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GEN7 Dragon Age: Origins

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das glaub ich aber nicht. Vielleicht wäre aufgrund der Weite des Areals einfach die Framerate in die Brüche gegangen. :?

Edit: Das wäre dann aber auch Banane. :vogel:
 
@ Trayal
Ah, Danke. Dann habe ich ja schon eine der besten Rüstungen erspielt
Die der Legion der Toten ist doch die im Zwergenuntergrund, kurz vor dem Amboß der Leere, ne ?
, die man als "Offliner" bekommen kann.

Das ist aber auch wirklich fast der einzige Grund, der mich DA noch weiterspielen läßt, das Zeugs, das man bekommen kann. Immerhin etwas.

Ein Riesenfehler ist IMO dieser ganze Customization-Bombast zu Beginn und die unterschiedlichen Prologe, je nach Rasse. Den überflüssigen Mist weglassen, einen festen Charakter dazu (der auch spricht), der Story mehr Linearität verschaffen und stattdessen (eingesparte Zeit und Aufwand) paar Gebiete/Umgebungen dazu und es hätte weitaus besser sein können. IMO ist Linearität etwas, was der Erzählstruktur zugute kommt (siehe FFX).
Aber das sind halt West-RPG's. Jeden einzelnen Finger beringbar machen und 35 unterschiedliche Zaubersocken parat haben, an der Story und der Charakterzeichnung aber sparen ;)
 
frag mich ehrlich, wieso du es überhaupt noch spielst bzw hier was reinpostet, wenn es doch so scheiße ist.
 
Ich hab noch nen kleines Problem. Meine Gruppe ist so um Level 14-15 rum. Ich bin in den "tiefen Wegen" und treffe dort auf einen fetten Schmiedemeister. Der wäre alleine ja kein Problem, dummerweise hat er noch 25 von seinen häßlichen Freunden mitgebracht. Ich bekomme den nicht kaputt.

Das Spiel bietet mir aber noch andere Wege. Jetzt die Frage:

Muss ich den jetzt platt machen oder kann ich das später nachholen? Ich bin nach diesem langen Marsch nicht mehr so konsequent gut bestückt und auch ein schlechter Kämpfer.

Was muss man da machen???
 
@ Dow Jones
War da auch so um 14/15 und konnte diese Gruppe recht gut zerreißen, so dass ich am Ende nur gegen den Meister selbst antreten mußte bzw. seine Bogenschützen. Machmal glückt diese "Zerpflück-Taktik", manchmal an anderen Stellen jedoch nicht.

@ Dr. Para
Von "scheiße" redet keiner. Ich benenne nur Kritikpunkte von meiner Seite aus. Und ein Spiel im 60er/70er-Bereich (meine momentane Wertung) ist alles andere als "scheiße" ;)
 
BAZONG schrieb:
Ein Riesenfehler ist IMO dieser ganze Customization-Bombast zu Beginn und die unterschiedlichen Prologe, je nach Rasse. Den überflüssigen Mist weglassen, einen festen Charakter dazu (der auch spricht), der Story mehr Linearität verschaffen und stattdessen (eingesparte Zeit und Aufwand) paar Gebiete/Umgebungen dazu und es hätte weitaus besser sein können. IMO ist Linearität etwas, was der Erzählstruktur zugute kommt (siehe FFX).
Aber das sind halt West-RPG's. Jeden einzelnen Finger beringbar machen und 35 unterschiedliche Zaubersocken parat haben,

Wenn man sich deine Kritik zu Herzen nehmen würde, wäre Dragon Age leider ein vollkommen anderes Spiel und die BioWare Fans, die sich einen geistigen Baldurs Gate Nachfolger gewünscht haben, würden denen Sturm laufen. Die Kritiker hätten das Spiel wahrscheinlich ebenso in der Luft zerrissen, wenn man sich ansieht, wie viele Baldurs Gate Veteranen, da an den Reviews saßen.
Für mich sind das eigentlich alles Plus Punkte und machen das Spiel aus, aber das ist halt Ansichtssache. ;)

BAZONG schrieb:
an der Story und der Charakterzeichnung aber sparen ;)

Das ist der Punkt, den ich absolut nicht nachvollziehen kann. Das Spiel ist in Sachen Hintergrundgeschichte und Charaktere, ein funkelnder Diamant. Seit Planescape: Torment, habe ich nichts vergleichbares mehr gesehen.
Gerade wo du Final Fantasy erwähnst, kann ich den Vergleich kaum verstehen, als Paradebeispiel von platten Charakteren, die sich vorwiegend über ihre Frisur und ihre Kleidung definieren.
...aber gut, Final Fantasy ist für mich auch ein Thema für sich, da mich hier nur FF6-8 begeistern konnten.
 
