Must-Play für jeden Wii U- oder Switch-Besitzer, aber dennoch bin ich letztendlich nicht komplett begeistert.

Neben einigen Kleinigkeiten [bspw. das viel zu schnelle Zerbrechen aller Waffen oder dem nicht möglichen Klettern bei Regen] gefiel mir z.B. das Kampfsystem nicht ganz, auch der Grafikstil ist es wie ich finde nur teilweise gelungen [deutlich mehr als Skyward Sword zwar, aber dennoch sind manche Gegner oder Wesen imo relativ schlecht gezeichnet worden, die Welt ansich dagegen ist sehr gut], eine Story ist ja praktisch nicht vorhanden, und die Welt ist viel zu wenig bevölkert. Vier Dörfer und eine "Stadt" die nicht größer ist als die Dörfer und ansonsten gähnende Leere. Was mir persönlich aber fehlte waren größere Dungeons, die vier Titanen sind bestenfalls als Minidungeons zu bezeichnen, statt der 120 Schreine [die teils wirklich sehr toll durchdacht waren] hätten es vieleicht auch 100 getan und die Arbeit die in die 20 restlichen floss eher für vier weitere, aber bedeutend größere Dungeons genutzt werden sollen.

Natürlich ist es eine Frage der persönlichen Präferenz, und ich werde niemanden widersprechen der Breath of the Wild [welches aber doch eher Sidequests in the Wild genannt werden sollte ;) ] als bestes Zelda sieht, aber für mich ist es am Ende doch "nur" ein sehr sehr gutes Spiel. Es war absolut richtig von Nintendo nach Skyward Sword die Zelda-Formel zu überarbeiten, sie sind halt den Weg gegangen der nicht ganz der meine wäre, aber einen komplett falschen sind sie für mich auch nicht gegangen. Wie gesagt gibt es hier und da Kleinigkeiten die mich etwas gestört haben, aber es gibt vieles, sehr vieles was das Spiel richtig macht. Wie viele Stunden ich es gespielt habe weiss ich nicht da meine Switch es komischerweise immer noch nicht anzeigt, aber es waren sehr viele [100nochwas Schreine, keine Ahnung wie viele Kroks]. Ob ich noch ein weiteres Zelda in diesem Stil bräuchte weiss ich nicht direkt, aber sollte das nächste Zelda den Weg weitergehen werde ich dennoch nicht nein dazu sagen. Aber das nächste mal bitte mit etwas herausfordernder letzten Stufe beim Endgegner, die war hier etwas unwürdig.

4/5
 
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Final Fantasy 12: The Zodiac Age

Feines Spiel mit fantastischem Kampfsystem.
Von der Story hab ich allerdings kaum was mitbekommen, also war die wohl nicht sonderlich gut.
Auch die Charaktere waren über das ganze Spiel hinweg extrem blass, in etwa auf dem niedrigem Niveau wie bei Teil 15.
Der Rest war aber durch und durch in der oberen Liga anzuordnen.
Jeder der FF mag sollte unbedingt mal reinschauen.
 
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