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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Flips

Nope, sobald der Key aktiviert ist, kannst den VPN wieder deaktivieren. VPN ist aber wie immer halt ein Risikospiel. Theoretisch könnte es dir deinen Account kosten, weils gegen die Nutzungsrechte von Steam verstößt. Praktisch ists gang und gäbe und Valve ging meines Wissens auch noch nie dagegen vor. Scheint mehr auf dem Papier für die Behörden zu existieren, genauso wie es Sony untersagt sich Auslands-Accounts mit falscher Adresse zu erstellen und wenig dagegen unternimmt.
 
Test Drive Unlimited

Ich finde, dass zu viele Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs sind, das schränkt den Spielfluss stark ein, da sie oft den Weg blockieren. Die Fahrzeuge stehen teilweise einfach auf der Straße und stellen damit ein großes schlecht sichtbares Hindernis dar. Autos biegen oft überraschend ab, wobei sie zwar blinken, dass aber meist auch nichts mehr hilft. Dadurch nimmt man entweder das Auto mit oder aber man stößt mit dem Gegenverkehr zusammen.

Fährt man auf dem Mittelstreifen, passiert es dass der Gegenverkehr versucht auszuweichen, dabei aber meist das Gegenteil verursacht: mein Fahrweg so schneidet das ich keine Chance habe mehr auszuweichen und so überhaupt erst ein Unfall passiert.

Die Polizei verdirbt einem komplett den Spaß wenn man sich in der Spielwelt fortbewegen will. Wird ein Auto angefahren bekommt man sofort den Hinweis, dass die Polizei auf einem Aufmerksam geworden ist, stößt man dann innerhalb einer bestimmten Zeit noch einmal an ein Auto an wird man verfolgt. Dabei ist es egal ob das Auto stark beschädigt wird, es reicht auch aus wenn das Fahrzeug nur angefahren wird, vor allem bei Rennen ein störender Faktor.

Wird man von der Polizei festgenommen muss eine Strafe gezahlt werden oder wird, wenn man nicht genug Geld hat ins Gefängnis gesteckt und muss eine bestimmte Zeit abwarten. Während dem warten kann der Spieler nicht agieren.

Die komplette Synchronisation ist schlecht gelungen. Das Spiel hat ein sprechendes Navigationsgerät, mit einem der nervigsten Stimme die ich seit langem in einem Spiel gehört habe. Obwohl es nützlich sein kann habe ich die Funktion wegen der Stimme deaktiviert.

Die Stimme des Hauptcharakters wirkt gelangweilt und ist unpassend. Manchmal gibt der Charakter Sprüche von sich bei denen ich mir nicht sicher bin ob das absichtlich trashig wirken soll oder ob die Entwickler es tatsächlich ernst meinen. Auftraggeber und Gegner die größtenteils auch Synchronisiert wurden sind ebenfalls unbrauchbar. Entweder sollten sich die Entwickler Mühe geben oder die „Dialoge“ gleich aus dem Spiel lassen.

Die Optik der Autos fällt nicht negativ auf. Die Charaktere sind schlecht modelliert und kantig. Die Miniaturkarte ist unübersichtlich, der ausgewählte Kurs hebt sich schlecht hervor. Die Welt ist frei befahrbar. Texturen der Umgebung wirken meist stark verwaschen. Die Umgebung ist wenig Abwechslungsreich aus nur wenigen unterschiedlichen Objekten zusammengestellt.

Das Spiel bietet eine große Auswahl unterschiedlicher Renntypen. Darunter das fahren gegen Gegner, das Erreichen des Ziels in einer bestimmten Zeit, das Ausliefern von Autos von A nach B, das fahren durch mehrere Blitzer wobei eine Mindestgeschwindigkeit erreicht werden muss u. v. m.

Bei einigen Renntypen gibt es eine beschränkte Anzahl an „Lebenspunkten“, dabei zieht das streifen eines Autos mehr Punkte ab als wenn man mit voller Geschwindigkeit in die Bande rast. Das war für mich sehr nervig da die Höhe der Punkteabzüge willkürlich gewirkt hat. Das fahren über den Bordstein am Straßenrand wird auch mit starken Punkteabzügen gewertet.

Bei jedem Spielstart wird versucht eine Verbindung zu den Test Drive Servern herzustellen, der Versuch schlägt aber fehl. Damit fallen die ganzen Funktionen des Online Multiplayer unter den Tisch, ein lokaler Multiplayer existiert nicht.

