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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Pah! Schweig still Sterblicher!

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Mit IV wurde ich damals auch erst nicht warm, vor allem die Stadt gefiel mir nicht und auch das Handling der Autos war gewöhnungsbedürftig, noch dazu mit der ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Kameraführung. Später habe ich es dann aber doch noch mal versucht und letztendlich doch meinen Spaß damit und daher auch durchgespielt.

Das einzige GTA, was ich nicht durchgespielt habe, ist V. Noch. Nachdem recht frühzeitig die Luft raus war, hatte ich es damals verkauft :oops: Letzte Woche allerdings habe ich es mir nochmal bei Amazon bestellt :ugly: Jetzt zocke ich es wieder (habe natürlich neu angefangen). Ist schon sehr geil gemacht alles, mir machts doch wieder Spaß und ich bereue den Neukauf deshalb nicht :) Vielleicht spiele ich auch mal online.
 
guacamelee.jpg


Ist wirklich ein erfrischend anderes Jump n Run. Vor allem, weil man seine Gegner in netten Combos zur Strecke bringen kann. Die Fähigkeiten, die man im Verlauf des Spiels bekommt, wirken sich auch nachhaltig auf das Gameplay aus. Die Story ist simple, aber völlig ausrechend. Insgesamt habe ich, 11:30h daran gespielt. Mal sehen, ob ich es noch einmal auf schwierig durchspiele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guacamelee ist echt ein geiler Titel.
War aber nach 8-9 Stunden schon fertig, hätte aber ruhig noch länger dauer dürfen.
Auf Schwer wärs allerdings nichts für mich. Die Endbosse waren auf dem normalen Schierigkeitsgrad schon ganz schön knackig.
 
South Park: The Stick of Truth

Jau. Habe es 2,5x durchgespielt und bis auf eine Trophäe habe ich alles "erledigt" bzw. alles gesehen, was das Spiel zu bieten hat (und das ist einiges). 98%. Mehr als auf DLC warten ist jetzt nicht drin und wenn ich das Spiel nochmal spiele, dann in der ungeschnittenen Fassung. Insgesamt hat mich der Stab der Wahrheit förmlich niedergestreckt. Hätte nicht erwartet, dass mich dieses Stück Software so wegbläst. :waah:
 
Portal 2

Klasse Ding. :D Ich erwartete eigentlich, dass ich nur mit Mühe durchkomme, aber es flutschte die meiste Zeit und ich musste nur an zwei Stellen meine Schwester fragen, die es vor einiger Zeit schon mal spielte. Meist hatte ich einfach ein Brett vorm Kopf und übersah einen Knopf oder eine beschießbare Fläche. :ulgy: Humor und Aufbau der Tests waren sehr geil, vor allem mit den verschiedenen Gels. Ist jetzt zwar ein komischer Vergleich, aber es erinnerte mich etwas an Heavy Rain. Ein ruhiges Spiel, das auf andere Schwerpunkte setzt und halt "mal was anderes" ist. Ich glaube, 4.0 ist hier ebenso angebracht.
 
Portal 2

Klasse Ding. :D Ich erwartete eigentlich, dass ich nur mit Mühe durchkomme, aber es flutschte die meiste Zeit und ich musste nur an zwei Stellen meine Schwester fragen, die es vor einiger Zeit schon mal spielte. Meist hatte ich einfach ein Brett vorm Kopf und übersah einen Knopf oder eine beschießbare Fläche. :O_o: Humor und Aufbau der Tests waren sehr geil, vor allem mit den verschiedenen Gels. Ist jetzt zwar ein komischer Vergleich, aber es erinnerte mich etwas an Heavy Rain. Ein ruhiges Spiel, das auf andere Schwerpunkte setzt und halt "mal was anderes" ist. Ich glaube, 4.0 ist hier ebenso angebracht.
Ich sag doch datt ding ist geil! Höre öfter auf den Sawbones! Der weiß was gut ist :deal:
 
Remember Me
Ein total tolles Spiel. Genau was ich mag! Und gegen Ende wurde es ganz schön schwer, bin ein bisschen stolz :D
10/10
Auf dass diese Artdesigner und Grafiker niemals aufhören Spiele zu machen!
 
