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Trayal schrieb:Könnte mir vorstellen, dass die nicht raus genommen wurden, sondern vergessen wurde, dort welche zu platzieren.
BAZONG schrieb:Ein Riesenfehler ist IMO dieser ganze Customization-Bombast zu Beginn und die unterschiedlichen Prologe, je nach Rasse. Den überflüssigen Mist weglassen, einen festen Charakter dazu (der auch spricht), der Story mehr Linearität verschaffen und stattdessen (eingesparte Zeit und Aufwand) paar Gebiete/Umgebungen dazu und es hätte weitaus besser sein können. IMO ist Linearität etwas, was der Erzählstruktur zugute kommt (siehe FFX).
Aber das sind halt West-RPG's. Jeden einzelnen Finger beringbar machen und 35 unterschiedliche Zaubersocken parat haben,
BAZONG schrieb:an der Story und der Charakterzeichnung aber sparen![]()

BAZONG schrieb:Na ich kann nicht verstehen, wie man in FF die Texte außer Acht lassen kann, die weit über diese Monologe, wie man sie in DA zu hören und lesen kriegt, hinausgehen. Ein FF nur auf seine Frisuren und Klamotten zu reduzieren, wird der Sache auch nicht gerecht.
In DA wird zwar viel geredet (von den Anderen hauptsächlich, der eigene Charakter ist stumm und teilnahmslos wie ein toter Fisch), wirklich weiter als knapp unter die Oberfläche der Figuren kommt man zu keinem Zeitpunkt, selbst in der Abarbeitung von Träumen nicht.
Zu wenig Emotionen für mich, daher nicht sonderlich berührend und daher nicht einschneidend genug.
Dennoch fesselnd, aber eben aus völlig anderen Gründen.
Dow Jones schrieb:Muss ich den Schmiedemeister jetzt niederkloppen oder nich?![]()
KaKun schrieb:Dazu muß man sagen das Dragon Age als inoffizieller Nachfolger von Baldur's Gate gilt, einer Spielreihe die sich wiederum auf ein Pen-&-Paper-Rollenspiel begründet. In diesen Spielen stellt der eigene Charakter immer nur eine leere Hülle dar, welche vom Spieler sozusagen selbst mit Emotionen erst gefüllt werden muß. Anders als in Spielen wie Final Fantasy, wo der Protagonist bereits ein Wesen, eine Seele besitzt und damit in der Handlung agiert, fungiert in Spielen wie Dragon Age der eigene Protagonist nur als Schnittstelle zur Spielwelt die auf ihn einwirkt und seine Handlungen reflektiert.
Um es anders auszudrücken: In Final Fantasy lese ich eine Geschichte, in Dragon Age schreibe ich sie selber.
Jehuty79 schrieb:Der grösste Motivationskiller ist die langweilige Inszenierung, alles andere überzeugt mich nämlich. Man könnte mir jetzt vorwerfen, dass andere Genrevertreter aus dem Westen in dieser Hinsicht ebenso mau sind. Das mag stimmen, aber die haben auch nicht einen derart tollen, episch in Szene gesetzten Anfang. Nach Ostagar fällt das Niveau abrupt

lonian schrieb:Das Kampfsystem ist Grütze, der Rest bis jetzt das beste was ich an RPG gespielt habe. Bis ein Videospiel aber mal an einen mittelprächtigen P&P-Abend rankommt werden aber wohl noch 20 Jahre vergehen....
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