Die Gestaltung der Menüs ist sehr klassisch aufgeteilt. Filtereinstellungen die man auf der Karte vornimmt (z. B. welche Rennen angezeigt werden sollen) werden nur Temporär gespeichert, beim nächsten Spielstart sind die Einstellungen verworfen.

Das wechseln seines Fahrzeuges ist leider sehr umständlich. Zum Wechseln muss man das Haus der Garage betreten in dem sich das Auto befindet ein schnelles auswählen über das Menü ist nicht möglich. Um Autos zu kaufen muss man Autohäuser vergleichen in denen sich meist nur 1 oder 2 verschiedene Automarken befinden, das vergleichen der Eigenschaften fällt schwer.

Es sind Kleinigkeiten bei denen man meinen könnte, dass ein Spiel das gar nicht falsch lösen kann und manchmal ist das ein Irrtum: Um für das rückwärtsfahren den rückwärts Gang „einzulegen“ muss mehrmals auf den linken Trigger gedrückt werden, beim einmaligen drücken passiert nichts. Wenn das Auto aus ist und man rückwärtsfahren will muss das Auto auch erst angeschaltet (durch vorwärts fahren) werden, ansonsten passiert nichts.

Nach etwa 8 Stunden war ich vom Spiel so genervt das es ins Regal gewandert ist. Dabei hatte ich nur 17 % des Spiels abgeschlossen. Eventuell war das Spiel zum Erscheinungszeitpunkt nicht so schlecht wie es jetzt für mich jetzt scheint, aber ich kann den Spiel nach heutigen Gesichtspunkten nur eine 3,5/10 geben.
 
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Mit der Infamous Collection habe ich nun alle relevanten Sandbox-Marken ausprobiert. Teil 1, 2 und Festival of Blood sind tolle Vertreter ihrer Zunft, in jedem Ableger habe ich sämtliche Gebiete zu 100 % befreit und auch Audio-Laufwerke/Scherben habe ich fast alle, natürlich war ich in beiden der Gute. Neben vielen Elementen, die mir richtig gut gefallen haben, gibt es allerdings auch so einige "aber".

Der größte Pluspunkt ist für mich das allgemeine Movement. Mit Seilen, Düsen, Stangen, Schienen und Eisbergen durch Empire City und New Marais zu manövrieren fühlt sich Klasse an. Mit dem Schwung eines Seillaufs anschließend mit den Düsen ein wenig herauskatapuliert zu werden, nur um dann gerade noch so den Vorsprung eines weit entfernt erscheinenden Gebäudes zu erklimmen, macht Spaß. Aber auch das manuelle kraxeln ist nicht schlecht, so ein bisschen ein Neuzeit-Assassin's Creed ist Infamous ja schon.

Wenn es zur Action geht, bin ich sehr hin- und hergerissen. Während Teil 1 nicht so wirklich zünden wollte, drehte der Nachfolger auf. Mit Coles improvisierten Prügel machten die Nahkämpfe mehr Laune, vor allem mit den Finishern per Dreieck. Ich habe auch bei jeder Gelegenheit ein Auto hochgehoben und es auf Gegner geschmissen! Was beide gemeinsam haben sind die hervorragenden Elektro-Attacken. Einen Ionen-Sturm oder ein Gewitter zu entfesseln ist der Hammer. Aber wenn mal wieder dutzende Gegner auf einmal über mich hereinbrechen, kann ich nicht anders und muss "hektisch" dazu sagen, auch nach Teil 2. Ok, es gibt wohl Synoynme, die es treffender beschreiben. Nervös oder unruhig vielleicht. Ich blieb ganz sicher nicht auf dem Boden stehen und beschwere mich dann. Ein typisches Gefecht schloss bei mir ebenfalls Dachkanten, Autos, dutzende Finisher und das Lostreten eines Sturms bei jeder Gelegenheit ein, das Cover-System war mehr oder weniger ungenutzt, was auch für meine Agilität spricht. Aber ich werde beschossen, von allen Seiten. Gegner mit Geschützen, Raketenwerfern oder die Eissoldaten mit dem Laserstrahl sind hinterfotzig ohne Ende. Wenn dann noch ein paar Titanen und Conduits dazu kommen, ist das Chaos perfekt. Lasst solche Feinde doch bitte in einem Gears of War, aber so dicke Brummer inmitten einer mittelgroßen Stadt wirken befremdlich. Dabei habe ich grundsätzlich nichts gegen sie, aber Infamous übertreibt es zuweilen sehr oft.

