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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Blabla... :D

Boll-Film + Audiokommentar und ich komme aus dem Lachen nichtmehr raus. Die sind ganz bestimmt nicht traurig. ;)
 
Mein erster richtiger Beitrag in diesem Forum...


I`m Not There

Film über Bob Dylan, der allerdings alles andere als leichte Kost ist. Ist also kein klassisches Biopic wie Ray oder Walk The Line, in denen healt chronologisch die Geschichte eines Künstlers nacherzählt wird.

I`m Not There greift verschiedene Aspekte des Charakters Dylan auf und erzählt diese anhand verschiedener Figuren. So gibt es z.B. einen Handlungsstrang über den jungen schwarzen Vagabunden Woody Guthrie, einen über den jungen Folk Sänger Jack Rollins, einen über einen Band Leader, der von seinen Fans verschmäht wird, weil er seiner traditionellen Linie untreu geworden ist usw.

Also keine Figur im Film trägt wirklich den Namen Bob Dylan. Die Geschichten sind vielmehr als Analogien / Gleichnisse zu sehen. Die Charaktere werden dabei von echt hochkarätigen Schauspielern dargestellt: Christian Bale, Kate Blanchette, Heath Ledger, Richard Gere...

Verwirrend dabei ist, das die Geschichten parallel erzählt werden und das offensichtlich nicht unbedingt in der chronologisch korrekten Reihenfolge. Auch die Erzählform ändert sich dabei stetig. Mal gestaltet sich der Film wie ein Pseudo-Dokumentarfilm, mal doch wieder wie ein klassisches Biopic und mal wirkt das Ganze fast surrealistisch. Auch Farbfilm- und Schwarz-Weiß-Passagen wechseln sich ständig ab.

Die schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank der Hammer und der Soundtrack (Doppel CD ausschließlich mit Dylan-Covers durch aktuelle Künstler) schlichtweg grandios.
Den meisten Spaß hat man bei dem Film wahrscheinlich, wenn man eh schon Dylan-Fan mit entsprechendem Hintergrundwissen ist. Dies ist nämlich fast schon nötig, um alle Anspielungen und Vergleiche zu verstehen. Ich hatte bisher nur wenig mit der Thematik zu tun und konnte somit meistens nur erahnen, wie dieses oder jenes im Film gemeint war. Vielleicht sollte man sich vorher die Scorsese-Documentation "No Direction Home" über Bob Dylan ansehen.

Also I`m Not There ist definitiv kein Film, für einen unterhaltsamen DVD-Abend. Eher was zum alleine anschauen und drüber nachdenken. Im Großen und Ganzen mag ich solche Filme sehr, auch wenn ich bei diesem Film glaube, vom Verständnis her nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Vielleicht beschäftige ich mich irgenwann mal intensiver mit Bob Dylan und werde mir I`m not There dann nochmal ansehen?

Bis dahin gebe ich 7.5 von 10
 
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Toller Film.
Lockere erste Hälfte und ein spannendes Finale. Hausarrest kann wirklich spannend sein. Und Shia mag ich einfach :)

8/10
 
drizzt schrieb:
Toller Film.
Lockere erste Hälfte und ein spannendes Finale. Hausarrest kann wirklich spannend sein. Und Shia mag ich einfach :)

8/10

Sehe ich ganz genauso. Warte immernoch auf eine deutsche Blu-ray von "Disturbia"...


Gerade Folge 1 von "Pushing Daisies" auf Pro7 gesehen. Hat mir sehr gut gefallen.
Die Optik, die Erzählweise, die Schauspieler, die Story, ist alles sehr charmant und fast schon innovativ. Werde auch die nächsten Folgen nicht verpassen.

... jetzt rege ich mich doch irgendwie auf, dass ich mir nicht die US DVD zugelegt habe. Aber nun lohnt es sich auch nichtmehr. ^^
 
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The Wire - Season 5

nein, sie ist zu ende :heul: die geilste cops-drogen-serie, die es gibt. man, ich weiss net, was ich schreiben soll. die letzte folge der vierten staffel war fast spielfilmlaenge, die hier ist spielfilmlaenge. die letzte folge ging 93 minuten. einfach zu geil.

ich kann auch eigentlich nicht schreiben, um was es ging. das wuerde die story spoilern. es ging halt um marlo und sein drogen-kartell und wie die cops von baltimore versuchen den runterzubringen, obwohl die leute es ganz oben nicht wollen, weil die stadt kein geld hat. es wird halt gezeigt, wie weit manche bereit sind zu gehen, um den job zu machen, wie besessen sie werden.