The Last of Us [PS3]

Bestes PlayStation 3-Spiel? Nicht ganz, subjektiv wie auch objektiv ist es das wie ich finde nicht. Ja ich gehöre auch zu denen die nicht im Chor mit einstimmen das The Last of Us über allen steht. Objektiv gesehen denke ich das bspw. Uncharted 2 als ganzes von Anfang bis Ende besser [durchdacht] ist, auch wenn es eine deutliche Diskrepanz zwischen den Cutscenes mit Oneliner-Sunnyboy Nathan und dem aktuellen Gameplay mit Massenmörder-Psychopath Nathan gibt [aber hey, Diskrepanzen dazwischen gibt es seit der PlayStation 1/Saturn-Ära]. Subjektiv gebe ich bspw. Yakuza 4 dem Vorzug [das objektiv aber deutliche Schwächen hat].

Konkreteres packe ich in den Spoiler:

Der größte Pluspunkt des Spieles ist wie schon bei Uncharted seine Inszenierung und seine Atmosphäre. Ich glaube ich habe nie stärker eine zerstörte Welt empfunden wie wenn ich die verlassenen, teils überwucherten Häuser nach Gegenständen abgesucht habe. Wahnsinn wie detailiert und stimmig das alles ist, und ich dachte immer wieder: "Ja, SO wäre es wirklich." Ich fühlte mich wirklich in der Welt. Praktisch allein.

Hinzu kommen wie bei Sonys AAA-Spielen sehr gute Technik, sei es Sound [wirklich klasse], Grafik, Motion-Capturing oder Synchro [ich spielte es auf englisch]. Das Gameplay ist gut, aber weder überragend noch revolutionär, maximal mutig weg von den regenerierenden Gesundheit zu gehen und dem Spieler wichtige Dinge bauen zu lassen.

Die Steuerung fand ich ein wenig hakelig, aber ich denke es ist auch eine von den Entwicklern so gewollte Entscheidung, Joel ist kein durchtrainierter Marine sondern eben bedeutend älter, passt schon. Andere Entscheidungen stellen die Logik ad absurdum, müssen aber sein damit das Spiel auch spielbar bleibt. Sämtliche Verbündete können vor Clickern, Runnern und Huntern unbemerkt laufen, klappern, usw. ohne das sie bemerkt werden. Das finde ich noch okay, aber das sie auch LAUT reden war dann doch etwas zu viel. Hätte man sich sparen können. Ebenfalls die Deus Ex Machina die es ab und an gibt, bspw. Ellie die im Hotel aus dem absoluten Nichts auftaucht um Joel zu retten.

Leider hällt das Spiel nicht komplett die Qualität die es am Anfang hat, sowohl das Kannibalen-Dorf wie auch das Krankenhaus mit den Fireflies am Ende fand ich nicht mehr so ganz gelungen. Immer noch okay, aber eben nicht ganz so gut. Die ganze Joel/Fireflie-Sache hinterlässt bei mir so ein "Hmm"-Gefühl das nagt. Kudos aber an die Entwickler das sie einen richtig schwitzen haben lassen zu Beginn des Winterabschnittes bzgl. Joels Schicksal. Bzgl. des Endes offenbart sich auch ein Problem das mir immer wieder in den Kopf schießt. Wie macht man für ein Spiel wie The Last of Us ein passendes Finale?

