Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Die deutsche Fußballnationalmannschaft

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Äh ok, da steht trotzdem noch Nationalmannschaft, was einfach völliger Unsinn ist. Warum verteidigt er etwas, was nie angegriffen wurde?

Und dass Kroos es vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann, ob es tatsächlich Rassismus im DFB gibt (oder von verschiedenen Positionen), ist nicht ganz unwahrscheinlich. Man muss sich nur mal ansehen, wo Grindel politisch steht. Oder auch andere Funktionäre des DFB.
 
Du musst nur vernünftig lesen.
Hab vernünftig gelesen und habs nicht gefunden. Magst du mir bitte helfen?

edit: Guter Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de

"Kroos hat zudem gesagt, Özil sei trotz der Kritik an dem Erdogan-Foto "von der sportlichen Leitung und im Mannschaftskreis absolut unterstützt worden". Genau dieser Eindruck kam in der Öffentlichkeit allerdings nicht an. Vielmehr regierte das große Schweigen, als sich die Kritik an dem Foto mehr und mehr in Richtung Ressentiment bewegte. Niemand aus der sportlichen Leitung oder aus der Mannschaft wagte sich da aus der Deckung.

Kroos sagt: "Wir setzen uns ja immer wieder aus Überzeugung für Vielfalt und Integration ein." Das ist ein Satz, der beim DFB wie eine Monstranz vor sich her getragen wird und der Selbstzufriedenheit ausstrahlt. Der seinen Teil dazu beiträgt, dass die Debatte nach dem Özil-Rücktritt, inwieweit man durch Worte und Taten auch im deutschen Fußball Rassismus Vorschub leistet, im Beliebigen versickert.

Wie kann es sein, dass ein Nationalspieler, der 92-mal für den DFB aufgelaufen ist und ein über viele Jahre unverzichtbarer Bestandteil dieses Teams war, sich so brüsk von der Mannschaft verabschiedet? Was hat das auch mit dem veränderten gesellschaftlichen Klima zu tun? Über diese Fragen nachzudenken, wäre der nächste Schritt. Den haben die Nationalspieler bisher noch nicht getan. Bisher spricht wenig dafür, dass sie ihn noch vollziehen."
 
Zuletzt bearbeitet:
...

Und dass Kroos es vielleicht nicht ganz nachvollziehen kann, ob es tatsächlich Rassismus im DFB gibt (oder von verschiedenen Positionen), ist nicht ganz unwahrscheinlich. Man muss sich nur mal ansehen, wo Grindel politisch steht. Oder auch andere Funktionäre des DFB.

Kroos, wer ist schon Kroos oder z. B. Manuel Neuer? Woher sollen die denn wissen wie es in der Nationalmannschaft oder beim DFB aussieht? Das wissen die Experten von KT doch viel besser.

Özil ist eine Flachpfeife, die sogar seinen Abgang für Propaganda für seinen geliebten Präsidenten Erdogan nutzt. Ein Führer, der die Türkei in eine Diktatur umbaut, Menschenrechte außer Kraft setzt, bzw. mit Füßen tritt und sich Stück für Stück sein eigenes "Reich" aufbaut. Özil soll von mir aus für die Türkei spielen und sich für die Aussöhnung mit den Kurden oder Armeniern einsetzen, dann kann er aktiv was gegen Rassismus tun........... oh wait.......
Vielleicht hat ja die Einstellung Özils zur Demokratie, zum deutschen Staat und zur Nationalmannschaft nicht mehr gepasst und vielleicht haben sich die Werte für die man jeweils steht gebissen. Vielleicht möchte aber auch einfach nur jemand sein gekränktes Ego wieder aufpolieren. Könnte ja auch alles sein, ist aber genauso Spekulation wie das ganze andere hier. Mir geht das mittlerweile einfach nur noch auf den Sack.

