@dweezzu
Natürlich kann man im Parlament alte, weisse Männer über Rassismus schwadronieren und entscheiden lassen. Oder rothaarige, weisse Frauen. In einem Land, wo Julia Klöckner Landwirtschaftsministerin und Scheuer Verkehrsminister ist, ist alles möglich... Ob es aber Sinn macht, Menschen über etwas entscheiden oder reden zu lassen, die im Leben noch nie damit in Berührung gekommen sind?
Du hast eine Gruppe von 9 Männern und einer Frau. Und eine Gruppe von 9 Weissen und einem PoC. Wem gestehst du mehr "Kompetenzen" bei den Themen Sexismus und Rassismus zu? Die, die immer nur von aussen betrachten, oder die, die es hautnah erleben?
Daher ist es mMn schon richtig, dass die Politik ein Spiegel unserer Gesellschaft darstellen sollte.
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Um auf deine andere Frage zu antworten.
Ich finde nicht, dass die jungen Frauen und der Spielefuzzie unbedingt gleichberechtigt (von gleicher Macht) sind. Ist die 21 Jahre junge Angestellte mit gleicher Macht versehen wie der Chef des Grosskonzerns, wenn sie im Büro vor ihm sitzt. Nur in der Theorie ja. Sind junge Frauen nicht auch leicht(er) zu beeindrucken durch Alter, Vermögen, Ranking/Standing, Name, whatever von Männern? Lassen sich aber gleichzeitig auch davon einschüchtern?
Was den Alkohol angeht, dazu habe ich mich bereits geäussert. Der Vorwurf des "Abfüllens" steht im Raum, und das hört sich nicht nach 3 Sektchen an. Für mich hört sich das nach dem Vorsatz an, einen Menschen so alkoholisiert zu
machen, dass er eben nicht mehr klar denken kann und/oder Dinge tut, die er bei klarem Verstand nicht gemacht hätte. Dabei spielt es für mich dann garkeine Rolle mehr, ob die Frau freiwillig getrunken hat. Das ist das Herbeiführen eines Zustandes, in dem man nicht mehr objektiv entscheiden kann.