Entweder gehen Spiele den einfachen Weg und setzen dir das Mutter-Monster das natürlich mehr aushällt als alle anderen vorher vor die Knarre und fertig oder machen es wie The Last of Us. Man haut dem Spieler einfach extrem viele starke Gegner vors Gesicht und belässt es dabei. Sry, ich weiß auch nicht wirklich wie man es bei The Last of Us anders hätte machen können bzw. ob man es überhaupt besser machen können, aber wenn die Call of Duty-Methode einfach zur Tür rennen, auf den Button kloppen, fertig im Finale ausreicht ist das nicht gut. Dreimal gibt es diese Situation im Spiel [Kanalisation, Uni, Krankenhaus], zweimal davon fand ich sie nicht gut durchdacht bzw. nicht passend.

Alles in allem bleibt The Last of Us für mich ein ingsesamt tolles Spiel, ich werde es auch gleich noch ein zweites mal durchspielen, aber der ganz ganz große Megakracher der teils propagiert wurde ist es dann doch nicht. Trotzdem, ein PlayStation 3-Highlight das in der Sammlung bleiben muss.

Eines noch, ich habe mir das Review von Wolf und Kim bei Sexy Cripples zum Spiel angesehen, Wolf ist ja bspw. der Ansicht das Spiele kurz davor stehen mehr zu sein. Mehr zu bieten. Mehr zu erzählen. Walking Dead, BioShock Infinite, etc. Ich sehe das nicht so, Videospiele sind Videospiele und haben feste Bahnen, ich sehe auch nicht das dort sich was ändern wird nur weil Entwickler etwas anderes machen wollen [ich wüsste gelinde gesagt auch selten was]. Was ich bspw. von Walking Dead gesehen habe bringt mir nun nicht mehr, ich sehe immernoch die Mechanik hinter dem Spiel [Entscheidung A hat keine extrem anderen Auswirkungen als Entscheidung B, der Typ stirbt dennoch, nur anders], ein Problem was ich ja schon bzgl. Beyond erläutert habe.

Ich finde auch nicht das Spiele das müssen/demnächst tun müssen. Spiele müssen keine Kommentare auf soziale Probleme sein, sie müssen nicht ästetisch neue Ären einläuten, sie müssen nur gute Spiele sein. Ich glaube das wenn Entwickler zu sehr versuchen irgendwie dieses mehr zu erreichen sie gleichzeitig das aufgeben was Videospiele sind, sein sollen, sein müssen. Immernoch letztendlich Unterhaltung. Und das können sie gut.

The Last of Us ist wie Uncharted, es lebt von Atmosphäre, Technik, Design, weniger von Gameplay. Interessant wird es wie Spiele wie Uncharted oder eben The Last of Us altern werden, ob es in zehn Jahren immernoch die guten Spiele sind. Denn nur eines altert wirklich gut, gutes Gameplay. So bleibe ich ein wenig zweigeteilt zurück, sehe warum The Last of Us von vielen so abgefeiert wird, sehe aber auch warum es doch nicht wenige kritische Stimmen gibt, und irgendwie stehe ich dazwischen und weiß nicht so recht weiter.

4/5
 
Zuletzt bearbeitet:
Castlevania: Lords of Shadow 2

Castlevania_Lord_of_shadow_2_art_big.jpg


Der Vorgänger war für mich ein spielerisch eher durchschnittliches Spiel, welches hauptsächlich vom genialen Design lebte, das sich weit vom Durchschnitt abhebt.
Nun also Teil 2, der eigentlich alles spielerisch verbessert aber trotzdem schlechtere Wertungen kassiert.
Ehrlich, ich kanns mir nicht erklären. Die Grafik ist besser (vor allem flüssiger), die Welt ist offen und nachvollziehbarer, Inszenierung und Steuerung sind wesentlich geschliffener.
Einzig und allein der visuelle Abwechslungsreichtum fehlt im Vergleich zum ersten Teil, schon allein weil man (verständlicherweise) nur nachts unterwegs ist. Die märchenhafte Fantasyatmosphäre ist somit auch ins Hintertreffen geraten, dafür bietet LoS 2 einen eigenen Stil. Trotzdem bietet auch der Nachfolger genug Eyecandy und viele epische Szenarien (ich sag nur Puppenmacher).
Außerdem hat LoS2 eine frei drehbare Kamera, für meinen Geschmack ist das schon eine gigantische Verbesserung. Mit Zoom und sauberer Steuerung funktioniert sie fast perfekt.

