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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Ryse
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Der Kampf gegen die Feinde ist recht simpel gehalten. Man hat die Möglichkeit auszuweichen, zu blocken, mit dem Schwert zu schlagen und den Gegner mit dem Schild weg zustoßen um seine Deckung zu öffnen. Die gegnerischen Einheiten bestehen aus nur wenigen nicht individuellen Charaktermodellen, was es aber leicht ermöglicht zu erkennen welche Taktik man gegen diese konkrete Einheit anwenden muss.

Neben dem Schwert stehen auch Pila und Skorpione zur Verfügung. Mit dem Pila können auch über große Distanzen feindliche Einheiten anvisiert und ausgeschaltet werden. Besonders hilfreich ist der Pila gegen Bogenschützen. An manchen Orten stehen auch stationäre Skorpione, die man als riesige Armbrüste mit automatischer Nachladefunktion bezeichnen kann. Man kann sich sicher sein das es diese Waffe zu der Zeit der Römer noch nicht gegeben hat, aber wen interessiert es? Die Waffe weiß zu gefallen und den Anspruch ein vollkommen Historisch korrektes Rom zu zeigen hat das Spiel eh nicht.

Ein nützliches Tool, das man sich für Kämpfe mit einer größeren Truppe von Feinden aufheben sollte, ist der Fokus. Der Fokus verlangsamt die Feinde die sich im Wirkungsradius befinden, man selbst jedoch bewegt sich in normalen Tempo weiter. Die verlangsamten Feinde sind dann nicht mehr in der Lage Angriffe zu blocken und stellen so ein leichtes Opfer dar. Die zum Fokus ausführende Energie wird durch gewonnene Kämpfe erhöht, die vorhandene Energie wird unterhalb der Lebensanzeige dargestellt.

Das Spiel ist übersät von Quick-Time-Events (QTE) die mich aber zu keiner Zeit gestört haben. Manchmal werden wichtige Kämpfe so besonders inszeniert und hervorgehoben. Die am meisten wiederkehrende QTE treten aber während der Hinrichtung, also dem „Finishing“, der Gegner auf. Gegner blinken während der Hinrichtung in zwei verschiedenen Farben auf: Gelb und Blau.

Während
̶ blau bedeutet, dass die „X“-Taste gedrückt werden soll und eine Aktion mit dem Schwert
̶ gelb bedeutet, dass die „Y“-Taste gedrückt werden soll und eine Aktion mit dem Schild
ausgeführt wird. Prinzipiell funktionieren die Hinrichtungen auch ohne drücken dieser Tasten, je schneller man jedoch die entsprechende Taste drückt desto mehr Erfahrungspunkte erhält man. Bei den Hinrichtungen werden Körperteile abgeschnitten, die Kehle durchtrennt… kurz gesagt: Es geht Blutig zur Sache! Die USK 18 Freigabe ist auf jeden Fall gerechtfertigt.

Durch Erfahrungspunkte (EXP) lassen sich alle Charaktereigenschaften upgraden, sowie weitere Hinrichtungsarten kaufen um mehr Abwechslung zu erreichen. Hierbei wird man immer wieder darauf hingewiesen, dass man sich Upgrades statt mit EXP auch mit Gold kaufen kann, das Gold kann man mit Echtgeld erwerben. Das Spiel ist jedoch auch ohne Gold problemlos spielbar.

Mit dem Steuerkreuz lässt sich der aktive Bonus-Modi auswählen. Es gibt insgesamt 4 verschiedene Bonus-Modi, darunter u. a. das Aufladen der Lebensenergie oder das Erhöhen der vorhandenen Fokusenergie. Der aktive Bonus wird durch eine erfolgreich ausgeführt Hinrichtung ausgelöst.