Das einzige was mich tierisch nervt ist das Kampfsystem. Entweder bin ich gnadenlos verskillt (was durchaus sein kann) oder es ist leicht frustig. Manchmal habe ich richtig das Gefühl, dass die Kämpfe nach einem Zufallsprinzip ablaufen. Besonders die Kämpfe gegen diese Revenants brechen mich einfach nur an.
Im Wald kann man vor denen nichtmal richtig wegrennen und sein "Drag" Angriff [er zieht den anvisierten Chara zu sich heran] geht auch über 5 Ecken. Dann trifft mein Charakter kaum und die kloppen immer alle auf Morrigan ein, der gegnerische Magier zaubert irgendeine Explosion und alle liegen erstmal ne Stunde... bah. Nerv! :motz:
 
Na ich kann nicht verstehen, wie man in FF die Texte außer Acht lassen kann, die weit über diese Monologe, wie man sie in DA zu hören und lesen kriegt, hinausgehen. Ein FF nur auf seine Frisuren und Klamotten zu reduzieren, wird der Sache auch nicht gerecht.
In DA wird zwar viel geredet (von den Anderen hauptsächlich, der eigene Charakter ist stumm und teilnahmslos wie ein toter Fisch), wirklich weiter als knapp unter die Oberfläche der Figuren kommt man zu keinem Zeitpunkt, selbst in der Abarbeitung von Träumen nicht.
Zu wenig Emotionen für mich, daher nicht sonderlich berührend und daher nicht einschneidend genug.

Dennoch fesselnd, aber eben aus völlig anderen Gründen.
 
Mhm, also das kann ich auch nicht verstehen. Hast du auch auf die Mimik geachtet? Allein da merkt man schon bei vielen aus der eigenden Gruppe, wenn man ein pikantes Thema angeschnitten hat, oder ob die Meinung des eigenden Charakters dem Gegenüber gefällt oder nicht.

FF finde ich in der Hinsicht viel zu künstlich, aber damit kann ich eh nichts anfangen. Ich mag jRPGs aber FF ist für mich größtenteils einfach nur Mist. Die Vielfalt der Dialoge eines DA wird FF niemals erreichen.

Bei dem eigenden Charakter, und das er nicht spricht stimme ich dir allerdings zu. Ist für mich absolut unverständlich warum sie nicht für Männlein und Weiblein je eine halbwegs passende Stimme genommen und sich stattdessen für den stummen Haupthelden entschieden haben. Stellenweise ein echter Atmosphärekiller und lässt manche Szenen imo sogar weit weniger atmosphärischer wirken, als es wohl gewollt ist [Stichwort: Werwölfe]
 
Der grösste Motivationskiller ist die langweilige Inszenierung, alles andere überzeugt mich nämlich. Man könnte mir jetzt vorwerfen, dass andere Genrevertreter aus dem Westen in dieser Hinsicht ebenso mau sind. Das mag stimmen, aber die haben auch nicht einen derart tollen, episch in Szene gesetzten Anfang. Nach Ostagar fällt das Niveau abrupt und zieht sich so wohl bis zum Finale, den ich noch nicht miterleben konnte (und es in absehbarer Zeit auch nicht werde- ich habe DA:O vorerst gedropped). Und dann gibt es da noch den lieblosen Kodex, der zwar mit allerlei Information vollgespickt, aber schlecht gegliedert und langweilig präsentiert ist.

Alles in Allem ist DA:O sicherlich ein sehr gutes Spiel, landet in meiner Jahresbilanz aber dennoch auf dem Platz der grössten Enttäuschung- einfach so, weil das Spiel in keinerlei Hinsicht dem Prädikat geistiger BG2-nachfolger gerecht wird und BioWare schon seit KOTOR kein rundes Spiel mehr servieren konnte. Sie sollten wieder in 2D und ganz nach alter Schule entwickeln, ohne diese blöden, verschlimmbessernden Modernisierungen.
 
BAZONG schrieb:
Na ich kann nicht verstehen, wie man in FF die Texte außer Acht lassen kann, die weit über diese Monologe, wie man sie in DA zu hören und lesen kriegt, hinausgehen. Ein FF nur auf seine Frisuren und Klamotten zu reduzieren, wird der Sache auch nicht gerecht.
In DA wird zwar viel geredet (von den Anderen hauptsächlich, der eigene Charakter ist stumm und teilnahmslos wie ein toter Fisch), wirklich weiter als knapp unter die Oberfläche der Figuren kommt man zu keinem Zeitpunkt, selbst in der Abarbeitung von Träumen nicht.
Zu wenig Emotionen für mich, daher nicht sonderlich berührend und daher nicht einschneidend genug.

