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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Eigentlich wollte ich meinen Abend anders verbringen, aber das Spiel hat mich sowas von gefesselt. Ich konnte mich dem Spiel nicht entziehen. Jetzt sitze ich hier und weiß nicht so recht, was ich fühlen soll. Emotional bin ich nach dieser Reise leicht angeschlagen. Das Spiel löste bestimmte Denk-/Interpretationsvorgänge in meinem Kopf aus. Sehr abgefahrenes Gefühl.

Im "Gone Home" Thread wurde ja schon erwähnt, dass das Spiel leicht gekünstelt wirkt.. damit hatte ich jetzt kein Problem.
Hier ein paar Gedanken zum Spiel.
- Die Audiobotschaften von Schwester Sam. Herrlich.
- Einige Momente, die ein wohliges Retrogefühl haben aufkommen lassen.
- Wie sich die Lonnie+Sam Beziehungsgeschichte entwickelt hat. Teilweise Gänsehaut pur.
- Der kleine Ritual/Geheimraum.
- Der Gang auf den Dachboden. Ich habe schon das Schlmmste befürchtet. Ebenso die rote Badewanne. :D
- Schöne JFK / Stephen King Anspielungen. Ich muss mir demnächst mal "Der Anschlag" anhören/durchlesen.
- Generell bedrückende Stimmung, als sich das Haus dank Geheimräume weiter öffnet.

Fazit: 9 von 10 home-öopatische Mittel

PS: Ich musste oft an Labyrinth denken. Bis ich sogar irgendwann eine VHS dieses Films im Regal hab liegen sehen. Großartig.

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Zuletzt bearbeitet:
Ich war bei Diablo 2 auch viel motivierter als bei Teil 3. Während ich damals gefühlte 1000 Spielstunden gesammelt habe, hab ich Diablo 3 gerade mal mit einem einzigen Charakter bis Alptraum Akt 2 gespielt. Gutes Spiel, aber irgendwas hat gefehlt
 
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Kampagne hab ich durchgezockt, MP noch nicht angespielt. Ich bin postiv überrascht, das spielt sich echt gut und die Technik ist auf PS4 wunderschön. Echt launige und empfehlenswerte Kiste. Schade das die Story völlig wirr ist und das Ende kam mir recht plötzlich vor, dennoch "gut".
 
Resonance of Fate

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Sehr gutes und außergwöhnliches RPG. Das beste an dem Spiel war ganz klar das Kampfsystem, das man schlecht mit irgendetwas anderem vergleichen kann, da es soetwas in der Form noch nie gegeben hat. Am ehesten erinnern die Kämpfe wegen der Mischung aus echtzeit + rundenbasiert an Valkyrie Profile 2 ( nicht verwunderlich, da ebenfalls aus dem Hause tri-Ace), was meine Messlatte an RPG-Kampfsystemen darstellt und Resonance of Fate dieser sehr nahe kommt.

Ebenfalls ein Highlight ist das sehr unverbrauchte dystopische Steampunk / Endzeit Setting, welches man in JRPGs so gut wie nie zu Gesicht bekommt. Der Soundtrack war in Ordnung, einige der Battlethemes und Overworldtracks haben mir sehr gut gefallen, andere wiederum haben sich recht uninspiriert angehört, hätte ein wenig besser sein können.

Die Story kam nur sehr, sehr langsam in Schwung. In den ersten 5-10 Stunden (insgesamt 55 Stunden Spielzeit) hätte ich kaum sagen können, worum es in dem Spiel überhaupt geht. Erst danach ( trotzdem noch mit sehr gemächlichem Pacing) wird langsam ein roter Faden erkennbar. Generell war die Geschichte ein ziemlich kryptisches artsyfartsy-Dingen, das eine Menge Interpretationsspielraum freilässt. Ich fands ganz nett, könnte aber auch jeden verstehen, der daran eine Menge zu kritisieren hätte.
Optisch hat das Spiel ziemlich geschwankt, teilweise sah die Umgebung ziemlich trist und undetailliert aus, an deren Stellen ist mir aber besonders das Lighting positiv aufgefallen.

Würde das Spiel nach Tales of Vesperia, Lost Odyssey und Xenoblade als das nächstbeste JRPG für die stationären Konsolen der letzten Gen einstufen (Nier mal nicht mitgezählt, weil das meiner Meinung nach eher Richtung Action Adventure geht).
 
