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Die beste Bank?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ne mach ich nicht. Ich will damit nur hinweisen, dass ein kostenfreies Girokonto eine Utopie ist, die abseits jeglicher wirtschaftlicher Vernunft ist.

Du bringst ja genau mein Argument. Anderswo müssen Dinge vorgehalten werden. Da diskutiert keiner drüber dass das Kundenabzocke ist wenn da was verlangt wird.

Bekomm ich denn auch ordentlich Geld wenn die Bank mit meinen Moneten arbeitet?
 
und saw nicht? ich mein ich weiß nicht was er macht, aber ich fand deine aussage diesbezüglich etwas arrogant. vll kann er ja mehr mitreden als du ahnst...

edit: über die gebühren zum geld abheben sind wir uns aber einig oder? die sind schwachsinn...

Mag arrogant klingen, aber würde er dies tun, hätte er die Behauptung nicht aufgestellt.

Ich arbeite bei einen IT Dienstleister, welcher für Finanzdienstleister (u.a Banken) arbeitet. Es sind Banken die unter den Top 10 der g rößten Banken Deutschlands stehen unsere Kunden

Aber hey hab halt keine Ahnung :nein:
 
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Ich arbeite bei einen IT Dienstleister, welcher für Finanzdienstleister (u.a Banken) arbeitet. Es sind Banken die unter den Top 10 der g rößten Banken Deutschlands stehen unsere Kunden

Aber hey hab halt keine Ahnung :nein:
Was machst du denn da? Programmierung? (Keine Fangfrage!)
 
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Wenn in 10km vorher 4 filialen waren, 3 zugemacht werden, und nur 2 Automaten (davon 1er in einer Filiale) da sind und die eine nur halbtags auf hat, SO ist die Realität bei uns.
Hand aufs Herz: reicht die denn nicht? Es gibt Banken die haben Filialen an Orten wo man nicht mal mehr Geld ausgeben kann - kein Supermarkt, kein Bäcker, nicht mal ne Kneipe.... aber Hauptsache Bargeld soll man da holen können.
 
Ne aber du bekommst noch fünf weitere Versicherungen zum absoluten Bonusfreundesspezialpreis angedreht, weil die Sparkasse ja nur das beste für dich will. :)
Jo denkt man. Und dann stirbt der Hauptverdiener in der Baufinanzierung und die Frau samt Kind müssen aus dem Haus raus weil die Finanzierung nicht mehr tragbar ist.

Oder die Berufsunfähigkeit kommt und der Kunde war nicht vorbereitet.

Die richtigen Versicherungen sind extrem wichtig. Und ne seriöse Bank wird dabei helfen, den überblick zu behalten. Keine Ahnung ob bei euch die Banken wie die DVAG arbeiten, aber wir, die Nachbargenossen, selbst die Sparkasse vor Ort sind in dem Bereich echt sehr kundenfreundlich unterwegs.

Ich seh jetz auch schon die Artikel kommen wie je arme Omi abgezockt wurde. Die 999 Artikel in denen ein Kunde fair und korrekt beraten wurde schreibt halt keiner, gibt keine Schlagzeile.
 
Bekomm ich denn auch ordentlich Geld wenn die Bank mit meinen Moneten arbeitet?
Wenn sie ordentlich was draus erwirtschaftet: Ja.

Geht aber in dem Sinne halt nicht mehr wie früher. Deshalb kosten jetzt die Girokonten was, nicht mehr so wie früher. Damals hast du nämlich jeden Monat, den dein Konto kostenlos war, was bekommen.
 
Ne mach ich nicht. Ich will damit nur hinweisen, dass ein kostenfreies Girokonto eine Utopie ist, die abseits jeglicher wirtschaftlicher Vernunft ist.

Du bringst ja genau mein Argument. Anderswo müssen Dinge vorgehalten werden. Da diskutiert keiner drüber dass das Kundenabzocke ist wenn da was verlangt wird.