Die offene Welt, bei all den Erkundungsdrang den sie weckt, hinterlässt stellenweise das Gefühl, dass mehr geplant war. Man findet an manchen Enden seltsame Sackgassen und einige Elemente, die den Anschein erwecken, größer geplant worden zu sein...
Dazu hakt an einigen Stellen das Pacing etwas, teilweise muß man schon etwas suchen, wo es lang geht. Eine bessere Karte wird leider vermisst, wobei die Minimap am Bildschirmrand in 95% der Fälle ausreicht.

Die viel gescholtenen Schleichsequenzen funktionieren eigentlich gut und gehen locker von der Hand. Lediglich eine Sequenz wirkt etwas nervig und aufgesetzt, aber mit der Fähigkeit sich in Nebel zu verwandeln hatte ich die auch in <5 Minuten abgefrühstückt.
Klar, man kann darüber diskutieren, wie sinnvoll Schleichsequenzen in einem Spiel sind, in dem man ansonsten turmhohe Ungetüme durch den Fleischwolf dreht, aber als Auflockerung funktionieren sie gut und nehmen auch nicht zuviel Raum ein.
Auch die Passagen, die man als Ratte zurücklegt, haben gut gepasst.

Storytechnisch wurde das Spiel oft bemängelt, was ich beim besten Willen nicht verstehen kann. Es baut halt komplett auf Lords of Shadow und Mirror of fate auf, ganz ohne Vorkenntnisse ist man eventuell schon etwas verloren. Aber wer allein LoS 1 gespielt und die Hauptcharaktere noch im Kopf hat sollte keine Probleme bekommen, zumal im Tagebuch nochmal sämtliche Charakterhintergründe nachzulesen sind.
Mich hat die Story gefallen, auch wenn das Ende im Vergleich zum Rest doch etwas dröge ausgefallen ist.

Die Musik ist, wie schon in Teil 1 überragend, im aktuellen Castlavania wirkt sie noch besser auf die Spielsituationen abgestimmt. Lediglich ein Soundeffekt der beim Tod von Gegnern eintritt wirkt etwas deplaziert.

Insgesamt eines der besten Hack´n´Slays ala God of war, noch dazu mit offener Welt. Ob es das Beste ist werde ich die nächsten Tage sagen können, wenn ich den Vorgänger und GoW 3 nochmal reingeschmissen habe. Subjektiv würde ich Lords of Shadow 2 momentan auf den Thron stellen.

9 / 10
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Vorgänger zu lieben sind nicht die besten Grundvorraussetzungen ;).
Teil 2 fühlt sich schon ein Stück weit anders an durch das Szenario, die drehbare Kamera... das Kampfsystem ist noch sehr ähnlich, aber dynamischer und die Waffen unterscheiden sich wesentlich deutlicher.
 
Die flexible Kamera ist auf alle Fälle schon einmal ein Pluspunkt. Das statistische Ding war einer der größten Kritikpunkte für mich, am Erstling.

Was ich am Vorgänger möchte bzw. diesen für mich ausgezeichnet hat...
  • Das Kampfsystem an sich, mit all den Kombos, den Akrobatiken, den manchmal auch gut anspruchsvollen Kämpfen und das aktive Blocken.
  • Die Bosse
  • Das fulminante Art Design, mit den wunderprächtigen Kulissen
  • Die ruhigen Rätsel- und Kletterpassagen
  • Die wunderbare Musikuntermalung
  • Die üppige Spielzeit

Was davon bietet Teil 2 nicht mehr, wenn den Vorgänger zu lieben eine schlechte Voraussetzung ist? :D
 
Das Kampfsystem gefällt mir in Teil 2 deutlich besser, hab vorhin nochmal Teil 1 gespielt. Bosse sind nach wie vor echt erklassig designte dabei, haben mir vom spielerischen her teilweise auch besser gefallen.
Das Design wurde von der Vielfalt her deutlich zurückgefahren, man hat eben die Stadt und das Schloß. Imposante Ausblicke gibt es nach wie vor, lediglich der Abwechslungsreichtum ging etwas flöten.
Rätsel wurden ebenso deutlich zurückgefahren, genauso wie die ruhigen Passagen am Stück seltener sind. Ich fands in Ordnung.
Musik ist nach wie vor spitze und Spielzeit ist ähnlich üppig. Zumindest wenn man so spielt wie ich und alles absucht.