Vielleicht habe ich ja was verpasst, aber bisher habe ich von anderen Nationalspielern (egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund) keine derartigen Beanstandungen oder Klagen mitbekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kroos, wer ist schon Kroos oder z. B. Manuel Neuer? Woher sollen die denn wissen wie es in der Nationalmannschaft oder beim DFB aussieht? Das wissen die Experten von KT doch viel besser.

Özil ist eine Flachpfeife, die sogar seinen Abgang für Propaganda für seinen geliebten Präsidenten Erdogan nutzt. Ein Führer, der die Türkei in eine Diktatur umbaut, Menschenrechte außer Kraft setzt, bzw. mit Füßen tritt und sich Stück für Stück sein eigenes "Reich" aufbaut. Özil soll von mir aus für die Türkei spielen und sich für die Aussöhnung mit den Kurden oder Armeniern einsetzen, dann kann er aktiv was gegen Rassismus tun........... oh wait.......
Vielleicht haben ja die Einstellung Özils zur Demokratie, zum deutschen Staat und zur Nationalmannschaft nicht mehr gepasst und vielleicht haben sich die Werte für die man jeweils steht gebissen. Vielleicht möchte aber auch einfach nur jemand sein gekränktes Ego wieder aufpolieren. Könnte ja auch alles sein, ist aber genauso Spekulation wie das ganze andere hier. Mir geht das mittlerweile einfach nur noch auf den Sack.

Vielleicht habe ich ja was verpasst, aber bisher habe ich von anderen Nationalspielern (egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund) keine derartigen Beanstandungen oder Klagen mitbekommen.
Ich würde auch mal gern wissen wo im speziellen er dem dfb rassismus vorwirft? Was ist denn genau vorgefallen?
Das ganze statement ist doch nur darauf ausgerichtet um in der türkei fuß zu fassen. Und das hat er ja geschafft.
 
Weil sich ein Spieler der Nationalmannschaft über einen Ex-Spieler der Nationalmannschaft äußert und das so gut wie in allen Gazetten steht. Man kann sich auch über alles beschweren, was einem nicht genehm ist.

Dann kommentier das was er sagt und hör mit deinen lächerlichen Ausschweifungen oder politischen Andeutungen auf, die überhaupt nix mit der Kroos Aussage zu tun haben. Du solltest aufhören, Aussagen zu zu drehen, damit es in dein Weltbild pssst.
 
Hab vernünftig gelesen und habs nicht gefunden. Magst du mir bitte helfen?

edit: Guter Kommentar von Peter Ahrens auf spiegel.de

"Kroos hat zudem gesagt, Özil sei trotz der Kritik an dem Erdogan-Foto "von der sportlichen Leitung und im Mannschaftskreis absolut unterstützt worden". Genau dieser Eindruck kam in der Öffentlichkeit allerdings nicht an. Vielmehr regierte das große Schweigen, als sich die Kritik an dem Foto mehr und mehr in Richtung Ressentiment bewegte. Niemand aus der sportlichen Leitung oder aus der Mannschaft wagte sich da aus der Deckung.

Kroos sagt: "Wir setzen uns ja immer wieder aus Überzeugung für Vielfalt und Integration ein." Das ist ein Satz, der beim DFB wie eine Monstranz vor sich her getragen wird und der Selbstzufriedenheit ausstrahlt. Der seinen Teil dazu beiträgt, dass die Debatte nach dem Özil-Rücktritt, inwieweit man durch Worte und Taten auch im deutschen Fußball Rassismus Vorschub leistet, im Beliebigen versickert.

Wie kann es sein, dass ein Nationalspieler, der 92-mal für den DFB aufgelaufen ist und ein über viele Jahre unverzichtbarer Bestandteil dieses Teams war, sich so brüsk von der Mannschaft verabschiedet? Was hat das auch mit dem veränderten gesellschaftlichen Klima zu tun? Über diese Fragen nachzudenken, wäre der nächste Schritt. Den haben die Nationalspieler bisher noch nicht getan. Bisher spricht wenig dafür, dass sie ihn noch vollziehen."

