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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja, was will man erwarten von Leuten, die selbst in diesem Laufrad aus Kommerzzwang und "Funktionieren müssen" Tag für Tag um "ihr Leben rennen" (ich schließe mich da ja nicht aus) ? Da kommen dann eben solche Gedanken zu Tage.

Finde das teils erschreckend, wie hier junge (!!) Leute darüber denken und was für Äußerungen dann dabei rauskommen.
 
BAZONG schrieb:
Zu Into the wild:

Mich fasziniert das Thema an sich. Sich von all dem Scheiß hier lossagen und quasi zum Sterben (?) in die Wildnis gehen. Keiner weiß, was genau in ihm vorging, welche Gedanken er hegte (oder weiß man das ?), welches Ziel er verfolgte, welch seelischen Ballast er mit sich schleppte. Vielleicht WOLLTE er ja sterben ?
Ich denke, er war alles andere als ein Idiot.
Vielmehr glaube ich, dass er ein höchst sensibler Mensch war.
Ich kenne das Buch nicht.
Muß ich mir aber mal gönnen.
Er wollte nicht sterben. Das war ein Unglück, welches sich hätte verhindern lassen, wenn der Kerl seine Birne etas mehr angestrengt hätte.
Aber ich will ihn nicht als Vollidioten abstempeln, auf gar keinen Fall.
 
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Ich mag keine deprimierenden Filme und dieser hier ist über weite Strecken deprimierend. Viel schlimmer ist aber, dass die Story - abseits des tollen Stils und der toll designten Welt - eigentlich richtig schlecht und belanglos ist. Schwer zu bewerten, aber wirklich gut ist der Film meiner Meinung nach nicht.

6/10
 
Waldschrat schrieb:
Hana-Bi schrieb:
Zu Into the Wild:



Ne ernsthaft. Der Kerl hatte doch überhaupt kein Ziel vor Augen. Der ist doch einfach stupide irgendeiner "Freiheit" entgegengelaufen die es so einfach nicht gibt. Er war ein undankbarer Penner, der sich als was "Besseres" gefühlt hat.

Solche Leute kann ich gar nicht abhaben. Sich "frei" fühlen wollen, aber nicht wissen was sie eigentlich vom Leben erwarten sollen..
Was ein Bullshit!
Kann ja nicht angehen dass jemand seinen Kopf einschaltet und mit den Normen unserer Gesellschaft nicht konform ist und dieses dann so konsequent lebt...
Steh du halt die woche am Fließband, hock im Büro um dir dann einen großen TV zu kaufen, schwängere eine Frau und geh noch mehr arbeiten damit es allen gut geht, deine Sache.

Aber ihn als undankbaren Penner dazustellen ist ein schlechter Witz!

War vielleicht ein bisschen krass formuliert, aber der Kerl wird eben von manchen ja quasi "heroisiert".

Der Typ lässt eben alles zurück. Seine Familie, seine Freunde und die ganzen Bekannten die er unterwegs trifft. Er ist ein Wanderer der nur an sich denkt. Seine Bekanntschaften sind ihm nur ein Mittel zum Zweck, denn sie interessieren ihn eigentlich nicht und so zieht er weiter ohne wirklich was "gewonnen" zu haben.

Er will sich nicht wirklich gegen die "Gesellschaft" mit seinem Verhalten zur Wehr setzen, sondern will vielmehr seinem Vater eins reindrücken. Er führt hier keine Revolte, ihm ist die Gesellschaft eben scheiß egal. Also muss er sich auch nicht an irgendwelche "Normen" halten wie du es meinst... Den Kopf hat er meiner Meinung nach nicht wirklich eingeschaltet.

Er versucht ja auch gar nicht seine Vorstellung von einem "lebenswertem" Leben in der Gesellschaft zu leben oder durchzusetzen (falls er so etwas überhaupt hat), er flieht doch einfach und ist sich der Menschheit überdrüssig.

Und nicht das man mich hier falsch versteht: ich bewundere Leute sehr die "Aussteigen" können, die sich von den Zwängen der Gesellschaft lösen können, die völlig ohne jeglichen Kommerz und Beeinflussung ihren Alltag bewältigen, aber das sind eben für mich andere Leute, als dieser Kerl hier. Für mich lebt er nach keiner wirklichen "Überzeugung". Er reist erst in den Südwesten nach Mexiko, geht da fast drauf und geht dann in den Norden nach Alaska. Hangelt sich von Job zu Job (McDonalds z.B.; ist die Frage ob dies nicht schon inkonsequent ist...) durch, findet hier und dort Leute und zieht dann immer wieder weiter.

Was hat ihm die Reise denn gebracht? Wollte er "frei" sein und hat dies mit "selbstbezogen" verwechselt? Oder wollte er einfach den Ur-Mann raushängen lassen der sich selbstständig ernähren kann und schreibt von sich und seinen "Helden"taten gar in der dritten Person?

Für mich hat dieser Kerl eben nichts erreicht. Und ich finde das kotzt mich am meisten an dieser Geschichte an: dass er mit den Leuten verglichen wird, die wirklich ein autarkes Leben führen ohne gesellschaftliche Zwänge... Er hat doch im Grunde eine Backpacking-Reise gemacht und hat irgendwann vergessen wo das Ende seiner Reise sein soll.
 
