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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Unter #MenAreTrash wird über Männer (und Frauen) gestritten. Wie hat alles begonnen?

http://www.bento.de/politik/twitter...-sexismus-streit-eskalierte-2748390/#refsponi

#MenAreTrash – "Männer sind Abfall": Unter diesem Hashtag ist eine wütende Diskussion auf Twitter entbrannt. Schnell standen auf der einen Seite diejenigen, die strukturelle Probleme der Geschlechter unter #MenAreTrash treffend zusammengefasst sahen, auf der anderen empörte Männer und Frauen und dazwischen eine Horde Trolle.
 
Ja, darüber bin ich hier her gekommen. Als ich den entsprechenden Klickbait-Link bei SPON auf den wie üblich unreflektierten und apologetischen Bento-Artikel gesehen hatte, war mir klar, dass hier im Sexismus-Thread mit Sicherheit schon mindestens drei Seiten lang darüber gestritten wird. Und ich wurde nicht enttäuscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese Bento-Artikel sinf doch inhaltlich allesamt ein Witz. Da hat man immer das Gefühl, dass die ein Limit an Sätzen pro Artikel haben, damit die heutige Smartphone Generation beim Lesen nicht überfordert wird und die Aufmerksamkeitsspanne nicht überstrapaziert wird.

Dass ein großer Teil unserer Mitmenschen nur über eine kurze Aufmerksamkeitsspanne verfügt, ist nicht erst seit der Generation Smartphone so. Hört man zwar oft aber leg den Leuten die sich darüber echauffieren einen Essay mittlerer Länge vor. Die meisten von ihnen werden ebenso die Flucht ergreifen, wenn Texte mal deutlich über Boulevardlänge hinaus schießen und man vielleicht auch sogar noch seinen Verstand gebrauchen muss.
 
Diese Bento-Artikel sind doch inhaltlich allesamt ein Witz. Da hat man immer das Gefühl, dass die ein Limit an Sätzen pro Artikel haben, damit die heutige Smartphone Generation beim Lesen nicht überfordert wird und die Aufmerksamkeitsspanne nicht überstrapaziert wird.

er spiegelt auch nicht meine Meinung wieder, ich wollte ihn einfach nur hier reinposten weil ich ihn auf spiegel.de gefunden hatte...
 
Was Frauen wirklich das Herz bricht
Männer leiden häufiger an Herzkrankheiten, aber Frauen sterben öfter daran. Das Geschlecht des behandelnden Arztes spielt dabei eine entscheidende Rolle. (SZ-Magazin)

[...]
Beispiel Herzinfarkt: Frauen unter 55 Jahren werden – wie Carolyn Thomas – sieben Mal öfter mitten in einem Herzinfarkt von Ärzten nach Hause geschickt als Männer. Selbst wenn sie gründlich untersucht werden, dauert es deutlich länger, bis sie endlich ein Elektrokardiogramm oder ähnliche Diagnostik bekommen. Darin liegt die Krux: Der Grund, warum wir weibliche Herzinfarktsymptome wie Übelkeit, Müdigkeit oder Schulterschmerzen als »atypisch« bezeichnen, meint Dusenbery, liege eben daran, dass die Mediziner die »typischen« Symptome am Prototyp Mann lernen. Bei Frauen tendieren Ärzte nachweislich eher dazu, psychologische Ursachen zu vermuten: Stress, Überlastung, Angst. »Beruhigen Sie sich mal wieder«, ist ein Satz, den Frauen häufiger hören.
[...]
 
Wow, das war mir völlig neu... ist ja heftig. oO

Ist das kompletter Bullshit, oder beruht das auf einer (eventuell alten) Studien und somit zumindest auf irgendwelchen Zahlen? Nicht, dass es das besser machen würde...
 
Not sure if serious... :skep:
Ganz ruhig, die Frage war lediglich ob es dafür wirklich irgendwelche abstrusen Studien gibt die dafür als Belege herhalten oder ob es einfach ein sich eingeschlichener Blödsinn ist. Und wenn ich nach einer Studie frage, bedeutet das noch nciht, dass ich es damit für richtig halte ;)

Also bevor ich hier einen eigenen Hashtag bekomme, nochmal ganz klar: ich find das Vorgehen furchtbar und bin natürlich der Meinung dass es einem Umdenken unterzogen werden muss, aber mich würde interessieren ob es für dieses Handeln irgendwann mal einen Ursprung gab.
 
Sorry, hatte dich falsch verstanden. Dachte du meinst ob die Zahlen (also z.B. die höhere Sterberaten bei Frauen) aus Studien stammen oder ausgedacht sind und war etwas irritiert weil das ja klar ersichtlich wird aus dem Text.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab wegen Zeitmangel nur den von dir zitierten Teil gelesen bzw. gar nicht gesehen, dass du ja den ganzen Artikel verlinkt hast.
 
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Ich denke mal das ganze fußt mitunter auf diesem Artikel von vor ein paar Wochen:
https://www.scientificamerican.com/...s-than-men-mdash-unless-the-er-doc-is-female/

Hier sieht man auch die Zahlen dazu. Die sind jedoch statistisch nicht ganz so signifikant, wie es suggeriert wird. Daher wird empfohlen, das ganze auch mal an anderen Krankenhäusern systematisch nachzuvollziehen.

Put another way, a heart attack patient dies in the ER about 11.9 percent of the time overall—but the research team found women with heart attacks will die about 12.4 percent of the time if their cases are handled by male doctors. This means approximately one out of every 66 women with heart attacks dies in the emergency room if she sees a male doctor rather than a female one.
 
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Es stimmt, dass Frauen offenbar von männlichen Ärzten nicht ganz so ernst genommen werden wie Männer.

Ein Kernpunkt bei dem Thread ist jedoch die wiederholte Frage nach einer möglichen Schwangerschaft. Es ist völlig richtig, eindringlich nachzufragen, ob eine Schwangerschaft vorliegen könnte, weil das mal eben alles ändern kann bzgl. Behandlungsmethoden und Medikamentengabe. Es ist bedauerlich, dass die Verneinung dessen nicht ausreichend über die Patienenakte kommuniziert wurde und wiederholt nachgefragt wurde. Aber dass die Radiologie nochmal nachfragt, ist auch okay. Die ist ja erstmal unabhängig von allen anderen Abteilungen und wenn dann spontan von einem MRT zu einem CT gewechselt wird, was erstmal sehr strange ist btw, muss der Radiologe sicherstellen, dass keine Schwangerschaft vorliegt, da es beim CT eben eine Strahlenbelastung gibt im Gegensatz zur MRT. Auch manche Kontrastmittel sind dann schädlich.

Ein Großteil des Threads wirkt damit für mich eher wie das übliche Krankenhaus-Fuckupery, ganz unabhängig vom Geschlecht.
 
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