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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Konstruiert? Fahr ein einziges Mal S-Bahn in Berlin bei einem größeren Hertha-Spiel. Da wird doch jede Frau dumm angemacht in der Bahn. Als Kerl muss man sich dann, wenn man Pech hat, auch mit aggressiven Typen herumschlagen. Gibt imo nichts Schlimmeres als nach einem Hertha-Spiel, am besten noch, wenn Hertha gegen eine Mannschaft wie Bayern oder Dortmund verloren hat, Bahn zu fahren.
 
Konstruiert? Fahr ein einziges Mal S-Bahn in Berlin bei einem größeren Hertha-Spiel. Da wird doch jede Frau dumm angemacht in der Bahn. Als Kerl muss man sich dann, wenn man Pech hat, auch mit aggressiven Typen herumschlagen. Gibt imo nichts Schlimmeres als nach einem Hertha-Spiel, am besten noch, wenn Hertha gegen eine Mannschaft wie Bayern oder Dortmund verloren hat, Bahn zu fahren.
also in gelsenkirchen ist alles schlimmer! :D
 
Mal davon abgesehen, dass mir die Geschichte sehr konstruiert vorkommt
Nicht einen Meter. Lässt sich auf jeden öffentlichen Bereich anwenden, wo Mackertum und Geprolle noch großgeschrieben werden.

Wenn man schon solche besoffenen Vollidioten mitfahren lässt, muss man eben genug Sicherheitspersonal im Zug haben, man weiß doch wann Fußball ist. Man sollte auch für alle die sich nicht benehmen können rigoros Beförderungsverbote aussprechen.
Seinen Pimmel rausholen und damit Frauen belästigen ist auch verboten und brachte ihr nichts. Ein Hausverbot bei der Deutschen Bahn führt aufgrund der Beförderungspflicht aber lediglich dazu, dass er nur unmittelbar vor Abfahrt und nach Ankunft des Zuges den Start- und Zielbahnhof betreten darf. Und weniger Sexist und Belästiger wären der Typ und sein johlender Anhang dadurch auch nicht, und das stellt das eigentlich gesellschaftliche Problem dar.
 
Nicht einen Meter. Lässt sich auf jeden öffentlichen Bereich anwenden, wo Mackertum und Geprolle noch großgeschrieben werden.

Ich weiß, dass es sowas gibt und finde es unerträglich. Mir kam nur diese Geschichte, so wie da geschrieben, konstruiert vor. Ist halt so ein Bauchgefühl.

Ein Hausverbot bei der Deutschen Bahn führt aufgrund der Beförderungspflicht aber lediglich dazu, dass er nur unmittelbar vor Abfahrt und nach Ankunft des Zuges den Start- und Zielbahnhof betreten darf.

Ich bin mir ziemlich sicher das die Bahn bei gewissen Regelverstößen auch ein Beförderungsverbot erteilen kann und die Beförderungspflicht dann nicht mehr greift.

Das erklärt (leider) einiges.

Du verstehst mich nicht.
 
Ich bin mir ziemlich sicher das die Bahn bei gewissen Regelverstößen auch ein Beförderungsverbot erteilen kann und die Beförderungspflicht dann nicht mehr greift.

Ja, wenn man sich an die Beförderungsbestimmungen nicht hält, kann aus dem Zug verwiesen werden. Gleich den nächsten darf man aber wieder nutzen. Eine dem Hausverbot ähnliche Möglichkeit, das man überhaupt nicht mehr mit der Bahn reisen darf existiert nicht.
 
Ja, wenn man sich an die Beförderungsbestimmungen nicht hält, kann aus dem Zug verwiesen werden. Gleich den nächsten darf man aber wieder nutzen. Eine dem Hausverbot ähnliche Möglichkeit, das man überhaupt nicht mehr mit der Bahn reisen darf existiert nicht.

Anscheinend ja doch.

