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Dortmund - Frankfurt Finale.
Schön.
Heimspiel gegen Frankfurt. Ordentlich gelaufen.![]()
Ich glaube nicht das beide also Bayern und Dortmund ins Finale kommen. Einer von beiden wird vorher rausfliegen.
Absolut nachvollziehbarSehen die SGE Fans genauso.
Heim statt Auswärts wäre halt schöner gewesen.![]()
Aber Recht hat er trotzdem...Immer zu Hause, immer mehr Zeit, Ribery darf alles...die cheaten doch![]()
Halle
Um kurz nach 23 Uhr am Mittwochabend stöhnten tausende Fußballfans in Deutschland auf. "Na klar, die Bayern dürfen wieder daheim ran", werden viele gedacht haben. Handball-Europameister Andreas Wolff war für den FCB, seinem Lieblingsverein, eine gute Fee und zog für das Pokal-Halbfinale (19./20. April) das wohl machbarste aller Lose: ein Heimspiel gegen Werder Bremen. "Es gab sechs Varianten, wir haben die schwierigste erwischt", gab da auch Thomas Eichin resigniert zu. Egal ob Berlin, Dortmund oder zumindest ein Heimspiel gegen die Bayern - alles wäre dem Bremer Sportdirektor lieber gewesen.
Und so brannte in den sozialen Netzwerken gleich die Diskussion auf, Tenor: Immer wieder erwischen die Bayern im Pokal das glücklichste Los oder zumindest ein Heimspiel. "Dieses Gefühl, dass der FC Bayern bevorteilt wird, ist rein subjektiv", sagt DFB-Sprecher Stpehan Eiermann. Ein Blick in die jüngeren Geschichtsbücher zeigt aber: In fünf der letzten sechs Jahre durften die Bayern das entscheidende Spiel um den Finaleinzug in der heimischen Arena austragen, nur 2012 galt es in Mönchengladbach zu bestehen. Allerdings provozieren die Münchener ihr Glück auch überdurchschnittlich oft. Ein Pokal-Halbfinale ohne die Bayern? Das gab es zuletzt in der Saison 2008/2009, damals verloren sie in Leverkusen mit 2:4.
Dennoch hält der DFB Manipulationsvorwürfe für unberechtigt. "Auslosungen sind ein gelerntes Prozedere", sagt Eiermann. Zu jeder Auslosung schicke der Verband neben einem Ziehungsleiter auch einen Justiziar. "Der bringt die Kugeln mit und beobachtet den ordnungsgemäßen Ablauf." Wenn doch einmal eine Kugel herunterfällt oder - so wie bei der Erstrundenauslosung 2013- im falschen Topf landet, entscheidet der Justiziar nach folgendem Grundsatz: "Die bis zur Störung gezogenen Lose behalten ihre Gültigkeit. Die Ziehung wird nach Behebung der Störung fortgesetzt.Wird nach Abschluss der Ziehung eine Unregelmäßigkeit festgestellt, ist die Ziehung insgesamt zu wiederholen, auch wenn die Unregelmäßigkeit erst im Laufe der Ziehung aufgetreten ist." Ein nachhaltiger Fehler sei bei einer Auslosung nach diesem Prinzip noch nie passiert.
Stuttgart und Frankfurt häufiger mit Heimrecht
Und während das bayrische Losglück in der Runde der letzten Vier noch statistisch gestützt wird, kommen andere Vereine in den vorherigen Runden deutlich besser davon als der FC Bayern. In kaum mehr als jeder zweiten Auslosung werden die Münchener als Heimverein gezogen (50,9%), Bundesliga-Rivalen wie der VfB Stuttgart (52,8%) oder Eintracht Frankfurt (65,4%) durften im Verhältnis (deutlich) häufiger in der heimischen Arena spielen. Im Vergleich mit Schalke 04 (35,9%) oder Bayer Leverkusen (34,4%) trifft es der FCB mit den Loskugeln dann aber wieder deutlich besser. Im Halbfinale steigt die Münchener Quote gar auf 58,3 Prozent.
Im Übrigen: Nicht immer reichte den Münchern ihr Heimrecht im Halbfinale auch zum erhofften Erfolg. Erst vergangene Spielzeit besiegte Borussia Dortmund den FCB (2:0 im Elfmeterschießen), gleiches gelang dem BVB-Rivalen FC Schalke in der Saison 2010/2011 (1:0) - die Königsblauen holten später sogar den Pott. Und so bleibt den Bremern vielleicht doch ein Grund für Optimismus, Stürmer Claudio Pizarro hat jedenfalls trotz der Ausgangslage ein klares Ziel: "Bayern ist natürlich der Favorit, aber wir spielen auswärts in dieser Saison sehr gut, das ist unsere Stärke. Ich will nach Berlin, ich will ins Finale." (mz)
MZ-Datenabgleich:
Wer hatte wann, wie häufig und in welcher Runde Heimrecht im DFB-Pokal? Die MZ hat alle Auslosungen seit der Jahrtausendwende, bei der die Bundesligisten Heimrecht zugelost bekommen konnten, analysiert. Die erste Runde ist von unserer Statistik ausgenommen, da hier die Vereine der 1. Bundesliga automatisch auswärts auf einen Amateurverein treffen.

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