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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Tomb Raider: Legend (PS3)

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Ich war ja noch nie ein großer Freund von Monsterbusen Lara Croft, daher hab ich seit dem ersten Teil abgesehen von einem anzocken von Teil 2 nie wirklich intensiv Tomb Raider gezockt da ich die Serie immer maßlos überbewertet fand. Für 30 Euro hab ich mir halt dann die Tomb Raider Trilogy samt Legend, Anniversary und Underworld gekauft und mit Legend mal angefangen.

Also Legend bekehrt mich jetzt nicht wirklich als Lara-Jünger. Eigentlich kaum zu glauben das eine Schmiede wie Crystal Dinamics die mit Legacy of Kain storytechnisch so überzeugen konnte hier in diesem Punkt dermaßen versagt ist schon bemerkenswert.
Ein selten dämlicher Plot mit Nebencharaktere die keiner Erwähnung verdienen und die Croft klopft auch nur dämliche Sprüche dazu die bestenfalls C-Movie tauglichen Dialogen und die grottige deutsche Sprachausgabe. Drakes Abenteuer haben jetzt auch nicht unbedingt ne umwerfende Story vorzuweisen aber da stimmt die Inszenierung und vor allem die Spieler/Charakter-Bindung die ich mit Lara nie hatte bzw. zu den ganzen seelenlosen Nebencharakteren!
Zumindest ist das Gameplay größenteils sehr spassig. Die Klettereinlagen und Rätsel sind meist gut durchdacht und sind hier Drake und Co. überlegen. Die Bossfights waren solide aber nix außergewöhnliches außer dieses gottverdammte drecks Wasserschlangenvieh das mich wahrlich 3 Jahre altern ließ dank der beknackten Zielsteuerung. Idee gut, aber Umsetzung richtig miserabel. Abgesehen davon das ich ständig das Gefühl hatte die Möpse von der Croft springen mir jede Sekunde ins Gesicht war Legend mit nicht mal ganzen 6 Stunden Spielzeit ein auch etwas arg kurzes Vergnügen.

(knapp) 7/10
 
Alan Wake + DLCs

Fassen wir zusammen. Alan Wake hab ich 2010 direkt zum Release gekauft und bis Kapitel 4 oder 5 auch gleich gespielt. Dann hab ich das Spiel, warum auch immer, bis 2011 nicht mehr angefasst. Anfang/Mitte 2011 hab ich schließlich das Hauptspiel beendet. Dann irgendwann im weiteren Jahresverlauf hab ich mal den 1.DLC Code aktiviert und durchgespielt und gestern bzw. vorgestern kam ich auf die Idee, ich könnte ja mal endlich den vor Monaten gekauften 2.DLC spielen. Gesagt, getan!

Man merkt also schon, dass das die optimalen Voraussetzungen waren, um bei dieser wirren Story irgendetwas zu begreifen. Tja, und da ich gestern nach DLC Nr. 2 echt überhaupt nichts mehr kapiert habe, habe ich mich direkt dazu entschlossen nochmal ganz von vorn mit der Thematik Alan Wake anzufangen.

Ich find das Spiel an sich ja wirklich top, aber warum ich solche ewigen Pausen immer wieder eingelegt habe, versteht ich selber nicht. Ich hoffe mal der Ablauf wird sich in Durchgang 2 nicht wiederholen. :D
 
Vanquish

Nach 5.10std Spielzeit auf Normal (realtime wärens ca. 7std) heute durch bekommen.

Ich bin eigtl kein großer shooter fan, aber Platinum Games sind ja so oder so nicht normal... egal was für ein Genre sie anfassen. ;)
Normalerweise zocke ich auch nicht so schnell (nur 1-2 Sessions) Games durch, lasse mir da eher etwas Zeit und verarbeite immer was passiert ist und wie ich was besser machen könnte. Nur "leider" hat mich Vanquish einfach permanent vor dem Bildschirm gefesselt! :)

Cover, peek and shoot? NEIN - eher Cover, planen und AB IN DIE FRESSE!
Es fühlt sich einfach wie ein Contra der Neuzeit an; mit komplexer Steuerung und Kampfsystem. Es benötigt einiges an Skill, spielt sich sau schnell und ebenso stylisch. Fehler oder Leichtsinn werden knallhart mit dem letzten Checkpoint bestraft, ...oder man darf sich wie ein Wurm zurück hinter die Deckung kauern bis man sich wieder gesammelt hat.

Ich habe das Gefühl, erst jetzt nach beendigung alle Funktionen begriffen und teilweise verinnerlicht zu haben. Vorallem was Nahkampf angeht: Ist eine sehr komplexe sache... und aus welchen Moves man alles die Bullet-Time triggern kann - holy shit! Da ist aufjedenfall noch ne menge Luft nach oben, was Skill angeht.