Die Kampagne ist in 8 relativ kurze Missionen unterteilt. Die Umgebungen der Missionen sind abwechslungsreich so muss in Rom, am Strand, im Dschungel usw. gekämpft werden. Die Handlung war unterhaltsam und durch die Zwischensequenzen gut in Szene gesetzt. Die Bosskämpfe sind in zwei oder mehreren Abschnitten unterteilt, nach jedem Abschnitt erfolgt eine kurze Zwischensequenz und man darf gegen den Boss erneut kämpfen. Der Boss hat nach jedem Abschnitt wieder volle Energie und man muss gegen ihn die identische, stupide, Taktik anwenden.

Am Kampfende gegen den vorletzten Boss Commodus, als man vergiftet wurde und die letzten zwei Wachen ausschalten muss hab ich auch nach vielen Versuchen noch nicht verstanden warum das Drücken der „Y“-Taste (Schild-Angriff), die gewünschte Aktion nicht auslöst. Nach Googeln habe ich dann erfahren das man kurz davor noch die „A“-Taste (Angriff blocken) drücken muss. Das hätte ich nach einer gewissen Zeit bestimmt auch noch so herausgefunden, aber bei einem Spiel das einem sonst alle Anweisungen genau vorgibt bin ich einfach nicht auf die Idee gekommen etwas anderes als das Vorgegebene zu versuchen.

Optisch ist Ryse ein Hingucker, auch wenn sehr selten schlecht aufgelöste Texturen auffallen. Im Großteil sind aber alle Objekte in der Umgebung hoch aufgelöst und detailliert. Ebenfalls scheint es keine Texturen zu geben die erst nachträglich geladen werden. Framerate Einbrüche konnte ich auch in actionreichen Szenen nicht feststellen. Die Gesichtsanimationen der Figuren innerhalb der Zwischensequenzen sind gelungen, jedoch kein wirkliches Highlight. Einige Objekte wirken zu hochpoliert und reflektieren meiner Meinung nach zu stark.

Mir hat das Spiel dauerhaft Spaß gemacht, dazu wird auch die verhältnismäßig kurze Spieldauer von etwa 8 Stunden beigetragen haben. Meine Wertung für das Spiel ist eine 8,0/10 wobei ich hier nur die Singleplayer-Kampagne bewerte, da ich mich mit dem Mehrspielermodus kaum beschäftigt habe.
 
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Ich kam tatsächlich bis zum Schluss nicht mehr davon los und habe das Spiel soeben beendet. :D Trotz seines Alters und der damit verbundenen Schwächen hat es ungemein Spaß gemacht. Die Motivation ist sehr hoch und ich habe öfter gedacht, ein Rennen machste noch; ach, die eine Mission geht doch auch noch, dann haste auch gleich die Million für den McLaren beisammen. Aber Pustekuchen, dann fällt einem plötzlich auf, dass man ja gar keinen Garagenplatz mehr hat. Tja, dann muss der McLaren wohl vorerst warten und stattdessen wandern wohl oder übel erstmal mindestens 200.000$ beim Immobilienmakler. Und so kommt dann halt eins zum anderen bei diesem Spiel und eh man sich versieht, ist schon wieder eine Stunde mehr vergangen, als man eigentlich vor hatte zu spielen...
Nun ist es vorbei, es gibt nix mehr zu tun für mich auf Hawaii, nach über 30 Stunden Spielzeit. :)
Really? TDU geht in der heutigen Zeit einfach nicht mehr, es hakt an jeder Ecke. :D

Jupp, und es gibt noch einige Stellen an denen gefeilt werden kann um daraus wirklich einen Knaller zu machen. ;)
 
