Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@Gerri
Ich spreche ja genau davon, dass ich glaube, dass ein Gericht es schaffen sollte, solche Fälle von eben anderen Fällen zu unterscheiden, auch wenn eine Frau sich nicht körperlich wehren müssen sollte, wenn sie zum Sex gedrängt wird.
 
definition ist möglicherweise zu weit gegriffen, aber wenn du kritisierst und erwartest, dass jemand nicht mit einer frau schläft, die betrunken ist, dann ist das genauso auf eine beziehung anwendbar.

Du sprichst irgendwie die Frauen von jedweder Verantwortung frei. Sie sollen ruhig trinken was das Zeug hält, auch mal im Suff ja sagen dürfen ohne es zu meinen und trotzdem am nächsten Tag dem Mann den schwarzen Peter zuschieben..... so geht das nicht.


Okay, möglicherweise habe ich mich hier etwas unklar ausgedrückt. Ich gestehe auch Frauen zu, im Suff etwas Dummes zu machen (und darunter fasse ich in diesem Fall mit jemanden zu schlafen und das am nächsten Tag zu bereuen).
Mir geht es allerdings um den Fall, in dem eine Person so betrunken ist, dass sie offensichtlich nicht mehr in der Lage dazu ist, bewusste und willentliche Entscheidungen zu treffen. Ein Zustand, in dem Personen quasi alles mit sich machen lassen, einfach weil sie gar nicht anders können.
Sich z.B. ein Gesichtstattoo stechen lassen. Da sollte sich der oder Tättowierer*in auch klar darüber sein, ob die Person gerade wirklich weiß was sie tut.
 
Ich frage mich ja immer in diesen fiktiven Fällen, von wem denn diese Anzeige kommen soll? Die Freundin will sich in dem Fall versöhnen, will also nix böses und ist nicht sauer und sagt dann "Lol, und als Feier der Versöhnung gibt's jetzt ne Anzeige an Hals! XD", oder wie?


Naja, Falschbehauptungen sind sicherlich die absolute Ausnahme, aber es kommt vor. Und wenn ich sehe, wozu Menschen, nachdem sie sich getrennt haben, alles in der Lage sind (Auto zerkratzen, körperliche Angriffe, öffentliche Bloßstellung etc), ja dann will ich auch nicht ausschließen, dass hin und wieder ein Bekloppter den Weg der Falschaussage geht.

Übrigens hier mal ein Fall aus meiner Bundeswehrzeit, den ich miterlebt habe:

Unser Lehrgangsleiter (verheiratet, werdender Vater) wurde von einer Teilnehmerin der sexuellen Belästigung beschuldigt. Fakt ist, dass die beiden alleine auf ihrer Stube waren. Er sagt, sie hätte ihm Urlaubsfotos auf ihrem Laptop gezeigt, mehr nicht. Naja, besagte Soldatin war "eine schwierige Person", um es mal so auszudrücken, zumindest meiner Wahrnehmung nach. Sie hatte zuvor auch recht schlechte Noten von besagtem Lehrgangsleiter bekommen. Ich will damit absolut nicht sagen, sie hätte sich die Nummer mit der Belästigung ausgedacht, keineswegs! Es mag so passiert sein, oder auch nicht. Das wissen nur die beiden.
Es steht jedenfalls Aussage gegen Aussage, und man wird nie erfahren, was wirklich geschehen ist.
Fakt ist aber eben auch, dass ihr durch die ganze Aktion keine Nachteile entstanden sind (okay, das klingt scheiße. Sie ist möglicherweise belästigt worden, da entstehen ihr natürlich erhebliche Nachtteile. Ich hoffe ihr versteht was ich meine^^).
Und wie sieht es bei ihm aus? Nun, seine Frau lässt sich von ihm scheiden, redet kein Wort mehr mit ihm. Seine Karriere bei der Bundeswehr war Zeit der Dauer des Verfahrens eingefroren, er durfte dienstlich weder etwas machen noch befördert werden oder sonst wie. Hinzu kommt die soziale Ächtung, Freunde haben sich abgewendet, in seiner Einheit wird er schief angeschaut. Viele verurteilen eben doch vor.