Eine Krux waren für viele die Schleichpassagen. Gerade am Ende sind sie storytechnisch etwas unsinnig, aber als Auflockerung fand ich sie nett. Simpel und nehmen wirklich nur einen kleinen Bruchteil ein. Lediglich eine Passage scheint viele genervt zu haben, aber die hab ich extrem locker hinter mich gebracht. Man darf den Nebel später nicht außer acht lassen.

An ein zwei Stellen mußte ich auch suchen, wo es denn weiterging, so sind z.B. an einer Stelle Ketten nicht als Klettermöglichkeit markiert, während sonst überall erklimmbare Stellen deutlich angezeigt werden.

Und was ich super finde, ist die Möglichkeit QTE auszuschalten. Ohne diese Pest kann man die brachialen Finisher endlich wirklich genießen.

Das Ende war etwas knapp und unspektakulär, aber immerhin hat LoS2 mich dazu gebracht, nach dem Storyende die Spielwelt noch weiter zu durchstreifen und Extras zu suchen. Hier fehlt dann eine bessere Kartenfunktion.

Insgesamt fand ich das Spiel aber super und ungerechtfertig etwas abgestraft von manchen Kritikern...
 
Oh Gott, wie konnte ich da nur so viel Text rausbekommen :gerri:

Forza 3

Die langen Ladezeiten sind mir sofort negativ aufgefallen ich hatte gehofft das die Ladezeiten sich verbessern würden wenn ich das Spiel auf die Festplatte installiert habe, das hat aber nur für minimale Verbesserungen gesorgt. Egal ob man ein Rennen startet oder ob man nach einem Rennen zurück in das Hauptmenü geht die Ladezeiten stören den Spielfluss massiv.

Der Sound den die Autos von sich geben wenn man die Anlage entsprechend aufgedreht hat klingt voll und realistisch. Die Musik die in den Menüs oder bei den Rennen abgespielt wird gefällt mir leider überhaupt nicht, ich bin deshalb eigentlich sofort dazu übergegangen die Spielmusik zu deaktivieren und während des Spielens immer nebenbei einen Podcast oder eigene Musik zu hören.

Es gibt viele Strecken die einem zur Auswahl stehen und in den Events und Championships des Saisonmodus regelmäßig durchgewechselt werden. Die Strecken sind vom Aufbau und der eingebauten Umgebung gut gestaltet. Figuren am Straßenrand oder auf den Tribünen wirken extrem billig, aber das beachte ich im Normallfall auch nicht. Nach bestimmten Rennen bekommt man Autos geschenkt, dass ärgerlich dabei ist das es mir oft passiert ist das ich ein Auto erhalten habe das ich bereits in meiner Garage stehen hatte.

Spielt man den Saisonmodus bis einschließlich dem 6. Jahr (um alle Gamerscore zu erhalten) durch, wobei man mit etwa 38 Stunden sehr lange beschäftigt ist, wiederholen sich die Strecken aber auch nur noch und langeweilen einem. Die Strecken bieten dann keine Überraschungen mehr, man hat sich dann einfach schon längst satt gesehen. Oft werden Rennen durch eine hohe Rundenanzahl künstlich in die Länge gezogen, es ist nicht selten dass ein Rennen um die 10 Runden umfasst. Es ist nicht unüblich, dass man für ein Rennen etwa 20 Minuten benötigt.