Dennoch fesselnd, aber eben aus völlig anderen Gründen.

Dazu muß man sagen das Dragon Age als inoffizieller Nachfolger von Baldur's Gate gilt, einer Spielreihe die sich wiederum auf ein Pen-&-Paper-Rollenspiel begründet. In diesen Spielen stellt der eigene Charakter immer nur eine leere Hülle dar, welche vom Spieler sozusagen selbst mit Emotionen erst gefüllt werden muß. Anders als in Spielen wie Final Fantasy, wo der Protagonist bereits ein Wesen, eine Seele besitzt und damit in der Handlung agiert, fungiert in Spielen wie Dragon Age der eigene Protagonist nur als Schnittstelle zur Spielwelt die auf ihn einwirkt und seine Handlungen reflektiert.

Um es anders auszudrücken: In Final Fantasy lese ich eine Geschichte, in Dragon Age schreibe ich sie selber.
 
KaKun schrieb:
Dazu muß man sagen das Dragon Age als inoffizieller Nachfolger von Baldur's Gate gilt, einer Spielreihe die sich wiederum auf ein Pen-&-Paper-Rollenspiel begründet. In diesen Spielen stellt der eigene Charakter immer nur eine leere Hülle dar, welche vom Spieler sozusagen selbst mit Emotionen erst gefüllt werden muß. Anders als in Spielen wie Final Fantasy, wo der Protagonist bereits ein Wesen, eine Seele besitzt und damit in der Handlung agiert, fungiert in Spielen wie Dragon Age der eigene Protagonist nur als Schnittstelle zur Spielwelt die auf ihn einwirkt und seine Handlungen reflektiert.

Um es anders auszudrücken: In Final Fantasy lese ich eine Geschichte, in Dragon Age schreibe ich sie selber.

Das wollt ich auch gerade schreiben. Ich will in RPGs gerade keine Linearität und einen vorgefertigten Charakter der mir aufgezwungen wird. Ich finde es auch gut dass er nicht spricht, das hat mich Gothic3 nach ein paar Stunden links liegen lassen. Ich konnte mit dem mir vorgesetzten Charakter nichts anfangen und seine Stimme ging mir auf den Keks.
Ein gutes RPG sollte so sein wie ein Runde Pen & Paper. Und das schafft DA:O zumindest mal ansatzweise im Gegensatz zum Rest.
DU bist der Charakter, ich habe die Emotionen und Reaktionen vorm Fernseher, nicht darin. Und ich will Entscheidungen fällen. Das macht gerade den Großteil des Reizes eines RPGs aus, ebenso wie einer P&P-Runde.

Das Kampfsystem ist Grütze, der Rest bis jetzt das beste was ich an RPG gespielt habe. Bis ein Videospiel aber mal an einen mittelprächtigen P&P-Abend rankommt werden aber wohl noch 20 Jahre vergehen... :(.
 
Jehuty79 schrieb:
Der grösste Motivationskiller ist die langweilige Inszenierung, alles andere überzeugt mich nämlich. Man könnte mir jetzt vorwerfen, dass andere Genrevertreter aus dem Westen in dieser Hinsicht ebenso mau sind. Das mag stimmen, aber die haben auch nicht einen derart tollen, episch in Szene gesetzten Anfang. Nach Ostagar fällt das Niveau abrupt

Dem muß ich , nach mittlerweile 55 Stunden , leider zustimmen.
Es gibt (viel zu) viel Hintergrundwissen über Ferelden seine Rassen und Bewohner aber der spannende rote Storyfaden ist schon lange verlorengegangen.
Trotzdem, merkwürdigerweise , unglaublich motivierend das ganze !

Auch immer wieder überraschend was sich aus so einem kleinen Fleck auf der Karte dann für ein stundenlanges Spektakel entwickelt (siehe , die tiefen Wege in denen ich mich momentan rumtreibe).
Oder aber das leerstehende Haus in Denerim (übrigens , wie oder wann kommt man ins Gesindeviertel?) welches sich beim betreten als ein mit Blutmagiern vollgestopfter Schuppen entpuppte :lol:
 
lonian schrieb:
Das Kampfsystem ist Grütze, der Rest bis jetzt das beste was ich an RPG gespielt habe. Bis ein Videospiel aber mal an einen mittelprächtigen P&P-Abend rankommt werden aber wohl noch 20 Jahre vergehen... :(.

Wird es auch nie geben, denn dazu fehlen einfach die Spielpartner, ein paar Bier und ein völlig chaotischer und unberechenbarer Gamemaster. :twisted:
 
:lol: Genauso ist es. Situationswitz und Spannung die durch die menschlichen Beteiligten bei ner P&P Runde entstehen wird man bei nem Computerrollenspiel niemals erleben können.
 
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