und das ist, was mich am anfang verstoert hat:

ich meine, McNulty macht viel scheisse, aber dass er sowas machen wuerde :vogel: und lester macht auch noch mit! ich meine, wenn man das ende gesehen hat, passt alles, da ist es nicht mehr sooo schlimm. aber als ich die ersten paar folgen gesehen hab, dachte ich nur, was haben die schreiber da gemacht, sowas wuerden mcnulty und freamon doch nie machen! das war fuer mich zu dem zeitpunkt einfach unglaubwuerdig.

am ende wissen wir ja aber, wie allen in sich faellt und einfach passt! einfach nur genial von den schreibern!

im haupt-nebenstrang (es gibt in jeder staffel mehrere) ging es diesmal um die presse, genauer gesagt um die baltimore sun. zeitungen haben harte zeiten mit online konkurrenz usw und es wird gezeigt, wie die damit umgehen, wie manche reporter damit umgehen und was fuer einen einfluss die presse im leben von baltimore hat, auf allen ebenen. ich fand das am anfang noch recht lame, aber zur mitte hin und am ende wirds jedenfalls besser. aber ich muss schon sagen, von allen nebenstraengen, war das der... lame-ste.

teilweise wird auch der haupt-nebenstrang vom vierten teil weitergefuehrt. man zeigt hauptsaechlich die story von michael und duquan, die anderen beiden haben nur cameos sozusagen. schon krass, was aus den vieren wird. traurig fast schon.

bubbles story wird auch schoen zu ende gebracht.

den politik-teil haben die in bisschen runtergeschraubt, ist aber immer noch wichtig fuer die story. find ich ganz gut so.

ich kann jeden nur empfehlen, sich zumindest die erste staffel anzugucken, ihr werdet von selbst seuchtig.:D diese serie ist qualitaetsfernsehen vom feinsten.

am anfang hab ich noch gedacht, dass die 5. staffel die schlechteste war, aber jetzt muss ich sagen, dass es keine beste oder schlechteste gibt. die sind alle gleich geil. das einzige, was mich gestoert hat, waren die nur 10 folgen der fuenften staffel. aber die haben die story zu ende gebracht.

9/10

schade, dass nicht der ganze 'zuletzt gesehen'-thread vom alten AG forum uebernommen wurde, da hab ich meine reviews zu den anderen staffeln gepostet. aber hier zur vierten staffel:
http://forum.areagames.de/viewtopic.php?p=1338835#p1338835
 
Tropic Thunder

die vorschau war ja richtig witzig und im ganzen film gabs auch noch ein paar lacher. für mich aber eindeutig zu wenig. den film muss man echt nicht gesehen haben, die mega star besetzung macht da leider auch keinen unterschied.
tom cruise hat bei mir den ausschlag gegeben dem film keinen punkt zu geben. es ist ja bekannt, dass er kein besonders guter schauspieler is. ich gehe soweit und sage, er ist darin sogar extrem schlecht. ich fand seine darbietung in diesem film einfach nur peinlich und kein bisschen selbstironisch wie viele andere.

0/1
 
Selbstironisch finde ich sie auch nicht, aber als Performance dennoch genial. Sein Overacting und der Tanz am Ende sind so ziemlich das coolste und lustigste, was ich in den letzten Jahren in einer Komödie gesehen habe. Auch sonst fand ich den Film überdurchschnittlich gut.
 
el_barto schrieb:
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Boah, was für ein Film :traurig:
Ich hatte ja schon viel drüber gehört, dass er gestandene Männer zum hemmunglosen Heulen bringt usw.
[...]

Fazit: Den Film MUSS man gesehen haben, und er sollte unter anderem auch jedem Politiker gezeigt werden, um zu verdeutlichen, was Krieg bei der Bevölkerung anrichtet.
Lockere (!!) 10/10 Punkte

Habe den Film mal vor Jahren gesehen und fand ihn nunja eher mitelmäßig. Vor allem gefühlsmäßig ließ er mich völlig kalt. Keine Ahnung warum, vor allem weil ich eine bin, die bei sogut wie jeder emotionalen Szene in egal welchem Film oder Serie heulen könnte.
Vielleicht lags daran, daß es im Vorfeld dauernd hieß, wie toll der Film doch sei...
 