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The Bureau ist grundsolide. Besonders gefallen hat mir die Atmosphäre. Die amerikanischen Vorstädte, Farmen und Wälder versprühen viel Charme, das Einsatzquartier mit seinen vielen Abteilungen war schön umgesetzt und stets belaufenswert. Beim Gameplay und durch die Outsider-Einrichtungen wird es nicht ohne Grund von einigen als Mass Effect-Nachahmer bezeichnet. Die vielen Möglichkeiten seiner selbst und den beiden Begleitern machten die Gunfights in der Regel sehr unterhaltsam, das effektive Kombinieren der Fähigkeiten wie "Hochheben" oder "Luftschlag" entwickelte auch in hektischen Situationen einen guten Flow, sodass große Mutons oder Elite-Soldaten keine größeren Probleme darstellten als der Alien-Pöbel. Ich kenne XCOM als Strategiespiel nicht, daher betrachte ich Bureau als eigenständiges Spiel, und immer wenn Sci-Fi mit bodenständigen Ansätzen vermengt wird, kann da was anständiges bei rumkommen. Die kuriosen Schlussmissionen trüben mein Bild nicht nachhaltig, ich hatte rund 10 Stunden schnörkellose Action-Kost, und einige kleine Operationen und Nebenaufgaben im HQ lockerten es zwischenrein immer wieder auf. Schon ein wenig schade, dass es so dermaßen floppte und für 5 € beim Media Markt verramscht werden muss - ich gebe 3.0.
 
Call of Duty: Ghosts
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Die Kampagne ist in 18 unterhaltsame, kurze Missionen aufgeteilt. Nach jeder Mission wird eine Zwischensequenz gezeigt die Hintergrundgeschichte genauer beleuchten soll. Die Sequenzen sind in einem besonderen Style inszeniert, der für mich leicht in die Cyperpunk Richtung geht. In fast jeder Mission wird ein anderes Setting gezeigt. So befindet man sich unter anderem in einer Schneelandschaft, Unterwasser oder auf einer Ölplattform.

Es geht richtig zur Sache große Explosionen gefolgt von noch größeren Explosionen die noch mehr übertreiben und die Gegend noch extremer zerstören. Das ist ziemlich over-the-top, so wie man es jedoch von Call of Duty gewöhnt sein dürfte. Wem interessiert da eigentlich die mittelmäßige Story? Jeden Falls sollte man sie nicht für zu wichtig nehmen.

Der Zusatztitel dieses Teils „Ghosts“ bezieht sich auf eine Gruppe von Söldner denen die besonders wichtigen Aufgaben zugeteilt werden. Die Aufmachung und das behandeln dieser Ghosts als wären sie die alleskönnenden unbesiegbaren Helden ist allerdings eher lächerlich.

Überraschenderweise ist für mich, der seit Call of Duty 4 keinen Teil der Serie mehr gespielt hat, das es auch Missionspassagen gab in denen man sich im Panzer oder in einem Hubschrauber befand. Das war eine willkommene Abwechslung. Die Steuerung des Hubschraubers ist sehr simpel gehalten, so wird die Höhenregelung automatisch vorgenommen.

Missionsabschnitte in denen man den Hund Riley über einen Monitor fernsteuern musste haben mir nicht gefallen. Man muss sich leise schleichend oder Situationsbedingt auch rennend den Feind nähern um ihn die Kehle durchbeißen zu können. Ich war bei jeder Mission froh in der der Hund nicht dabei war. Der negative Höhepunkt war dann als man in einer Mission den verletzten Riley von Deckung zu Deckung tragen musste.

Bei den Weltraummissionen hatte ich mir mehr Innovation erhofft. Am Anfang dachte ich, dass die Kämpfe im Weltraum zu einem wesentlicheren Bestandteil der Kampagne werden würden. Das Einzige was man aber bekommt ist eine kleine Mission zu Beginn und am Ende der Kampagne. Wenn man das im Nachhinein betrachtet tut das aber auch kein Abbruch da es weder wirklich Spaß macht noch die Kampagne sonderlich bereichert.

Aus mir unbekannten Grund habe ich ab einem gewissen Punkt der Kampagne keine Erfolge mehr erhalten. Nach einer kleinen Recherche scheint das aber eher ein Problem mit Xbox Live zu sein, also kein Fehler den man dem Spiel zu schreiben sollte. Etwa 10 Tage später habe ich dann die Erfolge ohne weiteres Zutun erhalten.