Ich habs leider immer noch nicht durch, weil ich keine Zeit mehr für das derbe Grinding hatte. Der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise schon hammerhart. Bis dahin gefiel es mir aber auch super. Mal sehen, vielleicht spiele ich es ja irgendwann noch durch.
 
Habe auch große Lust das Spiel mal wieder richtig anzugehen, nachdem ich es einfach irgendwann nicht mehr weitergespielt habe. Kann nicht einmal sagen, warum.... Hat mir eigentlich rundum sehr gefallen :I
 
Anfangs ist das Spiel wirklich schwer, ja. Wenn man seine zweite SMG findet/kauft, beide aufmotzt und im Dualwielding nutzt wird das Spiel um ein vielfaches einfacher. Gegrindet habe ich relativ selten, habe bloß alle Nebenmissionen in den jeweiligen Kapiteln erledigt und die meisten roten Felder auf der Map von Gegnern befreit, um an nützliche Items zu kommen. Wenn man schnell leveln will, sollte man sämtliche Waffentypen zwischen den Charakteren hin und wieder mal rotieren lassen, da niedrig gelevelte Waffen logischerweise schneller hochleveln.
 
Grinden muss man für die Story eigentlich gar nicht. Ab und zu die Waffen wechseln und regelmäßig Upgrades anschrauben reicht schon. Einer meiner absoluten Favoriten der letzten Generation und eines der wenigen Spiele, bei denen ich (fast, verdammte Arena!) gerne die 100% gemacht habe.


edit:

DMC, hat mir richtig gut gefallen. Spielerisch, technisch, inszenatorisch. Da würde ich einen Nachfolger wirklich begrüßen. Hoffentlich wird das was. Ich fühle mich mitschuldig, da ich es ja auch erst über Plus gespielt habe :oops:
 
Ich habe aber auch nur 17 Euro dafür gezahlt. War ein schönes Spiel, auch wenn ich es nett finden würde, wenn ein etwaiger Nachfolger nicht nur im Nimbus spielen würde. So cool die abgedrehten Level auch sind, ab und zu hätte ich gerne mal eine "normale" Welt gehabt.
 
RYSE

Am Wochenende beendet. Ging ja recht flott und ja, es ist natürlich spielerisch nicht das abwechslungsreichste Spiel, aber ich für meinen Teil hatte mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die 300-artigen Kamfpszenen machen schon echt Laune und die Grafik ist natürlich Bombe. Nur ein paar mehr mehr unterschiedliche Gegnertypen hätte ich mir gewünscht. Den Schwabbel mit dem Schild hätten sie ruhig etwas variieren können.

8/10
 
DmC

Auf "Nephilim" gezockt. Ging mir als unerfahrener recht gut von der Hand, wobei ich halt ziemlich oft auch nur Button mashing betrieben habe. Egal. Spielt hat mich gut unterhalten, war gut inszeniert und gerade der Soundtrack hat es mir angetan. Immer der passende Sound zur Musik.
Aber wenn wir schon einmal bei Sound sind, da muss ich diese ständigen Soundbugs echt negativ anmerken. Hatte das gnaze Spiel über immer mal wieder kurze Tonaussetzer und einmal war der Dialogsound sogar komplett weg. Das hat mich dann immer etwas aus der Situation gerissen. Wobei die Dialoge auch manchmal echt grenzwertig waren :ugly:, aber dennoch zum Spiel gepasst haben.

Einen zweiten Durchlauf werde ich vermutlich nicht starten, auch wenn das Spiel einen dazu animiert, aber ich denke, dass auf einem anderen Schwierigkeitsgrad meine recht beschränkten Fähigkeiten mich bestimmt zur Verzweiflung treiben lassen werden.
 
Nach Jahren wieder Bionic Commando durchgezockt.

Bionic_Commando.jpg


Was soll ich dazu sagen? Neben Vanquish für mich das beste Actionspiel der Generation. Unglaublich motivierend, teilweise frustig, aber extrem befriedigend und spaßig.
Technisch auch heute noch mehr als sehenswert, lediglich die vielen Ladezeiten sind auffallend.
Dafür bietet der Titel einen absolut genialen Soundtrack, der mir an vielen Stellen positiv aufgefallen ist.

Wer Bionic Commando noch nicht gespielt hat, sollte es unbedingt noch vor dem Generationswechsel nachholen, zumal einen der Titel teilweise hinterher geworfen wird.