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Kein wirklicher Horrorfilm, wie es der Trailer vermuten lässt.
Hat aber eine großartige Atmosphäre und Kate Hudson wird übermäßig oft gut in Szene gesetzt. Das Ende ist auch stark. Weiß gar nicht, warum ich den hier schon so lange ungeguckt liegen habe.

8/10
 
Den habe ich auch schon Monate ungeguckt im Regal stehen. Damals, glaube im Februar, gekauft, als die HDDVDs günstig wurden, aber immer noch nicht geschaut. :D



Gerade Revolver geschaut... :staun:
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Jake Green (Jason Statham) kommt nach 7 Jahren aus dem Gefängnis. Dort hat er von seinen beiden Zellennachbarn alles über die Materie des Spielens gelernt. Mit diesem Wissen ausgestattet zockt sich Jake durch allerlei Casinos, aber auch die damit verbundene Unterwelt des Glückspiels, wo er auf die verschiedensten kleinen und großen Gangster trifft. Als er eines Tages den Unterweltboss Macha (Ray Liotta) beim Spielen um ein kleines Vermögen bringt und obendrein noch seine Ehre beschmutzt, beauftragt dieser einen Killer (Mark Strong), um den unschlagbaren Mr. Green zu töten. Dieser taucht, nachdem bei ihm eine tötliche Krankheit festgestellt wurde, bei den zwei mysteriösen Kredithaien Avi (André Benjamin) und Zack (Vincent Pastore) unter, die ihm, unter der Voraussetzung, dass er für sie arbeitet, ein Heilmittel versprechen.


Zuerst klingt die Story von Guy Ritchies "Revolver" noch wie die eines handelsüblichen Gangster-Thrillers. Schnell merkt man jedoch, dass hinter der simplen Fassade ein intelligenter Mystery-Thriller mit einer außergewöhnlichen Geschichte steckt. Diese ist nicht immer einfach zu verstehen. Kommt die erste Filmstunde noch wie ein zum Mitdenken anregender, aber trotzdem irgendwie "normaler" Thriller daher, überschlagen sich in den letzten 45 Minuten die Ereignisse und der Zuschauer wird nicht selten vor unerklärliche und überraschende Szenen gestellt. Diesen Film MUSS man häufiger schauen. Ich glaube kaum, dass ihn einer auf den ersten Blick komplett versteht. Mich persönlich hat der Plot sehr beeindruckt, da er auf der einen Seite mit handfesten Gangster-Film-Klischees und Twists für genügend Spannung sorgt, um den Genrefan bei Laune zu halten, auf der anderen Seite aber eine Thematik aufgreift, die so nicht wirklich in einen Gangster-Thriller passt (Ähnlichkeiten zu "Fight Club" sind hier nicht von der Hand zu weisen) und die ganze Story unglaublich vielschichtig macht. "Revolver" ist kein leichter Film, er ist teilweise schwer zu verstehen - vielleicht sogar etwas zu schwer - und es braucht, wie oben erwähnt, anscheinend mehrere "Anwendungen", bis man alles verstanden hat.
Gerade das hat mir aber sehr gut gefallen - es gibt schließlich nicht viele Filme mit einem so hohen Wiederschauwert. :D

Die außergewöhnliche Story wurde von Guy Ritchie in einer grandiosen Inszenierung verpackt. Die Regiearbeit des Briten ist unglaublich gelungen: er spielt mit aufwändigen Zeitlupen, Comicelementen, Farben und Licht, sowie einer immerzu perfekten Kamera und toller Musik, um den Zuschauer komplett in die nicht einfach zu durchschauende Welt des Protagonisten eintauchen zu lassen. Neben gut ausgearbeiteten Dia- und Monologen und fast schon philosophischen Momenten, gibt es aber auch einige waschechte Actionszenen, die ebenfalls durch einen super Schnitt aufgewertet wurden. "Revolver" ist, in Bezug auf die audiovisuelle Präsentation, ein wirklich mitreißender und intensiver Film.

