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MULTI Destiny - Der Nachteil des Hypes

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Spätestens dann, wenn einem alle Möglichkeiten des Spiels zugänglich gemacht werden. Die meisten Herausforderungen sind erst ab einem bestimmten Level bzw. Licht-Level verfügbar, die Fähigkeiten der Charaktere entfalten erst nach einer bestimmten Zeit ihre volle Wirkung, Gegenstände bzw. Waffengattungen verändern die Spielweise (ich hab z.B. alleine durch die Handgun das PVE lieben gelernt). Aus dem Grund auch die Anmerkung. Ich glaube @Jehuty ist ein prädestiniertes Beispiel für die exponentielle Entfaltung des Spiels. Den ganzen Schmelztiegel und den damit verbunden Herausforderungen außen vor gelassen. Um der Aussage aber ein weiteres Mal den bereits oft erwähnten Abschluss zu geben. Das alles bedeutet längst nicht, dass alle Spieler eine Entfaltung oder Glückseligkeit erfahren werden und müssen. Dem ist nicht so, das ist absolut nachvollziehbar und muss auch akzeptiert werden.

Jetzt mal ernsthaft. Es kann doch nicht sein, dass ich ein Spiel erst gute 20-30 Stunden spielen muss um dann auf einmal das volle Potential zu entdecken? Wer hat denn hier gepennt?
Gerade von so einem AAAAAAAAAAA-Titel muss ich erwarten können, dass es mich spätestens nach ner halben Stunde so bei den Eiern hat, dass ich gar nicht mehr anders kann, als es weiterzuzocken.
Ich habe mich jetzt gute 10-12 Stunden durchgequält und gelangweilt (in der Zeit hab ich manch anderes Spiel zwei Mal durch) und es bietet sich nichts Neues! Bin jetzt Level 12 und hab nichts warauf ich mich freuen könnte. Das ist Gamedesign aus der Retorte!

In diesem Sinne: In Bungie, i kack.
 
Jetzt mal ernsthaft. Es kann doch nicht sein, dass ich ein Spiel erst gute 20-30 Stunden spielen muss um dann auf einmal das volle Potential zu entdecken? Wer hat denn hier gepennt?
Bei dieser Art von Spiel halte ich das für relativ angemessen. Doch. Zumal man bei weitem keine 30 Stunden investieren muss, um genannten Endcontent serviert zu bekommen. Wohl nicht mal die Hälfte davon. Bei einem Call of Duty bin ich natürlich auch froh, wenn ich nach 4 Stunden den Abspann erspähen kann. Bei Destiny hätte ich mir das aber nicht gewünscht. Edit: Ich bin da wohl aber auch bereits Spiele der Art aus dem PC-Bereich gewohnt. Wenn ich da an Eve denke, wo man sich nach zwei Jahren noch immer auf einem Stand befindet, der im Vergleich zur Elite mickrig klein wirkt, erscheint Destiny nahezu als ein Witz dagegen. Der Content fällt aber natürlich auch entsprechend lächerlich klein aus.

Es ist natürlich auch ein Kompromiss. Für ein Spiel mit vielen MMO Komponenten kommt man verhältnismässig relativ früh an den Endcontent ran. Das war auch eine bewusste Entscheidung von Bungie, zu kritisieren, dass dies dennoch zu lange dauert, kann ich unter bestimmten Voraussetzungen verstehen, aber nicht unbedingt nachvollziehen. Die Idee war wohl, möglichst allen Spielern rasch die Möglichkeit zu bieten, sich in diesem oft zitierten Endcontent mit seinen Freunden und Mitspielern bewegen zu können.
 
Diese 20-Stunden-Argumentation erinnert mich irgendwie an FFXIII. "Spielt 20 Stunden und DANN öffnet sich die Welt und das Spiel wird interessant!"

Das Argument fand ich bei FFXIII schon armselig und muss auch bei Destiny darüber lachen. In 20 Stunden fällt dem Spieler höchstens auf, dass das Spiel nur noch aus Grinden, Farmen und dem Abarbeiten der immer gleichen Aufgaben besteht.
 