Die Grafik von Ghosts ist für mich eher Last-Gen Niveau, okay ich gebe zu das ist vielleicht etwas übertrieben, aber überzeugen kann sie keines Wegs. Es fallen viele kantige und unscharfe Texturen auf. Wenn ich Riley betrachte sind die Animationen die einen Hund glaubwürdig erscheinen lassen würden nicht vorhanden. Ich finde das ist für ein „Feature“ das im Marketing so in den Fokus gerückt wurde schon leicht absurd.

Die zusätzlichen Spielmodi wie der reguläre Multiplayer und den Extinktion Modus habe ich bis jetzt noch nicht gespielt. Bei Extinktion geht es wohl darum im Koop gegen alienartige Wesen zu überleben.

Benötigt habe ich für die Kampagne rund 6 Stunden. Ich werde wenn es die Zeit hergibt die Kampagne nochmal auf Veteran durchspielen. Storytechnisch uninteressant, Grafisch schwach jedoch inszenatorisch wuhu! Ghosts bekommt von mir eine 7/10.
 
Gravity Rush

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Gerade durchgezockt und weiß nicht so wirklich, was ich von dem Spiel halten soll. Setting, Artstyle und die Locations waren sehr toll, für ein Handheldspiel sah das Ding auch wirklich gut aus und ist technisch weitestgehend sauber. Der Soundtrack ist mir auch positiv aufgefallen, wenn auch weit entfernt von einem instant classic.

Von der Story war ich sehr enttäuscht, hin und wieder wurde in einigen Cutscenes ein Hauch Tiefe angedeutet, der dann sehr schnell wieder verflogen ist und nur selten oder nie wieder aufgegriffen wurde. Gerade das Ende ist ein Tritt in die Eier: Endboss besiegt und man wird mit ein paar Zeilen Dialog abgespeist. So gut wie keine Frage, die man sich im Laufe des Spiels gestellt hat, wird beantwortet. Kat ging als Hauptcharakter in Ordnung, alle anderen Charaktere haben mehr oder weniger nur ihren Zweck erfüllt und waren ziemlich eindimensional.

Das Kampfsystem war für meinen Geschmack zu simpel, hätte aber gut funktionieren können, wenn das Spiel nicht diese unfassbar schwammige Kamerasteuerung gehabt hätte. Gerade bei so einem Gravitations-Hin-und her wie in diesem Spiel fällt das besonders schwer ins Gewicht, wodurch man bei gut 30-40% der Kämpfe eher gegen die Kamera als gegen die eigentlichen Feinde kämpft.

Die Nebenaufgaben waren auch nicht sonderlich einfallsreich und haben mir eher den Eindruck vermittelt, als wollte man die Spielzeit strecken, als die Spielwelt zu erweitern. Neben "besiege alle Gegner in vorgegebener Zeit", "sammle die Gegenstände ein und bring sie zurück" und "laufe alle Checkpoints ab" gabs da nämlich nichts. Umso nerviger, dass man auf diese Aufgaben angewiesen ist, wenn man seine Fähigkeiten hochleveln will.

Eigentlich will ich das Spiel ja mögen, aber da stimmt einfach zu viel nicht, als dass ich das Gravity Rush wirklich weiterempfehlen würde. Wer vom Stil des Spiels angetan ist und sowohl spielerisch als auch inhaltlich keine großen Ansprüche hat, kann damit vielleicht was anfangen...
 
Outlast

Pro:
+ Grandiose Horror-Atmosphäre.
+ Sehr gruseliges Setting.
+ Klasse Preis-Leistungs-Verhältnis (Low Budget Titel).
+ Klasse Gameplaykonzept (Keine Waffen, nur wegrennen und verstecken möglich).
+ Nette Grafik und Technik für einen Low Budget Titel.