Genau, 0% den Fehler bei Özil suchen. Weil alle den internen Einblick haben. :lachweg:
 
Bei Mesut lief es ja heute wieder gar nicht so doll ! In 3 Wochen bin ich wieder in Newcastle, dann gehts gegen Arsenal. Vielleicht machen wir mal ein Transparent mit „Mesut, komm zurück !“.....neee, lieber doch nicht :p

:D
 
Zitat:"Kroos sieht keinerlei Rassismus in der Nationalmannschaft oder beim DFB. "

Und als jemand der in seinem Leben wohl unglaubliche ... 0% Rassismus erfahren hat kann er das ganz genau wissen. Halt mal wieder das alte Grundproblem, die die niemals davon betroffen sind oder waren wollen denen die nachweislich davon betroffen sind erklären wann es das ist und wann gefälligst nicht. Und auch subtiler Rassismus ist nunmal Rassismus, und den haben die wenigsten von uns jemals erfahren. Den sehen wir großteils vermutlich nichtmal bzw. nehmen ihn gar nicht wahr.

Anbei noch eine allgemeine Nachricht passend zum Thread: Kritik und Selbstkritik beim DFB - Grindel will "Die Mannschaft" streichen. Er äußert sich natürlich auch zu Özil:

"Ich hätte mich angesichts der rassistischen Angriffe an der einen oder anderen Stelle deutlicher positionieren und vor Mesut Özil stellen müssen. Da hätte ich klare Worte finden sollen. Solche Angriffe sind völlig inakzeptabel. Dass er sich da vom DFB im Stich gelassen fühlte, tut mir leid", sagte der DFB-Chef. Ihm sei aber wichtig zu betonen, dass er sich nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus "zu keinem Zeitpunkt" zu Özils sportlicher Leistung geäußert habe. "Für mich war immer klar, dass wir zusammen gewinnen und zusammen verlieren. Einen einzelnen Spieler für das Ausscheiden verantwortlich zu machen wäre ja absurd."

Lustig finde ich aber das: "Konkret auf den Vorfall angesprochen, dass den Spielern im Teamquartier in Watutinki nachts das WLAN ausgeschaltet wurde, damit sie nicht mehr Playstation spielen konnten, [...]"

Also meine PlayStation funktioniert auch ohne WLAN. :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Und als jemand der in seinem Leben wohl unglaubliche ... 0% Rassismus erfahren hat kann er das ganz genau wissen. Halt mal wieder das alte Grundproblem, die die niemals davon betroffen sind oder waren wollen denen die nachweislich davon betroffen sind erklären wann es das ist und wann gefälligst nicht. Und auch subtiler Rassismus ist nunmal Rassismus, und den haben die wenigsten von uns jemals erfahren. Den sehen wir großteils vermutlich nichtmal bzw. nehmen ihn gar nicht wahr.

.....

Na ja, hier im KT gibt es einige, die können das anscheinend ohne Probleme, die nehmen (latenten) Rassismus immer und überall und in allen möglichen und unmöglichen Situationen wahr. Aber Kroos soll das jetzt nicht können. Warum eigentlich nicht? Ist er zu blöd, zu blond oder passt seine Meinung einfach nicht ins eigene Welt-, bzw. Wunschbild?
Ist es nicht sogar auch diskriminierend, jemand die Fähigkeit abzusprechen eine Situation zu erkennen und zu beurteilen, weil einem die Schlussfolgerung nicht passt? So kommt es mir jedenfalls bei den Kommentaren zu Neuer und Kroos vor.

Ich merke immer mehr, dass ich auch diesen Thread auf ignore setzen sollte.
 
Na ja, hier im KT gibt es einige, die können das anscheinend ohne Probleme, die nehmen (latenten) Rassismus immer und überall und in allen möglichen und unmöglichen Situationen wahr. Aber Kroos soll das jetzt nicht können. Warum eigentlich nicht? Ist er zu blöd, zu blond oder passt seine Meinung einfach nicht ins eigene Welt-, bzw. Wunschbild?
Ist es nicht sogar auch diskriminierend, jemand die Fähigkeit abzusprechen eine Situation zu erkennen und zu beurteilen, weil einem die Schlussfolgerung nicht passt? So kommt es mir jedenfalls bei den Kommentaren zu Neuer und Kroos vor.

