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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So, Mass Effect 3 durch.

Ehrlich? Ich frag mich ernsthaft, wieso das Ende so zerrissen wird. OK, ich hab keine Ahnung, wie es ohne den Extended Cut aussieht, aber mit diesem fand ich das Ende grade wirklich super.
Ich hab den Weg der Synthese gewählt und die Storyline wurde für mich toll zu Ende geführt. Es gab am Ende imo auch mehr als genug Bombast-Szenen, es war dramatisch und rührend. Als die Crew Shepards Plakette an die Gedenkwand hängt und EDI mit traurigem Blick Traynor umarmt, da sind mir auch die Tränen gekommen.
Für mich eine der Szenen dieser Generation, die mir dauerhaft im Kopf bleiben wird.

Mir würde grade nix einfallen, wie man die imo beste Trilogie und allgemein Spielereihe dieser Generation besser zu Ende hätte führen können. Man hat einen klaren Schlussstrich gezogen, imo musste da auch nix besser erzählt werden.
Für mich hat das Ende absolut keinen Schatten über Mass Effect geworfen, wie es hier bei vielen (für mich wirklich komplett unverständlich) war.

Könnte mich mal jemand aufklären, wie das Ende ohne Extended Cut aussieht? :D
 
Pack die Art des Endes bitte lieber in nen Spoiler. Ist ja noch ein recht neues Game und das eine Wort nimmt schon sehr viel vorweg, da man sich denken kann, was gemeint sein wird ;)
 
el_barto schrieb:
So, Mass Effect 3 durch.

Ehrlich? Ich frag mich ernsthaft, wieso das Ende so zerrissen wird. OK, ich hab keine Ahnung, wie es ohne den Extended Cut aussieht, aber mit diesem fand ich das Ende grade wirklich super.
Ich hab den Weg der Synthese gewählt und die Storyline wurde für mich toll zu Ende geführt. Es gab am Ende imo auch mehr als genug Bombast-Szenen, es war dramatisch und rührend. Als die Crew Shepards Plakette an die Gedenkwand hängt und EDI mit traurigem Blick Traynor umarmt, da sind mir auch die Tränen gekommen.
Für mich eine der Szenen dieser Generation, die mir dauerhaft im Kopf bleiben wird.

Mir würde grade nix einfallen, wie man die imo beste Trilogie und allgemein Spielereihe dieser Generation besser zu Ende hätte führen können. Man hat einen klaren Schlussstrich gezogen, imo musste da auch nix besser erzählt werden.
Für mich hat das Ende absolut keinen Schatten über Mass Effect geworfen, wie es hier bei vielen (für mich wirklich komplett unverständlich) war.

Könnte mich mal jemand aufklären, wie das Ende ohne Extended Cut aussieht? :D

Tjo, ohne unterscheiden sich eigentlich nur Farben. Der Rest bleibt gleich. Und man sieht nur
Das Schiff auf dem Planeten
Das wars. Man bekommt halt den Eindruck, egal für was man sich entscheidet, es macht eh keinen Unterschied.
 
Max Payne 3
Bin ein rießen fan der ersten zwei teile und hab beide schon mehrfach dirchgespielt. war sehr kritisch eingestellt weil dieses Favela Setting einfach nicht dazu passt. muss aber sagen dass die story komsequent weiterentwickelt wurde. trotzdem hatte ivh gern mehr flashbacks in ny gespielt. dennoch ein solider nachfolger, 8,5/10
 
el_barto schrieb:
Ich frag mich ernsthaft, wieso das Ende so zerrissen wird.

Stammt zwar noch vom ersten Ende (also nicht E-Cut):
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=6M0Cf864P7E[/vid]

Und so viel hat der EC dann leider auch nicht dran geändert / verbessert und noch immer ist das Ende so völlig losgelöst von dem, was man vorher erreicht hat. Es ist im Grunde egal, man entscheidet sich hat zwischen A, B & C direkt vor der Endsequenz.

Viele Spieler hätten da lieber so eine Variante, wie am Ende von Teil 2 gehabt.