Das Verfahren ist übrigens eingestellt worden (nicht, weil das Gericht seine Unschuld hatte eindeutig feststellen können, sondern weil für seine Schuldfeststellung die Beweise fehlten).
Das Ganze schreibe ich hier völlig wertefrei nieder. Es steht mir nicht zu, zu beurteilen, was da wirklich passiert ist. Wer lügt und wer nicht. Ich möchte einfach nur mal ganz wertefrei aufzeigen, welche Konsequenzen ungeachtet der Schuld aus so einem Verfahren entstehen.
 
Naja, Falschbehauptungen sind sicherlich die absolute Ausnahme, aber es kommt vor. Und wenn ich sehe, wozu Menschen, nachdem sie sich getrennt haben, alles in der Lage sind (Auto zerkratzen, körperliche Angriffe, öffentliche Bloßstellung etc), ja dann will ich auch nicht ausschließen, dass hin und wieder ein Bekloppter den Weg der Falschaussage geht.
Aber eine Falschbehauptung setzt ja erstmal eine böse Absicht vorraus. Wenn ich aber mit meiner Freundin mich versöhnt habe und dann eh alles in Butter ist, warum sollte sie dann ne Anzeige raushauen? So macht der Beispielfall einfach null Sinn...
 
Aber eine Falschbehauptung setzt ja erstmal eine böse Absicht vorraus. Wenn ich aber mit meiner Freundin mich versöhnt habe und dann eh alles in Butter ist, warum sollte sie dann ne Anzeige raushauen? So macht der Beispielfall einfach null Sinn...
wenns denn sein muss: eine woche später die trennung unter großen geschrei. 2 tage danach die anzeige bei der polizei. sie wurde öffentlich und unter zeugen gegen ihren willen von dir geküsst und hat vorher klar und deutlich "nein" gesagt.
 
Aber eine Falschanschuldigung bleibt eine Falschanschuldigung. Ich weiß nicht, wie das ein Argument für oder gegen irgendwas sein soll?

Ich wollte auch eigentlich nur ganz kurz eapes Sichtweise abhaken, da es ja doch um etwas anderes geht und ihm nur deutlich machen, für was man sich ne Strafe einhandeln kann aber bitbyter hat ja schon ein plausibles Beispiel gebracht.
 
Ich kann mich nur wiederholen: ich halte die Angst vor möglichen Falschaussagen für ein absolutes Feigenblatt in dieser Diskussion. Na klar gibt es solche Fälle, aber die gibt es jetzt schon und die wird es immer geben. Leider.
Ich halte es aber für ebenso fatal wie bezeichnend, wenn man erst mal sofort in diese Richtung denkt und spekuliert, siehe aktuell auch die Fälle Kesha und Amber Heard (die wollen doch nur die Kohle, die sind eifersüchtig, die wollen publicity, etc...)
Im übrigen bin ich auch alles andere als gegen eine Beweislastumkehr. Auch wenn Nein Nein heißt muss natürlich dennoch nachgewiesen werden, dass der Unwille auf irgendeine Weise geäußert wurde und wenn das Gericht daran berechtigte Zweifel haben sollte dann heißt es auch weiterhin: in dubio pro reo.
 
wenns denn sein muss: eine woche später die trennung unter großen geschrei. 2 tage danach die anzeige bei der polizei. sie wurde öffentlich und unter zeugen gegen ihren willen von dir geküsst und hat vorher klar und deutlich "nein" gesagt.
Das sind dann aber Zusatzbedingungen und ein gänzlich anderer Fall.
In Gerri's Beispiel beschreibt er ja explizit, dass man einen Streit hat, man einen Kuss unter einem Nein gibt, dann sich versöhnt und die restliche Zeit glücklich weiter lebt und dann aus heiterem Himmel eine Anzeige aus dem Nichts ohne wirkliches Motiv erscheint...
Wenn man deine Zusatzbedingung hinzu nimmt, hätte die Freundin ja durchaus ein glaubwürdiges Motiv und damit wäre dann ja auch klar aus welcher Richtung eine Anzeige käme.
 
