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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es gibt dieses Benachteiligungssymptom aber auch nicht bei allen Frauen.
Biser jede, bei der ich das Thema mal angesprochen habe, findet es total unsinnig.
Von daher stellt sich die Frage überhaupt für wen und warum man überhaupt sowas durchführen will?
Und was kommt als nächstes? Ist es dann nicht mehr der Baum und die Unfallstelle weil Unfallstelle negativ behaftet ist und Baum etwas schönes ist sondern immer nur noch alles "das"?
Und was ist mit dem Baby? Eine Sache?!
Wenn wir das Baby schon in den Kinderschuhen nur als Ding titulieren kann daraus ja nichts werden, Folgeschäden und Traumatisierungen unabsehbar!

Du machst das jetzt mit Absicht, nicht? Geb dich doch mal nicht damit zu frieden, die Gender-Krieger zu veräppeln. Denk doch mal darüber nach, warum die das überhaupt wollen. Welche Probleme die sehen und dann kannste dich ja immer noch lustig machen. Aber bitte erst danach, und nicht davor.
 
Habe ich bereits vor langer Zeit. Ich höre mir auch alles gerne an bevor ich urteile, ich bin keiner der direkt per se einfach alles abwinkt.
Wie gerade beschrieben habe ich das in meinem Umfeld auch schon besprochen um überhaupt mal nachzuhorchen wie sehen das die Frauen in meinem Mikrokosmos denn so. Ich halt mich auch für einen empathischen Mensch und versuche mich in Situationen reinzuversetzen. Aber hier hört halt selbst meine Vorstellungskraft teilweise auf.
Natürlich überzeichne ich das oben auch, aber wäre das nicht der logische nächste Schritt?
 
Du gehst halt aber auch immer noch ausschließlich von Männern und Frauen aus. Es gibt einfach doch eine Anzahl von Menschen, die beides nicht oder nicht ausreichend mit einbezieht.

Und sonst: Was Mingo sagt.

Wenn jemand, dessen Existenz hier im Thread ja auch ausreichend lächerlich gemacht wird, sichtbar gemacht wird, ist das natürlich etwas, das dem Selbstbewusstsein gut tut und beruhigt.

Die mag es geben aber muss man sich sprachlich auch um die kümmern? Man brauch imo bei sowas nicht jede noch so kleine Minderheit zu berücksichtigen....
 
Sicherlich. Man kann sich Probleme machen, wo keine sind. Man kann sich aber auch über die Probleme kümmern, die es gibt. Ungerechter Lohn, Benachteiligung im Job, Belästigung etc. pp. Wenn das für dich keine Probleme sind, dann eben nicht.
Doch das sind definitiv Probleme, aber die löse ich mit hundertprozentiger Sicherheit nicht damit, dass ich bspw. drauf bestehe aus "Studentenwerk" für viele tausende Euro "Studierendenwerk" mache.
 
Sicherlich. Man kann sich Probleme machen, wo keine sind. Man kann sich aber auch über die Probleme kümmern, die es gibt. Ungerechter Lohn, Benachteiligung im Job, Belästigung etc. pp. Wenn das für dich keine Probleme sind, dann eben nicht.

So wie viele hier bin auch ich der Meinung, dass du das aber mit Gender-"gerechter" Sprachumverwurschtelung nicht erreichen wirst.

In mir bewirkt das erstmal eine Anti-Haltung, obwohl ich für Gleichberechtigung in den wichtigen Feldern bin.

Und ganz ehrlich, mit den 500.000 Euro, die die Umstellung alleine an der Berliner Uni kosten würde, kann man Frauen sicher auch anders helfen.
 
Die mag es geben aber muss man sich sprachlich auch um die kümmern? Man brauch imo bei sowas nicht jede noch so kleine Minderheit zu berücksichtigen....

Kommt immer drauf an. Aus Studentenwerk Studierendenwerk zu machen, da würde ich noch mit mir reden lassen. Wenn man jetzt aber einige Dokumente nicht ausfüllen kann, weil das entsprechende Geschlecht nicht drauf ist, oder man sich eine Toilette teilen muss, obwohl man sich nicht dazugehörig fühlt, würde auch hier eine Umbenennung mit Konsequenzen (!) schon anbieten.
 
So wie viele hier bin auch ich der Meinung, dass du das aber mit Gender-"gerechter" Sprachumverwurschtelung nicht erreichen wirst.

In mir bewirkt das erstmal eine Anti-Haltung, obwohl ich für Gleichberechtigung in den wichtigen Feldern bin.

Und ganz ehrlich, mit den 500.000 Euro, die die Umstellung alleine an der Berliner Uni kosten würde, kann man Frauen sicher auch anders helfen.

Absolut. Zum Beispiel mit einer Uni-Kita oder anderer Kinderbetreuung (auch für Väter). Wäre extrem viel wert. Oder für Förderprogramme oder oder oder.
 