Ich merke immer mehr, dass ich auch diesen Thread auf ignore setzen sollte.
Dann tu das doch und erwähne das nicht andauernd und diskutiere dann trotzdem über genau diese Thematik.

Aber ich pflichte AMW bei, man kann auch als nicht von Rassismus Betroffener erkennen, wann etwas rassistisch ist. Aber bekommen "wir" immer mit, wenn sich jemand rassistisch behandelt fühlt? Erkennen wir alles, was rassistisch ist, was vielleicht nur jemandem auffällt, der davon dann auch betroffen ist? Mit Sicherheit nicht.
Und ich würde mich als letzter hinstellen und irgendwas versuchen zu relativieren, wenn jemand von Rassismuserfahrungen berichtet. Wer bin ich, um darüber zu urteilen?

Es sagt schon einiges aus, dass sich nach Özils Rücktritt erstmal nur Boateng und Rüdiger verabschiedet und bedankt haben. Von den blonden Biodeutschen (Obacht, Hyperbolisierung) kam ja jetzt erst was, dass die Nationalmannschaft ja überhaupt nicht rassistisch ist und alle "anderen" doch super eingebunden waren.
Ok, mag so ein, das hat Özil auch nie angeprangert. In Löw und dem Trainerteam hat er wohl sogar seine größten Fürsprecher.

Aber weil Satire oftmals den Nagel auf den Kopf trifft:
Entwarnung! Große, blonde, blauäugige Nationalspieler haben nichts von Rassismus mitbekommen

Frankfurt (dpo) - Dann ist ja alles gut! Mit Manuel Neuer, Thomas Müller und Toni Kroos haben drei große, blonde, blauäugige Nationalspieler klargestellt, dass es in der deutschen Nationalmannschaft, beim DFB und allgemein beim Sport keinen Rassismus gibt. Fans und Sponsoren zeigen sich erleichtert.
Manuel Neuer, der in 298. Generation in Deutschland lebt: "Özil hat in der DFB-Auswahl keinen Rassismus erfahren." Zuvor hatte der nicht ganz so blonde Ur-Bayer Thomas Müller bereits festgestellt: "Vom Rassismus im Sport und in der Nationalmannschaft kann absolut keine Rede sein", während der in Deutschland geborene Deutschdeutsche Toni Kroos verlautbarte, Özil wisse selbst, "dass es Rassismus innerhalb der Nationalmannschaft und des DFB nicht gibt".

Da die drei Fußballer als absolut zuverlässige Koryphäen auf dem Gebiet Diskriminierungs-Erfahrung gelten, steht nun zu vermuten, dass Mesut Özil sich seine angeblichen Rassismus-Erlebnisse wie Beschimpfungen durch Fans, Angriffe durch Medien und Drohungen gegen seine Familie nur eingebildet hat.
So sehen es auch deutsche Fans: "Wenn Experten wie Kroos, Müller und Neuer das sagen, dann stimmt das auch! Immerhin steht hier das Wort dreier aufrechter Deutscher gegen einen Türken", erklärt etwa Nationalmannschaftsfan Frank Meyer aus Delmenhorst. "Rassismus ist doch nur eine Erfindung von Ausländern, um uns Deutsche runterzumachen. Ich selbst habe noch nie Rassismus erfahren, also gibt es ihn nicht. Ich wurde übrigens auch noch nie als Frau benachteiligt. Insofern gibt es auch keine Benachteiligung von Frauen."
Fans mit Migrationshintergrund wurden sicherheitshalber nicht nach ihrer Meinung gefragt, um das Bild nicht zu trüben.
https://www.der-postillon.com/2018/08/rassismus-nationalmannschaft.html
 
Zurück
Oben