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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gerade Wolfenstein durchgespielt! Top Game! Hier stimmt ne ganze Menge! Extrem stimmige Produktion! Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, die Macher hatten auch ihren Spaß dabei.
Auch für Leute wie mich, die Ego-Shooter normalerweise links liegen lassen, eine schöne Spielerfahrung ohne größere Hindernisse. Spielt sich einfach gut durch und die Story, so bescheuert sie auch ist, treibt einem permanent voran.

9/10
 
Ich würde mir das für deine erste Nextgen-Konsole aufheben. Hab mir mal nen Grafik-Vergleich angeschaut, zwischen Ps3 und Ps4 und nee, auf Oldgen würde ich das nicht gerne zocken wollen.
 
donkey-kong-country-tropical-freeze-walkthrough.jpg


Nach 6 Monaten ENDLICH beendet. Ich wollte kein Spiel in diesem Jahr mehr durchspielen als das hier. 12 1/2 Stunden vollgepackt mit Schreien und Frustration. Aber nie unfair. Trotzdem will ich es nie wieder sehen. :O_o:

Ansonsten ähnlich wie Mario U ein gelungener Plattformer. Schön anzusehen & noch schöner anzuhören. Präzises Gameplay, nette Levelideen, technisch sauber. Innovationen gibts hier keine aber wer ein gutes Jump N Run sucht kann hier bedenklos zugreifen.

8/10.
 
The_Evil_Within_boxart.jpg


Ich mach mal ne Pro/Contra Auflistung:

+ Ziemlich intensives Spielerlebnis
+ Packende Atmosphäre
+ Abwechslungsreiche Locations
+ Einige stark inszenierte Momente
+ Großer Umfang
+ Faire Checkpoints
+ Cooler Antagonist
+ Sound & Soundeffekte

- Viel zu viel Trial & Error
- Einige frustrierende Passagen
- Schwarze Balken führen oft zu fehlender Übersicht & Kameraprobleme
- Story/Charaktere bleiben bis zum Ende ziemlich blass
- Technisch einige Probleme
- Relativ wenig Gegnertypen
- Deutsche Synchro großteils unfreiwillig komisch
- Nerviges Ressourcenmanagment

Fazit: Evil Within ist wie ein Schmerz der sich bis zum Ende durchzieht. Wer sich darauf einlässt und kein Problem hat ständig draufzugehen kann ich das Game empfehlen. Der Rest lässt es bleiben oder zockt auf easy. Trotz der vielen Schwächen war Evil Within ein Game das ich nicht bereue durchgespielt und gekauft zu haben. Mit Sicherheit ein Game das mir noch länger im Gedächtnis hängen bleibt.

7/10
 
Metal Gear Solid Peace Walker HD

Ich weiß nicht...es gibt viele plus und viele Minuspunkte. Im Minus Bereich wäre da:

*das nervige zwangsgrinding. Um die endbosse zu bezwingen, also alleine brauchst du den stärksten Waffenshit. Beim ersten mal durchspielen weiß man ja Nicht wann wo welcher endboss kommt. Wenn man nicht von Anfang an auf raketenwerfer, Logs etc, hinarbeitet muss man bekannte Missionen wiederholen...

*die Technick. Für ein PSP Titel sicher ganz gut aber auf einem TV bemerkt man die wiederholenden Texturen, die dann schwach sind.

*das leveldesign ist viel zu linear. Teilweise ist selbst Gears offener. Es gibt nur recht wenig alternativ Wege und das fehlende kriechen macht es auch nicht besser.

Im Plus Bereich wäre allerdings:

*Sucht erregendes Basen Management . Mir hat es,echt gefallen zu sehen wie die Basis blüht und gedeiht, wie ich immer mehr Waffen, Essen etc. entwickelt habe und wie meine Armee wuchs.

*das MGS für zwischen durch, war cool einfach mal ne 5 Minuten Mission zu machen. Wäre echt perfekt für einen Handheld :gerri:

*Die Story. Sie ist gut, hält bei Laune und die cutscenes sind dank dem Zeichen Stil echt fett.