Kontra:
- belanglose Story (bei einem Horror-Titel für mich aber weniger wichtig :gerri:).
- monotones Gameplay.

Fazit:
Ein Horrorspiel vom feinsten! Licht aus, Kopfhörer an und Windeln bereit halten!
Diese Atmosphäre geht sowas von unter die Haut. Das man sich nicht gegen Feinde wehren kann verstärkt die Hilflosigkeit ungemein. Definitiv eines der gruseligsten Games was ich bisher gespielt habe. Wie bei jedem Horrortitel gewöhnt man sich nach und nach an das Grauen, was mich nicht daran gehindert hat, das ich von Nachtspielzeit auf Tagesspielzeit wechseln musste. :ugly: Aber natürlich trotzdem mit verdunkeltem Zimmer.
Dieser Low Budget Titel macht so vieles besser was AAA-Titel nicht hinbekommen.
Negativ bleibt mir dann nur noch die Story und das monotone Gameplay hängen. Wovon nur 2tes wirklich negativ ist. Da der Titel relativ kurz ist hält es sich aber zum Glück in Grenzen. Aber länger hätte der Titel nicht gehen dürfen.

8,5/10




Bioshock Infinite

Ich musste es ein 2tes mal starten, da ich mir vorgenommen habe in naher Zukunft die DLCs zu spielen.
Kurz und knapp: Trotz nur solidem Gunplay und miesem Bossfight eines meiner Last Gen Favoriten. Die Story, Charaktere, Setting, Genialität im Detail und das ganze Konzept ist schlichtweg der ultimative HAMMER! Ich Liebe dieses Spiel und freue mich riesig auf die DLCs!

Ich weiß nicht wie ich vorher bewertet habe, aber es ist immer noch so geil wie bei Release!

9,5/10

Ach scheiß auf die Kritik! :ugly: 10/10
 
L.A. Noire
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Begonnen wird als einfacher Streifendienstpolizist der sich im Dezernat hocharbeitet. Je nach Dezernat sind die Fälle ein wenig anders aufgebaut und auf das Dezernat angepasst. Im späteren Verlauf wird hinter den Fällen noch eine größere Hauptgeschichte etabliert.

Jeder Fall wird durch eine Zwischensequenz eingeleitet. Danach folgt meist eine kurze Besprechung im Dezernat, dann wird zum Tatort gefahren. Die Tatort Untersuchung findet immer auf die gleiche Art und Weise statt. Falls eine Leiche vorhanden ist sollte sie zuerst durchsucht werden, als nächstes befragt man dann den Gerichtsmediziner und andere Zeugen. Jetzt sollte man sich daran machen in der Umgebung nach Hinweisen zu suchen. Nähert man sich einem Hinweis vibriert der Controller.

Am Ende der Befragung von Verdächtigen rennen diese häufig weg oder flüchten mit dem Auto. Das ist leider ein wiederkehrendes, lästiges Schema. Flüchtet der Verdächtige zu Fuß muss er verfolgt werden, die Verfolgungsjagden gehen oft über Häuserdächer auf die man z. B. durch das klettern an Regenwasserleitungen kommt. Findet die Flucht im Auto statt übernimmt man das Fahren und der Partner das Schießen sodass das Fahrzeug zum Stehen kommt. Vereinzelt muss dann der Verdächtige noch in einem „Boxkampf“ ausgeschaltet werden.

Fährt man während eines Falles von Ort zu Ort fängt Cole und sein zugeteilter Partner oft das Reden über den aktuellen Fall an. Manchmal werden dabei nützliche Informationen erwähnt, nicht selten wird aber auch über politische Ansichten oder über die Zeit im Krieg geredet. Weiß man nicht weiter kann der Partner gefragt werden der kurze Tipps über das weitere Vorgehen gibt.