Wenn ich am Anfang eine Strecke gefahren bin die ich noch nicht kannte ist es mir gerne passiert dass ich ausversehen in die Boxengasse gefahren bin. Möglicherweise war ich da nur etwas unaufmerksam, manchmal heben sich die Einfahrten aber tatsächlich schwer von der restlichen Strecke ab.Die Miniaturansicht der Strecke in der linken unteren Ecke stellt manchmal neben dem aktuellen Streckenkurs, wenn man genau darauf achtet, einen anderen Kurs zwischen dem korrekten Kurs schemenhaft da was mich hin und wieder abgelenkt hat.

Manchmal wirkt die Ausbremsung wenn man die Strecke verlässt und auf den Kies oder Sand kommt als würde man gegen eine Wand fahren, dabei wird man von gefühlt 100 Km/h auf 20 Km/h runtergebremst, so kommt es mir jeden Falls vom Gefühl vor. Verlässt man die Strecke an einer anderen Stelle kann es sein das die Bremswirkung realistisch ist bzw. das Verhalten natürlich und physikalisch korrekt scheint.

Die Rückspulfunktion hat mir wohl einige Frustmomente erspart, wer kennt es nicht das man ein perfektes Rennen fährt und dann kurz vor dem Ziel einen schweren Fehler macht und so einige Plätze zurückfällt und so das ganze Rennen nochmal fahren müsste, jetzt spult man einfach kurz zurück – ich liebe es!

Grafisch finde ich das Spiel schick, natürlich schauen manche Objekte in der weiteren Umgebung sehr kantig und unscharf aus. Man kann an den Autos auch sehen dass die Kantenglättung nicht das Gelbe vom Ei ist. Das ich keine Probleme mit der grafischen Leistung habe liegt eventuell aber auch daran das ich noch nicht Forza 5 oder andere NextGen-Spiele in der Hand hatte.

Die Auswahl an Autos ist groß, ich hatte aber immer meine wenigen Favoriten. Über das gesamte Spiel bin ich nicht mehr als 15 verschiedene Autos gefahren, wenn ich mich an die Fahrweise eines Autos gewöhnt hatte dann habe ich es ungern gewechselt. Die Cockpit Ansicht ist für einige sicherlich nice-to-have aber für mich total uninteressant.

Die KI Verhält sich natürlich dem eingestellten Schwierigkeitsgrad entsprechend, dabei gibt es eigentlich nichts anzumerken. Lustig ist es manchmal zu sehen wie man überholt wird und der Gegner in einer Kurve voll in die Bande rutscht. Wenn ich es mir Leicht machen wollte dann habe ich die Gegner auch mal gerne in die Bande gedrängt, wobei das nicht wirklich Ziel sein sollte.

Der Schwierigkeitsgrad Mittel war für mich zwar manchmal fordernd aber in der Regel nie ein Problem, wollte ich wirklich nur mal drauf los fahren und die Autos testen habe ich die Schwierigkeit auf Leicht gestellt. Die automatische Bremsung hatte ich deaktiviert und für die „Ideallinie“ lies ich mir die Bremslinien anzeigen, den Rest habe ich auf den Standardeinstellungen belassen.

Das Spiel hat mir anfangs Spaß gemacht wirkte an einigen Stellen aber zu stark gestreckt was zu vielen Wiederholungen geführt hat, sonst gibt keine Aspekte die ich großartig zu bemängeln habe. Für mich ist der Titel eine 6,5/10, mal schauen was die Nachfolger anders machen.
 