Oft war es anstrengend weiterzuspielen, oft machte es Spaß imo das perfekte Durchschnittsspiel. Die Hälfte wurde versaut der Rest ist gelungen:

2,5/5. Mit mgs Bonus und dem Kudos für den Versuch ein Mobiles MGS Game zu machen 3/5
 
Borderlands the Pre-Sequel (Nisha, Mainstory)
PC, Ultra Grafik

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Lange war ich auf ein Spiel nicht mehr so heiß wie auf Borderlands the Pre-Sequel (i.F. tPS). Die Vorgänger gehören zu meinen absoluten all-time Favorites, werden von mir immer und immer wieder angefasst und ich habe zwischenzeitlich wohl mehrere 100h mit diesen Spielen zugebracht.

Ich werde in diesem kurzreview immer wieder kleine Zitate aus Spieletests und aus dem KT bringen, die ich sehr treffend fand - also entschuldigt das, und nehmt das nicht als Faulheit meinerseits ;)

tPS spielt sich wie ein echtes Borderlands. Ja, es ist "mehr vom gleichen" und zwar so, dass es sich häufig wie ein DLC anfühlt. Das ist für mich aber als Borderlands Fan eher positiv als negativ, denn die Einstellung "Never change a running System" gefällt mir deutlich besser, als auf Teufel komm raus etwas völlig neues zu bringen, was u.U. dann schlechter funktioniert als die grandiose Spielmechanik, die mir so viele schöne Stunde beschert hat am ende verschlimmbessrt. Nach wie vor bewegt man sich durch eine witzige, völlig überzogene Comicwelt und ballert und lootet was das Zeug hält - thats pretty much it.

Auch an der Grafik hat sich nicht viel zu den Vorgängern getan. Hier und da wirkt mal eine Textur etwas detailverliebter und schärfer und hier und da sind die Beleuchtungseffekte vielleicht etwas moderner und bombastischer und wilder - das wars aber schon. Dadurch bleibt aber sichergestellt, dass das Spiel kein wilder next gen Resourcenfresser ist und man fühlt sich als Borderlandsspieler sofort wie zuhause. Die Grafik ist also für mich kein Kritikpunkt - im Gegenteil: auch hier bekommt der Spieler eine toll gemachte Fortsetzung, die nicht aus der Rolle fällt. Ansich war ich sehr begeistert, was die Entwickler aus dem eigentlich recht langweiligen Setting - nämlich einer kargen, fast leblosen Mondlandschaft herausgeholt haben und wie liebevoll viele Levels gestaltet wurden, auch wenn die grafische Gestaltung nicht immer an den Vorgänger (vorallem an die DLCs) heran reicht.

Kleine, zur Umgebung passende Neuerungen in der Spielmechanik, wie z.B. das haushalten mit dem Sauerstoff, und die geringere Anziehungskraft bringen tatsächlich auch hier und da etwas frischen Wind in das Spiel. Im Gegensatz zu eingen anderen Meinungen finde ich die Spring/Fallgeschwindigkeit nicht zu langsam und nur selten ist das rennen durch die Levels aufgrund der Anziehungskraft zu träge. Ich meine auch gefühlt zu haben, dass sich die Levels in Anziehungskraft und Bewegungsgeschwindigkeit merklich voneinander unterscheiden - und zwar mehr als nur das digitale on/off, sondern tatsächlich in Abstufungen, was für mich zu einem sehr interessanten Spielgefühl geführt hat. Lediglich die Jump Pads fand ich etwas stark in die Welt gekünstelt, die wenigen Jump&Run Einlagen waren zum teil etwas nervig und ansich hat mich das an Mechaniken aus den 90ern erinnert (QuakeIII z.B.), die heute etwas angestaubt wirken.

Die Mainstory fügt sich Nahtlos in zwischen Borderlands und Borderlands 2 ein. Man trifft alte Bekannte und erlebt den Aufstieg von Handsome Jack. tPS füllt somit die große Lücke in der Borderlands Geschichte und gibt dem Spieler viele Antworten auf Fragen die aus BL2 entstanden sind, ohne für mich merkliche Storyschnitzer zu bringen. Mit knapp 20h Spielzeit für die Mainstory ist man mit tPS auch zunächst mal so gut versorgt wie man das aus den Vorgängern kennt. Die Kritik nur ein großer DLC zu sein, ist für mich damit auch endgültig vom Tisch, denn man bekommt Tatsächlich ein Vollpreisspiel mit Vollpreisstory fürs Geld.