Das liegt aber imo eher an der veränderten Atmo und Diskussionskultur im Vergleich zu früher. Dieses Rumzicken und persönlich angegriffen fühlen, wenn jemand ein geliebtes Spiel/Konsole nicht mag und seine Meinung (mit ohne ohne Argumente) kundtut, gabs früher nicht. Heute ists in fast allen Themen allgegenwärtig.

Ach komm, das gabs schon immer und wird es immer geben. :D


Ich persönlich fand die Beta ganz ok aber hatte schon die Befürchtung das die Welt zu klein ist und empfand das Loot System als unausgereift, gerade im Vergleich zu BL2. Und je mehr ich darüber lese, umso weniger Bock hab ich auf das Spiel. Für mich die bisherige Enttäuschung des Jahres.
 
Ehrlich gesagt der ganze Rummel um Destiny ist einfach so maßlos übertrieben. Hat teils aber auch den Grund das der Release-Termin nahezu perfekt gewählt wurde. Würde das Game im November erscheinen mit GTA V, Unity, Far Cry 4, Dragon Age etc..., der Hype und die Verkaufszahlen wären vielleicht nur 1/3 so hoch wie aktuell.
Aber abgesehen davon kann ich mir nicht vorstellen das KT so Amok laufen wird beim Witcher 3 oder MGS V Release im nächsten Jahr.
 
Bei dieser Art von Spiel halte ich das für relativ angemessen. Doch. Zumal man bei weitem keine 30 Stunden investieren muss, um genannten Endcontent serviert zu bekommen. Wohl nicht mal die Hälfte davon. Bei einem Call of Duty bin ich natürlich auch froh, wenn ich nach 4 Stunden den Abspann erspähen kann. Bei Destiny hätte ich mir das aber nicht gewünscht. Edit: Ich bin da wohl aber auch bereits Spiele der Art aus dem PC-Bereich gewohnt. Wenn ich da an Eve denke, wo man sich nach zwei Jahren noch immer auf einem Stand befindet, der im Vergleich zur Elite mickrig klein wirkt, erscheint Destiny nahezu als ein Witz dagegen. Der Content fällt aber natürlich auch entsprechend lächerlich klein aus.

Es ist natürlich auch ein Kompromiss. Für ein Spiel mit vielen MMO Komponenten kommt man verhältnismässig relativ früh an den Endcontent ran. Das war auch eine bewusste Entscheidung von Bungie, zu kritisieren, dass dies dennoch zu lange dauert, kann ich unter bestimmten Voraussetzungen verstehen, aber nicht unbedingt nachvollziehen. Die Idee war wohl, möglichst allen Spielern rasch die Möglichkeit zu bieten, sich in diesem oft zitierten Endcontent mit seinen Freunden und Mitspielern bewegen zu können.

Es geht mir nicht darum nach 10 Stunden den Abspann zu sehen. Ich möchte bei all dem was ich tue motiviert werden. Das schafft das Spiel leider nicht. Weder was das Missionsdesign, noch den/das Loot betrifft. Ich habe nicht das Gefühl eine stärkere Waffe abzufeuern, auch wenn diese +20 Punkte mehr Schadenslevel anzeigt.
Und wenn ich Raids erst mit Level 24, 26 oder was auch immer spielen kann, dafür aber ja nach Skill gute 20 Stunden brauche, sage ich: Ohne mich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn ich Raids erst mit Level 24, 26 oder was auch immer spielen kann, dafür aber ja nach Skill gute 20 Stunden brauche, sage ich: Ohne mich.
da kommen einfach die mmo-anklänge durch. es gibt nunmal ein "endgame" nach der story, für spieler mit den höchsten stufen. die besten dungeons in wow macht man auch nicht mit level 5, sondern am levelcap.
 