Ist der Fall abgeschlossen erhält man Erfahrungspunkte die für den Rang aufstieg notwendig sind. Beim Fallabschluss erhält man noch eine Zusammenfassung des Falls. Die Zusammenfassung ist aufgezogen wie ein kleiner Polizeibericht. Er enthält Informationen wie viele Hinweise gefunden wurden, wie viele Fragen beantwortet wurden usw.

Neben den Fällen existieren noch kleine Nebenaufgaben die als Straßenverbrechen bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um solche Dinge wie das Verfolgen eines Einbrechers oder das ausschalten von bewaffneten Bankräubern.

Das Notizbuch ist Dreh- und Angelpunkt des kompletten Spiels. Es ermöglicht bereits im Fall entdeckte Hinweise noch einmal durchzugehen und listet alle Einzelheiten auf. So lassen sich auch Informationen über Personen die man im Laufe eines Falls kennen gelernt hat erneut durchlesen. Ebenfalls lassen sich dort Fall relevante Orte als aktives Ziel auf der Karte festlegen.

Beim Verhören von potenziellen Tätern oder Zeugen muss entschieden werden ob die Person die Wahrheit sagt, nicht ganz die Wahrheit sagt es also Anzweifeln oder sie uns eine Lüge auftischen will. Ob die Person die Wahrheit sagt muss anhand der Mimik und Gestik erkannt werden. Da die Mimik dank der MotionScan Technologie wirklich dem einer realen Person entspricht funktioniert das recht gut. Des Öfteren lag ich mit meiner Interpretation der Mimik aber auch falsch, das ist aber möglicherweise meiner Unfähigkeit zu zuschreiben.

Zur Unterstützung das die richtige Auswahl getroffen wird können Intuitionspunkte eingesetzt werden die man sich bei einer guten Befragung verdienen kann. Durch das Einsetzen eines Punktes kann eine der drei Auswahlmöglichkeiten gestrichen werden. Besteht eine Verbindung zu Xbox Live kann man sich anzeigen lassen wie sich andere Spieler entschieden haben. Meint man eine Lüge erkannt zu haben muss ein Hinweis vorgelegt werden der beweist das es sich wirklich um eine Lüge handelt, andernfalls wird die beschuldigte Person natürlich sauer und gibt eine patzige Antwort. Nach Anzahl der korrekt erkannten Aussagen richtigen sich die verdienten Erfahrungspunkte.

Cole Phelps, 1247! Diese Worte werden nervigerweise von ihm jedes Mal gesagt wenn er das Telefon in die Hand nimmt um sich mit der Zentrale zu verbinden. Soll man ein Telefon verwenden so werden die Telefone auf der Karte sichtbar. Durch das Telefon kann man dann u. a. in Erfahrung bringen wo Personen wohnen oder den Standort von Einrichtungen erfahren über die nur der Name bekannt ist. An abgelegen Orten sind dazu Polizeimelder angebracht.

Die Steuerung beim Fahren ist extrem hakelig und unpräzise. Bei dem Versuch Fahrzeugen auszuweichen bin ich oft gescheitert. Sauber zwischen zwei Fahrzeuge durchzufahren wäre potenziell möglich, jedoch lässt die ungenaue Steuerung das nicht zu. Baut man ein Unfall folgt meist ein dummer Kommentar des Partners über die Fahrkünste. Ernsthaft? Was kann ich dafür wenn ihr das nicht vernünftig auf die Reihe bekommt das zu programmieren.

Bei Bedarf kann auch der Partner zum festgelegten Ziel fahren, dann wird eine kurze Schwarzblende gezeigt und das Ziel ist erreicht. Insgesamt gibt es 95 verschiedene Fahrzeuge. Bin ich ehrlich dann unterscheiden sich viele aber, für meine Augen, in nur kleinen Details und der Großteil ähnelt einander stark.