Trotz allem habe ich noch deutlich mehr Kritik an tPS als nur die Quake III Jump Pads:
Den Witz und die coolen Charactere aus den Vorgängern habe ich bei tPS weitestgehend vermisst. Zwar sind die Sprüche von Jack und vereinzelt auch den anderen NPCs wirklich wiedermal der typische Borderlands Humor, den wir alle so lieben, aber so umfassend cool, unerwartet und witzig wie in den Vorgängern ist es leider nicht mehr. Dasselbe gilt für die anderen NPCs/Questgeber. Ein Merrif, eine Spring oder ein CustomTrap kommen einfach nicht an Charactere wie Elli, Tiny Tina, Marcus, Dr. Zed oder ganz einfach dem einen bekannten ClapTrap aus den Vorgängern heran. Selbst die Gegner wirken größtenteils deutlich ernster und liebloser als die Gegner der Vorgänger. Klar, das ist z.T. der Story geschuldet (ein trainierter SpaceMarine ist nunmal was anderes als ein geistesgestörter Bandintenpsychopath), aber naja... ...ist eben dann auch nicht so gut. Das reißt dann auch ein Wissenschaftler nicht mehr raus, der ohne seinen Teddybär nicht leben kann - das machts für mich eher einfach flach und Ideenlos.
Selbst der Final Boss ist für mich eher eine Enttäuschung im Vergleich zu The Warrior aus dem Vorgänger. Erst ne Stunde durch von Halo geklaute Alienlevel rennen, um auf nen mehrstufigen Bulletsponge zu treffen, der mich im Verhältnis zu seinem Vorgänger in BL2 (oder Nachfolger???) in keinster Weise beeindruckt hat.

Die angekündigte verbesserte KI der Gegner habe ich nur selten bemerkt. Eigentlich nur wirklich wenn sie richtig frustrierend wurde, nämlich dann, wenn man im Cliffhanger Modus am Boden lag und sich die Gegner dann plötzlich und im Gegensatz zur vorher mit voller Absicht und ganz gezielt Deckung gesucht haben, dass man auch ja vollends um geht.

Alles in Allem ist tPS trotzdem bisher mein heissester Kandidat auf mein persönliches Game of the Year und ich werde noch viele viele Stunden mit Ballern und Looten darin zubringen, auch wenn ich es zum jetzigen zeitpunkt etwas schlechter als die Vorgänger finde. Auch wenn einige Kritikpunkte zunächst schwerwiegend wirken Mögen, so ist das gesagte wirklich Jammern auf sehr hohem Niveau. tPS macht unglaublich Spass, und fesselt wie man es von einem Borderlands erwartet. Für jeden Gamer, der mit dieser Art Spiel etwas anfangen kann ist tPS auf jeden Fall einer der Pflichtkäufe dieses Jahr!

8/10 Punkten!
 
Zuletzt bearbeitet:
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Mittelerde: Shadows of Mordor

Gestern endgültig durchgespielt und knapp 40 Stunden gut unterhalten worden. In gewisser Weise das bessere Assassins Creed. Die Ähnlichkeit ist kaum zu übersehen, aber in mancherlei Hinsicht ist Shadows of Mordor straffer aber auch abwechslungsreicher - ohne aber selbst das typische "Tue dies 10 mal, sammle das 10 mal" etc. Ubisoft Wiederholungsschema ablegen zu können.

Das Gameplay mit seinen ganzen RPG Charakterverbesserungselementen löst eine latente "nur noch diesen Auftrag" Sucht aus, was schon Spaß macht. Dazu spürt man förmlich mit jeder Verbesserung wie der Charakter immer mächtiger wird, bis er am Ende quasi der Orkfluch von Mordor ist. Von daher ist ein Schwierigkeitsgrad ähnlich wie bei den AC Titeln kaum vorhanden. Richtig gut gefallen hat mir auch der Wandel im Gameplay aber der zweiten Landschaft. Ich mag bei OW Titeln normalerweise nicht so gerne, dass ich mich dann nach 20 Stunden wieder an ein neues Gebiet gewöhnen und quasi wieder alles von vorne machen muss. Hier ist das durch das Orkbrandmarken wirklich gut gelungen. Auch die Hintergrundstory ist bis kurz vor Ende eigentlich ganz nett und interessant, gerade für den Tolkienkenner wird da die Geschichte des Rings und einer meiner Lieblingselben aus dem Tolkienuniversum schön eingeflochten. Nichts überragendes, aber im Kontext mit den ganzen Zusatzinfos die man über das Spiel durch Artefakte, Ortschaften etc. erhält ist es schon ganz nett.

