Ich habe in meiner Familie gerade ein ähnlich gelagertes "Problem" (viele werden mich wohl dafür auslachen, es als Problem zu bezeichnen), das am besten in diesen Thread passt:
Meine Tochter (3,5 Jahre) liebt Cars. Den Film, die Hook Toons, das Spielzeug dazu. Einfach alles. Das ganze Franchise. Den ganzen Tag nur Lightning McQueen hier, Hook da und so weiter. Ich hatte darin nie ein Problem gesehen und da ich versuche, so früh wie möglich auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einzugehen bzw. diese zu berücksichtigen, ist ihr Kinderzimmer entsprechend mit dem Franchise gepflastert. Als sie trocken geworden ist, durfte sie sich zur Belohnung im Spielzeugladen was aussuchen, und was nimmt sie? Einen ferngesteuerten Lightning.
Ich habe darin nie ein Problem gesehen ... ich sehe darin auch heute noch kein Problem, und ich hätte echt nie gedacht, dass sich daran jemand stoßen könnte. Naja, mittlerweile bin ich schlauer.
Es fängt am im Kindergarten, wo Eltern mir vorwerfen (und ich nutzte das Wort vorwerfen, weil ihr Tonfall keinen anderen Begriff zulässt), ich würde meine Tochter mit Jungenspielzeug spielen lassen und es zieme sich nicht für ein Mädchen, Cars-Zeug zu haben (was auch immer das bedeuten soll). Viel schlimmer aber ist, dass mein Vater (der sowieso engstirnig bis zum Gehtnichtmehr ist) voll auf den Zug mit aufspringt, und keine Gelegenheit auslässt, zu betonen, wie schlimm das ist, dass meine Tochter mit Cars spielt. Ich werde da echt wahnsinnig, und bin in einer Tour dabei, die Vorliebe meiner Tochter für dieses Franchise zu verteidigen.
Mir ist das wirklich egal, womit sie spielt. Wenn sie sich morgen für Fußball interessiert, wenn sie in zwei Jahren Boxen will, dann soll sie das tun. Wenn sie irgendwann mit einem Mädchen statt einem Freund nach Hause kommt, soll sie das tun, weil sie einfach machen soll, was sie glücklich macht. Und auch wenn diese Cars-Geschichte bei Außenstehenden sicherlich für Unverständnis sorgt, weil man nicht versteht, wie sehr mich das aufregen kann und wie ich das jetzt mit Homosexualität vergleichen kann. Ja, es regt mich auf! Es wühlt mich sogar auf. Permanent muss ich meine Tochter verteidigen. Das ist nervig, aber okay. Viel mehr Gedanken mache ich mir darüber, was meine Tochter davon mitbekommt. Ich kann leider nicht immer vermeiden, dass sie es mitbekommt. Und irgendwie wird doch auch im Kopf einer dreijährigen ankommen, dass einige nicht okay finden, was sie da macht.
Bei meinem Vater habe ich immerhin schon ne klare Ansage gemacht, wenn das Thema noch einmal aufkommt, wird er uns erst einmal eine ganze Zeit nicht mehr sehen. Ich bin es einfach leid. Aber hätte man mir vorher gesagt, wie oft und wo überall ich mich dafür rechtfertigen muss, dass meine Tochter mit Autos spielt ... ich hätte es nicht für möglich gehalten.
Naja, was bleibt mir als Vater nun anderes übrig, als sie weiterhin in Schutz zu nehmen? Ich ziehe das durch, solange ich muss, keine Frage. Aber ich würde das gerne überhaupt nicht durchziehen müssen, muss ich aber leider.
Meine Tochter (3,5 Jahre) liebt Cars. Den Film, die Hook Toons, das Spielzeug dazu. Einfach alles. Das ganze Franchise. Den ganzen Tag nur Lightning McQueen hier, Hook da und so weiter. Ich hatte darin nie ein Problem gesehen und da ich versuche, so früh wie möglich auf ihre Bedürfnisse und Wünsche einzugehen bzw. diese zu berücksichtigen, ist ihr Kinderzimmer entsprechend mit dem Franchise gepflastert. Als sie trocken geworden ist, durfte sie sich zur Belohnung im Spielzeugladen was aussuchen, und was nimmt sie? Einen ferngesteuerten Lightning.
Ich habe darin nie ein Problem gesehen ... ich sehe darin auch heute noch kein Problem, und ich hätte echt nie gedacht, dass sich daran jemand stoßen könnte. Naja, mittlerweile bin ich schlauer.
Es fängt am im Kindergarten, wo Eltern mir vorwerfen (und ich nutzte das Wort vorwerfen, weil ihr Tonfall keinen anderen Begriff zulässt), ich würde meine Tochter mit Jungenspielzeug spielen lassen und es zieme sich nicht für ein Mädchen, Cars-Zeug zu haben (was auch immer das bedeuten soll). Viel schlimmer aber ist, dass mein Vater (der sowieso engstirnig bis zum Gehtnichtmehr ist) voll auf den Zug mit aufspringt, und keine Gelegenheit auslässt, zu betonen, wie schlimm das ist, dass meine Tochter mit Cars spielt. Ich werde da echt wahnsinnig, und bin in einer Tour dabei, die Vorliebe meiner Tochter für dieses Franchise zu verteidigen.
Mir ist das wirklich egal, womit sie spielt. Wenn sie sich morgen für Fußball interessiert, wenn sie in zwei Jahren Boxen will, dann soll sie das tun. Wenn sie irgendwann mit einem Mädchen statt einem Freund nach Hause kommt, soll sie das tun, weil sie einfach machen soll, was sie glücklich macht. Und auch wenn diese Cars-Geschichte bei Außenstehenden sicherlich für Unverständnis sorgt, weil man nicht versteht, wie sehr mich das aufregen kann und wie ich das jetzt mit Homosexualität vergleichen kann. Ja, es regt mich auf! Es wühlt mich sogar auf. Permanent muss ich meine Tochter verteidigen. Das ist nervig, aber okay. Viel mehr Gedanken mache ich mir darüber, was meine Tochter davon mitbekommt. Ich kann leider nicht immer vermeiden, dass sie es mitbekommt. Und irgendwie wird doch auch im Kopf einer dreijährigen ankommen, dass einige nicht okay finden, was sie da macht.
Bei meinem Vater habe ich immerhin schon ne klare Ansage gemacht, wenn das Thema noch einmal aufkommt, wird er uns erst einmal eine ganze Zeit nicht mehr sehen. Ich bin es einfach leid. Aber hätte man mir vorher gesagt, wie oft und wo überall ich mich dafür rechtfertigen muss, dass meine Tochter mit Autos spielt ... ich hätte es nicht für möglich gehalten.
Naja, was bleibt mir als Vater nun anderes übrig, als sie weiterhin in Schutz zu nehmen? Ich ziehe das durch, solange ich muss, keine Frage. Aber ich würde das gerne überhaupt nicht durchziehen müssen, muss ich aber leider.