Fan-Version für mögliche Endverläufe bei ME 3 (Spoiler natürlich für alle, die ME 3 nicht beendet haben):
nzr6mr9l.jpg
 
Resident Evil 6 (PS3)

Nach etwas über 24h bin ich nun, auf Normal, mit allen vier Kampagnen durch und die lange Spielzeit ist eigentlich schon der einzige Pluspunkt.
Die Grafik ist zwar, dank der MT Framework Engine, wieder Konkurrenzfähig (schicke Reflexionen und Lichteffekte, starke Charaktere etc.) und gibt sich keine Blöße (kein Tearing, keine Ruckler oder Slowdowns, keine niedrig aufgelösten Texturen, kein störendes Aliasing), aber es haut mich, im Jahr 2013, nicht mehr um, sondern gehört fast schon zum Standard und scheint auch keine großen Schritte, im Vergleich zum Vorgänger, gemacht zu haben und dann hat man es noch mit einem Effekt übertrieben, dessen genaue Bezeichnung ich nicht kenne (HDR?).
Wenn man an einem Ende eines Raumes steht ist der andere schwarz (nicht nur dunkel, sondern schwarz) und sobald man sich hinbewegt wird es immer was heller.
Dadurch ist mir der Titel viel zu dunkel und einige Kämpfe werden so schwerer.


Wie beim fünften Teil gibt es zwar wieder ein Upgradesystem, welches sich aber stark zum alten unterscheidet.
So kann man keine Westen mehr kaufen oder Waffen aufwerten, sondern "nur" versch. Fähigkeiten, jeweils um drei Stufen, hochleveln.
Und hier missfallen mir direkt zwei Sachen.
Zum einen kann man immer nur drei Fähigkeiten ausrüsten (dessen Effekt zu beweisen wäre) und zum anderen hat man den Kardinalfehler begangen und das Zielen mit Upgrades verknüpft.
Hat doch schon bei Alpha Protocol nicht gerade zum Spielspaß beigetragen..


Ebenfalls abgeändert hat man die Steuerung.
Nun kann man laufen und schießen und es gibt gar ein Deckungssystem.
Jedoch ist letzteres nicht so perfekt wie in Gears oder anderen Titeln.
So kommt es öfters vor dass ich unbeabsichtigt in Deckung ging und das Heraus lehnen funktionierte öfters nicht richtig.
Capcom muss sich zudem gefallen lassen ob die restliche Steuerung noch Konkurrenzfähig ist oder zu "alt/umständlich" geriet.


Bei den Quicktime Events hat man ebenfalls keine Referenz abgeliefert.
So tauchen sie viel zu oft im Spiel auf und sind teilweise unfair, da man teils vor der Einblendung, der zu drückenden Tasten, bereits wie verrückt auf die Buttons hämmern muss.
Und dies ist nicht übertrieben.
Besonders die links/rechts Bewegungen mit dem Stick haben mir eine Verletzung beschert.


Ein Highlight waren bisher immer (zumindest in Resi 4 und 5) die Bossfights, die nun jedoch kaum überzeugen konnten.
Klar, Ustanak sah cool aus, nur waren die Kämpfe gegen ihn lahm.
Debroah war nackt, ok, aber ab davon wieder recht lahm.
Simmons kam mir zu oft vor plus waren die Transformationen bisschen zu viel des guten.
Dieses Kokonwesen war ebenfalls, im Kampf, lahm und optisch wiederum nicht so umwerfend. Man hat, auch in der Serie selbst, schon zu viel gesehen.
Aber den Vogel schoss man mit Clara/Ada ab.
So was schlechtes..


Schlecht bis maximal ok ist ebenfalls die Geschichte gewesen.
Simmons (Sicherheitsberater) lässt also eine ganze Stadt draufgehen, um den Präsidenten töten zu lassen, damit dieser die Vorfälle in Racoon City nicht publik macht?
Dafür gründet er Neo Umbrella und versucht mit Clara Ada Wong zum Sündenbock zu machen?
Ach, und Albert Wesker hat plötzlich einen Sohn, der Antikörper gegen den neuen C-Virus hat..


Die Verknüpfungen der vier Kampagnen sind zwar ganz nett, aber im Nachhinein wäre mir eine klassische Kampagne lieber gewesen, da man alle spielen muss, um das "große Ganze" zu sehen und bis dahin kaum weiß was abgeht und dank der Überschneidungen muss man viele Bosse mehrmals spielen.
So streckt Capcom auch die Spielzeit ein wenig.
Dafür hat man so aber 7 versch. spielbare Charaktere und die Umgebungen ab von den Bossen sind unterschiedlich (außer bei Ada tauchen einige alte noch mal auf).