Naja, ich kann meine "Berufszugangskosten" schlecht auf die Mandanten umlegen. Solche Opportunitätskosten hast du halt in jeder Branche und in jedem Beruf. Aus meiner Sicht schlägt das Argument nicht. Wenn ich mich entscheide in einer bestimmten Branche mein Geld zu verdienen, dann muss ich die geltenden Regeln auch beachten. Stichwort Sicherheit. Da finde ich es urkomisch, wenn dann damit argumentiert wird, es sei wahnsinnig teuer die Infrastruktur aufrecht zu erhalten.
Klar ist es legitim, den Gewinn maximieren zu wollen und wirtschaftlich zu denken. Man darf sich aber, wie ich finde, dann nicht wundern wenn der Kunde geht. Das ist die Kehrseite der Medaille von Angebot und Nachfrage. Genauso wie du argumentierst, die Bank verdient gerade nix am Guthaben, kann der Kunde sagen es ist ihm gerade zu teuer auch noch Gebühren zu zahlen. Schließlich profitiert der Kunde gerade auch nicht davon. Das ist aber systemimmanent und kann für eine Bank jetzt wirklich nicht überraschend kommen. Falls doch, sollte sie keine Bank sein dürfen. Aber an dieser Stelle drehen wir uns nun auch im Kreis. Du sprichst aus deiner Sicht die Situation deines Arbeitgebers an. Ich meine Sicht als Kunde. Als Kunde interessiert es mich aber mal gar nicht was im Hintergrund bei euch an Kosten anfallen. Das interessiert mich auch nicht bei der Telekom und es interessiert mich nicht bei dem Kinobetreiber um die Ecke. Gerade wenn mein Vertragspartner körperschaftlich organisiert ist, dann hängt da keine existenzvernichtende Haftung für die beteiligten Personen dran. Ergo egal. Anders sieht es beim Einzelunternehmer aus, da bin ich auch bereit im Rahmen der nicht dauerhaften Leistungen Aufschläge für das lokale Handwerk zu zahlen. Bei Kreditinstituten mit 5 mio Kunden fehlt mir diese Empathie dann aber doch.
Wir haben 2017.
 
Vlt sollten wir differenzieren. Ich Red von den 1300 Banken in Deutschland, die eine Bilanzsumme < 5 Mrd Euro haben wo wir von Kundenanzahl zwischen 10 tausend und 100-200 Tausend Kunden reden.
 
Vlt sollten wir differenzieren. Ich Red von den 1300 Banken in Deutschland, die eine Bilanzsumme < 5 Mrd Euro haben wo wir von Kundenanzahl zwischen 10 tausend und 100-200 Tausend Kunden reden.

Habt ihr denn in den letzten 20 Jahren merklich einen Rückgang was die Kundenanzahl angeht bemerkt? Zumindest Ende der 80er waren doch gefühlt >80% der Bürger bei den örtlichen Sparkassen oder einer Raiffeisenbank.
 
Bin bei einer Genossenschaftsbank + DKB. Und sehr zufrieden.

Komischerweise schafft es meine Bank kostenlos zu bleiben, obwohl diese etwas kleiner als die Sparkasse ist. Kann der Sparkasse nicht viel abgewinnen. Die negativen Schlagzeilen nehmen zu und das spiegelt sich auch bei den Kunden wieder. Bei den meisten steigt doch die Unzufriedenheit spürbar. Auch kann ich noobys Argumentation nicht folgen, dass überall der Gürtel enger geschnallt werden muss. Einerseits, weil nach den letzten Warnschüssen klar war, dass es auch mal wieder schwieriger werden kann und man anscheinend nichts getan hat um eine weitere Krise abzufedern!? Ich meine mal ehrlich; man verdient jahrzehntelang an den Kunden und jetzt heult man wg. aktuell zwei Jahren?

Andererseits sehe ich dann solche Berichte und frage mich, ob es Ihnen vielleicht doch nicht so schlecht geht und damit noobys Argumentation ebenso hinfällig ist; http://www.daserste.de/information/...schuettung-sparkassen-horten-gewinne-102.html

Bin auch dabei von der Sparkasse komplett zur DKB zu migrieren. Im Endeffekt ist das Konto nur noch ein Jahr auf um zu sehen, welche Einzüge ich vergessen habe umzustellen. Zahl aber keinen Fixbetrag, allerdings muss ich quasi schon Kohle abdrücken, wenn ich auch nur das Wort Sparkasse schreibe oder die Girokarte in meinem Geldbeutel anschaue. Mega unsympathischer Laden. Dann wollen sie einem Nepper, Schlepper, Bauernfänger-mäßig bei jedem Scheiß Versicherungen bis zum Abwinken andrehen. Öffnungszeiten aus dem frühen 20. Jahrhundert. Jede Menge Dorffilialen werden zusammengelegt. Ihrem Auftrag kommen sie auch nicht wirklich nach und streichen lieber fett Kohle ein, stellen sich aber dar wie die Helden vom Erdbeerfeld mit ihren Mikro"spenden":

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Wenn sie so weiter macht, ist die Sparkasse die neue Post.
 