Outlast auf der Ps4

Kurz - das game ist der hammer und trifft genau meinen nerv.Die Atmosphäre ist genial und man ist ständig angepannt, am anfang habe ich fast einen Herzinfakt bekommen weil ich mich so heftig erschrocken hatte.
Ich hab das Spiel abends im dunkeln mit 7.1 Headset gespielt, so hat es seine volle Atmokeule auf mich eingeprügelt.Für mich besser als Condemned was die Schockerei und kranke Ideen anbelangt.
Wird aufjedenfall nochmal auf Wahnsinnig gespielt , ich würde dem Spiel eine 9,5/10 geben :)
Ich hoffe es kommt bald ein nachfolger, ich brauche mehr davon :ugly:
 
The Walkind Dead (Xbox 360)

Ich habe immer nur mitbekommen, dass das Spiel sehr gut sein soll, habe mich aber nie richtig darüber infomiert. Vor langer Zeit habe ich es dann günstig in einem Sale gekauft und Anfang dieser Woche ohne große Erwartungen damit begonnen und es jeden Abend gespielt. Gestern Abend beendet und ich kann nur sagen: WOW!

Das Spiel hat mich dermaßen in den Bann gezohen, die Atmo, die Charaktere, die Beziehung zu Clementine. Vor allem aber die Entscheidungen, die man unter Zeitdruck fällen muss. Manchmal gab es für mich einfach nur eine Lösung ohne dass ich darüber nachdenken musste, weil mich die Charaktere mit ihrer Art und ihren Handlungen nur zu dieser Entscheidung gedrängt haben. In einigen Fällen konnte ich es aber überhaupt nicht entscheiden. Und dann überlegt man und sieht den kleinen Zeitbalken unter den Entscheidungen ablaufen. Fand ich super. Auch wenn im Nachhinein betrachtet wohl einige Entscheidungen so oder so zu bestimmten Ereignissen geführt hätten.

Man fiebert jede Sekunde mit und die Story schmeißt einem richtig harte Bocken hin, die man erstmal verdauen muss.

Das Ende:
Es war schon nach dem Ende der Episode 4 abzusehen, dass es wohl kein Happy End mit Lee und Clemtine gibt. Aber wie man die letzten Minuten mit Clementine verbringt, waren sehr ergreifend. Zuerst habe ich sie weggeschickt und nach dem Ende nochmal das andere Ende gespielt. Was mir wirklich gut gefallen hat, war der schwarze Bildschirm direkt danach, der für einige Sekunden eingeblendet wurde, bevor die Credits begonnen haben. Das war nochmal ein Moment, den ich irgendwie brauchte. Diese Ruhe.

Ich habe aber bei diesem Spiel auch extrem gemerkt, wie sehr sich meine Spielgewohnheiten in den letzten Jahren gewandelt haben. Früher war ich fast reiner Shooter-Spieler. Die kann ich heute nicht mehr sehen und rühre ich auch nicht mehr an. Ich brauche eine Geschichte, emotionale Momente und eine Charaktere, die mich motivieren zum Spielen. Das liegt wahrscheinlich auch am Alter mit Ü30. Aber Rollenspiele und Adventures bzw. ein The Last of Us liegen bei mir jetzt in der Gunst.

Im letzten Jahr habe ich noch Bioshock Infinte und Halo 4 gezockt, weil die Vorgänger früher ja auch Spaß gemacht haben. Ich habe mich durch beide durchgequält, weil ich noch das Ende sehen wollte. Die Story bei Bioshock fand ich z.B. auch sehr gut, aber der spielerische Aspekt hat mir gar keinen Spaß mehr gemacht. Das Ende vom Lied war, dass ich zum Schluß nur noch an den Horden von Gegnern vorbeigerannt bin, bis ich in den nächsten Bereich kam. Dadurch natürlich einige Tonbänder für die Story liegen lassen. Die Story war gut, aber der Spielspaß ist mir bei beiden Spielen abhanden gekommen. Ein Bioshock mit der Story, aber einem anderen Spieldesign würde ich wahrscheinlich wieder anrühren.

Jetzt werde ich mich noch an den DLC 400 Days ransetzten und Season 2 werde ich erst anrühren, wenn es komplett ist. Auf die Warterei zwischen den Episoden habe ich keine Lust. The Wolf Among Us wäre auch noch eine Variante. Auf jedenfall möchte ich von dieser Art von Spielen mehr haben.
 
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