Die beiden Schauplätze der Spiele sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Empire City wirkt trist, matschig, hat kaum Verkehr. Das dies New York sein soll, habe ich am Anfang nicht gedacht. Atmosphäre hatte die Stadt nicht. Um ein vielfaches geiler ist da New Marais. Besonders der erste Stadtteil ist farbenfroh, abwechslungsreich, durch New Orleans als Inspirationsquelle auch architektonisch gelungen. Der Verkehr ist modellreicher, die Random-Events bringen zumindest etwas Lebendigkeit rein und wenn das warme Orange der Sonne die Map einhüllt, hatte ich das Gefühl, dass Infamous 2 der Brüller werden könnte. Dieser Eindruck ließ in den anderen Gebieten aber auch wieder nach. Unterm Strich tut sich Sucker Punch wirklich schwer mit atmosphärischen Spielwelten, etwas, dass in den Videos zu Second Son auch wieder so wirkt - aber ohne es gespielt zu haben, will ich da natürlich kein Urteil abgeben. Story ist ok, die Charaktere gefielen mir im zweiten Teil besser (Kuo und Nix), Zeke ist und bleibt aber etwas nervig. Bei den Missionen ist Teil 2 um einiges ambitionierter.

Insgesamt eine schöne Spielereihe, die Spaß macht, wie sie ist, aber bei der ich so gut wie keine Wow-Momente habe und auch sehr oft gedacht habe, dass das schöner und vielfältiger geht. Dem ersten Teil gebe ich 3.0 (damit liegt es in einer Schublade mit Prototype oder Red Faction: Guerilla), dem Zweiten gebe ich 3.5 (wie Just Cause 2 oder Crackdown 2 bei mir). Besonders im ersten Drittel beim zweiten Infamous dachte ich, da geht vielleicht sogar eine 4.0, aber das Spiel hielt diese Kurve nicht. Das erste Crackdown ist meiner Meinung nach noch immer das beste Open-World Hyper Agility-Spiel, und ich bin sehr gespannt darauf, wie ich irgendwann Second Son finden werde, auch Sunset Overdrive klingt grundsätzlich spannend. Und vielleicht sollte ich doch mal Saints Row IV probieren, einfach das SR ausblenden und das Superpower-Spiel dahinter sehen.
 
Blacksite: Area 51

Der Einstieg in die Story ging am Anfang für mich etwas zu schnell wodurch ich teilweise nicht mit gekommen bin. Zu Beginn bin ich der Story gefolgt, im späteren Spielverlauf als einem immer unglaubwürdigere Fakten präsentiert wurden war ich raus. Einige Elemente wurden unbefriedigend aufgeklärt. Der Endgegnerkampf war leider überhaupt nicht fordernd, nach etwa 5 Minuten hatte ich ihn getötet ohne dabei ein einziges Mal zu sterben.

Hauptsächlich kämpft man gegen die menschlichen Reborn Gegner, die Namenswahl erklärt sich schnell. Alle Reborn Einheiten schauen identisch wie Klonkrieger aus. Dann gibt es noch die „außerirdischen“ Gegner, wovon es aber auch nur wenige Charaktermodelle gibt. Alle Gegner bis auf die „Sporen“ und „Feuersklaven“ sind reines kaum forderndes Kanonenfutter.

Ein Deckungssystem ist nicht vorhanden, dadurch wirken die Kämpfe sehr steif. Ich habe immer wieder die Möglichkeit vermisst mich in Deckung zu begeben. Oft konnte ich mich schlecht hinter Objekten verstecken um aus einer einigermaßen sicheren Position schießen zu können.

Texturen auf dem Boden oder an den Wänden wirken verwaschen. Die Modelle der Fortbewegungsmittel können nicht beeindrucken. Aufgrund der Egoperspektive des Shooters ist die eigene Waffe immer im Blickfeld. Dabei fällt schnell auf das die Waffen das optisch gelungenste am Spiel sind. Bei den Waffen sind keine unscharfen Texturen oder Kanten sichtbar. Der Rest der Spielwelt findet sich hingegen grafisch nur im unteren Mittelfeld wieder. Bei actionreichen Szenen kommt es immer wieder zu Framerate-Einbrüchen.

Der Titel spielt sich hauptsächlich in zwei Szenarien ab, einmal auf der Oberfläche in der Wüste und einmal im Untergrund in Bunkern bzw. in Einrichtungen. Beide Szenarien haben einen sehr schlauchigen Levelverlauf gemeinsam. Das erkunden oder betreten von alternativen Wegen ist nicht möglich. Die Gegnerwellen werden immer an selben Stellen getriggert sobald ein bestimmter Punkt überschritten wird, so kann im Voraus bereits gut abschätzt werden wo die Gegner auftauchen könnten.