Habt ihr denn in den letzten 20 Jahren merklich einen Rückgang was die Kundenanzahl angeht bemerkt? Zumindest Ende der 80er waren doch gefühlt >80% der Bürger bei den örtlichen Sparkassen oder einer Raiffeisenbank.
Ist hier heute auch noch so. Wir haben ca. 70% Kundenreichweite in unserem Markt. Aber ländlich geprägt da ist das halt nochmal stärker.
 
Bin bei einer Genossenschaftsbank + DKB. Und sehr zufrieden.

Komischerweise schafft es meine Bank kostenlos zu bleiben, obwohl diese etwas kleiner als die Sparkasse ist. Kann der Sparkasse nicht viel abgewinnen. Die negativen Schlagzeilen nehmen zu und das spiegelt sich auch bei den Kunden wieder. Bei den meisten steigt doch die Unzufriedenheit spürbar. Auch kann ich noobys Argumentation nicht folgen, dass überall der Gürtel enger geschnallt werden muss. Einerseits, weil nach den letzten Warnschüssen klar war, dass es auch mal wieder schwieriger werden kann und man anscheinend nichts getan hat um eine weitere Krise abzufedern!? Ich meine mal ehrlich; man verdient jahrzehntelang an den Kunden und jetzt heult man wg. aktuell zwei Jahren?

Andererseits sehe ich dann solche Berichte und frage mich, ob es Ihnen vielleicht doch nicht so schlecht geht und damit noobys Argumentation ebenso hinfällig ist; http://www.daserste.de/information/...schuettung-sparkassen-horten-gewinne-102.html



Wenn sie so weiter macht, ist die Sparkasse die neue Post.

Wir schütten an unsere Mitglieder über 5% Dividende aus, die Nachbarbank ebenso. Der Rest fliest ins Eigenkapital, weil die Vorschriften dazu angezogen wurden und nun eine deutlich höhere Eigenkapitalanforderung an die Banken gestellt wird. Deshalb müssen Gewinne in Rücklagen und Eigenkapital thesauriert werden....

Und ja jetzt kommt gleich ach doch Gewinne. Ja natürlich werden auf die Kosten noch eine Marge draufgerechnet. Muss ja. Mit den Kosten wollte ich nur darstellen, dass ein kostenfreies Girokonto eine Utopie ist :-)
 
Ich arbeite ja für eine der großen deutschen Banken und kann @no0bY Argumentation daher nachvollziehen. Wir sollten aber auch die Kehrseite nicht vergessen: Ja, die Zeiten für Banken sind durch viele neue Vorschriften aus Brüssel und Berlin sowie durch die Politik der EZB nicht unbedingt einfacher geworden, Fakt ist aber auch, dass die Niedrigzinsphase das Kreditgeschäft befeuert wie nie zuvor und sehr viele Banken (auch Sparkassen, Genossen etc) gerade die Gewinne ihres Lebens einfahren. Mein Arbeitgeber hat das Rumheulen auch gut drauf, in jedem Memo vom Vorstand werden die harten Zeiten betont, die uns zu schaffen machen, gleichzeitig aber brechen wir jedes Jahr aufs Neue unseren EBIT-Rekord.

Die Medaille hat immer zwei Seiten :)

PS: Meiner Ansicht nach werden die richtigen Probleme für die Banken noch kommen ... nämlich dann, wenn die Zinsen wieder steigen. Dann lebt man plötzlich von Altkrediten zu Minizinsen, während man dem Kunden wieder teurere Kredite verkaufen und ihm Zinsen auf sein Guthaben auszahlen muss.
 
