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PS4/PC Detroit: Become Human

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

4players - 8.5/10 (Gold)
Schön, dass David Cage nach dem wirren Beyond: Two Souls wieder eine klare Linie gefunden hat: Die Geschichte rund um eine mögliche Bewusstseinsentwicklung von Maschinen wirft eine ganze Reihe interessanter ethischer Fragen auf. Obwohl die Entwickler sie meist nicht direkt stellen, wird man in Extremsituationen immer wieder dazu gezwungen, sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Und genau das macht Detroit: Become Human so interessant und spannend! Vor allem im letzten Drittel nimmt das Adventure noch einmal ordentlich Fahrt auf, so dass man richtig mit seinen liebgewonnenen synthetischen Schützlingen mitfiebert. Man muss ständig abwägen, wie weit man beim Kampf gegen die menschlichen Unterdrücker gehen möchte - was manchmal verdammt schwer fällt! Es gibt auch Dämpfer wie die manchmal haklige Steuerung in Geschicklichkeitstests, einige fade Suchaufgaben oder den allgemeinen Mangel an Rätselanspruch: In den Ermittlungs-Abschnitten hätte sich Quantic Dream ruhig etwas näher den Deduktionen aus Spielen wie Sherlock Holmes orientieren können. Im Endeffekt ist das aber nicht all zu tragisch, weil die mitreißende Geschichte allein schon fesselnd genug ist - zumal man hier das Gefühl hat, deutlich mehr Einfluss auf das Schicksal wichtiger Figuren zu nehmen als in anderen Erzähl-Adventures. Auch die fein verästelten Diagramme mit weltweiten Statistiken für den erneuten Einstieg in die Handlung sind ein schöner Weg, mehr über die Hintergründe zu erfahren und es nächstes mal noch besser zu machen.
„Interessante ethische Themen, schwerwiegende Entscheidungen und eine spannende Inszenierung machen Detroit: Become Human zu einem mitreißenden interaktiven Drama!”


Eurogamer.de - Herausragend
Detroit: Become Human ist ein fantastisches Stück Science-Fiction, egal, ob ihr es nun einen interaktiven Film oder ein Spiel nennen wollt. Die Figuren sind herausragend geschrieben, ihr spürt regelrecht wie sich ihr Charakter, aber auch ihre Agenda im Verlauf des Spiels ändert. Wie sie lernen, wie diese Welt funktioniert. Die Spielwelt selbst lässt Raum für Interpretation, das Spiel erklärt Vieles eben nicht mit dem Holzhammer, sondern deutet es nur an. Es zeigt euch das Ergebnis einer Entwicklung, die zu diesem seltsamen Szenario geführt hat, in dem das Menschlichste noch die Maschinen sind. Natürlich ist Detroit: Become Human kein Gameplay-Meilenstein, aber es lässt euch Sympathien für seine Figuren entwickeln, so sehr, dass ihr mitfiebert, wenn sich ihr Schicksal entscheidet. Und wenn ihr bei den Credits angekommen seid, kommt ihr nicht umhin, euch zu fragen: Sind diese Androiden vielleicht die besseren Menschen?
Mitreißende verzweigte Erzählung mit vielen kniffligen Entscheidungen. Spielerisch simpel, aber spannend bis zuletzt - und darüber hinaus.
 
Für die neue Seite...

Reviews:

Attack of the Fanboy - 9.5/10
Post Arcade - 9.5/10
We Got This Covered - 9/10
Press Start - 9/10
Hardcore Gamer - 9/10
Dualshockers - 9/10
Critical Hit - 9/10
Gamesradar - 9/10
TheSixthAxis - 9/10
Shacknews - 9/10
Gamingtrend - 9/10
Twinfinite - 9/10
Gamezone - 9/10
Gamesbeat - 8.8/10
Easy Allies - 8.5/10
4players - 8.5/10
Worthplaying - 8.5/10
EGM - 8.5/10
Playstation Lifestyle - 8.5/10
Gaming Nexus - 8.5/10
Wccftech - 8.5/10
IGN - 8/10
Gamepro - 8/10
Game Revolution - 8/10
Playstation Universe - 8/10
Game Rant - 8/10
Digital Trends - 8/10
Gamingbolt - 8/10
Gameinformer - 8/10
New Game Network - 7.8/10
Gamespot - 7/10
Destructoid - 7/10
USgamer - 7/10
Push Square - 7/10
CGMagazine - 7/10
Trusted Reviews - 7/10
Digital Chumps - 6.5/10
Metro - 6/10
Slant Magazine - 6/10
Gadgets 360 - 6/10
God is a Geek - 5/10
Videogamer - 4/10

Eurogamer - No Recommendation
Eurogamer.de - Herausragend
ACG - Buy
Skill Up - Buy


Metacritic: 80%
Opencritic: 80%

strong-man.png
 
Das mit dem Schwierigkeitsgrad auf leicht habe ich nicht verstanden.
Man hat mehr Zeit für Entscheidungen, verstanden und find ich gut.
Weiterhin "vergibt er hier und da einen falschen Tastendruck" (laut Eurogamer.de)...
Was darf man sich darunter wohl vorstellen? Mehr Zeit finde ich super, in der Demo war mir das auf normal zu wenig, aber die Konsequenzen sollten schon gleich bleiben.
 
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Der vierte und letzte Clip der Shorts-Reihe ist im Spiel verfügbar.
 
Schade, dass es nicht gereicht hat, Cage etwas in den Hintergrund zu schieben. Das Writing ist laut den meisten Reviews immer noch schwach und die Themen werden wohl auf eher niedrigem Niveau beleuchtet. Aber immerhin soll es jetzt (noch) besser inszeniert sein. Werde ich mir definitiv noch holen, wenn auch nur gebraucht.
 
Defninitiv wieder ein Game, bei dem man die Pro gut mit der Unterlage verdübeln sollte, damit sie nicht wegfliegt :grins:

( Bei dem (ruhigen) Game stört es sogar mich, der sonst recht lärmunempfindlich is :I )
 
Nach den ersten drei Stunden bin ich recht positiv gestimmt. Bisher fühlt es sich an wie ein Heavy Rain im modernen Gewand. Die Grafik pendelt irgendwo zwischen phänomenalem Photorealismus und leichtem Uncanny Valley, die Dialoge sind Cage-Dialoge, die Musik ist gewohnt top, die deutsche Synchronisierung geht schon klar.

Spielerisch ist es, bis auf kleinere Detektiv-Passagen, wie man sie in der Demo testen konnte, Quantic Dream typisch limitiert und absolut vergleichbar mit den vorherigen Titeln des Entwicklers. Es "spielt" sich bisher exakt wie man es aus Heavy Rain kennt, genauso wie den ständigen Szenen- und Charakterwechsel mit verschiedenen Handlungssträngen.

Eine gute Idee sind die Ablaufdiagramme am Ende der Kapitel: Sie repräsentieren die Konsequenzen meiner Entscheidungen und fördern damit die Immersion. Man sieht quasi direkt, welche Abzweigungen es tatsächlich gab und welche für die weitere Handlung entscheidenden Momente man erlebt und freigeschaltet hat - oder eben nicht. Die Idee mit dem Androiden-Menü ist auch ganz cool, wenn auch nur 'ne Kleinigkeit.
 
Ich kann @Fox Eindrücke soweit bestätigen. Hab auch ~3 Stunden auf der Uhr.

Ich habe Marcus gerade vom Schrottplatz gerettet

Der Unterschied ist aber, dass ich vollkommen geflasht bin. Könnte auch daran liegen, dass das Erlebnis Heavy Rain noch heute in meinem Gedächtnis ist und ich das Spiel wohl als mein persönlich bestes Spiel ever betrachte. Und genau in diese Kerbe schlägt Detroit.

Ich bin hin und weg. :huldig:
 
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