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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Würdet ihr der These, Jungs spielen durchschnittlich lieber mit Bagger und Mädchen spielen durchschnittlich lieber mit Puppen, zustimmen?
Ich mein von sich aus, unter so wenig Einflussnahme der Eltern wie es geht.
 
Ich kann den guten Willen erkennen (also das, was @Gerri und @Marcello schreiben), nichtsdestoweniger werden hier einfach nur Geschlechterstereotypen reproduziert, auch wenn sie in der Folge in Frage gestellt werden würden.
Darüber hinaus wird das aber mit dem Arsch wieder zum Einsturz gebracht, wenn in Frage 3 gefragt wird was ~wIrKlIcH~ typisch für Jungen und Mädchen ist.

Insgesamt ist das ungefähr die gleiche Logik, wie wenn Leute in Pippi Langstrumpf das N-Wort retten wollen nur um dann ihren Kindern zu erklären, dass man es nicht sagen darf.

Im Übrigen müssen alle Fragen mit "Nein" beantwortet werden.
und dann wird gefragt
"ist das wirklich wichtig? was ist wichtiger?".

ich weiß dass du bei dem thema sensibel bist und imo auch oft zu recht, aber das hier hat was von beißreflex.
 
Würdet ihr der These, Jungs spielen durchschnittlich lieber mit Bagger und Mädchen spielen durchschnittlich lieber mit Puppen, zustimmen?
Ich mein von sich aus, unter so wenig Einflussnahme der Eltern wie es geht.

Auf keinen Fall ... kommt immer drauf an womit man in Berührung kommt. Meine Nichte schraubt und baut gern aber sie geht auch mit ihrem Papa in die Werkstatt... mein Neffe kann nicht ohne seine Stofftiere und kümmert sich nicht um Bagger.
Da etwas rein zu interpretieren hat immer auch ein eingeschränktes Bild zur Folge... aber das denken (leider zu viele) Erwachsene. Kinder machen sich doch da keine Platte drüber wenn sie gelassen werden.
 
und dann wird gefragt
"ist das wirklich wichtig? was ist wichtiger?".

ich weiß dass du bei dem thema sensibel bist und imo auch oft zu recht, aber das hier hat was von beißreflex.
Ganz abgesehen davon, dass hier ein dichotomes Geschlechterverhältnis (es gibt genau zwei Geschlechter) vermittelt wird und in Folge dessen beispielsweise auch Transsexualität nicht mitgedacht wird (würde mich zumindest wundern wenn hier Lehrkräfte die Fragen auch dazu nutzen um aufzuklären, dass auch Jungen Kinder bekommen können @esnoox) werden Stereotype doch reichlich plump überhaupt erst aufgeworfen und damit unweigerlich (!) eben auch reproduziert.

Wenn es doch Ziel sein soll, Vorurteile abzubauen, dann kann man ihnen nicht selbst Relevanz einräumen indem man sie überhaupt erst aufwirft. Vorurteile und Stereotype müssen dort angegangen werden, wo sie entstehen. Und das kann eine Grundschullehrkraft auch machen ohne dafür erst alle Kinder mit einem Arbeitsblatt und der entsprechenden Hausaufgabe an diese zu gewöhnen.
 
Ganz abgesehen davon, dass hier ein dichotomes Geschlechterverhältnis (es gibt genau zwei Geschlechter) vermittelt wird und in Folge dessen beispielsweise auch Transsexualität nicht mitgedacht wird (würde mich zumindest wundern wenn hier Lehrkräfte die Fragen auch dazu nutzen um aufzuklären, dass auch Jungen Kinder bekommen können @esnoox) werden Stereotype doch reichlich plump überhaupt erst aufgeworfen und damit unweigerlich (!) eben auch reproduziert.

Wenn es doch Ziel sein soll, Vorurteile abzubauen, dann kann man ihnen nicht selbst Relevanz einräumen indem man sie überhaupt erst aufwirft. Vorurteile und Stereotype müssen dort angegangen werden, wo sie entstehen. Und das kann eine Grundschullehrkraft auch machen ohne dafür erst alle Kinder mit einem Arbeitsblatt und der entsprechenden Hausaufgabe an diese zu gewöhnen.

Mal ganz ehrlich, was verlangst du von Viertklässlern? Manchmal hab ich echt das Gefühl das du in Richtung "Fachidiot" (und nein, das soll keine Beleidigung sein, mir fällt nur kein besseres Wort dafür ein, falls jmd. eins weiß, gerne her damit) gehst.
Du kannst doch denen nicht nen überkomplexen Fragebogen an den Kopf knallen.... und Transsexuelle und alle anderen Geschlechter kann man dann auch im Nachhinein besprechen.... Wobei ich nicht weiß ob Viertklässler dafür schon aufnahmefähig sind, vllt. sollte man Kindern, die noch nichtmal ihre eigene Sexualität entdeckt haben, die Welt nicht komplizierter machen als es gerade sein muss.

Das kann ja gerne dann in höheren Klassen besprochen werden.....
 