Wir schütten an unsere Mitglieder über 5% Dividende aus, die Nachbarbank ebenso. Der Rest fliest ins Eigenkapital, weil die Vorschriften dazu angezogen wurden und nun eine deutlich höhere Eigenkapitalanforderung an die Banken gestellt wird. Deshalb müssen Gewinne in Rücklagen und Eigenkapital thesauriert werden....

Und ja jetzt kommt gleich ach doch Gewinne. Ja natürlich werden auf die Kosten noch eine Marge draufgerechnet. Muss ja. Mit den Kosten wollte ich nur darstellen, dass ein kostenfreies Girokonto eine Utopie ist :)

Das Problem das ich damit habe ist auch eher, dass die Gebühren bei vielen Banken nicht mal annähernd in Relation zu den tatsächlichen Kosten stehen. Die versuchen da jetzt fett zu kassieren, wo sie der Öffentlichkeit weismachen können, dass kostenlose Kontoführung passe ist. Zum Glück ist der Wettbewerb in der Branche noch intakt, so dass spätestens wenn die Zinsen in ein paar Jahren anziehen auch wieder mehr Banken aufs kostenlose Konto setzen werden.
 
Ich arbeite ja für eine der großen deutschen Banken und kann @no0bY Argumentation daher nachvollziehen. Wir sollten aber auch die Kehrseite nicht vergessen: Ja, die Zeiten für Banken sind durch viele neue Vorschriften aus Brüssel und Berlin sowie durch die Politik der EZB nicht unbedingt einfacher geworden, Fakt ist aber auch, dass die Niedrigzinsphase das Kreditgeschäft befeuert wie nie zuvor und sehr viele Banken (auch Sparkassen, Genossen etc) gerade die Gewinne ihres Lebens einfahren. Mein Arbeitgeber hat das Rumheulen auch gut drauf, in jedem Memo vom Vorstand werden die harten Zeiten betont, die uns zu schaffen machen, gleichzeitig aber brechen wir jedes Jahr aufs Neue unseren EBIT-Rekord.

Die Medaille hat immer zwei Seiten :)

PS: Meiner Ansicht nach werden die richtigen Probleme für die Banken noch kommen ... nämlich dann, wenn die Zinsen wieder steigen. Dann lebt man plötzlich von Altkrediten zu Minizinsen, während man dem Kunden wieder teurere Kredite verkaufen und ihm Zinsen auf sein Guthaben auszahlen muss.
wie genau ist dann noobys argumentation nachvollziehbar? das geht ja noch über meinen kritikpunkt hinaus: nicht nur, dass in schlechten zeiten der kunde zahlen soll und in den guten nicht davon hat, jetzt wird ja offenbar sogar nur so getan, als seien die zeiten schlecht.
 
Es ist insoweit nachvollziehbar, dass das kostenlose Girokonto immer eine Utopie gewesen ist, wie er richtig erklärt hat. Meinen AG kostet die Verwaltung eines Girokontos im Schnitt einen kleinen zweistelligen Betrag im Jahr - und wir sind im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Geldhäusern sehr effizient unterwegs. Das sind die realen Kosten pro Kunde, die die Bank dann anderweitig wieder hereinholen muss.

Zu der ganzen Wahrheit gehört aber auch: Die Branche ist natürlich selbst an der jetzigen Situation Schuld, die Großen und Direktbanken haben das kostenlose Konto damals als Instrument der Neukundengewinnung eingeführt und dann auf Biegen und Brechen versucht, anderweitig Geschäft mit den Kunden zu generieren (wer kennt sie nicht, die Werbeanrufe etc. und die ständigen Ansprachen in der Filiale, darf es noch eine Versicherung oder ein Kredit sein?). Das kostenlose Konto ist deshalb eine Utopie, weil jeder mit einem kostenlosen Konto die Bank effektiv Geld kostet und die Bank daher versuchen wird, mit euch anderweitig Geld zu verdienen.
Jetzt fliegt den Banken das kostenlose Konto um die Ohren, und die Kunden sind sauer. Im Grunde ist es die Branche selbst schuld, sie hat den Kunden Jahre lang an das Modell gewöhnt. Ich kann @no0bY Frust auch daher verstehen, weil die Genossen und Sparkassen meines Wissens nach nie im großen Stil kostenlose Konten angeboten, sondern ihre Kontoführungsgebühren verteidigt haben (was sie viele Kunden gekostet hat). Zur ganzen Wahrheit gehört eben auch, dass die Volksbanken und Sparkassen im Grunde das fairere Preismodell fahren, denn da weiß man, man zahlt halt 12,99 oder so im Monat und da ist alles drin (ich weiß, es gibt tausend verschiedene Modelle).
Aber wie gesagt, wer ein kostenloses Konto hat, kostet die Bank Geld, und das will die sich zurückholen. Das geht eben auch über das Preisverzeichnis. Viele Zusatzdienste sind bei den Kostenlosen deutlich teurer oder überhaupt kostenpflichtig, z.B. Kontoauszüge, zweite Karte, neuer PIN. Bei den Genossen/SPK sind solche Services eben oftmals in den Kontoführungsgebühren enthalten.
 
