Da komme ich ja gerade passend.

Hab über das Wochenende Experiment #1 in Form von
Bayonetta ebenfalls durchgespielt. Und nein. Einfach nein. Das Gameplay an sich, die Cutscenes, die wenige Abwechslung neben den Kämpfen, hat mir nicht zugesagt. Zwischenzeitlich gab es einige brauchbare Momente und Himmel/Hölle-Thematik kann interessant sein, aber das letzte Drittel hat es übertrieben. Ich stehe allgemein nicht auf Bossfights und die Kampagne besteht quasi nur daraus. Die interessanten Sprung- und Zeitpassagen waren viel zu wenig. Und diese Fahrzeugmissionen auf dem Motorrad oder der Rakete. Viel zu hektisch und zu lang. Ich dachte erst, dass ich irgendwas triggern muss, damit es aufhört, wie zum Beispiel der ewig fahrende Zug im alten Tomb Raider. Die letzten Kapitel waren mehr Gehänge und Gewürge als alles andere. Der Finalboss? Nein, im Epilog muss nochmal einer kommen. Und dann nochmal draufhauen. Nichtmal in den Credits hatte man seine Ruhe.
Aber jetzt habe ich es selbst mal gespielt. Vereint so ziemlich alles, was ich nicht mag, das schaffen auch nur Japaner. Unterm Strich wohl nicht ganz so schlimm wie befürchtet, aber mehr als 2.0 kann ich nicht geben, wenn ich die Skala ausnutzen und nichts beschönigen soll. Da scheinen DmC und God of War die wesentlich interessanteren Genrevetreter zu werden.