Es wird eine sehr geringe Waffenvielfalt geboten, alle Waffentypen lassen sich an einer Hand abzählen (Pistole, MG, Scharfschützengewehr, Raketenwerfer und Schrotflinte). Das anvisieren der Gegner ist durch das Auto-AIM kein Problem. Einzig das Zielen mit dem Scharfschützengewehr macht Probleme wenn die Gegner weit auf dem Schlachtfeld verteilt sind.

Die Steuerung zu Fuß funktioniert wie gewohnt, sprinten ist nicht möglich. In einigen Missionsabschnitten ist man mit einem Jeep unterwegs, entweder als Fahrer oder am MG-Geschütz. Das Verhalten der Autos wirkt, vor allem bei der Beschleunigung, sehr unrealistisch. Die Lenkung ist dabei sehr scharf, was zu ungenauen Lenkmanövern führt.

Das Spiel hat drei Schwierigkeitsstufen, es gibt für jede Schwierigkeit ein Achievement. Ich habe das Spiel auf Mittel durchgespielt, interessanterweise habe ich aber nur das Achievement für Mittel bekommen und nicht auch für Leicht. Auf Mittel hatte ich kaum Probleme, an einigen Stellen war ich gehangen, das war aber eher mein Fehler da ich die falsche „Taktik“ hatte.

Der Einzelspieler hat eine relativ kurze Kampagne die man in etwa 5 bis 7 Stunden abgeschlossen haben kann. Man erreicht zu selten Kontrollpunkte, was beim Sterben für Frust sorgt. Denn oft muss man dann große Etappen noch einmal spielen.

Ein kurzweiliger Shooter der über die knappe Kampagne durchaus Unterhalten kann, wer das Spiel für um die 5 Euro Gebraucht kaufen kann, der kann einen kurzen Blick riskieren. Ich gebe dem Titel eine 6,0/10.
 
Metal Gear Solid 4
War ein sehr sehr cooles MGS und ein tolles Spiel. Allerdings hats Kojima diesmal mit den Sequenzen echt übertrieben, das zieht sich echt wie Kaugummi. Bin grad beim Schlussvideo und eine belanglose Szene folgt der nächsten wie im ganzen Spiel schon. Alle Videos auf die Hälfte geschnitten wären deutlich besser gewesen. Und ich hab an den MGS2 und 3 Videos rein gar nichts auszusetzen.
 
Infamous Second Son

Es laufen gerade die Credits. Wertung vorweg: 7 von 10.

Am Anfang war ich geflashed, die Nebenaufgaben haben mir gefallen, letztendlich fand ich das Spiel nicht abwechslungsreich genug. Die recht flache Hauptstory ist schnell erzählt und abgehandelt, die meiste Zeit hat das 100%ige Klären/Säubern der Spielwelt in Anspruch genommen. Ich habe hauptsächlich die Neon Kraft verwendet, die anderen Kräfte blieben fast unbenutzt. Die Kräfte waren aber gut ausbalanciert. Neon fand ich einfach am ansprechendsten. :)

Mehr als 7 Punkte sind nicht drin, da ich zuletzt mit South Park und Dark Souls II zwei 10er Titel gespielt habe und die haben mich eben komplett begeistert und umgehauen. Mit Infamous SS bin ich zufrieden und Second Son ist der erste Titel der Reihe, bei dem ich die Credits sehe. Muss auch was heißen. Schade nur, dass die letzte Kraft erst 5 Minuten vor dem Ende eingeführt wurde. Ich habe in Seattle nichts mehr zu tun und werde das Spiel nun ins Regal stellen. Ich freue mich auf Story-DLC und irgendwann werde ich auch den Durchgang als böser Delsin in Angriff nehmen.
 
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Batman: Arkham City

Nachdem ich vor einigen Tagen schon Batman: Arkham Asylum beendet habe, habe ich mir gleich den Nachfolger vorgenommen. Zudem habe ich mich auf die Hauptstory konzentriert, da man für die anderen Aufgaben relativ viele Gadgets braucht. Das wäre also nicht effizient. Es sind jetzt also noch viele Riddler-Rätsel übrig und viele Challenges.

Besonders spannend ist es die beiden Spiele zu vergleichen. Im direkten Vergleich ist Batman Arkham Asylum das bessere Spiel. Und das liegt an einigen Punkten: In City ist mir persönlich das Kampfsystem zu überladen und das führt dazu, dass die Kämpfe nicht mehr ganz so knackig sind. Das ist der größte Minuspunkt im Vergleich. Zudem ist die offene Spielwelt darauf ausgelegt, dass Batman überall hinspringt und sich festhalten kann. Auch das macht es nicht gerade präziser. Davon ab ist die Stadt zwar offen, aber wirklich gerne bewegt man sich aber nicht durch. Highlights gibt es auch keine. Von daher, die Konzentration auf die Insel war schon ganz gut so.