Mal ganz ehrlich, was verlangst du von Viertklässlern? Manchmal hab ich echt das Gefühl das du in Richtung "Fachidiot" (und nein, das soll keine Beleidigung sein, mir fällt nur kein besseres Wort dafür ein, falls jmd. eins weiß, gerne her damit) gehst.
Du kannst doch denen nicht nen überkomplexen Fragebogen an den Kopf knallen.... und Transsexuelle und alle anderen Geschlechter kann man dann auch im Nachhinein besprechen.... Wobei ich nicht weiß ob Viertklässler dafür schon aufnahmefähig sind, vllt. sollte man Kindern, die noch nichtmal ihre eigene Sexualität entdeckt haben, die Welt nicht komplizierter machen als es gerade sein muss.

Das kann ja gerne dann in höheren Klassen besprochen werden.....
Das "Fachidiot" kann ich locker wegstecken wenn es von jemandem kommt, der offensichtlich nicht weiß, dass Transsexualität nichts mit sexueller Orientierung zu tun hat.
Wikipedia dazu: "Ein weiteres Indiz dafür, dass Transsexualität höchstwahrscheinlich angeboren ist, ist die frühe Selbsterkenntnis transsexueller Kinder und Jugendlicher. Nach einer Studie können Kinder durchschnittlich in einem Alter von 8,5 Jahren [also exakt das Alter in dem Kinder die vierte Klasse besuchen; Anmerkung von mir] ihre Geschlechtsidentität zuordnen. In der Studie mit über 100 transsexuellen Kindern und Jugendlichen lag die Bandbreite der Selbsterkenntnis in einem Alter zwischen 4 und 13 Jahren."

Aus diesem Grund würde ich Viertklässler*innen weder einen überkomplexen noch einen unterkomplexen Fragebogen an den Kopf knallen.
 
Alles klar, das "Nicht beleidigend gemeint" ging dann wohl an dir vorbei.

giphy.gif


Du benutzt Wörter wie dichotom (was ich z.b. erstmal googlen musste), statt einfach zweigeteilt zu sagen. Ist dir nichtmal in den Sinn gekommen dass du Menschen denen du deine Sichtweise erklären willst, vllt. nicht auf einer hochkomplexen Ebene begegnen solltest die nur Leute versehen die das eben auch studiert haben?

Aber gut, ist ja deine Sache. Ich seh da definitiv ein zu komplexes Thema für Viertklässler.
Die sind froh wenn sie alle anständig lesen können und es ist das Größte für sie nen Baum hochzuklettern. Da kommst mit ner hochkomplexen Genderlehre um die Ecke, die manche in der 9. Klasse noch nicht verstehen....
 
Dann hab ich das falsch verstanden, sorry.
Der Vorwurf der unzugänglichen Ausdrucksweise ist mit Sicherheit berechtigt. Ich versuche weitestgehend Fachsprache abzulegen und möglichst zugänglich zu erläutern, das gelingt mir leider nicht immer.

Du hast halt RICHTIG Ahnung von dem Thema und bist voll in der Materie drin. Ist ja auch gut so. Es ist immer gut wenn es Leute gibt die von einzelnen Themengebieten richtig Ahnung haben aber 99% der Bevölkerung geht es eben nicht so.
Aber auch da gibt es Leute die gerne darüber reden, sich aufklären lassen und auch diskutieren wollen, um auch andere Sichtweisen anzubringen die du vllt. in deiner Fachwelt nicht siehst.
Stell dir vor ein Astrophysiker würde jetzt mit dir über schwarze Löcher diskutieren....
 
Mingo ist hier im Forum mit dem Thema eh auf einem Kreuzzug.
Meistens „von oben herab“ und mit einer angepissten Grundattitude.

Also man muss ja mit @Mingo nicht immer einer Meinung sein und manche Wörter die er benutzt, muss ich auch erstmal nachschlagen, doch "von oben herab" habe ich seine Beiträge noch nie empfunden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem Aufgabenzettel ist doch eine bekannte Nummer. Das geisterte schon vor langer Zeit durch Facebook und erregte Gemüter. Es wurde dann recht bald klargestellt, dass es bei dem gemeinsamen Aufarbeiten des Zettels dann genau darum geht mit Klischees aufzuräumen, wie hier ja einige auch schon vermutet haben. Ich weiß auch nicht, was an dieser Art des Lernens verwerflich sein soll. Ganz im Gegenteil scheint gerade dieser Zettel sehr erfolgreich zu sein zumindest laut einer befreundeten Lehrerin.

Bin da selbst aber vielleicht auch lernresistent da ich z. B. auch die angesprochene Veränderung alter Texte ganz und gar nicht gut finde. Alle meckern sie, dass man die Vergangenheit nicht vergessen dürfe um aus ihr Lernen zu können aber gerade bei dem Thema soll es dann anders gemacht werden. Eine super Chance verpasst, dem jungen Leser noch zusätzlich was relevantes beizubringen. Anstatt die Texte umzuschreiben wären da meiner Meinung nach ein paar extra Seiten zu Beginn zur Erläuterung und der zeitgenössischen Einordnung die richtige Art, damit umzugehen. Es war noch nie gut Geschichte zu löschen und schon gar nicht die dunklen Kapitel.
 
Transmänner sind Männer und Transjungen sind Jungen, also können Jungen auch gebären.

Eine Person, die mit körperlich weiblichen Ausprägungen geboren wurde, sich aber als Junge/Mann (oder auch: als Transjunge/Transmann) identifiziert.

Also im Endeffekt eine Frau, warum so kompliziert?
Ein Dackel wird auch kein Schäferhund, auch wenn er das gerne wäre.

Mann Mann Mann:vogel:
 
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