Fast vollständig versagt hat die KI der Partner.
So schießen sie mal in Wände, mal gar nicht, wenn ein Gegner vor ihnen steht, hängen wo fest, hören teils nicht auf Befehle etc.
Ein Armutszeugnis..
Die KI der Gegner ist aber öfters auch nicht besser.
Da läuft z.B. schon mal ein Gegner an mir vorbei, nur um wieder zurück zu kommen und wieder an mir vorbei zu laufen, ohne irgendwas zu tun.


Insgesamt versagt hat man auch beim Versuch den sechsten Teil mehr in Richtung "Action Erlebnis ala CoD" zu steuern.
So mag es cool klingen wenn Chris Redfield in einen Harrier steigt, Helikopter abschießt und Raketen ausweicht oder wenn Jake mit einem Motorrad vor einem Panzer flüchtet und flüchtet, nur hapert es etwas an der Umsetzung.
So sind einige Szenen und Kameraeinstellungen wirklich cool, aber insgesamt halt nicht.
Die Chris Szene war z.B. nicht gut genug inszeniert, um in mir ein "geil" Gefühl auszulösen, wie es IW mit der Hafen Szene in CoD MW 3 schaffte, mit dem Panzer im Parkhaus usw.

Einen Strich durch die Rechnung macht auch das Gameplay selbst.
Es ist einfach nie so flüssig und schnell zu spielen wie ein CoD, Halo etc.
Dem steht schon die, teils, knappe Munition entgegen.
Zwar hatte ich nie Probleme, allerdings habe ich auch viel im Nahkampf gekämpft.
Und schon gibt es wieder was zu meckern..
Viel zu oft drückte ich R1 (Taste für Nahangriff) und bekam vom Gegner vorher eine rein oder drückte R1 vor einem Gegner, der am Boden lag und schlug in die Luft, anstatt den Kopf zu zertreten.

Missfallen tut mir auch das Ausdauerfeature.
Nach wenigen Schlägen kann man kaum mehr was machen und selbst Bodenfinisher kann ich nicht mehr anbringen.

ABER..
Hin und wieder macht es ja schon Spaß (besonders die Jake Kampagne), es sieht, wenn man was sieht, hübsch aus, der Umfang stimmt, es ist komplett und kompetent vertont, das Wiedersehen mit alten Bekannten (Sherry, Chris, Leon, Ada) ist schon ein Pluspunkt (auch wenn Chris in Resi 5 besser gefiel), man erkennt viele gute Ansätze, die Inszenierung/Kameraeinstellungen nähern sich den Spitzentiteln, ebenso wie die Steuerung und dank der versch. Bossgegnern, normalen, Umgebungen, Charakteren, Waffen und versch. Auflockerungen des Schießgameplays (Autofahrt, Motorradfahrt, Snowmobilfahrt) stimmt auch die Abwechslung.
Aber dann patzt wieder die KI, das Deckungsfeature macht Probleme, der Nahkampf funktioniert nicht richtig, die Kamera verursacht Probleme, die QTEs nerven oder ich muss mal wieder einen Bosskampf erneut spielen.


Insgesamt ein enttäuschender fünfter Teil der Serie und ein zwar hübscher Third-Person Shooter, mit zu vielen und teils gravierenden Problemen.
 
Tomb Raider (Xbox 360-Version)
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Am Freitag vom Kollegen bekommen und – wie zu Tomb Raider 1-Zeit – von Freitagabend bis Montag durchgesuchtet. Was für ein Erlebnis. :dhoch: War echt schwer das Pad zwischendurch aus der Hand zu legen.

Man kann dem Spiel zwar durchaus vorwerfen, dass es sich schon merklich vom klassischen TR-Gameplay entfernt hat, aber speziell im Nachhinein betrachtet war es doch ein guter Schritt für einen Neuanfang, um aus dem alten Spielkorsett auszubrechen. Ich hätte mir ohne Frage auch mehr und anspruchsvollere Kletterpassagen und (ganz besonders) Rätsel gewünscht, aber das Gesamtkonzept war insgesamt doch eine runde Sache mit durchgehend sehr gelungener Steuerung.