Es ist insoweit nachvollziehbar, dass das kostenlose Girokonto immer eine Utopie gewesen ist, wie er richtig erklärt hat. Meinen AG kostet die Verwaltung eines Girokontos im Schnitt einen kleinen zweistelligen Betrag im Jahr - und wir sind im Gegensatz zu den meisten anderen deutschen Geldhäusern sehr effizient unterwegs. Das sind die realen Kosten pro Kunde, die die Bank dann anderweitig wieder hereinholen muss.

Zu der ganzen Wahrheit gehört aber auch: Die Branche ist natürlich selbst an der jetzigen Situation Schuld, die Großen und Direktbanken haben das kostenlose Konto damals als Instrument der Neukundengewinnung eingeführt und dann auf Biegen und Brechen versucht, anderweitig Geschäft mit den Kunden zu generieren (wer kennt sie nicht, die Werbeanrufe etc. und die ständigen Ansprachen in der Filiale, darf es noch eine Versicherung oder ein Kredit sein?). Das kostenlose Konto ist deshalb eine Utopie, weil jeder mit einem kostenlosen Konto die Bank effektiv Geld kostet und die Bank daher versuchen wird, mit euch anderweitig Geld zu verdienen.
Jetzt fliegt den Banken das kostenlose Konto um die Ohren, und die Kunden sind sauer. Im Grunde ist es die Branche selbst schuld, sie hat den Kunden Jahre lang an das Modell gewöhnt. Ich kann @no0bY Frust auch daher verstehen, weil die Genossen und Sparkassen meines Wissens nach nie im großen Stil kostenlose Konten angeboten, sondern ihre Kontoführungsgebühren verteidigt haben (was sie viele Kunden gekostet hat). Zur ganzen Wahrheit gehört eben auch, dass die Volksbanken und Sparkassen im Grunde das fairere Preismodell fahren, denn da weiß man, man zahlt halt 12,99 oder so im Monat und da ist alles drin (ich weiß, es gibt tausend verschiedene Modelle).
Aber wie gesagt, wer ein kostenloses Konto hat, kostet die Bank Geld, und das will die sich zurückholen. Das geht eben auch über das Preisverzeichnis. Viele Zusatzdienste sind bei den Kostenlosen deutlich teurer oder überhaupt kostenpflichtig, z.B. Kontoauszüge, zweite Karte, neuer PIN. Bei den Genossen/SPK sind solche Services eben oftmals in den Kontoführungsgebühren enthalten.
tut mir leid, als kunde kann ich das nicht mitgehen und mir fehlt vollkommen das verständnis und die bereitschaft für das konto zu zahlen. das liegt vor allem an der art des geschäfts, das dort getätigt wird: ich vertraue einem unternehmen mein geld an. dieses unternehmen kann mit diesem geld auf eigene rechnung arbeiten und so die kosten die durch mich als kunden entstehen decken.

das kann kein anderes unternehmen. natürlich müssen sie das geld absichern und dafür grade stehen, dass es verfügbar ist. aber das ist ein risiko, was jedes unternehmen in der einen oder anderen form tragen muss. wenn ich es auf die spitze treibe, kann ich es auch so sehen, dass ich dem unternehmen eine art kurzzeitigen (für mich ständig verfügbaren) kredit gebe, mit dem es arbeiten kann. dafür soll ich dann auch noch bezahlen? nein, auf keinen fall.
 
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