Jetzt kann ich mich an ein anspruchsloses Sammelspielchen mit schwamiger Steuerung machen. Assassins Creed Black Flag, ich komme :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gothic 4 – Arcania

Dafür dass das Spiel aus dem Jahr 2010 ist wirkt die Grafik schon sehr altbacken und kantig. Einige Texturen in der weiteren Umgebung werden erst nachträglich Nachgeladen. Viele Elemente in der Spielwelt sehen immer gleich aus, was natürlich negativ ins Auge sticht. Der Regen wirkt aufgesetzt.

Die Gesichtsanimationen in den Zwischensequenzen wirken sehr steif und plastisch. Mir ist aufgefallen das sich einige Personen vom Gesicht stark ähneln. Ebenfalls stört mich das in Zwischensequenzen einige Grafikfehler auftreten z. B. dass wenn sich eine Person am Kopf kratzt plötzlich die halbe Hand im Kopf steckt.

Oft entstanden zwischen dem Startpunkt des Quests und dem Ziel lange Laufwege (die man leider nur zu Fuß und dementsprechend langsam zurücklegen kann). Es ist mir oft passiert, dass ich nicht genau wusste wo sich das Ziel befindet und ich teilweise planlos durch die Landschaft gestreift bin. Deshalb ist es nicht selten gewesen das ich länger gebraucht habe zum Ziel zu kommen als für den eigentlichen Auftrag. Warum ist das Ziel nicht einfach vernünftig auf der Karte markiert? Anstatt nur zu sagen: „Ziel XY befindet sich im Südosten“.

Die Teleporter verbinden verschiedene Punkte auf der Karte, leider gibt es davon nicht genug oder sie sitzen nicht immer an der richtigen Stelle so dass sie einem kaum die lästigen Laufwege abnehmen können. Die langen Ladezeiten wenn man einen Teleporter betritt und zu einem anderen Punkt auf der Karte springt haben mich gestört, schön ist aber das es sonst keine Ladezeiten gibt z. B. beim Betreten einer Höhle.

Die Story konnte mich dazu bringen auch einige Nebenquests zu erledigen, was normal sehr selten passiert, was mich um die 16 Stunden beschäftigt hat. Leider wird die Story in den Zwischensequenzen durch die Charaktere eher langweilig erzählt. Die Haupthandlung wird immer wieder durch Laufburschenaufträge in die Länge gezogen die erledigt werden müssen.

Der Endgegner war keine Herausforderung und wurde bei mir gleich im ersten Versuch besiegt, da man zuvor die Möglichkeit hätte sich bei einem Händler mit diversen Heil- und Manatränken einzudecken, wo ich natürlich das ganze Gold ausgegeben habe da die Story danach ja eh zu Ende ist.

Das Kampfsystem war wenig abwechslungsreich und hat sich schon nach einigen Stunden träge und Innovationslos angefühlt. In manchen Situationen kam es mir so vor als hätten Feinde mich getroffen obwohl ich aus ihrer Reichweite gehechtet bin, allgemein wirkt es etwas ungenau. Bei den Gegnern gab es wenig Abwechslung, man begegnet immer den gleichen Gruppen. Einige Gegnermodelle werden praktisch wiederverwendet zum Beispiel werden Steingolems zu Feuergolems.

Features wie das Herstellen von Waffen oder Tränken im Handwerksmenü habe ich nie benutzt und es war auch nicht erforderlich. Das knacken von Kisten hat gestört, ich verstehe nicht warum jedes Spiel solche „Rätsel“ einbauen muss damit man z. B. an die geschützten Gegenstände kommt, es ist einfach keine Herausforderung wenn man unendlich Versuche hat und nur die Geschicklichkeit eines Schimpansen benötigt.

Mein erstes Rollenspiel seit Ewigkeiten, deshalb kann ich auch keine Vergleiche zu aktuellen RPGs ziehen. Für mich ist der Titel eine 6,5/10, wenn ich aktuellere Titel des Genres bereits gespielt hätte, hätte es natürlich sein können das meine Wertung noch negativer ausgefallen wäre.
 