Über weite Strecken waren die Kämpfe sehr angenehm dosiert und selbst im späteren Verlauf / an einigen Stellen, wo mehr Gegner kamen, da waren die Gefechte trotzdem „angenehm“. Waren nicht zu lange, spielten sich flott / modern und auch die Steuerung hat einem da keine Knüppel zwischen die Beine geworfen und man hatte immer mal wieder Möglichkeiten einige Gegner leise zu beseitigen. Optisch war es wirklich schön anzusehen und die Performance war durchgehend wunderbar. QTE hielten sich in Grenzen und die Actionpassagen (Umgebung bricht ein, etc.) waren stimmungsvoll gemacht und wirklich fair gestaltet. Die Kamera hat eigentlich immer in die richtige Richtung gezeigt und man konnte immer rechtzeitig reagieren.

Dazu gab es eine doch schön erzählte Geschichte, die Waffenverbesserungen und Fähigkeiten, die man im weiteren Verkauf bekam, waren motivierend und die halboffene Welt mit Schätzen für XP & Bergungsgut haben eingeladen zu erkunden. Die Instinkt-Sicht & Karten habe da eine angenehme Mischung geboten, so dass man sich nie verloren vorkam und trotzdem eine faire Chance hatte fast alles zu finden. Lediglich die Herausforderungen waren nix (stellenweise die Suche nach der Nadel im Heuhaufen), aber muss man ja nicht mache.

Überflüssig war jedoch die aufgesetzte Brutalität, speziell in Form von Finish-Moves für zusätzliche XP. Ne, irgendwie passt das auch nicht zu dem, was das Spiel sonst / speziell am Anfang sein will. Mitunter ist weniger mehr. Vielleicht lag es am Schauplatz (nur eine Insel), aber IMO hätten die Entwickler in Sachen Setting mehr rausholen können. Man kommt zwar gut rum (mal X Minuten im Wald, dann durch eine kleine Siedlung und danach durch Schneegestöber, etc.), aber wirkte wie eine sehr künstliche Insel und mehr eine „Aneinanderreihung“ von Levelpassagen, die teilweise dann auch noch ähnlich aussehen. Und nen aufgesetzten MP, der sich bescheiden spielt, gibt es auch, damit mit MP-Packs abkassiert werden kann… :fp:

Insgesamt hat mir das neue TR wirklich gut gefallen und auch die Spielzeit war OK. Ist zwar nicht mehr ein „echtes TR“, aber auf jeden Fall das bessere Uncharted (3) und durchaus ein gelungener Schritt für einen Neuanfang der Serie. Das Grundgerüst steht solide und darauf kann demnächst – mit hoffentlich mehr Rätseln – aufgebaut werden.

Insgesamt 4,5 von 5 virtuellen Sternen
 
Medal of Honor: Warfighter (PS3)

Welch positive Überraschung der Titel, nach der Multiplayer Beta und den ganzen niedrigen Wertungen (IGN 4/10, M! 5/10 (SP)), war.

Denn neben der relativ kurzen Spieldauer, der Kampagne, gibt es kaum Kritik.
Bis auf verspätete Soundeffekte (ein-, zweimal erlebt) und einen nicht optimalen Einsatz der Untertitel fällt mir nichts ein.

Grafisch war das Gebotene ein wahrer Augenschmaus und das Spiel gehört zweifelsohne zu den schönsten PS3 Titeln, der zudem sauber programmiert ist (weder Clipping, Aliasing, Ruckler, Tearing etc. fielen mir auf).
Auch auf der Soundseite wird großes geboten.
Neben hervorragenden Soundeffekten konnte mich ebenfalls die Musikuntermalung überzeugen.
Wenn auch etwas zu "heroisch", gefällt sie dennoch.

Passend dazu ist die gesamte Inszenierung phantastisch und die Abwechslung recht hoch (Umgebungen, Autofahrten, Snipereinlagen, Drohneneinsätze).

Das Gameplay selbst stimmte natürlich auch.
War ja schon beim Vorgänger so, weswegen es nicht überraschend ist.

Positiv zu erwähnen sind noch die Szenen mit Preachers Frau und die Endszene.
Teils recht emotional und schön auch einmal die Seite zu sehen und nicht nur Action.


Insgesamt ein empfehlenswerter Ego-Shooter, der nur leider zu kurz ist (wie fast alle) und dessen Story nicht zündete und mit der Zeit kam ich auch gar nicht mehr hinterher (und wollte es auch nicht).