Dabei kann man seine eigenen Privilegien auch reflektieren und durchaus anerkennen (denn grundsätzlich ist es ja eine sehr bequeme Position, Privilegien zu besitzen und entscheiden zu können diese zu teilen statt sich diese mühsam erkämpfen zu müssen, ohne Gewissheit sie auch zu erreichen).

aber warum ist es ein privileg, ein weißer hetero-cis-mann (aka privilegpeak) zu sein?
für mich haben zugang zu geld und höherer bildung mehr mit privileg zu tun als hautfarbe, geschlecht oder sexuelle orientierung.

ich treib mich wahrscheinlich einfach in den falschen ecken rum, aber ich habe bisher nie die privilegtheorie in einem positiven, humanen miteinander wie du es wunderschön erstrebenswert beschreibst in aktion gesehn. in der regel werden damit aussagen und leistungen anderer diskreditiert oder abgewürgt. du hast es nur so weit geschafft, weil du xy privlege hast. du hast keine ahnung, check your xy privilege. und immer mit fixierung auf geschlecht und hautfarbe...
 
Habe ich bereits vor langer Zeit. Ich höre mir auch alles gerne an bevor ich urteile, ich bin keiner der direkt per se einfach alles abwinkt.
Wie gerade beschrieben habe ich das in meinem Umfeld auch schon besprochen um überhaupt mal nachzuhorchen wie sehen das die Frauen in meinem Mikrokosmos denn so. Ich halt mich auch für einen empathischen Mensch und versuche mich in Situationen reinzuversetzen. Aber hier hört halt selbst meine Vorstellungskraft teilweise auf.
Natürlich überzeichne ich das oben auch, aber wäre das nicht der logische nächste Schritt?

Du reduzierst aber deine Bemühungen immer noch auf die UMBENNENUNG. Die UMBENENNUNG ist aber NICHT das Problem, sie ist das Symptom.
 
aber warum ist es ein privileg, ein weißer hetero-cis-mann (aka privilegpeak) zu sein?
für mich haben zugang zu geld und höherer bildung mehr mit privileg zu tun als hautfarbe, geschlecht oder sexuelle orientierung.


Naja, Leute mit anderem Geschlecht, Hautfarbe oder sexueller Orientierung haben eben nicht die selben Chancen an Geld, Macht oder höhere Bildung zu gelangen. Genau das ist ja das Problem. Der Fakt, dass man weiß ist, privilegiert einen nicht, sondern die Umstände, die sich verändern, wenn man "weiß" ist.
 
Kommt immer drauf an. Aus Studentenwerk Studierendenwerk zu machen, da würde ich noch mit mir reden lassen. Wenn man jetzt aber einige Dokumente nicht ausfüllen kann, weil das entsprechende Geschlecht nicht drauf ist, oder man sich eine Toilette teilen muss, obwohl man sich nicht dazugehörig fühlt, würde auch hier eine Umbenennung mit Konsequenzen (!) schon anbieten.

Man kann aber imo keinem Betreiber von irgendwas wo es Klos gibt :ugly: zumuten 6 verschiedene Klos einzurichten, damit jeder das richtige für sich findet.....Das ist imo vollkommen übertrieben.
 
Du reduzierst aber deine Bemühungen immer noch auf die UMBENNENUNG. Die UMBENENNUNG ist aber NICHT das Problem, sie ist das Symptom.

Und mit dieser Rumdoktorei an den Symptomen machen sich die Leute lächerlich. Das ist kontraproduktiv für die "Sache". Ich kann solche Gender-Sprachverdreher einfach nicht ernst nehmen, egal, wie sehr ich den ernsten Hintergrund dahinter verstehe.
 
Aber davon sprach ich auch nicht.
Aber ich, denn scheinbar geht es hier ja nur um solchen Quatsch, denn jeder mit ein klein wenig Verstand, wird sich dem Umstand bewusst sein, dass Frauen häufig beruflich schlechter gestellt sind. Niemand mit Verstand wird die seit Jahren existierenden Statistiken anzweifeln, dass Frauen schlechter verdienen oder Opfer von sexueller Belästigung werden, aber diese sprachlichen Ergüsse gehen einfach viel zu weit. Da wird hier soweit gegangen, dass es nicht nur geschlechterspezifisch sein muss, sondern auch noch die ansprechen soll, die weder Männlein, noch Weiblein sind bzw. sich davon dann nicht angesprochen fühlen. Sorry, aber bei solchen Aussagen platzt mir einfach nur noch die Hutschnur. Was ist denn aus der guten alten Integration geworden oder muss sich ernsthaft die Masse an die Minderheit anpassen. Und wenn das geschehen ist, dann hängt denen mit Sicherheit gleich der nächste Furz quer und alle dürfen sich dem unterordnen.
 
Und mit dieser Rumdoktorei an den Symptomen machen sich die Leute lächerlich. Das ist kontraproduktiv für die "Sache". Ich kann solche Gender-Sprachverdreher einfach nicht ernst nehmen, egal, wie sehr ich den ernsten Hintergrund dahinter verstehe.

Ich würde @Mingo auch gerne fragen, wie er diese Problematik ins Verhältnis setzt. Ob er mit den 500.000 lieber einen Kindergarten in die Uni bringt, oder das Werk umbenennt.
 
Und mit deinem einem Klo ist dann auch wieder das Geschrei groß.
Das wollen dann die Frauen nicht und Männer sich nicht auf dem Pissoir auf den Schniedel glotzen lassen und wollen sich nicht diskrimieren und sich in eine Einzelkabine setzen.
Egal was man macht, es gibt kein Szenario, bei dem immer alle zufrieden und glücklich sind.
 
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