Zelda: A link between Worlds (3DS)

Sehr gut. Sehr, sehr, sehr gut. Ja, das Spiel ist und war sehr gut. Ich hätte kaum geglaubt, dass ich je 3DS spielen werde und noch weniger, dass ich wieder ein Zelda spiele. Das Gerät sowie die Software sind aber hervorragend und haben fantastisch das Kind in mir geweckt. Ich könnte zwar das Handling kritisieren, da die Buttons für mich nicht optimal platziert sind und ich mit der Zeit leichte Krämpfe bekomme, aber das wären im Endeffekt kleine Wassertropfen auf dem heißen Stein. Es hat mir enorm viel Spaß gemacht am Abend im Bett Zelda zu zocken. Ich komme meistens spät nach Hause und hab dann entweder nicht mehr so viel Zeit oder einfach keine Kraft mehr meine "großen" Konsolen einzuschalten. Der 3DS ist hiermit sicherlich perfekt für mich. Auf der faulen Haut liegen, 3DS einschalten und ein wunderbares, stets durchdachtes Spiel zocken. Wenn man merkt wie kreativ (das war ja mein erstes Nintendospiel seit Mario Galaxy) Zelda gestaltet ist und man sein bisschen Hirn einschalten muss, dann kommen einen einige Spiele richtig verblödet vor.

Ich könnte nichts schreiben, was schon nicht alle über das Spiel geschrieben haben. Für mich gehört es nicht zu den besten Spielen aller Zeiten, da es nicht ganz meinen Geschmack entspricht, aber sicher mit zu den besten Spielen die ich in den letzten Jahren zocken durfte.
 
Batman: Arkham Origins [PS3]

Hat mir tatsächlich am Ende immer noch besser als City gefallen, auch wenn es ein par Schwächen gab.

Das der Joker hinter allem steckt hinterlässt bei mir gemischte Gefühle, auf der einen Seite zu standard, auf der anderen aber verständlich, immerhin ist er der beste Comic-Bösewicht der je geschaffen wurde, und die Szenen mit ihm waren wieder klasse. Dennoch zeigt es auf das Origins auch in der Story praktisch ein reskin von City ist, ein B-Bösewicht der einen Plan hat aber gar nicht der eigentlich Bösewicht und Urheber ist und am Ende kämpft man wieder gegen ein B-Monster. Von der großen vorherigen Kampagne um acht auf Batman Jagd machende Killer merkt man fast gar nichts, gejagt wird man eh nicht und irgendwie eine Bedrohung ist auch nicht wirklich spürbar. Ganz zu schweigen davon das man nur vier wirklich in der Hauptstory trifft/als Gegner ernst nehmen kann. Hier wäre es vieleicht gut gewesen zugunsten der Story auf die Open World zu verzichten und wieder ein lineares Spiel wie Asylum zu designen.

Das ab einem bestimmten Zeitpunkt die Verbrecher in der Stadt Gewehre haben hat mich wieder genervt, genauso wie schon bei City. Hier macht es aber gleichmal noch viel weniger Sinn imo. Technische Probleme hatte ich zum Glück nur wenige, zwei Freezes und ab und an reagierte die Steuerung etwas träge sowie das die Karte manchmal Dinge anzeigte die gar nicht da sind. Das man allerdings auf diverse höhere Gebäude nicht kommen konnte und manche umflogen werden müssen kreide ich als doch größeres Manko an. Lustig hingegen das Batman teils die Gadgets der Gegner als seine eigenen nutzt, nicht wirklich wichtig aber nettes Detail wie er so manches in sein Repertoir aufnimmt.

Dagegen habe ich tatsächlich alle Riddler-Dinge und wichtige Nebenmissionen [also nicht die Anarky-Dinger] erledigt, etwas was ich bei City nicht tat. War fast immer spassig, anders als in City. Blöd nur das die Karte teils ziehmlich schlecht designed ist, Metroid Prime hat vor über zehn Jahren gezeigt wie so eine 3D-Karte auszusehen hat.

Die Bosse mal in einer einzelnen Schnellkritik:

- Killer Croc: nicht zählbar
- Electrodingsda: nicht zählbar
- Deathstrike: große Enttäuschung des Spieles, in der Theorie gut, in der Ausführung schlecht gehandhabt, wenn schon ein QTE-Bossfight dann richtig, nächstes mal bei Sony Santa Monica nachfragen
- Deadshot: passende Idee, leider etwas nerviges Trial&Error-Prinzip
- Shiva: uninteressant
- Mad Hatter: nette Reminisenz an Scarecrow aus Asylum
- Copperhead: ganz okay
- Firefly: der beste Bosskampf des Spieles, wenn auch etwas an den gegen Poison Ivy aus Asylum angelehnt, mit der Passion hätten alle designed sein müssen imo
- Bane: der erste langweiliges Bane-Recycling aus Asylum mit etwas schnellem Rennen aufgepeppt, der zweite nicht besonders interessantes Mr. Freeze-Recycling aus City

Alles in allem ein schöner Abschluss der Serie für die Generation, für mich [überraschend deutlich] besser als City, aber mein Liebling bleibt Asylum. Da war einfach alles besser abgestimmt, zusammengefügt, etc.