Um allen Hinweise nachzugehen muss meist auch auf Flachdächern geklettert werden. Das erfolgt wie bereits oben beschrieben über die Regenwasserleitung oder klassisch über Leitern. Selten muss man über Holzbretter balancieren was mir sehr schwergefallen ist, wirklich herunterfallen kann man davon aber nicht. Rutscht man vom Brett ab fällt man herunter kann sich jedoch noch an einer Hand festhalten um dann wieder auf das Brett zu steigen. LA Noire muss wirklich zugutegehalten werden das die Welt derartig offen ist und viele Plätze erkundet werden können.

Mit dem Deckungssystem war ich zufrieden. Man kann sich, wie es aus vielen anderen Spielen bekannt ist, ganz einfach hinter Objekten verstecken. Je nach Höhe des Objektes verändert sich die Haltung. Will man schießen und visiert den Gegner an kommt der Charakter aus der Deckung hervor. Das Schießen auf Gegner ist dank des Auto-AIM einfach, gelegentlich fühlt es sich sogar ein wenig zu stark an. Erhält Cole Schaden beginnt die Welt Schwarz‑weiß (S/W) zu werden. Desto höher der Schaden ist desto stärker wird die Umgebung in S/W dargestellt.

Grafisch ist das Spiel kein Highlight. Manchmal fällt es deutlich auf das Gebäude im Hintergrund erst nachträglich nachgeladen werden. Das die Objekte prinzipiell sehr kantig sind möchte ich dem Spiel nicht zu Grunde legen, da glaube ich aus der alten Generation das möglichste herausgeholt wurde. In einigen Momenten kam es zu spürbaren Framerateeinbrüchen.

Ich hatte mit LA Noire über die Spieldauer von 18 Stunden meinen Spaß. Dazu beigetragen hat das ich noch kein vergleichbares Spiel gehabe und das eine hohe Abwechslung in den Fällen stattgefunden hat. Auch wenn es einige verbesserungswürdige Stellen gibt erhält LA Noire von mir eine 8/10.
 
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Muss man zu dem Titel überhaupt noch viel schreiben? Das Game ist einfach perfekt auf die Vita zugeschnitten und nutzt sämtliche Funktionen der Vita auf extrem charmante weiße. Grafikstil und Präsentation sind einfach klasse.

Die Kämpfe fand ich persönlich ziemlich langweilig und ich finde der ein oder andere Bosskampf hätte nicht geschadet.

8/10 für iota

Morgen dann Platin machen. :P
 
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Genau 6 Stunden habe ich benötigt, um dieses kleine Zauberstück zu beenden. Ich finde nach wie vor, dass dieses Spiel atmosphärisch was ganz Besonderes und vom Umfang her genau richtig ist. Zudem kostet es gerade im Playstation Network sogar weniger als 5 Euro (zeitlich begrenzt und auch nur für die PS4. Vita Version kostet um die 10 Euro). Selbst auf dem großen Bildschirm macht Steamworld Dig eine gute Figur. Kannte es vorher nur vom 3DS.

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Das war es also. Resident Evil 4. Nun kann ich endlich mitreden und den Hype kann ich komplett nachvollziehen. Ich frage mich nur gerade, wie bei mir die Spielzeit von sage und schreibe 20 (!!!) Stunden zu Stande kam. Insgesamt gab es unzählige Momente, an die ich mich gern zurück erinnern werde. Ab der Stelle, bei der ich dachte, dass ich das Spiel bald durchgespielt habe, kamen noch 10 Stunden auf mich zu. Holy Schmidt. Wie schon im "Was zockt ihr.." Thread erwähnt --> Gameplay top, heute immer noch sehr gut spielbar.

Fazit für beide Spiele: :ruby:
 
hohokum (ps4)

fängt sehr sehr sehr sehr stark an und verliert sich irgendwann komplett. von den 10h spielzeit waren die ersten 5 richtig cool, der rest entartete zu einer reinen, stupiden, frustrierenden, ziellosen, spaßbefreiten sucherei nach dem allerletzten trigger. :kotz:
 
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