Aber auch City hat seine Stärken und die liegen vor allem in der Präsentation. Hier vor allem Batman und seine Gegenspieler. Hier setzt rocksteady wirklich noch mal einen drauf und wirklich jeder Charakter is super getroffen. Das Highlight ist natürlich der Joker, da Hamid und auch Conroy einfach einen wahnsinnig guten Job machen! Auch helfen die Gagets, um einige Rätselpassagen noch zu erhöhen. Auch die Geschichten und die Nebenaufgaben bereichern das Spiel ungemein. Auch wenn eine Nebenaufgabe ziemlich nervig ist. Es gibt Momente, da passiert einfach zu viel und es stört den Spielfluss.

Über das Batman-Feeling brauchen wir nicht streiten, das Spiel verströmt wieder einmal Batman pur.

Ich werde jetzt noch einige Zeit in Arkham City verbringen, um noch ein paar Aufgaben abzuschließen und Trophies zu sammeln, dennoch bleibt das Gefühl, dass es nicht ganz so herausragend ist, wie Arkham Asylum, auch wenn es ein sehr gutes Spiel ist.

Hätte der Vorgänger noch 10/10 Punkten bekommen, bekommt City 9/10.




Mal sehen, vielleicht jage ich mir Origins auch noch mal rein. :gerri:
 
Origins steigert das Ganze nochmal, die Qualität der Oberwelt und Story klaffen noch weiter auseinander ;). Einerseits mit die beste Story der Teile, andererseits die bescheuertste Oberwelt.
 
Ja, und es hat doch diesen Online-Modus oder? Das versteh ich sowieso net. Naja mal gucken. Wenn ich mit City durch bin, mach ich wohl eher Batman oder sogar ne kleine Zockerpause.

Trotzdem schade, dass die Oberwelt nicht so geil ist, bei einem sonst gelungenen Spiel halt doppelt Schade!

Egal, in City hab ich genug zu tun. Vielleicht gucke ich mir auch die DLC noch an.
 
Den Online Modus hab ich komplett ignoriert und im Spiel auch wenig davon mitbekommen.
Ja, bei Origins ist es besonders deutlich. Gerade nach spannenden Storymissionen ist man regelrecht ernüchtert. Im Kontext ist Batman auch viel zu stark ausgerüstet, dafür, dass es vor den anderen Teilen spielt, aber spielerisch sorgt es für Kurzweil.
 
So, Arkham City habe ich zu Ende gespielt. Eigentlich wollte ich noch alle Riddler Rätsel holen, aber die haben das für mich eindeutig übertrieben. Die 100 auf der Insel sind total okay gewesen, aber das ist ja nur noch Fleißarbeit. Dazu noch mehr Challenges, das raubt mir doch gewaltig die Motivation. So habe ich die Story und die Chars genossen und mach Pause.

Arkham City ist für mich der beste Beweis dafür, dass mehr nicht automatisch besser ist!
 
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Infamous: Second Son

+ tolle Licht- und Partikeleffekte
+ gelungene Optik
+ sehr gute (englische) Synchronsprecher
+ auch im dritten Teil noch spaßiges Grundgameplay
+ coole Fähigkeiten
+ Wiederspielwert durch Karma-System

- teils etwas hakelige Steuerung (Stichwort: Dachventilatoren/Launchpads)
- leblose Kulissenstadt
- belanglose, wenig variantenreiche Nebenmissionen
- dilettantische Storyentwicklung (auch und besonders bei Nebenpersonen)
- relativ kurze Hauptstory
- die veraltete Basisengine scheint bei einigen Dingen wie Fahrzeugen, Bäumen und Architektur noch durch
- kein dynamischer Tag-/Nachtwechsel

Insgesamt hat es mir gefallen. Dennoch gibt es leider jede Menge Mängel, die es als First Party Titel und Teil der Infamous Serie dann doch zu einer Enttäuschung machen. Es gibt einfach zu wenig Abwechslung, zu wenig Highlights und das Storytelling/Karma System wäre sogar Ende der letzten Generation mittlerweile veraltet gewesen.
Bleibt für mich als Fazit: Für ein Launchspiel trotz seiner Fehler ganz gelungen. Ein Fazit, das weder Sony noch Sucker Punch angestrebt haben können.

7.0/10
 
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