Wenn man darauf nicht so achtet, fühlt sich das Spiel dann aber tatsächlich nicht soviel nach Mittelerde an. Auch wenn die Orks wirklich die Stars des Spiels sind. Finde die Jungs richtig sympathisch, interessant und einfach einprägsam. Da haben die Entwickler wirklich tolle Arbeit geleistet. Hätte ich so nicht erwartet. Dagegen hat mich das Nemesissystem im Nachhinein doch enttäuscht. Hätte mir da mehr Impact erwartet. Nette und interessante Idee, die ruhig in jedes Spiel aufgenommen werden darf, aber letztlich doch nicht so spielbestimmend und besonders wie ich es eigentlich erwartet hätte. Dazu kommt dann leider auch, dass wir mit Talion einen der uncharismatischsten Charaktere spielen, den ich je in einem Spiel gezockt habe. Musste auch jetzt gerade nochmal seinen Namen googeln da er mir schon wieder entfallen ist. Der hat wirklich so ein 08/15 Standarddesign, dass es wirkt, als hätte man nach der ganzen Arbeit an den Orkhauptmännern erst kurz vor Ende der Produktion festgestellt dass man ja noch den Helden der Story designen muss. Dazu kommt schließlich auch das doch etwas lächerliche und die Gesamtatmo trübende Ende der Hauptstory. Aber naja, darauf kommt es bei einem solchen Spiel dann wohl nicht an. Insgesamt hinterlassen die letzten Stunden dann aber leider doch einen etwas faden Eindruck der den Gesamteindruck des Spiels am Ende herunter zieht.

So hatte ich gestern dann das Gefühl ein gutes Spiel gespielt zu haben, das nichts besonderes ist, aber doch irgendwie durch sein Gameplay punkten kann bzw. einen bei der Stange halten kann. Schwer zu beschreiben. Es macht stellenweise richtig süchtig und einfach Spaß, aber man fragt sich immer wieder warum das eigentlich so ist, da es sich einfach nicht "groß" oder besonders anfühlt.

Von daher gebe ich am Ende 8 von 10 Waldläuferlegenden.
 
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Bayonetta 2

Ich könnte jetzt schreiben und schreiben und schreiben und noch mehr schreiben, aber ich spare mir das und belasse es bei einer ehrlichen, aufschlussreichen Wertung, mitsamt Prädikat:

100/100
Perfekt!

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The Walking Dead Season 2

Einfach ein tolles Spiel. Die Geschichte um Clem geht weiter. Der "Wow-Effekt" des ersten Teils ist natürlich nicht mehr ganz so vorhanden, aber Story und Charaktere sind auch diesmal wieder top und Clem ist immer noch das beste Kind der Videospiel-Historie. Ich habe auch das Gefühl, dass Entscheidungen diesmal einen etwas größeren Einfluss auf die Story haben als im ersten Teil, kann aber auch Einbildung sein.
Sehr hart ist natürlich wieder, dass einem als Spieler vermittelt wird, dass alle Entscheidungen - und mögen sie auch noch so gut gemeint gewesen sein - Konsequenzen haben. Das wäre auch der Grund, warum das Ganze bei einem dritten Teil meiner Meinung nach nicht mehr richtig funktioniert. Man hat als Spieler mittlerweile so viel Leid gesehen und so viele Clem nahestehende Menschen sterben sehen, dass man sich vermutlich automatisch nicht mehr so auf die Charaktere oder auch neue einlassen wollen würde, weil man wüsste, dass sie möglicherweise sterben.

Ohne die Konkurrenz durch "The last of us" wird dieser Titel aber damit wohl mein GotY.

9.0/10

Edit: Ach ja, wirklich schade ist, dass man Entscheidungen des ersten Teils nicht anhand eines Fragebogens einrichten kann, wenn man z.B. den ersten Teil auf der PS3 gespielt hat, so wie ich. Die werden dann automatisch eingerichtet. Das hat aufs Hauptspiel zwar nur wenig Auswirkungen, schade ist es aber trotzdem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das Spiel selbst schon, auch um Welten besser als der erste Teil auf den alten Konsolen. Lediglich bei der Storyzusammenfassung am Ende und zu Beginn einer jeden Episode, wo noch mal deine Entscheidungen zusammengefasst werden, hatte ich teilweise kurze Hänger.
 
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