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Man spielt den Kopfgeldjäger Silas Graves, der in einem Pub bei ein paar Whiskeys seine Geschichten zum Besten gibt. Und in eben jenen Geschichten übernimmt man die Rolle Silas, während er im Hintergrund erzählt. Im Laufe des Spiels trifft man dann auf verschiedene bekannte Western-Verbrecher, wie zum Beispiel die Dalton-Brüder und versucht ihnen den Garaus zu machen. Die persönliche Rache an den Mördern seiner Brüder bildet den roten Faden der Geschichte und verknüpft die verschiedenen Episoden, acht an der Zahl, miteinander.
Die Spielmechanik ist sehr Arcade-lastig. Man läuft durch die Level und erschießt einfach alles, was sich bewegt. Klingt jetzt erst mal lahm, wurde in den 6,5h allerdings nie langweilig. Nebenbei sammelt man für jeden erledigten Gegner XP, die sich je nach Art des tödlichen Treffers, wie Kopfschuss, Long Shot etc., sowie der Kombo, die man erreicht, erhöhen. Diese XP können in insgesamt drei Skill-Bäume investiert werden. Dabei kann man das Spiel etwas an sein Spielverhalten anpassen. Ob man lieber das Rifle nutzt und die Gegner aus der Entfernung ausschaltet, oder lieber zur Shotgun greift und in den Nahkampf geht, bleibt einem selbst überlassen.
Die Story war sehr unterhaltsam, gut erzählt und man wollte einfach wissen, wie es weiter geht. Auch die Twists waren kaum vorhersehbar. Vorwissen aus anderen Call of Juarez Teilen wird nicht vorausgesetzt, da es sich um ein Standalone mit komplett eigenständiger Geschichte handelt.
Neben dem Story-Modus gibt es auch noch einen Arcade- sowie einen Duell-Modus, die ich aber beide (noch) nicht angespielt habe.
Sehr zu empfehlen, vor allem für Western-Fans.

Klasse und ein Muss für jeden der nur ein bisschen was mit Western anfangen kann.