Deutsche Bahn geht entschiedener gegen randalierende Fußball-Fans vor (ndr.de)
Die Deutsche Bahn will gegen randalierende Fußball-Fans konsequenter vorgehen. DB-Sicherheitschef Hans-Hilmar Rischke sagte dem NDR "Sportclub" (Sonntag, 9. April, 22.50 Uhr, NDR Fernsehen): "Zugpersonal wird im Zug durch Fans, die stark alkoholisiert sind, angegriffen, mitunter auch schwer verletzt. Das nehmen wir nicht mehr hin." Die Deutsche Bahn will zunehmend Beförderungsverbote aussprechen. Im Jahr 2016 hat sie 70 Fußball-Fans die rote Karte gezeigt. Rischke: "Der Fußball-Fan, der sich nicht an die Regeln hält, wird von der Fahrt ausgeschlossen und bekommt einen Ausschluss für einen langen Zeitraum. Wer trotzdem Zug fährt, begeht Hausfriedensbruch."
 
"Gleiche Arbeit, gleicher Lohn
Diese Kinder verstehen in wenigen Sekunden, was viele Erwachsene noch immer nicht kapieren."

https://www.facebook.com/bentode/vi...b2NK2V-36BnDTExrtSPjUfEKhm2FRi6MK48efDxbs6bjI

kein Plan, wie ich das Video anders hier einfügen kann. Habe es leider nicht auf der bento HP gefunden und auch (noch) nicht auf YT. Daher halt der direkte fb Link.
mit dem medien-button

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@Mingo @Alexicious
Habt ihr Buchempfehlungen zum Thema Gender? Was habt ihr gelesen, was muss man gelesen haben? Belege z. Z. ein Seminar zum Thema Gender in der Sozialen Arbeit, das natürlich speziell ist und würde gerne etwas allgemeiner in das Thema einsteigen. Gerne auch Grundlagenliteratur, aber auch aktuelleres?
Freue mich über Tipps und Empfehlungen.
 
@Mingo @Alexicious
Habt ihr Buchempfehlungen zum Thema Gender? Was habt ihr gelesen, was muss man gelesen haben? Belege z. Z. ein Seminar zum Thema Gender in der Sozialen Arbeit, das natürlich speziell ist und würde gerne etwas allgemeiner in das Thema einsteigen. Gerne auch Grundlagenliteratur, aber auch aktuelleres?
Freue mich über Tipps und Empfehlungen.

In welche Richtung gehst du denn? Biologie? Gender Performance?
Meine Texte beziehen sich viel auf class/race/gender.

Willst du dir direkt den sehr wissenschaftlichen Kram geben oder gut verständlich zum Einstieg?
 
In welche Richtung gehst du denn? Biologie? Gender Performance?
Meine Texte beziehen sich viel auf class/race/gender.

Willst du dir direkt den sehr wissenschaftlichen Kram geben oder gut verständlich zum Einstieg?

Ich interessiere mich wohl eher für den wissenschaftlichen Kram. Aber im Grunde bin ich offen für alles. Bin aber noch recht am Anfang.

E: Nochmal konkreter. Interesse liegt eigentlich bei den Grundlagen. Also Einstiegsliteratur wäre vermutlich erstmal gut. Falls es sowas gibt. Ich strebe ein allumfassendes Wissen an (das klingt vermutlich etwas doof), es soll also nicht in eine spezielle Richtung gehen.
Durch das Seminar bin ich da schon sehr interessiert, in das Thema etwas mehr einzusteigen, als jetzt nur speziell auf den Fachbereich Soziale Arbeit bezogen. Da bin ich auch eh versorgt, wobei das eher learning bei doing ist und die Literatur sich auf absolute Grundlagen bezieht, wie z. B.:
Heite, Catrin
Soziale Arbeit als Profession im Kontext geschlechterhierarchischer
Positionierungen (das ist schon sehr harte Kost);

Soziale Konstruktion von Geschlecht: „Doing gender“
Regine Gildemeister
 
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