Man kann nun über die Eintönigkeit der Levels und Missionen streiten, was imo Ansichtsache ist...
Die Story ist eben kurz, wie auf einen Actionfilm zugeschnitte.
Sind die Resident Evils, Contras, MegaMans schlechte Spiele weil sie in 5std (oder weit drunter) zu schaffen sind?
Ich habe lieber 5std Non-Stop Action und werde immerwieder aufs Neue gefordert, anstatt 10-15std lange Games die mit langweiligen abschnitten gestreckt werden. Es ist eben konstant eine Steigerung zu bemerken... japanisches Gamedesign richtig gemacht!
(Ist natürlich auch Genre abhängig)

Für mich ein Highlight und die Referenz was Actiongames in CurrentGen angeht.


9/10


Platinum Games: Jetzt muss nurnoch MetalGear:Rising auf einer Augenhöhe mit Vanquish und Bayonetta sein... dann haben sie entgültig Capcom den Arsch versohlt und die wünschten sich damals Clover-Studios nicht geschlossen zu haben. :deal:
 
ElHodo schrieb:
Man kann nun über die Eintönigkeit der Levels und Missionen streiten, was imo Ansichtsache ist...
Die Story ist eben kurz, wie auf einen Actionfilm zugeschnitte.

Darüber streiten? Eigentlich ist es eindeutig das Vanquish der Inbegriff von Eintönigkeit ist. Da wiederholen sich selbst Endgegner in einer fünfstündigen Story sogar mehrmals. :lol: Und die Story ist einfach nur totaler Standardmist. Kein Problem, wenn man sie besser präsentiert hätte. Aber selbst das hat man nicht hinbekommen. Vanquish funktioniert nur halbwegs durch die kurze Spieldauer.

Wenn du aber Vanquish magst, bist du ja bestimmt schon auf Binary Domain gespannt. Das sieht teilweise wie ein Klon aus.
 
Die lustigste Designfehlentscheidung bei Vanquish sind die Passagen in Egoperspektive, wo man sich in Zeitlupe bewegt und langweilige Gespräche führt. Gerade bei so einem kurzen und schnellen Spiel wie Vanquish fragt man sich da jedes Mal, was der Scheiß soll :D.
 
silbex schrieb:
ElHodo schrieb:
Man kann nun über die Eintönigkeit der Levels und Missionen streiten, was imo Ansichtsache ist...
Die Story ist eben kurz, wie auf einen Actionfilm zugeschnitte.

Darüber streiten? Eigentlich ist es eindeutig das Vanquish der Inbegriff von Eintönigkeit ist. Da wiederholen sich selbst Endgegner in einer fünfstündigen Story sogar mehrmals. :lol: Und die Story ist einfach nur totaler Standardmist. Kein Problem, wenn man sie besser präsentiert hätte. Aber selbst das hat man nicht hinbekommen. Vanquish funktioniert nur halbwegs durch die kurze Spieldauer.

Wenn du aber Vanquish magst, bist du ja bestimmt schon auf Binary Domain gespannt. Das sieht teilweise wie ein Klon aus.

Ja, einige Bosse wiederholen sich. Aber jedesmal werden die Kämpfe anders insziniert oder musst unter anderen Voraussetzungen kämpfen + die Umgebung ist anders. Das ist keine Eintönigkeit, sondern einfach dem Bosstypen einen Charakter geben und ihn somit öfters mit ins Spiel involvieren.

So werden/wurden die beliebtesten Bösewichte geboren.


Zur Story: Die Charaktere sind eigenartig geil und trashig... für Clover Studios (jetzt: Platinum Games) typisch! B-Movie style und jedes Clichee wird knallhart durchgezogen, mit einer extra Portion "I DONT GIVE A FUCK" Einstellung.
Man kanns natürlich auch pseudo dramatisch und patriotisch darstellen wie die westlichen Shooter-Designer. Dann hättest auch deine 10std Spielzeit wieder.

Zu Binary Domain: Ja ich habs zufällig heute gesehen! Sieht auch ganz gut aus, wie Vanquish in langsam. Mal sehen wies am Ende wird, bin gespannt!
 
silbex schrieb:
ElHodo schrieb:
Das ist nicht Eintönigkeit, sondern einfach dem Bosstypen einen Charakter zu geben und ihn somit öfters mit ins Spiel involvieren.