Auch die Schauspieler sind mehr oder weniger perfekt gewählt und spielen grandios. Ja, sogar Jason Statham bringt die Figur des Jake Green, für seine Verhältnisse, oscarverdächtig rüber. Hätte nicht gedacht, dass dieser Hau-drauf-Actionfilmstar eine so vielschichtige Rolle hinbekommt - vielleicht liegt es aber auch einfach an seinen langen Haaren und dem Bart, die ihn mir weitaus sympathischer machen, als seine sonstige (nicht vorhandene) Haarpracht. Auch André Benjamin zeigt ein weiteres Mal, dass er durchaus ein ernstzunehmender Schauspieler sein kann. Einer überflügelt jedoch alle: Ray Liotta. Was der Gute hier ablegt ist wirklich oscarverdächtig, und zwar "richtig" oscarverdächtig, nicht nur "Statham-oscarverdächtig". Würde sagen, dass er seit "Goodfellas" keine so gute Leistung mehr gezeigt hat. Von den Schauspielern bin ich insgesamt also sehr beeindruckt, auch wenn jetzt nicht jeder Einzelne weltklasse spielt.


"Revolver" hat mich von Anfang bis Ende gepackt. Die Story ist für einen Thriller außergewöhnlich intelligent, die Schauspieler sind top und die Inszenierung ist über alle Zweifel erhaben. Zu kritisieren habe ich einerseits einige zu abgedrehte Momente, die den Zuschauer total verwirren und garkeinen Durchblick zulassen und andererseits Storytwists, die dagegen sehr platt rüberkommen und schon früh erkennbar sind. Trotzdem ist der Film als Ganzes gesehen ein grandioser Thriller zum mitdenken, den Genrefans gesehen haben sollten. Eine Wertung fällt mir gerade etwas schwer, da ich ihn vorher noch ein weiteres Mal schauen möchte. Von daher gebe ich vorsichtige

8/10 Punkte, die evt. noch aufgewertet werden.
 
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Aha - ein Slasher, in dem das "Slashen" nicht gezeigt wird. Öfter mal was Neues.
Dafür werden aber auch so ziemlich alle Klischees erfüllt :sleep:
Nenene...

4/10
 
eben auf bluray gesehen: Almost famous

wow. wie konnte der film nur so lang an mir vorbei gehen :staun:
ich dachte immer, es ginge um irgendso ein teenager mädel, das zum großen star werden will, und schließlich als drittklassige pornobraut in den abstellkammern landet - jedenfalls sieht das cover nach genau dem aus. und das war auch der grund, warum ich mir den film nie besorgt habe. auch jetzt als bluray wars ein absoluter blindkauf, da er bei amazon im angebot war (2 bluray filme für 30 euro).

super film mit sehr symphatischen darstellern und wundervoller musik, welche natürlich über dolby truehd erst so richtig an fahrt gewinnt.

9/10 punkten
 
Tropic Thunder

Simple Jack und der Tanz am Ende :lol:
Habe sehr oft gelacht, was bedeutet das mir der Film sehr gefallen hat. Muss aber auch sagen, dass ich den Film mit einem Kumpel angeschaut habe, alleine hätte ich mich weit weniger weggeschmissen.
Kann es sein, dass der Film aus 80 % beleidigenden Sprüchen und ein bisschen Action besteht? :D

7/10
 
Ja :D. Sehr geil fand ich auch die Szene nachts im Lager,
wo sie Jack Black an den Baum gebunden haben und der dann dem Schwarzen zuschreit, dass er ihm den Schwanz lutscht, wenn er ihn losbindet
:lol:.
 
Kill Bill 2

Viele finden ja den ersten Teil besser, mir gehts genau umgekehrt. Ich mag diesen Spagettiwestern-Pathos und auch die Pai-Mei-Story! Ausserdem liebe ich es, wie der Augenklappe das letzte Auge rausgerissen wird! Ach und die Beerdigung, die viele übertrieben finden, die finde ich auch genial!

Deswegen

10/10
 
La haine
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:staun:
Also mich hat er mitgenommen!
Fängt bei der durchdachten Stoy an die man auf mehreren Ebenen spinnen kan an.

Außerdem sind überall nette kleine Details zu erkennen.

Wierklich ein intelligenter Film!
Was mich auch beeindruckt hat war die Schuspielerische leistung der ganzen Nonames die da mitspielen.

Von mir 9/10
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Ich fand ihn stinklangweilig. Nichts gegen die Atmo oder coole Dialoge, aber die gabs im ersten Teil auch, da wars aber mit der Action ausgewogen.

Nö, also die Dialoge kamen mir im ersten Teil schon etwas zu kurz. Gerade in der Beziehung ist der zweite Teil mehr ein echter Tarantino. Beide Filme sind halt von der Athmosphäre her schon recht unterschiedlich und deswegen wohl auch stark geschmacksabhängig. Aber "stinklangweilig"...nunja, Geschmackssache! :D
 
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