Ich sehe das eigentlich ähnlich wie Hana-Bi.
Habe damals auch das Buch gelesen und da wird mit dem Thema eigentlich auch kritischer umgegangen als im Film und es wird auch gezeigt, dass sich der Typ manchmal echt bissl dämmlich angestellt hat.
Auch meiner Meinung nach wird er von vielen als etwas dargestellt was er gar nicht war und auch nicht sein wollte. Irgend ein Held der etwas tolles vollbracht hat.

An sich finde ich die Idee die dahinter steckt. Sich von allen Zwängen der Gesellschaft zu lösen und seinen "eigenen" Weg zu gehen sogar sehr interessant.
Das er das aber nicht gerade sehr geschickt angestellt hat, ist aber einfach auch so. Wenn er schon in der Wildnis leben willl - übrigens war er da wo er war Meilenweit von der richtigen Wildnis entfernt - muss man sich doch wenigstens ein bissl vorbereiten.
Alles andere ist einfach nur dumm und kann, wie man auch hier gesehen hat, fatale folgen haben.
 
die mächte des wahnsinns
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das erste mal wirklich bewusst gesehen. fand ihn auch wirklich gut. vorallem die anspielungen auf lovecraft haben immer wieder für n breites lächeln gesorgt. hier und da hätte ich mir mehr inhalt gewünscht, sonst war es aber wie gesagt gut gemacht. sam neill war mal wieder ordentlich und prochnow.. naja, prochnow halt. :D

8,5/10
 
also in mächte des wahnsinns habe ich mich total gelangweilt. viele finden ihn aber toll.

Rec 2

Leider schon eine kleine Enttäuschung nach dem guten ersten Teil:
Die ganze Dämonensache und die Tatsache dass die Infizierten plötzlich reden können und es einen erzdämon gibt der zu besiegen ist hat den film etwas ruiniert. das die reporterin höchstwahrscheinlich auch ein dämon ist habe ich mir auch gedacht, da sie unmöglich aus der situation im ersten teil entkommen konnte. Und dann noch die unsichtbaren gegenstände in den räumen die nur mit nightvision zu erkennen sind. das swat team hat sich auch nicht gerade schlau angestellt.

4/10
 
Mondknallschlumpf schrieb:
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Ich mag keine deprimierenden Filme und dieser hier ist über weite Strecken deprimierend. Viel schlimmer ist aber, dass die Story - abseits des tollen Stils und der toll designten Welt - eigentlich richtig schlecht und belanglos ist. Schwer zu bewerten, aber wirklich gut ist der Film meiner Meinung nach nicht.

6/10

ab in die ecke mit dir :ugly: (nur spaß)
Für mich einer der geilsten Animationsfilme. Locker ne 9/10
 
Dr.Para schrieb:
die mächte des wahnsinns
in_the_mouth_of_madness_ver2.jpg
das erste mal wirklich bewusst gesehen. fand ihn auch wirklich gut. vorallem die anspielungen auf lovecraft haben immer wieder für n breites lächeln gesorgt. hier und da hätte ich mir mehr inhalt gewünscht, sonst war es aber wie gesagt gut gemacht. sam neill war mal wieder ordentlich und prochnow.. naja, prochnow halt. :D

8,5/10

Boah, ich hatte früher so dermaßen Schiss vor diesem Film. :schreck:
Muss ich auch dringend mal wieder sehen. Bin gespannt, wie er heute auf mich wirkt.
 
RealClaymore schrieb:
Dann muss ich wohl auch in die Ecke :lol:
Kann mich der Meinung vom Schlumpf nur anschließen. Die Story war eine totale Enttäuschung

Ich fand "9" zwar nicht deprimierend aber dafür zu belanglos und kurz um mich zu überzeugen. Da ist 6/10 das Maximum was ich geben würde.
 
Die Story hatte leider wirklich keine gute Idee, aber die Atmosphäre, das Design etc retten den Film auf ca 7,5/10. Nochmal würd ich ihn nicht gucken, aber es war gut beim ersten Mal.
 
Ich finde es immer schön, wenn das Filmplakat schon vorab kommuniziert: "Das willst du wirklich, WIRKLICH nicht sehen, hier, nimm den drittklassigen Slasher, da hast du mehr Spaß dran." :D


@Die Mächte des Wahnsinns: Den wollte ich ewig schon mal sehen, danke für die Erinnerung...
 
ich fand genau NICHT dass es ne typische tragikkomödie mit happy end war

genau das hab ich auch positiv bewertet
nen richtiger feelgood film

fand da waren net 5 sekunden tragisch, so wie bei 90% der aktuellen komödien
 
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Also bis jetzt war ja "Die Unglaublichen" für mich die Nummer 1 der Pixar Filme, aber Ratatouille hat den mal eben an einem Abend vom Thron gefegt, so ein toller Film...

Heute Abend werde ich mir noch Wall-E ansehen, aber ich bezweifle schwer das er das jetzt noch toppen kann...
 
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