Mir ging es weniger darum ob man das Spiel jetzt gut oder schlecht findet als um die aggressive Werbung bzw. alle die sich vor dem Karren des Puplishers spannen lassen.
Es wurde gesagt man solle eben nicht die ganzen Videos anschauen dann versaut man sich auch nix... tja... das hab ich gar nicht gemacht?!
Trotz allem ist das Spiel so omnipresent dass es einen schon direkt ins Gesicht kotzt... Beispiele:

Aktuelle Zeitschriften: Backcover -> Destiny Werbung
Frontcover -> Destiny was weiß ich
Inhalt -> 20 Seiten alles zu Destiny
In Foren: 300 inhaltsgleiche Threads pro Forum
Hier wurde sogar der Forenschriftzug mit Destiny gestaltet (Ist das eigenlich tatsächlich
bezahlte Werbung oder einfach nur "Gag"?
Diverse Spieleapps: Zwangswerbung Destiny
Videoseiten: die 10 neustens Videos: Destiny dies, Destiny das, All about Destiny, Destiny vortest,
nachtest, zukunfstest, prognosen, auspacken, einpacken...

usw usw... wisst ihr ja alles selbst...

Und das Ergebnis kann man ja auch hier wunderbar lesen. Leute werden tw. echt aggressiv und verdeitigen IHR tolles Spiel während die anderen die "Gurke" in den Dreck ziehen...
Das gleiche ist auch übergeordnet im "Console War" zu sehen... die Hersteller hypen jeden in den Wahnsinn und der Ottonormalspieler wird plötzlich zum unbezahlten Werbefigur und verdeitigt "sein" System mit dem Leben...

Die Hersteller lachen lehnen sich zurück und genießen die angestoßene Welle...

Warum lassen sich Spieler wie auch "unabhängige" Medien so vor den Karren spannen?! Warum muss das alles so aggressiv sein?!

Bei "ungehypten" Spielen schaffen es die Leute sich plötzlich völlig normal über ein Spiel zu unterhalten... es werden pros und contras beleuchtet, die eigene Meinung vertreten, die des anderen akzeptiert und gut ist... kaum wird der "Hype"-Knopf gedrückt drehen alle durch
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt mal ernsthaft. Es kann doch nicht sein, dass ich ein Spiel erst gute 20-30 Stunden spielen muss um dann auf einmal das volle Potential zu entdecken? Wer hat denn hier gepennt?
Gerade von so einem AAAAAAAAAAA-Titel muss ich erwarten können, dass es mich spätestens nach ner halben Stunde so bei den Eiern hat, dass ich gar nicht mehr anders kann, als es weiterzuzocken.
Ich habe mich jetzt gute 10-12 Stunden durchgequält und gelangweilt (in der Zeit hab ich manch anderes Spiel zwei Mal durch) und es bietet sich nichts Neues! Bin jetzt Level 12 und hab nichts warauf ich mich freuen könnte. Das ist Gamedesign aus der Retorte!

In diesem Sinne: In Bungie, i kack.

ACHTUNG: Die folgenden Zeilen sind meine persönliche Einstellung über MMOs im allgemeinen, welche leider nach der Alpha und Beta für mich auch auf Destiny zu treffen und der Grund sind weshalb ich es mir nicht kaufe.

Leider ist es bei MMOs meistens Standard dass das Hochleveln mehr eine notwendige Pflicht anstatt Vergnügen ist, da dies durch absolvieren von uninspirierten, meist repetitiven Missionen und grinden erledigt werden muss. Wenn man Glück hat gibt es nebenbei je Gebiet ein bis zwei gute Missionen die etwas Abwechselung und Spaß in den öden Level alltag bringen.
Im "Endgame" der MMOs beginnt dann meistens wirklich erst der Spaß durch Raiden (PvE) oder faires PVP (kein hochrechnen und angeblichen ausgleichen von levelunterschieden). Jedoch ist auch im Endgame die Schattenseite, dass man meistens nebenbei noch sehr viel grinden und farmen muss um Ausrüstung zu sammeln, Geld für Reparaturen zu sammeln oder Ruf bei Fraktionen zu sammeln.
Auf Grund meiner sehr viele Jahren andauernden und sehr viel Zeit vernichtenden MMO-Erfahrung World of Warcraft bin ich heute noch so übersättigt von dem MMO Genre, dass ich meist keine Lust mehr habe ein Spiel zu spielen, wenn es nur ein wenig den Anschein erweckt dass es grind und farm lastig wird.
Bei Destiny war mir zum Beispiel nach der Beta schon klar das es mich nicht ansprechen wird, da ich nach den ersten beiden Missionen bereits gelangweiligt war, der Freeroammodus (k.A. wie der genau heisst) nur uninspirierten Missionen zum grinden und farmen bereit gestellt hat und ich in der Stadt dann gesehen habe, dass es Gegenstände gibt welche einen gewissen Ruf voraussetzen. Das PVP hat mir zwar kurzzeitig Spaß gemacht, aber auf lange Sicht wäre es mir dann sicher zu eintönig geworden da es zu wenig Alleinstellungsmerkmale gegenüber meines Lieblings-PVP-Spiels (Smite) bietet.