3/5
 
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The Last of Us

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Gerade nach knapp 19 Std. Spielzeit beendet und bin restlos begeistert. :huldig:
Ich muss zugeben, dass ich von Zombiespielen und Covershootern eigentlich extrem übersättigt bin und mir anfangs gar nicht sicher war, ob das Spiel überhaupt meinem Geschmack entspricht. Nachdem ich dieses Prachtstück nun hinter mir habe, bin ich heilfroh, dass ich meinem Bauchgefühl vertraut habe.

Storymäßig ist das Spiel, wenn man die Inszenierung mal außen vor lässt, eigentlich relativ überschaubar und simpel. Dank den großartigen und vielschichtigen Hauptcharakteren, des exzellenten Writings und vor allem der subtilen und manchmal auch melancholischen Präsentation, welche perfekt zum Endzeitsetting passt, hat mich die eher zweckmäßige Geschichte zu keiner Sekunde gestört.

Was die Optik angeht wurde die angestaubte PS3 Hardware ganz offensichtlich bis an die absolute Grenze getrieben. Wahnsinn, was hier noch aus dem alten Kasten herausgekitzelt wurde, wenn auch manchmal zugunsten der Framerate, was wiederum aber nur selten ins Gewicht gefallen ist, da die Einbrüche meist an Stellen aufgetreten sind, an denen keine Shootouts stattfanden.

Ein riesiges Lob muss ich an den unglaublich feinfühligen und minimalistischen Umgang mit dem Soundtrack aussprechen. Anstatt ständig irgendein Gedudel im Hintergrund zu hören, hat man hier zu großen Teilen einfach auf die Musikuntermalung verzichtet, was imo sehr stark zur Immersion und Atmosphäre beigetragen hat. Wenn es dann mal zu Gewissen Abschnitten mit Hintergrundmusik kam, hat diese auch wesentlich intensiver gewirkt und für den ein oder anderen Magic Moment gesorgt.

Beim Leveldesign scheint man auch auf absolut keinerlei Kompromisse eingegangen zu sein. Die Schauplätze für Feuergefechte haben immer genug Spielraum für mehrere Herangehensweisen geboten und wenn man des Schießens und Schleichens überdrüssig war, kam der nächste ruhige und gegnerlose Abschnitt (welche auch nie zu kurz ausfielen), in dem man sich einen Weg durch durch die Überreste der Stadt bahnte, wie gerufen.

Die Shootouts/Außeinandersetzungen mit den Feinden waren dank der Munitionsarmut auch stets sehr Nervenaufreibend und intensiv. Habe das Spiel auf "schwer" gespielt halte das rückblickend für die absolut richtige Entscheidung, da ich gerade von einem Survivalspiel verlange, dass ich an meine Grenzen gehen muss, was hier definitiv der Fall war.

Wenn es nach mir ginge, hätte das Spiel trotz der unabstreitbar großzügigen Spielzeit noch ein wenig länger sein können, allein schon weil Joel und Ellie wirklich höchstinteressante Charaktere waren und gerne noch mehr über die Beiden erfahren hätte. Lag vielleicht aber auch daran, dass ich das Spiel innerhalb von weniger als einer Woche quasi lebendig verschlungen habe :waah:

Ohne Zweifel ist The Last of Us ein Spiel von der Sorte, von der ich in den nächsten Jahren auf den neuen Konsolen unbedingt noch mehr sehen will. Und eines der stärksten Spiele der letzten Gen ists allemal.
 
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Just Cause 1

Da das Spiel schon gut 8 Jahre auf dem Buckel hat kann ich schlecht einschätzen wie gut die Grafik für die damaligen Verhältnisse war, ich versuche mich daher relativ kurz zu halten und erwähne nur das was mir wirklich störend aufgefallen ist wie z. B. Popups von Texturen die an einigen Stellen auftreten oder auch die immer gleich aussehenden Klon-Gegner.