Ich kann mich nur wiederholen: ich halte die Angst vor möglichen Falschaussagen für ein absolutes Feigenblatt in dieser Diskussion. Na klar gibt es solche Fälle, aber die gibt es jetzt schon und die wird es immer geben. Leider.
Ich halte es aber für ebenso fatal wie bezeichnend, wenn man erst mal sofort in diese Richtung denkt und spekuliert, siehe aktuell auch die Fälle Kesha und Amber Heard (die wollen doch nur die Kohle, die sind eifersüchtig, die wollen publicity, etc...)
Im übrigen bin ich auch alles andere als gegen eine Beweislastumkehr. Auch wenn Nein Nein heißt muss natürlich dennoch nachgewiesen werden, dass der Unwille auf irgendeine Weise geäußert wurde und wenn das Gericht daran berechtigte Zweifel haben sollte dann heißt es auch weiterhin: in dubio pro reo.

Und wie soll das jemals nachgewiesen werden?
 
Wie soll ein mündlicher Vertrag jemals nachgewiesen werden? Wenn ich in der Schule aufgepasst habe ist ein solcher dennoch rechtskräftig.
 
Das sind dann aber Zusatzbedingungen und ein gänzlich anderer Fall.
In Gerri's Beispiel beschreibt er ja explizit, dass man einen Streit hat, man einen Kuss unter einem Nein gibt, dann sich versöhnt und die restliche Zeit glücklich weiter lebt und dann aus heiterem Himmel eine Anzeige aus dem Nichts ohne wirkliches Motiv erscheint...
Wenn man deine Zusatzbedingung hinzu nimmt, hätte die Freundin ja durchaus ein glaubwürdiges Motiv und damit wäre dann ja auch klar aus welcher Richtung eine Anzeige käme.
alter schwede, im ernst jetzt? das ist doch nun wirklich nicht so schwer. gerris beispiel ist nunmal ein beispiel. das beispiel hat dir nicht gepasst, dann wird das beispiel eben angepasst, damit es verständlicher wird. jetzt häng dich doch nicht unsinnig an dem ausgangsbeispiel auf, welches für gerris gewollte aussage auch noch völlig unerheblich ist.
 
jetzt häng dich doch nicht unsinnig an dem ausgangsbeispiel auf, welches für gerris gewollte aussage auch noch völlig unerheblich ist.
Was ist denn seine Aussage?
Denn was ich lese, ist, dass er Angst hat, dass er eine Anzeige kriegt (bzw. kriegen könnte), auch wenn er und seine Freundin oder auch eine völlig Unbekannte als One-Night-Stand in beidseitigem Einverständnis irgendetwas betrunken machen, nur weil sie betrunken sind (ob das jetzt Sex oder Knutschen oder sonst was ist, ist ja erstmal egal).

Nur nimmt er dann ein Beispiel heran, welches direkt zeigt wie absurd diese Angst ist, da eine Anzeige nicht aus dem Nichts kommen kann und die Freundin in dem Beispiel gar keinen Grund zur Anzeige hat, aber sie kommt ja trotzdem, wie ist ja erstmal egal, ist halt da irgendwie...
 
Was ist denn seine Aussage?
Denn was ich lese, ist, dass er Angst hat, dass er eine Anzeige kriegt (bzw. kriegen könnte), auch wenn er und seine Freundin oder auch eine völlig Unbekannte als One-Night-Stand in beidseitigem Einverständnis irgendetwas betrunken machen, nur weil sie betrunken sind (ob das jetzt Sex oder Knutschen oder sonst was ist, ist ja erstmal egal).

Nur nimmt er dann ein Beispiel heran, welches direkt zeigt wie absurd diese Angst ist, da eine Anzeige nicht aus dem Nichts kommen kann und die Freundin in dem Beispiel gar keinen Grund zur Anzeige hat, aber sie kommt ja trotzdem, wie ist ja erstmal egal, ist halt da irgendwie...
okay, lass gut sein.... oder besser: ich lass gut sein.
 
äh wat? ich hab dir erklärt was gerri meint worauf du dich doof stellst und tust als würdest du ihn nicht verstehen. was mir widerum zu blöd ist. und dann stellst du dich als "gewinner" hin.... is klar.
Was meinst du mit ich tu so als würde ich ihn nicht verstehen? Ich hab nicht umsonst gefragt:
Was ist denn seine Aussage?
da hättest dich ja erklären können, da ich ihn dann wohl wirklich falsch verstehe wie du sagst, kam aber nix von dir.
 
Zurück
Oben