Ich habe eben wirklich laut gelacht. Nichts gegen dich, aber das ist wirklich funny. :lol:

Silent Hill: Pyramid Head? MGS: Ocelot? MegaMan: Dr. Wily? Und die Liste geht weiter. (Damit möchte ich keineswegs sagen, dass Vanquishs Bosse diese Tiefe eines Revolver Ocelots haben... nur, dass es sich wdh. Bosse durchaus gibt und diese aus dramaturgischen gründen öfters den Weg des Spielers kreutzen.)

Musst ja nich mögen oder einverstanden sein, aber lass doch bitte deine nichts sagenden Posts, wie:"Hab' ich wirklich laut gelacht" anstatt dem mit Fakten zu widersprechen. Das Game scheint eben mehr mit Gameplay.
 
ElHodo schrieb:
Vanquish
...
Ich habe das Gefühl, erst jetzt nach beendigung alle Funktionen begriffen und teilweise verinnerlicht zu haben. Vorallem was Nahkampf angeht: Ist eine sehr komplexe sache... und aus welchen Moves man alles die Bullet-Time triggern kann - holy shit! Da ist aufjedenfall noch ne menge Luft nach oben, was Skill angeht.
...
Wenn du das Vanquish Gameplay richtig kennenlernen und deine Fähigkeiten darin verbessern willst, dann empfehle ich dir die Tactical Challenges anzugehen. Aber Vorsicht, da trennt sich die Spreu vom Weizen. Das ist eingedampftes Vanquish-Konzentrat - hart, brutal und gnadenlos. Da gilt es Waffen, Bewegungsabläufe, Maps und Gegner 100%ig zu beherrschen um durchzukommen. :dhoch:
Bei Challenge Nr.4 und insbesondere Challenge Nr. 6 reicht dann nicht mal mehr das aus. :grins:
 
Ich darf hier auch mal posten :hurra:

Ich habe Deus Ex: Human Revolution durchgespielt :sabber:

Ein sehr grandioses Spiel, das von mir wohl eine 8/10 erhalten würde, ohne die völlig fehl am Platze vorhandenen Bosse wäre es eine 9 oder gar eine 10 :dhoch:
 
Gerade Sonic Generations beendet. Nettes Spiel, hatte einige nervige und einige sehr spektakuläre Level. Insgesamt hat es mich unterhalten, mehr aber auch nicht. Rayman Origins als direkte Jump and Run-Konkurrenz schlägt in meinen Augen dieses Spiel um Welten.

6,5/10 Punkten
 
ElHodo schrieb:
silbex schrieb:
ElHodo schrieb:
Das ist nicht Eintönigkeit, sondern einfach dem Bosstypen einen Charakter zu geben und ihn somit öfters mit ins Spiel involvieren.

Ich habe eben wirklich laut gelacht. Nichts gegen dich, aber das ist wirklich funny. :lol:

Silent Hill: Pyramid Head? MGS: Ocelot? MegaMan: Dr. Wily? Und die Liste geht weiter. (Damit möchte ich keineswegs sagen, dass Vanquishs Bosse diese Tiefe eines Revolver Ocelots haben... nur, dass es sich wdh. Bosse durchaus gibt und diese aus dramaturgischen gründen öfters den Weg des Spielers kreutzen.)

Musst ja nich mögen oder einverstanden sein, aber lass doch bitte deine nichts sagenden Posts, wie:"Hab' ich wirklich laut gelacht" anstatt dem mit Fakten zu widersprechen. Das Game scheint eben mehr mit Gameplay.

Wenn man in einem fünfstündigen Spiel mehrmals vor den gleichen charakterlosen Gegnern steht (urprünglich meinte ich dahingehend eher die großen Roboter) dann hat das rein gar nichts mit Dramaturgie zu tun. Ocelot kommt ja auch nicht in 30stündigen MGS jede Stunde einmal zum Vorschein. Wobei man das ja eh hinten und vorne nicht vergleichen kann. Für eine Dramaturgie müsste erstmal eine ernstzunehmende Story vorhanden sein. Der Rest hat vorallem nichts mit Trash zu tun, sondern mit Unfähigkeit seitens der Entwickler. Wenn man keine Story erzählen kann, dann sollte man nicht solche dumpfen Szenen einbauen (wie die Szene gen Ende mit der Präsidentin). Einfach sagen das da Roboter stehen und das sie niedergemetzelt werden müssen. Jenes hätte gereicht, da das Gameplay das Spiel doch genug stützt.

Über die Story muss man eigentlich ab den Punkt nicht mehr diskutieren, ab dem klar wird das die Russen die Gegner sind. Man hat zig Möglichkeit in solch einem Szenario eine Gegnerfraktion einzubauen. Stattdessen wird in die Klischeedose gegriffen.
 
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