Die 21 Story Missionen hatte ich in 7 bis 8 Stunden erledigt, zur Story an sich gibt es eigentlich nicht viel zu sagen da sie weder interessant noch lustig ist – obwohl sie versucht an einigen Stellen lustig zu sein.

Für mich wirkt die Story als wäre sie nur Mittel zum Zweck um dafür zu sorgen das der Spieler die Mechaniken kennen lernt und die Funktionen des Spiels richtig benutzen lernt, dementsprechend hat mich die Geschichte die erzählt wurde nicht interessiert. Einige Missionen waren aber spaßig, andere waren langwierig und haben aufgrund von zu wenigen Kontrollpunkten unnötig genervt. So mussten lange Abschnitte oft noch einmal komplett gespielt werden.

Positiv ist natürlich die riesige Open-World hervorzuheben die sich mit wirklich vielen Fahrzeugen erkunden lässt, viel Abwechslung in der Spielwelt darf man dabei aber nicht erwarten, spektakuläre Entdeckungen oder Geheimnisse lassen auf sich warten. Es hat Spaß gemacht durch die Welt mit Hubschrauber oder Flugzeug zu fliegen um die Päckchen für die Bergungsmissionen zu suchen. Wer Lust hat kann auch einige Rennen fahren was ich aber wegen der mäßigen Steuerung von Fahrzeugen nicht getan habe.

Einmal ist es mir passiert, dass sich nach einem Abwurf von einem Helikopter durch die Agency die komplette Xbox 360 aufgehängt hat, die Konsole hat auf gar nichts mehr reagiert, was mir so in noch keinem anderem Spiel passiert ist und war zum Glück auch nur ein Einzelfall, trotzdem ärgerlich da der Spielstand natürlich verloren war.

Hat man Auto-AIM aktiviert machen die Gefechte keinen Spaß weil die Ziele viel zu leicht anvisiert werden auch wenn man nur entfernt in die Richtung eines Gegners zielt, hat man das Auto-AIM hingegen deaktiviert macht es keinen Spaß mit dem kleinen Zielkreuz auf die Gegner zu zielen und zu treffen ist mühselig, man hat mit den beiden Möglichkeiten keine zufriedenstellende Lösung. Der Enterhaken wirkt unausgereift da er nur auf wenige Objekte angewendet werden kann.

Die KI verhält sich unter einigen Bedingungen, die mir unklar sind, sehr dumm, so passiert es das Autos einfach gegen Wände oder Häuser gefahren werden. In Dörfern passiert es das Panzer auf Sandsäcke oder Mauern gefahren werden und stecken bleiben. Die Gegner sind keine Herausforderung und agieren auch nicht besonders geschickt. Einheiten lassen sich ganz einfach mit zwei Treffern töten und fliegen dabei billig durch die Gegend. Feindliche Einheiten feuern viel und die Schüsse fliegen dabei nur so durch die Gegend aber Schaden verursachen bzw. Treffen tun sie selten.

Hubschrauber sind auch sehr Ziel ungenau (egal ob mit Maschinengewehr oder Rakete), egal in welcher Situation ob man per Auto oder zu Fuß unterwegs ist, man kann eigentlich auch stehen bleiben der Hubschrauber verfehlt dabei genauso oft. Die Hubschrauber stellen überhaupt keine Gefahr da, außer wenn sie in großen Gruppen auftreten, wenn man es hart formuliert möchte ich sagen das Hubschrauber einfach nur nerven mit den Geräuschen die sie beim Feuern abgeben. Ebenso ungefährlich aber nervig sind die Autos die einen verfolgen und sich einem dann in den Weg stellen, steigt man aus tun es die Fahrer der anderen Wagen ebenfalls und man kann sie schnell ausschalten.

Das Spiel hat mich etwa 17 Stunden beschäftigt, es hat an einigen Stellen seine Haken und wirkt verständlicherweise in die Jahre gekommen, aus heutiger Sicht ist das Spiel für mich eine 6/10, ich freue mich aber schon auf den zweiten Teil da ich weiß das er einige Aspekte deutlich verbessert.
 
COD Ghosts PS4.

Ich find ab der Hälfte dreht das Game auf und hat mich echt gut unterhalten.
Man muss Bock auf so n Game haben und dann am besten noch das Hirn ausschalten aber mir hat es
echt Laune gemacht.

Grafik fand ich, entgegen der Meinung vieler, sehr ansprechend.
Nur die Fauna ist ne Katastrophe, wenn man sie aus der Nähe sieht.

Insgesamt echt gelungen !
 
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