Im Endeffekt ist es bei Destiny wie bei jedem anderen MMO auch. Es gibt viele Leute die sehr schnell gelangweilt sind und es gibt viele Leute die es spaßig finden und dann sehr viel Zeit in das Spiel investieren, alles perfektionieren und den kompletten gebotenen Content bis auf das letzte Stückchen auskosten, so wie bei mir vor langer Zeit mit World of Warcraft.
 
Man kanns halt auch nicht verallgemeinern. Entweder der Funke springt über oder eben nicht.
Bei vielen Spielen macht man ja identische Sachen.
Bei Diablo läuft man auch "nur" von A nach B und töten alles dazwischen.
Ich hab bei GTA stundenlang stumpf irgendwelche Teile gesucht und gesammelt.
Die Nebenmissionen von Watch Dogs waren ebenfalls repetetiv, Konvoi ausschalten, Gangnest ausheben ...
Abwechselungsreich ist das auch nicht. Nur bei einigen Sachen macht das eben Spaß, und bei manchen Sachen langweilt man sich eher.
Und bei Destiny, so leid es mir tut, kommt da eben keine wohlige Wärme bei den Aktionen auf sondern es fühlt sich eben einfach nach Arbeitsbeschaffungsmaßnahme an. Das gilt aber wie gesagt halt nur für mich, kann auch nachvollziehen wenn man darin voll aufgeht...denn ich mach ja ähnliche Sachen in manchen Spielen auch sehr gerne, die dann auch keiner nachvollziehen kann. :)
 
Wieder im Trollyal Modus? :p

Er hat da schon nicht Unrecht.

Aus Sicht des Publishers Activision wurde bestimmt nicht mit einem Meta von 76 gerechnet. Nicht ohne Grund gehen Bungie jetzt wohl 2,5 Millionen Boni durch die Lappen.

Aus Sicht des Entwicklers Bungie sind die Wertungen auch enttäuschend. Gemessen an deren Ritt auf der 90+-Welle in den vergangenen 14 Jahren geht das an denen sicherlich nicht spurlos vorbei. Siehe auch die teils peinlichen Zu-Wort-Meldungen.

Aus Sicht des Spielers darf man angesichts des Hypes, der insbesondere von Publisher-Seite mit dem Riesenbudget gefahren wurde, und den leeren Versprechungen der Entwickler (Stichwort: playable terrain) auch zurecht enttäuscht sein.

Von einer erfolgreichen "Bungie-Vision" kann hier kaum die Rede sein.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich bin viel auf diversen Spieleseiten unterwegs, lese Zeitschriften und schau mir viele Videos an. [...] Steh ich damit alleine da oder geht es anderen auch so?
Das ist das Problem. Nicht nur bei Destiny, sondern genrell. Wenn man im Vorfeld schon 20 Stunden in Previews, Videos und CO investiert hat, dann ist die Luft halt doch schneller raus, 99% vom Inhalt "kennt man schon" und für manche gibt es eh nur die rosarote Welt der PR-Versprechen.

Man muss nicht jede News, jeden Bericht und jedes Video anschaun & analysieren, Man kann und sollte was auslassen und sich primär mit dem beschäftigen, was relevant ist: Den Spielen, die auf dem Markt sind und mit denen man selbst Spaß hat.
 
Was Fergy sagt!
Ich verfolge im Vorfeld kaum was von den Spielen und das macht mir das Spiel hinterher deutlich angenehmer, weil ich noch nicht gefühlt alles gesehen und gehört und gewusst habe.
Da kauf ich dann zwar manchmal auch was womit ich nicht gerechnet hätte, im Endeffekt ist das aber auch nicht verkehrt. So spiel ich auch wieder lieber und hab mehr wow Effekt.
 
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