8/10
 
Alien CM

Was ein Krampf es doch war es überhaupt zu beenden.
Grafik war wirklich schrecklich. An einigen stellen sah der Himmel aus wie ein PSX Spiel: große, flache Pixelflächen, die gemütlich ihre Runden zogen.
Sound war noch das beste, obwohl nur die waffen überzeugten, wo die deutsche syncro einfach nur grotting war.
Die KI war quasi nicht vorhanden. Musste zig mal einen Kontrollpunkt neu laden, weil die KI entweder nicht zu einem Punkt geht und ich nicht weiter komme, oder ein Kollege bleibt in der Tür stehen und ich komme nicht vorbei.

Sehr entaüschend das ganze. Sega und Gearbox haben ihrem Ruf sicher keinen Gefallen getan (auch wenn die meiste arbeit an andere gegeben wurde)
 
Valkyrie Profile: Lenneth (PSP)

Aus dem "Was zockt ihr zur Zeit?" Thread:
ES Blackburn7 schrieb:
Das Spiel bahnt sich geradewegs den Weg zu meinem RPG Olymp :ruby:. Für JRPG Verhältnisse kommt das Spiel ungewohnt erwachsen, düster und melancholisch daher, die Dialoge sind toll geschrieben und spotten glücklicherweise mal nicht der menschlichen Intelligenz (wie es bei dem Genre gerne mal der Fall ist) und die 2D Optik erinnert mich vom Artdesign her oft an die Castlevania Spiele, nur dass es hier ein ganzes Stück detaillierter zugeht, die CGI Cutscenes sind ebenfalls eine Augenweide.

Die Kämpfe sind dank herausstechendem Soundtrack, aufwendig animierten Sprites und Effektfeuerwerken ziemlich episch, vom Schwierigkeitsgrad her auch angenehm fordernd und (fast) nie unfair. Einziger Minuspunkt bisher: beim portieren von PSX zu PSP scheint man etwas geschlampt zu haben, da die Framerate beim begehen der Gebiete gelegentlich mal einbricht. Die Kämpfe sind davon zum Glück nicht betroffen, so wirkt sich das glücklicherweise nicht aufs Gameplay aus. Wenn alles so bleibt wie's ist, wird sich Valkyrie Profile wohl zu meinen Favoriten des Genres gesellen.


Letztendlich sind mir Charakterentwicklung und Story ein wenig zu kurz gekommen, bleibt aber trotzdem ein sehr geniales und außergewöhnliches JRPG. Vor allem im Hinblick auf Storytelling, Gamedesign und Setting ist das Spiel kaum mit einem anderen zu vergleichen, sehr one of a kind, das Ganze. Ein Glück, dass es einen Nachfolger gibt, der muss jetzt dringend her :sabber:
 
NFS: The Run

Ich fands ganz gut. Autolog konnte ich nicht benutzen, da kein Onlinepass (für ein erneutes aktivieren verlangen die ja mehr als für das Spiel) und keine Leute in der Freundesliste die es spielten. War mir aber eigentlich auch egal, ich wollte einfach The Run fertig machen. Meine Zeiten waren mir eigentlich egal. Challenges habe ich noch keine einzige gespielt.

Nun ja, das Spiel macht vieles richtig. Die Präsentation finde ich cool. Schon beim Titelbildschirm wusste ich, dass mir das Spiel gefallen würde. Man sieht die verschiedenen Gegenden im Spiel, untermalt mit "Filmmusik". Cool.
Auch ansonsten gab man sich Mühe, ein Filmerlebnis rüberzubringen. Wie aber oft bei Videogames, sind diese ein wenig zu sehr bemüht und wirken arg aufgesetzt.

Während zu Beginn die Interaktion zwischen Jack und seiner Sponsorin (Name habe ich schon wieder vergessen, ist wohl auch nicht so wichtig, animiert wurde sie jedenfalls nicht sehr toll) gross geschrieben wird, beschränkt sie sich zum Schluss auf ein Minimum. Während zu Beginn die (Klischee)Rivalen noch per Zwischensequenz eingeführt werden, tut es ab Spielhälfte auch nur noch eine Texttafel im Ladebildschirm. Auch der Storyanteil geht merklich zurück. Schon zu Beginn ist er nicht gerade gross, aber es scheint einfach, dass Blackbox irgendwann auch gemerkt hat, dass es eh für den Arsch ist und es dann gestrichen hat. Das Ende fand ich aber jedenfalls sehr mies.

Die QTEs kommen zum Glück nicht sehr oft vor. Sie sind sehr spassbefreit und stören eigentlich nur. Anstatt die hölzernen Animationen der Protagonisten zu sehen, hätte man das Geld besser in tolle Zwischensequenzen gesteckt. Aber eben, zum Glück gibt es davon nicht all zu viele.
Apropos Zwischensequenzen: Jack lässt sich in jeder einzelnen von zig Gegnern überholen oder baut einen Unfall. Am anfang mag das als Stilmittel noch durchgehen, aber wenn er wirklich in jeder Zwischensequenzen am bummeln ist, nervt das mit der Zeit schon. Entweder ist er am auftanken und wird vom halben Fahrerfeld überholt, schaut sich die Umgebung an und wird überholt, fährt in eine Leitplanke und wird.. naja ihr wisst worauf ich hinaus will.
Warum die Schergen der Mafia mit ihren Porsche Cayennes so unglaublich schnell sind (wieso nehmen die nicht einfach an The Run teil, die würden locker gewinnen) oder die Polizeipräsenz auf einer abgelegenen Wüstenstrecke weitaus präsenter ist als in Chicago (dort wird man im Stadtverkehr von einem Hubschrauber mit einem MG abgeballert) muss man wohl akzeptieren. Schliesslich ist es ja ein Arcaderacer. Allerdings fand ich es schade, dass die verschiedenen Untergrüne (Asphalt, Schnee, Schlamm, Kies etc.) so gut wie keinen Einfluss auf das Fahrverhalten haben. Man fährt einfach so weiter wie immer.

Die positiven Sachen überwiegen allerdings. Die Rennen machen einfach eine Menge Spass. Auch der zivile Strassenverkehr wurde gut integriert. Im Gegensatz zu einem Forza Horizon, wo man auf der Autobahn es sehr gut spürt, wenn man mit 200 kmh schneller am fahren ist, als die normalen Verkehrsteilnehmer, spürt man in The Run den Geschwindigkeitsunterschied nicht so sehr. Das heisst, man kann meistens gut ausweichen. Meistens.
Das Problem ist, dass wenn sich auf engen Landstrassen ein LKW und PW kreuzen, man fast gar keine Chance hat auszuweichen. Den sobald man an manchen Orten nur ein paar Zentimeter von der Strecke abkommt, wird man ruchgesetzt. Sehr nervig. Da hätte man ein wenig mehr Spielraum einbauen sollen.

Die Grafik ist gut. Die Landschaften sind klasse, die Autos schön, aber nichts spezielles. Zweckmässig würde ich mal sagen. Man bekommt richtig Lust, mal selber durch die USA zu fahren. Die Framerate finde ich ein wenig zu tief. Oft kommt es mir vor, als ob das Spiel in Zeitlupe abläuft. Vor allem nach Kollisionen die das Auto nicht zerstören.

Jetzt habe ich mehr geschrieben als ich wollte. Ist viel Negativer ausgefallen als es eigentlich ist. Ein toller und abwechslungsreicher Arcaderacer für zwichendurch. Die Story ist nichts spezielles, aber immerhin besser als gar nichts. Für die paar € die man noch bezahlen muss für den Titel, ist er absolut empfehlenswert. Ich hoffe jedenfalls auf einen zweiten Teil.

8/10

Ach und bevor ichs vergesse, das Ende war ja mal mies:
Ich fahre als in NY gegen den Mafiaonkel. Meine Resets habe ich grösstenteils schon verbraucht (danke an das Tiral&Error in der Ubahn). Dann kommen diese Container im Hafenbezirk. Ich crashe dort vielleicht 4x nacheinander. Habe keine Resets mehr. Will aber das Rennen beenden und nicht nochmal von vorne beginnen. Also fahre ich sehr vorsichtig. Der Gegner fährt einen RIESIGEN Vorsprung heraus. Sobald wir aber aus den Containern raus sind, kommt eine Zwischensequenz, ich überhole ihn und bin Sieger.
Ohne etwas selber zu machen und mit einem grossen Rückstand gewinne ich trotzdem noch. Das war sehr unbefriedigent.
 
Uncharted 3 nach 14 Stunden und mit 91 von 100 Schätzen.

Trotz dem ganzen Ärger um meine Ladeprobleme wieder mal herrlich gemacht
die Geschichte um Nate,Sully,Cutter und den Mädels.
Reiht sich knapp hiner dem grandiosen zweiten aber weit vor dem ersten Teil bei mir ein.
 
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